STADTRADELN 2020 – der Kreis Herford ist zum ersten Mal mit dabei!
Im Zeitraum vom 12. August bis zum 01. September 2020 treten wir gemeinsam für Klimaschutz, Radförderung und eine saubere Luft in unserem Kreis in die Pedale! Die Biologische Station Ravensberg hat beim diesjährigen Stadtradeln ein motiviertes Team am Start und sucht noch Mitradler. Wer also Lust am Radfahren hat registriert sich einfach auf www.stadtradeln.de/kreis-herford und tritt unserem Team bei.
Aber was ist Stadtradeln eigentlich? Und wie funktioniert das Ganze?
Hier einige Hinweise:
STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis. Ziel ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für die Radförderung in der Kommune zu setzen – und Spaß beim Radfahren zu haben! Im Rahmen dieses Wettbewerbs treten Teams aus Kommunalpolitiker*innen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürger*innen für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale.
Im Zeitraum vom 12. August bis zum 01. September 2020 sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer beruflich und privat mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Während des Aktionszeitraums tragen Radelnde die gefahrenen Kilometer online ein oder tracken sie direkt mit der STADTRADELN-App. Auch eine manuelle Erfassung über einen Erfassungsbogen ist möglich. Die Ergebnisse des Kreises, der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kreisen/Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb des Kreises/der Kommunen möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.
STADTRADELN im Kreis Herford – das Wichtigste im Überblick finden Sie auf unserer Fahrrad-Website www.fahr-im-kreis.de
Der Naturforscher und Vogelsammler Alexander Koenig auf Gut Böckel
Texte Eckhard Möller, Klaus Nottmeyer-Linden
Erschienen zur gleichnamigen Ausstellung im Doberg-Museum 2003, 23 Seiten
Herausgegeben vom Doberg-Museum Bünde
Gestaltung und Druck ZP Medienagentur, Iserlohn
Bezug über das Doberg-Museum oder über die Biologische Station (Kosten: 2,- €) oder per Download: PDF-Datei (2MB)
Auszug aus der Veröffentlichung:
Inhalt
5 Wie alles begann 6 Alexander Koenig, der Naturforscher 11 Das Rittergut Böckel 12 Damals/Heute 16 Alexander Koenig auf Gut Böckel 21 Die Ergebnisse 22 Bibliografie, Bildnachweise
Wie alles begann
Mit einem Buch fing alles an. Wilhelm Meier-Peithmann (Bergen an der Dumme/früher Dünne) machte Eckhard Möller vor Jahren darauf aufmerksam, dass in der Autobiografie von Alexander Koenig, dem bekannten Ornithologen und Gründer des gleichnamigen Museums in Bonn, Hinweise auf Gut Böckel bei Rödinghausen zu finden seien. Nach der Auswertung der wenigen Stellen, an denen Angaben über Böckeler Vögel zu finden waren ( unter anderem über den mittlerweile „berühmten“ Grünspecht von Schwenningdorf), ruhte die ganze Sache lange Zeit, bis Klaus Nottmeyer-Linden – mit engen familiären Bindungen ins Rheinland – davon erfuhr. Er stellte den Kontakt zum Bonner Museum her, und ohne allzu große Erwartungen betraten wir im Februar 2000 die eindrucksvolle Vogelabteilung dort, sehr freundlich betreut von Dr. Renate van den Elzen, der Kuratorin.
Die Suche begann. In den Schubladen und Schränken fanden wir unter den Tausenden von Vogelbälgen trotz allen Eifers zwar nicht den Schwenningdorfer Grünspecht, aber dafür viele andere Vögel, die Alexander Koenig am Gut Böckel geschossen hatte. Er war wesentlich häufiger dort zu Gast als er in der Biografie erwähnt. Auch in der Eiersammlung wurden wir bei weiteren Arbeitsbesuchen in Bonn fündig: Einige Gelege, wie alle sauber präpariert, stammten von Böckel.
Wir durften auch die handschriftlichen Aufzeichnungen aus Alexander Koenigs Jugendjahren über seine damals noch kleine Sammlung durchsehen und auswerten. Sie enthielten weitere Hinweise auf Böckeler Vögel, die später vernichtet werden mussten. Insgesamt haben wir wesentlich mehr Bälge, Eier und Daten finden können als wir in unseren kühnsten Träumen gehofft hatten.
Mit dieser Ausstellung im Museum in Bünde kehren die Böckeler Vögel und Eier nach beinahe 125 Jahren im Rheinland für wenige Wochen fast genau wieder in die Landschaft zurück, aus der sie stammen…
Eine grüne Fläche ist nicht immer gleich Grünland. Entscheidend ist die Frage nach der Entstehung und der Nutzung – eine Frage mit historischer Tragweite. Nur ein kurzer Streifzug durch prähistorische und historische Zeiten der Landnutzung läßt letztendlich verstehen, was es mit dem Grünland auf sich hat. Die Entwicklung der Menschheit ist mit der des Grünlandes eng verbunden. Die Verwertung des Aufwuchses durch Vieh-haltung und Bewirtschaftung von Nahrungsflächen für das Vieh stellen die Grundlage für beide dar – bis heute.
Ursprüngliches Grünland findet sich nur dort, wo aus natürlichen Gründen keine Bäu-me und Sträucher wachsen – in den Savannen und Steppen. Außerhalb der Moore und einigen Teilen der Flußauen war Mitteleuropa – so ist der Stand der Forschung – vor der Besiedlung durch den Menschen ein geschlossenes Waldgebiet. Erst durch Rodung und Bewirtschaftung entstanden freie Flächen: Acker, Grünland (und bebaute Flächen). An diesem Punkt gehen allerdings heute die Meinungen der Wissenschaftler auseinander. Während ELLENBERG (1986) die Herkunft der Wiesenpflanzen mit Extremstandorten der Vorzeit zu erklären versucht, sehen andere in den früher in Mitteleuropa zahlreich weidenden Großtieren wie Auerochse, Steppennashorn, Altelefant und Mammut die Verursacher für die Entstehung natürlicher „Parklandschaften“ – mit genügend Lebensraum für die Wiesenpflanzen (MAY 1993, BUNZEL-DRÜKE et al. 1994). Ob nur auf Randstandorten oder auf Flächen mit „natürlicher Beweidung“ entstanden – nachdem die Menschen aus der Natur- eine Kulturlandschaft gemacht hatten, traten die Gräser und Kräuter ihren Siegeszug an.
Grob unterteilen kann man das eigentliche Grünland in Wiesen und Weiden – ausgehend von einer landwirtschaftlichen Nutzung durch Mahd bzw. Beweidung. Diese Unterscheidung ist besonders für die aktuelle Situation des Grünlandes bedeutsam. Für Wiese und Weide gilt gleichermaßen, daß sie überall dort verbreitet sind, wo der Ackerbau aus meist praktischen Erwägungen unterbleibt. Stets war Grünland die schlechtere Variante der Landnutzung; Grünlandflächen werden als minderwertig ein-gestuft. Allerorten wird Grünland sofort durch Acker ersetzt, wenn sich die Bedingunggen für den Ackerbau verbessern. Festzustellen ist aber nicht nur eine Konkurrenz zwischen Ackerbau und Viehzucht – wie man sie auch aus alten Westernfilmen kennt. Vielmehr haben sich Wiesennutzung und Ackerbau lange Zeit gegenseitig bedingt: ein altes Sprichwort sagt: „Die Wiese ist die Mutter des Ackerbaus“. Erst die Möglichkeit der Düngung mit Stallmist, dessen Grundlage letztendlich das Heu ist, erhöhte die Erträge im Ackerbau. Dieses relative Gleichgewicht zwischen den beiden Polen der Landwirtschaft kam erst dann aus dem Lot, als die technische Entwicklung den Ackerbau zum Nachteil der Grünlandflächen vorantrieb.
Tab.1: Vor- und Nachteile von Mahd und Beweidung
Vorteile der Wiese
Nachteile der Wiese
Nutzung wo Ackerbau nicht möglich ist
Heu gibt Mist („Wiese – die Mutter des Ackers“)
Heu ist vielseitiger als Heu von Mähweiden
Arbeitsaufwand hoch
Starke Wetterabhängigkeit
Leistungssteigerung begrenzt
Starke Besiedlung durch Wildkräuter
Geringe Narbendichte
Vorteile der Weide
Nachteile der Weide
Beweidung erspart Bewirtschaftung
geringe Wetterabhängigkeit
Weidegang erhöht Narbendichte
geringer Aufwuchs an Wildkräutern
Schnelle Intensivierung möglich
Höhere Energieaufwand für die Tiere
kein Mist, keine Gülle
Geringe Ergiebigkeit im Winter
Die Übersicht der Vor- und Nachteile (s. Tab. 1) führt zu der Annahme, die Weide sei wirtschaftlicher als die Wiese. Letztendlich hängt aber die Frage nach der Nutzung von klimatischen Faktoren ab. Das Ravensberger Hügelland liegt mitten im Übergangsbereich vom kontinentalen zum atlantischen Klima. In ganz Deutschland zeigt sich deshalb eine klimatisch verursachte Nord-Süd-Verteilung: Im Norden überwiegen die Weiden, im Süden die Wiesen. Eine Mischnutzung ist meist da verbreitet, wo eine ganzjährige Weidehaltung nicht möglich ist.
Die Zier- oder Gebrauchsrasen unserer Gärten sind im eigentlichen Sinne kein Grünland. Großflächige, nicht landwirtschaftliche genutzte Grünlandbereiche entstanden durch Nebennutzung, wie Straßenränder, Deiche und Flugplätze. Wesentliche Erscheinungsformen des wirtschaftlich genutzes Grünlandes sind:
Mähweide: Eine Nachbeweidung folgt der Mahd;
Dauerweide: Beweidung wenn möglich über das ganze Jahr;
Streuwiese: weniger Schnitt, meist als Einstreu in den Ställen genutzt, kombiniert mit Obstanbau;
Frischwiesen und weiden: Diese vorherrschende Grünlandform steht unter der Prämisse der landwirtschaftlichen Nutzung mit einer meist hohen Bewirtschaftungsintensität;
Feuchtwiesen mit einer reichhaltigen Wasserversorgung, einer oft starken Überschwemmung und einer deshalb eingeschränkten Nutzung;
Trockenrasen: der Sonne zugewandte Flächen, die oft nur wenig genutzt, meist auf kalkreichen oder sauren Böden und daher wenig ertragreich sind;
Borstgrasrasen: wachsen auf mineralstoffarmen Böden und sind sehr artenreich.
Streuobstwiesen prägen seit Jahrhunderten das Ravensberger Hügelland. Es gab kaum einen Hof ohne Obstwiese oder einen Feldweg ohne Obstbaumreihe. In den letzten Jahrzehnten gingen aber vor allem durch Aufgabe der traditionellen Nutzung und durch Ausweitung von Siedlungs- und Industrieflächen viele Obstwiesen verloren.
Streuobstwiesen sind extensiv bewirtschaftete Wiesen mit hochstämmigen Bäumen verschiedener, historischer und regionaler Obstsorten. Mit zunehmenden Alter steigt ihre ökologische Bedeutung. Ihr Erhalt und ihre Pflege sind landesweit wichtige Ziele des Natur- und Artenschutzes. Typische Bewohner der Streuobstwiesen sind Steinkauz, Feldsperling, Siebenschläfer, verschiedene Fledermausarten, Wildbienen und viele Schmetterlingsarten.
Zum Schutz dieses wertvollen Lebensraums rief die Biologische Station 1995 ihr Obstwiesenprojekt ins Leben. Seitdem werden mit der Unterstützung durch Praktikant/innen und Studierende die Obstwiesen im Kreis Herford erfasst und mit einem Geographischen Informationssystem (GIS) digitalisiert. Wichtiger noch: Es werden Besitzer beraten, Nach- und Neupflanzungen organisiert und die Baumpflege bei Obstbaumschnittkursen (siehe unter Veranstaltungen) demonstriert.
Ziele sind
Sicherung und Entwicklung der noch vorhandenen, extensiv genutzten Streuobstwiesen
Neuanpflanzung weiterer Streuobstwiesen
Erhalt der regionalen Sortenvielfalt
Obstbaumverteilaktion
findet am 07.11.2025 statt. Bestellungen werden bis Ende September2025 entgegengenommen! aktuelle Bestellliste 2025
Zuständige Mitarbeiterin
Frau Anna Brennemann brennemann@bshf.de 05223-78250 Durchwahl: 05223 – 1837769
ältere Streuobstwiese im Ravensberger Hügelland vom Kreis Herford
Obstbaumverteilaktion
Um interessierte Menschen und Besitzer von Streuobstwiesen zu unterstützen, findet seit 1995 jährlich unsere Obstbaumverteilaktion statt. Seitdem haben wir 7.684 Obstbäume regionaler Hochstammsorten an Interessenten abgegeben. Viele Abnehmer bleiben dem Obstwiesenprojekt treu und ergänzen ihre Obstwiesen regelmäßig. Interesse? Bestellen Sie Ihre Obstbäume bequem mit unserer Bestellliste.
Anlieferung der Obstbäume
Ausladen der Obstbäume
grobe Vorsortierung
Sortierung nach Bestellung
Auch das Zubehör liegt bereit: Pfahl, Wühlmausdraht, Kokosstrick und Verbissmanschette
Die Obstbäume sind nach Bestellungen sortiert und warten auf die neuen Besitzer
Die neuen Obstbaumbesitzer holen ihre Bäume ab
Erweitertes Obstwiesenprojekt
Im Jahr 2018 hat die Biologische Station eine komplette, kreisweite Erhebung der Streuobstwiesenbestände durchgeführt und alle Altdaten auf den aktuellen Stand gebracht. Die Anzahl der wertvollen Wiesen ist, wie befürchtet, in den letzten Jahren erheblich gesunken (siehe Veröffentlichungen). Die Biologische Station hat sich deswegen zum besseren Schutz der Streuobstwiesen um finanzielle Unterstützung bemüht – mit Erfolg!
Die Durchführung des erweiterten Projekts wird durch Fördermittel der Stiftung der Sparkasse Herford (Pflanzung und Pflege von jeweils 200 Bäumen) und der Stiftung Zukunft im Wittekindskreis (Mittel für zusätzliche Projektkosten) ermöglicht. Das Projekt ist ein voller Erfolg und die Fördermittel sind für diesen Projektzeitraum bereits vergeben. Dennoch können sich Interessierte gerne bei uns melden.
Ziele des Projektes sind die Verbesserung der bestehenden Wiesen durch Nachpflanzen fehlender Bäume oder die Anlage komplett neuer Wiesen. Ebenso wichtig ist die fachliche und praktische Unterstützung der Eigentümer. Viele Besitzer und Bewirtschafter alter und neuer Obstwiesen benötigen fachliche Anleitung und die Vermittlung von praktischem „Knowhow“. Mit dem Projekt sollen die Streuobstwiesen im Kreis Herford wiederbelebt und der ökologische Wert vermittelt werden.
Es kommt immer wieder vor, dass Kinder nach dem Spielen in Wiesen mit Hautreizungen in Form von Rötungen und leichten Schwellungen nach Hause kommen. Diese Symptome werden als „Wiesen-Dermatitis“ bezeichnet. Sie sind jedoch nichts im Vergleich zu den Verletzungen, die man sich nach einem Hautkontakt mit der Herkulesstaude zuzieht. Sind die Kontaktstellen dann dem Sonnenlicht ausgesetzt, können schwere Hautverbrennungen, Verfärbungen und Schwellungen entstehen, die durch die im Saft der Pflanze enthaltenen phototoxischen Substanzen hervorgerufen werden. Im schlimmsten Fall können empfindliche Menschen oder Allergiker sogar einen anaphylaktischen Schock erleiden. Daher sollten Kinder nicht in die direkte Nähe der Pflanzen kommen oder mit Pflanzenteilen spielen. Aber auch für Erwachsene ist der Kontakt gefährlich.
Warum die Herkulesstaude auch für unsere Natur nicht gut ist
Die Herkulesstaude wurde im 19. Jahrhundert aus dem Kaukasus eingeführt und breitete sich in Nordrhein-Westfalen schnell aus. Die mehrjährige Riesendolde wurde als botanische Sensation und als Bienenweide in Parks- und Gärten in Deutschland gepflanzt und ist von dort aus verwildert. Typische Lebensräume sind die Ufer von Flüssen und Bächen, Straßenböschungen, Bahnlinien, Waldränder und Brachflächen. Eine Pflanze kann bis zu ca. 100.000 Samen produzieren und ist in der Lage, schnell große Bestände aufzubauen.
Auch im Kreis Herford gibt es an einigen Stellen schon Reinbestände von Herkulesstauden. Sie beschatten den Boden so stark, dass einheimische Pflanzen völlig unterdrückt werden. An Fließgewässern stellen diese „Herkulesstaudenwälder“ auch noch eine starke Erosionsgefahr dar. Anders als Pflanzen, die hier natürlich vorkommen, hält der Gigant das Ufer mit seiner Pfahlwurzel nicht fest.
Bekämpfung der Herkulesstaude (Riesenbärenklau)
Die Biologische Station führt schon seit mehreren Jahren Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Riesenbärenklaus durch. Da bisher noch kein „Patentrezept“ für die Bekämpfung existiert, sind die Biostationsmitarbeiter mit unterschiedlichen Methoden gegen die Pflanze vorgegangen.
Um eine Massenverbreitung zu verhindern sollte die Samenentwicklung gestoppt werden. Am wirksamsten erwies sich dabei das komplette Entfernen der Pflanze inklusive dem Ausgraben der Wurzel. Die Blüten- und Samenstände müssen entsorgt werden, da auch abgeschnittene Blütendolden nachreifen und Samen produzieren können. Auf den bearbeiteten Flächen ist eine sorgfältige Nachkontrolle erforderlich.
In den von der Station betreuten Naturschutzgebieten wurden so erste Erfolge erzielt. Da die Pflanze sich aber nicht nur in den NSG angesiedelt hat, sondern sich im ganzen Kreisgebiet ausbreitet und sich dabei nicht an Zuständigkeitsgrenzen zwischen Bund, Land, Kreis, Kommunen und Privaten hält, ist eine übergreifende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Riesenbärenklaus besonders wichtig.
Das Projekt
Aus diesem Grund hat die Untere Naturschutzbehörde (Kreis Herford) zusammen mit der Biologischen Station Ravensberg und den neun Kommunen ein mehrjähriges Projekt zur Bekämpfung der Herkulesstaude ins Leben gerufen.
Das Projekt wurde im Juni 2005 gestartet und wird seit dem in der gesamten Vegetationsperiode der Herkulesstaude durchgeführt. So wurden auch in diesem Jahr im April die Tätigkeiten wieder aufgenommen. Die Koordination des Projektes hat die untere Naturschutzbehörde übernommen. Der Einsatz, die Anleitung und Betreuung der Mitarbeiter sowie die Erfolgskontrolle wird sowohl von der Biologischen Station als auch von der unteren Naturschutzbehörde durchgeführt. Die durch das Projekt gewonnenen Daten werden so gesammelt, ausgewertet und dokumentiert, dass sie als Grundlage für die effektive Bekämpfung in den kommenden Jahren dienen. Eine selbst herausgebrachte Info Broschüre soll dabei helfen, die Bevölkerung über die Herkulesstaude und die Bekämpfungsmöglichkeiten aufzuklären.Weitere Informationen zum Projektjahr 2006 sind in dem hier archivierten Zeitungsartikel der Neuen Westfälischen (PDF-Datei, 1,2 MB) nachzulesen
Ergebnisse aus dem Projekt 2023
Herkulesstauden kommen in allen Kommunen des Kreises Herford vor. Schwerpunkt der Verbreitung ist in Vlotho mit 171 und Herford mit 202 bekannten Standorten.
von den 598 bekannten Standorten im Kreis Herford werden 89 von der Biologischen Station bearbeitet. Es handelt sich um Flächen mit einzelnen Pflanzen bis hin zu einer Fläche mit über 480 Exemplaren.
19 Standorte wurden 2023 im Rahmen dieses Projektes durch Ausstechen der Wurzel, der einzigen wirksamen Methode, bekämpft. Insgesamt wurden alleine durch die Biostation gut 1050 Pflanzen entfernt.
70 Standorte wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich bekämpft, so dass diese 2020 durch die Stationsmitarbeiter nur noch kontrolliert wurden.
288 Arbeitsstunden hat allein die Biologische Station Ravensberg im Jahr 2023 in die Bekämpfung der Herkulesstaude investiert.
Übersichtskarte
Die Übersichtskarte zeigt die uns bekannten und kartierten Herkulesstaudenstandorte (Stand 31.12.2023). Durch Klick auf die Karte öffnet diese sich in besserer Qualität.
Ansprechpartner:
Untere Naturschutzbehörde: Karin Bohrer, Tel.: 05221 132320
Biologische Station Ravensberg: Thomas Wehrenberg, Tel.: 05223 78250
Wir brauchen aber auch Ihre Hilfe
um der Staude Herr zu werden! Darum bitten wir um Ihre tatkräftige Unterstützung:
für die Erfassung der bestehenden und sich neu ausbreitenden Herkulesstaudenbestände, da uns mit Sicherheit nicht alle Standorte bekannt sind. Bitte informieren Sie die Biologische Station über die Ihnen bekannten Standorte.
auch bei der Bekämpfung selbst ist Ihre Mithilfe gefragt. Je mehr Leute sich an der Bekämpfung der Herkulesstaude beteiligen, um so größer sind die Erfolgsaussichten!
Was man nicht tun sollte
nicht in Panik geraten sobald man eine große Pflanze mit weißen Doldenblüten sieht
die Pflanzen nicht ziellos mit Hacke und Spaten, womöglich mit Chemikalien, zu vernichten suchen
schon gar nicht die Blüten- und vor allem nicht unreife (sie reifen nach!) oder reife Fruchtstände in der Landschaft verteilen!
Was man tun sollte
Wenn man auf eine verdächtige Pflanze trifft, unbedingt prüfen ob es sich nicht vielleicht um den einheimischen Bärenklau handelt, denn der sollte unbedingt stehen gelassen werden. Zur Bestimmungshilfe kann dieInfo Broschüre genutzt werden.
Wenn Sie im Garten oder in der Umgebung an Straßen- und Waldrändern Standorte der Herkulesstaude finden, die nur wenige Pflanzen umfassen (Einzelpflanzen), empfehlen sich folgende Maßnahmen: Am Besten ist es, die Jungpflanzen ab April/Mai mit einem Spaten möglichst tief auszustechen und die Wurzeln verdorren zulassen in dem man sie in die Sonne legt. Die Fläche sollte man den ganzen Sommer immer wieder kontrollieren und die Arbeit ggf. wiederholen. Falls doch einige Pflanzen zur Blüte kommen, sollten die Blütenstände vorsichtig entfernt und in der Restmülltonne entsorgt werden. Nicht kompostieren, nicht in die Komposttonne – Ausbreitungsgefahr!
Bei größeren Beständen kann es auch hilfreich sein , wenn man die Pflanzen kurz vor der Blüte abmäht und die Wurzeln in ca. 20cm Tiefe absticht. Das Mähen muss mindestens sechsmal in einer Saison im Abstand von 10-14 Tagen wiederholt werden. Dabei sollte man unbedingt auf niedrig wachsende „Notblüten“ achten, die vorher zu entfernen sind. Nach einem Jahr ist die Arbeit leider nicht getan, die Samen im Boden bleiben mindestens 10 Jahren keimfähig, so dass auch in den Folgejahren die Fläche immer wieder kontrolliert werden muss.
Vor allem wenn Sie größere Ansammlungen der Staude entdecken, aber auch bei Einzelfällen an Straßen, melden Sie sich bitte beim Kreis oder der Biologischen Station Ravensberg.
Schutzmaßnahmen
Ganz wichtig bei Arbeiten mit der Herkulesstaude ist die Schutzkleidung. Dazu gehören:
Handschuhe, die mit
einem langärmeligen Hemd / Sweatshirt abschließen,
lange Hose, feste Schuhe
evtl. Gesichtschutz und
Sonnencreme
Falls doch Hautkontakt mit Pflanzenteilen oder dem Saft erfolgt ist, sofort mit klarem Wasser abspülen, die Stelle mit Sonnencreme einreiben und vor der Sonne verstecken. Das Abheilen dauert meist ein bis zwei Wochen. Auch danach sollte die Sonne gemieden werden. Bei stärkeren Beschwerden sollte unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden.
Fahrradfahren und freie Natur gehören untrennbar zusammen. Mit diesen Routenvorschlägen für den aktiven Freizeitradler halten Sie ein besonderes Produkt in den Händen:
Sie fahren nicht nur durch die Landschaft hindurch sondern auch zu ihr hin!
Diese Fahrradrouten folgen schon einmal verschlungenen Wegen. Wissenswertes zu Tieren und Pflanzen, über die lokale Geschichte und über die jahrhundertealte Verbindung von Mensch und Kulturlandschaft lassen sich an den zahlreichen Wegpunkten auf den 16 – 28 km langen Rundwegen erfahren.
Dabei sind schöne Aussichten, interessante Einblicke, regionale Besonderheiten oder Merkwürdigkeiten – lassen Sie sich überraschen mit ganz anderen Aspekten der direkten Umgebung von Spenge, Enger, Rödinghausen, Bünde, Kirchlengern, Hiddenhausen, Herford, Löhne und Vlotho.
Viel Spaß wünscht Ihnen
Die Biologische Station Ravensberg
Tipp
Lassen Sie sich bei Ihrer Tour von Satelliten leiten! So finden Sie zuverlässig Ihren Weg und können sich ganz entspannt auf die Landschaft konzentrieren.
Die Rundwege können Sie kostenlos als GPS-Track von unserer Homepage herunterladen und auf ihr Navigationsgerät aufspielen.
Haben Sie kein entsprechendes technisches Gerät? Macht nichts! Die Fahrradfreizeitrouten sind zwar nicht beschildert. Aber wir haben für Sie eine detaillierte Karte mit allen wichtigen Informationen vorbereitet
Alle weiteren Informationen und Downloads finden Sie unter:
Für Kinder von 3 bis 11 Jahren gibt es seit 2007 ein besonderes Angebot der Biologischen Station:
Die Spürnasen-Führungen
Ausprobieren, spielen, lernen und entspannen – ihr wollt die Natur aus nächster Nähe kennenlernen? Dann seid ihr hier genau richtig! Egal ob als Familie, Kindergartengruppe, Grundschulklasse oder auf einem Kindergeburtstag – bei unseren Spürnasenführungen ist für jeden etwas dabei. Ganz nebenbei lernt ihr viel Wissenswertes über die Tiere und Pflanzen, die dort leben. Unsere „Spürnasen-Scouts“ begleiten euch. Sie bringen alles mit, was für die Führung benötigt wird. Organisiert noch ein gesundes Picknick dazu, packt eine Portion Neugier mit ein – und los geht’s!
Wer: Kinder von 3 bis 11 Jahren, maximale Gruppengröße 25 Kinder
Wo: auf unseren Routen in Rödinghausen (1), Randringhausen/Bünde (2), Stuckenberg/Herford (3) und Kurgebiet Vlotho (4)
Wann: von März bis Oktober
Dauer: 2-3 Stunden
Treffpunkte:
1) Rödinghausen: Parkplatz Jugendgästehaus Zum Nonnenstein, 32289 Rödinghausen
Die Übersichtskarte erschein auf Klick in besserer Qualität, oder Sie öffnen die PDF-Datei (6 MB)
Infos
Die Spürnasen stehen seit 2007 für eine Erlebnispädagogik, die Wahrnehmung und Wissen über die Natur verbessern will („Flow Learning“ nach Joseph Cornell). Zugleich wird mehr Verantwortung im Umgang mit der Natur vermittelt. Alles mit viel Spaß und Bewegung! So haben bis Ende 2023 daran schon über 18.890 Kinder während unserer insgesamt 958 Veranstaltungen den Wald spielerisch erlebt.
Aktuelles:
Vieles neu im Jahr 2025
Das Konzept der Spürnasen wird aktuell grundlegend überarbeitet und neben den bekannten Pfaden in Randringhausen und im Stuckenberg gibt es in Kürze zwei neue Routen im Wiehengebirge in Rödinghausen und im Kurgebiet in Vlotho. Nähere Informationen und der offizielle Start folgen!
Informationen zur Buchung und zum Ablauf der Führung gibt es bei der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford und auf unserem Buchungsformular, das ausgedruckt und ausgefüllt an die Biologische Station zurückgesendet wird! Bei jeder Führung sollte zusätzlich eine erziehungsberechtigte Person mitgehen.
Biologische Station Ravensberg Am Herrenhaus 27 32278 Kirchlengern Telefon (05223) 78250 Fax (05223) 78522 info@bshf.de
Dank der Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford können wir auch 2025 dieses einmalige Angebot zu den familienfreundlichen Konditionen von 45 € pro Führung anbieten.
Tödliche Amphibienkrankheit bedroht Feuersalamander im Kreis Herford
Der Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) wurde im Juli 2024 erstmals in Bielefeld (Region Teutoburger Wald) nachgewiesen!
Die Infektion mit dem Hautpilz befällt unsere heimischen Molche und Feuersalamander und führt bei Feuersalamandern zum Tod. Der Pilz greift die Haut der Tiere an und zerstört deren Funktion. Betroffene Feuersalamander weisen Läsionen auf der Haut auf. Der ursprünglich aus Asien stammende Chytridpilz ist über den internationalen Amphibienhandel nach Holland eingeschleppt worden und hat sich anschließend Richtung Belgien und Deutschland ausgebreitet. U. a. in der Eifel und im Ruhrgebiet wurden bereits ganze Populationen ausgelöscht. Nach zwei Nachweisen in Bielefeld hat sich die Gefährdungslage für die Feuersalamander im Kreis Herford deutlich verschärft.
Wo leben Feuersalamander?
Der typische Lebensraum der Feuersalamander liegt in feuchten Laubmischwäldern der Mittelgebirge. In Totholzbeständen, unter Steinen, zwischen Felsblöcken und Baumwurzeln finden die erwachsenen Feuersalamander Versteckmöglichkeiten. Für die Fortpflanzung benötigt er in seinem Lebensraum außerdem Quellbäche, Quelltümpel und quellwassergespeiste Kleingewässer. In diese werden kiementragende ca. 2,5 – 3 cm große Larven abgesetzt. Hier entwickeln sie sich, bis sie als ca. 5 – 7 cm große Jungtiere das Wasser verlassen.
Was tun?
Die Sporen des Pilzes können über den Menschen (bspw. als Rückstände an Schuhen, Reifen oder Hundepfoten) verbreitet werden. Durch die Einhaltung von Hygienemaßnahmen können wir die Übertragung von Pilzsporen eindämmen.
Hierzu sind folgende Schutzmaßnahmen geeignet:
Offizielle Wege nicht verlassen
Gewässer und Gewässerufer nicht betreten
PKWs direkt an der Straße und auf befestigten Parkplätzen parken
Hunde anleinen und nicht an die Gewässer lassen
Keine Amphibien anfassen
Schuhe vor Ort nach der Wanderung von grobem Schmutz befreien
Schuhe vor dem nächsten Einsatz mit Ethanol (70 %) desinfizieren und anschließend vollständig durchtrocknen lassen
Bei einem direkten Wechsel zwischen Gebieten ein zweites Paar Schuhe mitnehmen
Bitte um Mithilfe!
Melden sie uns ihre Feuersalamander-Funde!
Die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e. V. steht in engem Austausch mit den Kollegen aus den angrenzenden Kreisen. Um die Ausbreitung des Pilzes zu dokumentieren, sind alle Totfunde oder Verdachtsfälle auf die Erkrankung von Bedeutung.
Bitte melden Sie uns sowohl die Totfunde von Feuersalamandern als auch Funde von lebenden Feuersalamandern mit oder ohne Hautläsionen mit genauer geographischer Angabe des Fundortes (z. B. Koordinaten) und aussagekräftigen Bildern des Tieres!
Ansprechpartner: Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e. V. Jennifer Heermann E-Mail: heermann@bshf.de Tel.: 05223/1837766
Das Handbuch Artenschutz wird gerade überarbeitet! Die Informationen zu den einzelnen Arten sind zur Zeit nicht verfügbar.
Das Handbuch Artenschutz im Kreis Herford (als ein Bestandteil des Landschaftskatasters des Kreises Herford) ist ein gemeinschaftliches Projekt der Biologische Station und dem Amt für Landschaft und Bauen des Kreises Herford.
Die wichtigsten Ziele sind:
Die Sicherung und Förderung besonders gefährdeter Arten und deren Lebensräume im Kreisgebiet
Aufbau und Fortführung eines digitalen Datenbestandes zum verbesserten Überblick über die Situation der belebten Natur im Kreis
Information der interessierten Öffentlichkeit und der Behörden bei den Kommunen
In der Projektbeschreibung sind näher Infos über die Entstehung und Verwendung des Artenschutzhandbuchs aufgeführt.
ÜberE-Mail können Sie uns selber eigene Beobachtungen zu den schon im Handbuch aufgeführten oder zu weiteren besonderen Arten mitteilen.
Wollen Sie weitere Informationen, vielleicht auch zu anderen als die hier beschriebenen Arten, dann werden Sie vielleicht im Infosystem der LANUV fündig. Auch das Internetportal www.natur-in-nrw.de stellt zahlreiche Artenprofile zur Verfügung.
Projektbeschreibung
Im Kreis Herford gibt es ein breites Spektrum an Lebensraumtypen sowie viele Tier- und Pflanzenarten. Für diese Arten und Lebensräume müssen lokal angepasste Empfehlungen für Maßnahmen erarbeitet werden. Dafür sind neben den Kenntnissen der Lebensraumansprüche natürlich vor allem Daten über das Vorkommen und die Bestandszahlen bestimmter „Anzeiger“-Arten wie z.B. Neuntöter, Laubfrosch etc. zu erheben, auszuwerten bzw. zu überwachen.
Gezielte Einzelmaßnahmen und ganze Maßnahmenpakete, die konkret Schwerpunkte und die notwendige Zielrichtung für den Einsatz von Naturschutzinstrumenten ergeben, lassen sich realisieren. Neben der Landschaftsplanung, die hierfür meist nicht die notwendigen Detailinformationen aufweist, ist es vor allem der Bereich Ausgleich und Ersatz (A+E), der vielfach Fragestellungen in dieser Richtung aufwirft.
Die Biologische Station und die Kreisverwaltung in Herford sammeln, sichten und verarbeiten zahlreiche Daten, die auf eigenen Erfassungen von Flora und Fauna, Daten des ehrenamtlichen Naturschutzes sowie anderer Quellen (Landschaftsplanung, A+E-Planungen, Landschaftspflegerische Begleitpläne, Erfassungen für bestimmte Vorhaben etc.) aufbaut. Mithilfe der modernen Datenverarbeitung und der Anbindung an ein GIS (Geographisches Informationssystem) kann jederzeit eine Aktualisierung und Präsentation der Daten ermöglicht werden.
Mittels des Internets könne aktuelle Bestandangaben und Verbreitungskarten ausgewählter Tier- und Pflanzenarten direkt von Besuchern der Homepage der Station (Später auch des Kreises) abgerufen werden. Diese Darstellung dient auch der Aufforderung nach Ergänzung und Korrektur der Angaben durch Gebiets- und Artenkenner.
Die Warmenau ist 19,6 km lang und heute auf ca. 14 km Länge die Grenze zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Ihr Ursprung liegt auf dem Gebiet der Stadt Werther am Fuße des Teutoburger Waldes. Nach wenigen Kilometern Fließstrecke ist der Bach, der sich mehr und mehr zu einem kleinen Fluß entwickelt, zugleich Begrenzung der Kreise Herford und Osnabrück, der Kommunen Spenge und Melle. Kurz vor der Mündung verliert die Warmenau die Funktion als Grenze und mündet auf niedersächsischer Seite in die Else.
Immer wieder in der Geschichte haben Flüsse und Bäche – ebenso wie Gebirge und Küstenlinien – die Grenze zwischen verschiedenen Territorien gebildet. An der Warmenau gab es viele Jahrhunderte nach der Besiedlung und Urbarmachung des Landes zunächst keine Grenze. Erst durch langwierige und schwer durchschaubare Fehden und Streitigkeiten, die Jahrhunderte andauern, wird der ungehindert fließende Bach in die Funktion einer Grenze gezwungen. Lange Zeit verhindert nun das Festhalten am Grenzverlauf in der Mitte des Gewässers einen Ausbau oder eine Begradigung; eine gemeinsame Anstrengung zur Begradigung war aufgrund der unüberbrückbaren Gegensätze nicht denkbar, geschweige denn durchführbar.
Erst im 20. Jahrhundert ergibt sich in der Zeit des „Großdeutschen Reiches“ die Möglichkeit, die Grenze in ihrer Funktion zu verneinen und ihren Verlauf und damit auch den Bach zu verändern. Im folgenden soll die bewegte Geschichte der Warmenau kurz dargelegt werden. An einem konkreten Abschnitt des Gewässers wird zudem die Entwicklung und Konsequenzen der Begradigung geschil
Klaus Nottmeyer-Linden, Stefan Müller und Dieter Pasch (Bearb.)
Vorschläge zur Weiterentwicklung des Vertragsnaturschutzes
Tagungsbericht der gleichlautenden Fachtagung 23.-24. Oktober 2002 in Wuppertal
Erschienen in den BfN – Skripten 89 beim Bundesamt für Naturschutz, Bonn- Bad Godesberg 2003, 107 Seiten
Gefördert und Herausgeben vom Bundesamt für Naturschutz
Bezug über das BFN oder der Biologischen Station Ravensberg
Sie können die Veröffentlichung auch bald als PDF-Dokument anzeigen lassen und auf Ihren Rechner speichern:
ist noch in Vorbereitung
Zusammenfassung
Auf einer Tagung zum Thema Vertragsnaturschutz trafen sich am 23. und 24.10.2002 in Wuppertal 77 Teilnehmer aus Forschung, Verwaltung, Landwirtschaft und Naturschutz – unter ihnen 10 Referenten aus Deutschland und der Schweiz. Es wurde allgemein bekräftigt, dass dem Vertragsnaturschutz als einem sehr erfolgreichen Kooperationsmodell zwischen Landwirtschaft und Naturschutz eine besonders wichtige Rolle bei der zukünftigen Umsetzung von Naturschutz- und Agrarumweltzielen zukommt. Europäische wie bundesdeutsche Rahmenbedingungen im aktuellen Vertragsnaturschutz wurden vorgestellt und mögliche Entwicklungen für die Zukunft skizziert. Dabei wurde ein erhöhter Abstimmungsbedarf zwischen den Bundesländern, dem Bund und der EU deutlich. Wege außerhalb der EU-Förderung offenbarten sich am Beispiel der Schweiz, die vor allem in der Effizienzkontrolle und der Qualitätssicherung einen gewissen Vorsprung vor den EU-Ländern zu haben scheint. Aktuelle Beispiele aus der Forschung und der administrativen Umsetzung bei der Erfolgskontrolle und der Verbesserung im Sinne einer Ergebniskontrolle zeigten auf, dass auch innerhalb der EU-Förderung viel Spielraum genutzt werden kann und neue Wege beschritten werden sollten. Oftmals hapert es aber an der Umsetzung vor Ort, wie es konkrete Beispiele aus Nordrhein-Westfalen belegten.
Zum Abschluss der Tagung wurden Ansätze zur Weiterentwicklung des Vertragsnaturschutzes aus Sicht der Landwirtschaft und des Naturschutzes vorgestellt und ausgiebig diskutiert, wobei immer wieder auf die Gemeinsamkeiten verwiesen wurde. Gewarnt wurde vor bürokratischen Hemmnissen, zu deren Reduzierung auch konkrete Vorschläge vorliegen.
In NNA-Berichte 16. Jahrgang/2003, Heft 2: Naturschutz-Indikatoren / Neue Wege im Vogelschutz
Herausgeber & Bezug:
Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz Hof Möhr, D-29640 Schneverdingen Telefon (05199) 989-0, Telefax (05199) 989-46 e-mail: nna@nna.de Internet: www.nna.de
Einleitung: Der Beitrag ist der Versuch, die Geschichte des Vogelschutzes aus zugegeben subjektiver Sicht in wenigen, stark zusammengefassten Abschnitten darzustellen und einige persönliche Thesen auch zur Zukunft des modernen Vogelschutzes zu wagen. Eingangs möchte ich Anna-Katharina Woebse und Friedemann Schmoll ganz besonders herzlich danken, die mir wertvolle Literaturhinweise und besonders auch Einblick in noch nicht veröffentlichte Schriften gaben. Beide sind mit ihrer Arbeit zur Geschichte des Natur und Vogelschutzes eng mit dem Archiv, Forum und Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland in Königswinter verbunden. Wir können uns glücklich schätzen, dass es diese Einrichtung gibt, die in Zukunft noch viele wichtige Arbeiten über dieses spannende Thema fördern und hervorbringen wird.
Bezug ab dem 15. November 2003 im Handel oder über den Kreisheimatverein
Auszug aus der Veröffentlichung:
Eigentlich wollte August Steinmeister 1880 nur einen Goldfischteich im Garten seiner neu errichteten Villa in der Eschstraße 43 anlegen. Daraus entstanden sind die Bünder Fischzuchtanlagen, die zu ihrer Zeit landesweit und darüber hinaus so bekannt waren, dass sogar die Fachleute der zoologischen Sektion des Westfälischen Provinzial-Vereins für Wissenschaft und Kunst in Münster sich dafür interessierten. Schon die unspektakulären Anfänge waren für Bismarcks Staatssekretär für Landwirtschaft Grund genug, sich 1880 bei einer Reise durch den Kreis Herford diese Anlagen von dem damaligen Landrat Dr. Rudolf von Borries vorführen zu lassen…
Ein Artikel von Meiko Haselhorst, der auch im Zuge der Reihe „Wege durch den Sommer“ in der NW veröffentlicht wurde Enger, 09.06.2020
Klatschmohn, Rosen, Ackerwinde
Wege durch den Sommer (1): Wer morgens um halb sieben mit dem Fahrrad und mit wachen Sinnen durch das Füllenbruch fährt, kann dort Energie für den ganzen Tag tanken.
Meiko Haselhorst
Die Bank ist noch ein wenig feucht vom Morgentau. Ich setze mich trotzdem hin – alles andere wäre hier schon fast fahrlässig: Rechts neben mir, nur wenige Meter entfernt, zwitschert ein Zaunkönig in der üppig blühenden Hagebutte. Direkt hinter mir, am Rand des Roggenfeldes, summen die Hummeln im feuerroten Klatschmohn. Und vor mir erstreckt sich unter dem strahlend blauen Himmel eine frisch gemähte Wiese und verströmt ihren unwiderstehlichen Duft nach Heu. In etwa fünf Metern Höhe schwebt ein Rotmilan dahin. Allein hierfür hat sich das frühe Aufstehen gelohnt.
Eine halbe Stunde zuvor: Über die Untere Wiesenstraße in Sundern geht’s mit dem Rad direkt hinein in das Naturschutzgebiet. Auf einer gemähten Wiese links neben mir tummeln sich Rabenkrähen, Saatkrähen und ein Fasanenpärchen. Und dazwischen hoppelt ein Feldhase. Kaum biege ich nach links in das Sträßchen „Am Vogelholz“ ein, bin ich schon wieder auf Herforder Gebiet. Die Stadt und die Großgemeinde Hiddenhausen teilen sich das seit 1977 geschützte Areal, der weitaus größere Teil der geschützten 140 Hektar gehört allerdings zu Hiddenhausen.
Ich überquere den schon vor Jahren renaturierten Düsedieksbach und werfe einen Blick auf die Infotafel. Elritzen soll es in diesem Bächlein geben, ein Indiz für gute Wasserqualität. Jetzt gerade sausen dort unten im Kolk nur ein paar Stichlinge herum. Mit ihren hektischen Bewegungen produzieren die kleinen Raubfische winzige Schlammwölkchen am Grund. Auf der Wasseroberfläche spiegelt sich das Sonnenlicht, unzählige Mücken vollführen auch am frühen Morgen schon einen wilden Tanz.
Ich steige auf den Sattel und fahre ein Stück weiter. Links von mir, im Schilf, knackt und knistert es leise – die Morgensonne heizt die trockenen Vorjahreshalme auf. Seit Jahren ziehen hier im Röhricht die Rohrweihen ihre Jungen groß – seltene Greifvögel, auf die die Biologen der Region ein besonderes Augenmerk haben. An diesem Morgen lassen sie sich leider nicht blicken. Dafür singen mir Rohrammer und Rohrsänger in Stereo etwas vor. Ein Kuckuck macht mir ebenfalls lautstark seine Aufwartung. Und irgendwo im Dickicht rechts neben mir verzückt mich eine späte Nachtigall mit ihrem unverwechselbaren Gesang.
Ich biege nach rechts in einen schmalen Weg ein. Unter den Reifen knirscht der Splitt. Große Weiden, Pappeln, Erlen und andere Bäume werfen hier kühlen und dunklen Schatten, ich muss die Sonnenbrille absetzen. Wilde Rosen ranken sich an den Bäumen empor. An den Wegrändern stehen zwischen all den Sträuchern schon kniehoch Brennnesseln, Wilde Möhre und Labkraut. Es riecht nach Holunderblüten.
An einigen Stellen riecht es nach fauligem Schlamm. Ich halte an, biege mit den Armen ein paar Zweige am Wegesrand auseinander und werfe einen Blick auf einen der schwarzen Waldtümpel, die im Winter gut zu sehen sind, sich im Sommer aber hinter einer dichten Blätterwand verstecken. Eine Entenmutter mit sechs Küken im Schlepptau entfernt sich leise schnatternd vom Ufer. Dafür, dass der Sommer kaum angefangen hat, steht das Wasser hier schon sehr niedrig.
Noch etwas weiter liegt rechterhand die nächste große Wiese. Häufig sind hier die Lippinghauser Weißstörche bei der Nahrungssuche zu beobachten. An diesem Morgen leider nicht. Wahrscheinlich sitzen sie in Lippinghausen auf ihrem Horst. Dafür stakst ein Graureiher mit vorsichtigen Schritten durch das hohe Gras. Als ich meine Kamera herausholen will, breitet er seine Flügel aus und stößt sich vom Boden ab. Mit seinem rückwärts gebogenen Hals und den nach hinten gestreckten Beinen erinnert er in der Luft an einen Flugsaurier.
An einer Feldweg-Kreuzung biege ich nach rechts ab, an einer kleinen Weggabelung ein weiteres Mal. Direkt vor mir scheinen zwei Eichhörnchen Fangen zu spielen. Zuerst sehen sie mich gar nicht, erst als ich nur noch wenige Meter von ihnen entfernt bin, schlagen sie sich fix in die Büsche.
Da steht sie, die Sitzbank, keinen Steinwurf entfernt von der Dorfstraße. Flankiert von Klatschmohn und blühender Hagebutte. Ich setze mich, breite die Arme auf der Rückenlehne aus, schlage die Beine übereinander und genieße. Am Heimstättenweg sind die meisten Jalousien noch unten.
„Früher haben auf dieser Wiese immer die Kiebitze gebrütet“, geht es mir nach einer Weile durch den Kopf. Dieses Jahr sind sie nicht mehr gekommen. Mit dem Kiebitz geht’s abwärts. Früher hätte man hier auch mit Sicherheit eine Lerche gesehen und gehört, wahrscheinlich sogar mehrere. Und mit etwas Glück auch ein paar Rebhühner. Alle nicht mehr da.
Von links steigt mir der Geruch von Bier in die Nase. Der Mülleimer neben der Bank quillt über, Flaschen und Dosen liegen auf dem Boden verteilt. Aber all das wollen wir heute mal ausblenden.
In den vergangenen Wochen hat im Naturschutzgebiet Füllenbruch in Hiddenhausen die Waldohreule erfolgreich gebrütet. Dem Naturfilmer Ulrich Haufe ist es gelungen, den Beuteflug im Video festzuhalten.
Mit einem ersten Zwischenstand (22.04.2020) hatten wir im Kreisgebiet an 8 Standorten mehr als ein Paar Kiebitz, das einen Brutversuch gestartet hat.
Insgesamt konnte man Ende April von einem Brutbestand von 33-35 Brutpaaren ausgehen. Drei Kolonien sind durch längerfristige Verträge gesichert, für eine weitere gibt es einen jährlichen Vertrag. An anderen Stellen wurden Gelege markiert oder die Bewirtschaftung abgesprochen. Auffällig ist, dass einige Paare offenbar erst ab 10.-15.4. mit der Brut begonnen haben, andere hatten da fast schon Junge. Insgesamt haben wir im Kreis Herford mehr Paare als im letzten Jahr; es scheint aber, dass weniger Vögel zu anfangs wirklich zur Brut geschritten sind. Außerdem sind einige Standorte verwaist oder nur noch durch 1-2 Paare vertreten.
Im Zuge der Nachkontrollen (bis zum 24.5.2020) ergibt sich folgendes Bild:
Rödinghausen: 1 Paar. Bünde: In Ahle sicher drei Paare, die mindestens drei Junge führen, die schon recht groß sind. Ein weiteres Paar an der anderen Stelle wurde zu spät entdeckt, das Gelege ist der Bewirtschaftung zum Opfer gefallen (neuer Standort). Löhne: Auf der Ausgleichfläche am NSG Blutwiese drei Paare sicher, die derzeit Junge führen bzw. noch brüten. Dazu ein weiteres Paar direkt an der Autobahn, das offensichtlich größere Junge hat. An der Schloss Ulenburg: statt 1-2 Paare noch eines, das aktuell Junge führt. Spenge: Warmenau: 5 Paare, davon führt eines zwei Junge, vier Paare haben neu gelegt. Lenzinghausen: zwei Stellen mit zusammen 9 Paaren; an der ersten Stelle noch 2-3 Paare, die größere Junge führen (Vertrag Feldvogelinsel). Drei weitere am Ortsrand führen auch Junge (Vertrag). Enger: Aktuell brüten drei Paare auf der Kranichwiese, 2-3 weitere auf einem Acker südlich und ein weiteres westlich des Bruches. Dazu zweimal 1 Paar an der Ortsumgehung Enger, die aber offensichtlich neu dorthin gekommen sind (ein brütendes Weibchen). Herford: Im NSG Füllenbruch war zunächst 1 Paar, das wieder verschwunden ist. In HF-Diebrock brütet derzeit mind. ein Weibchen (neuer Standort).
Acht weitere, aus den Vorjahren bekannte Standorte, z.B. in Vlotho, Herford und Kirchlengern, wurden erneut aufgesucht, allerdings ohne Ergebnis.
Nach der zweiten Runde sind es nun (noch) sicher 32-34 Kiebitz-Brutpaareim Kreis Herford. An mindestens 8 Stellen gibt es z.T. schon größere Jungvögel. Gegenüber 2019 kann man von einer leichten Zunahme sprechen, wenn auch wichtige Standorte offensichtlich aufgegeben wurden (Herford Laar oder NSG Füllenbruch – dort hatten wir in guten Jahren allein 11 Brutpaare!).
Mit einer schönen Banderole zu einem handlichen Packen vereint, bietet dieses 10er-Set auf 190 Seiten sehr informative Beschreibungen, viele Bilder und ausführliches Kartenmaterial.
1. Auflage, Herford, Dezember 2010
Herausgegeben 2010 durch den Kreis Herford in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg
Druck: Mail Druck und Medien GmbH, Bünde, 1. Auflage, Dezember 2010
Preis 10er Set:
6 € + Versandkostenpauschale von 2,00 € In der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 reduziert sich der Preis entsprechend der MwSt-Senkung.
Bestellung per Post/Telefon:
Biologische Station Ravensberg Am Herrenhaus 27, 32278 Kirchlengern05223 78250
Die Biologische Station hat im Auftrag des Kreises zehn Freizeit-Fahrradrouten erstellt, die durch naturnahe, landschaftlich schöne und interessante Umgebung führen. Es geht vorbei an Jahrhundertlinden, Wasserschlössern, Feuchtwiesen und Bauernwäldern, Gedenksteinen, Obstwiesen, Kopfweiden und herrlichen Aussichtspunkten. So lassen sich ganz neue Einblicke in die Landschaft gewinnen – ganz bewusst auch abseits der „üblichen Wege“! Die Routen sind 16 –- 28 km lang und als Rundkurse mit einer Dauer von ca. 3 Stunden angelegt. Sie führen durch Vlotho, Rödinghausen, Löhne, Kirchlengern, Herford, Bünde, Enger, Hiddenhausen und Spenge, sind von Frühjahr bis Herbst befahrbar und vor allem zur Naherholung geeignet.Es bestehen für jede Naturroute ausführliche Beschreibungen mit den orts- und regionaltypischen Besonderheiten von Natur und Kulturlandschaft. Bisher konnten Texte und Karten nur auf der Homepage mit dem schönen Namen www.fahr-im-kreis.de heruntergeladen werden.
Nun liegen alle zehn Naturrouten auch gedruckt vor!
Erschienen: Im 2013 veröffentlichen Berichtsband des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend (51. Bericht über die Jahre 2011 und 2012)
Herausgeber: Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V.
Redaktion: Dr. Ulrike Letschert
Bezug über: Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgegend e.V. Adenauerplatz 2, 33602 Bielefeld Tel.: 0521/172434 Fax: 0521/5218810 info@nwv-bielefeld.de www.nwv-bielefeld.de
Im 51. Berichtsband des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend (51. Bericht über die Jahre 2011 und 2012, herausgegeben 2013) werden drei Naturschutzgebiete in Vlotho (Kreis Herford) beschrieben. Der Autor Heinz Lienenbecker und weitere Co-Autoren befassen sich mit den Naturschutzgebieten Eiberg, Kleiner Selberg und Linnenbeeke. Nach einer Beschreibung der Gebiete befasst sich Dr. Martin Büchner mit den geologischen und bodenkundlichen Grundlagen. Es folgen eine Liste der gefunden Pflanzenarten von Thore Wynarski und Tabellen der kartierten Pilzarten von Siegfried Findewirth und Marieluise Bongards.
Vegetationskundliche Erläuterungen und faunistische Beobachtungen (Gabriele Potabgy, Dieter Marten) ergänzen die Gebietsbeschreibungen. Zum Schluss werden von Gabriele Potabgy und Karl-Heinz Diekmann Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen der letzten Jahre in den drei Gebieten erläutert. Der Artikel wird durch 16 Abbildungen im Farbteil des Berichtsbandes illustriert.
Zu dem vielfältigen Angebot an Natur-, Themen- und Tagestouren für den aktiven Radfahrer im Kreis Herford kommt jetzt dieser Radwanderführer neu hinzu.
Die vielen Informationen mit ausgesuchtem Hintergrundmaterial sind die ideale Grundlage zur Vorbereitung einer Radtour. Die griffigen Texte und viele attraktive Fotos zu Geschichte, Landschaft und Kultur des Ravensberger Hügellandes laden einfach auch zum Schmökern und Blättern ein.
Extra für diesen Führer wurden fünf zusätzliche Radwanderrouten erstellt. Der interessierte Radfahrer kann mit ihnen die beschriebenen Besonderheiten thematisch gebündelt abradeln und intensiv erfahren.
1. Auflage, Herford, Dezember 2015
Herausgegeben 2015 durch den Kreis Herford in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg
Druck: aktuell druck Offset GmbH & Co KG, Herford, 1. Auflage, Dezember 2015
Preis:8€ + Versandkostenpauschale von 1,50 € In der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 reduziert sich der Preis entsprechend der MwSt-Senkung.
Bestellung per Post/Telefon:Biologische Station Ravensberg Am Herrenhaus 27, 32278 Kirchlengern05223 78250
Die Biologischen Stationen und die Staatliche Vogelschutzwarte in NRW
In Nordrhein-Westfalen existiert seit 1939 eine staatliche, heute in das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) integrierte Vogeschutzwarte.
Seit den 1970er Jahren wurde ein nahezu flächendeckendes Netz Biologischer Stationen aufgebaut, die vor Ort unter anderem in der Schutzgebietsbetreuung, dem praktischen Artenschutz, der Begleitung des Vertragsnaturschutzes und der Öffentlichkeitsarbeit tätig sind.
Vogeschutzwarte und Biologische Stationen arbeiten in einer Reihe von Projekten zusammen. Verbesserungsmöglichkeiten werden im Informationsfluss und insbesondere in der Auswertung langjährig erhobener Daten über Vogelbestände und Vogelschutzprobleme gesehen.
Natur in NRW, Nr. 2/2016, Recklinghausen, Seite 22-24
Fachbeitrag von: Klaus Nottmeyer und Peter Herkenrath
Herausgegeben 2016 durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg
Die vorliegende kleine Übersicht zur Entwicklung des »Naturräumlichen Fachkonzeptes Biologische Stationen NRW« fußt in wesentlichen Teilen auf einer ersten Lektüre und Analyse umfangreicher Unterlagen aus den Handakten von Thomas Neiss im Archiv der Stiftung Naturschutzgeschichte in Königswinter. Aufgrund der Fülle des Materials kann dies nur ein erster Schritt zu einer intensiveren Darstellung dieses ganz besonderen und bundesweit einmaligen Projektes des deutschen Naturschutzes sein. Hinzugefügt habe ich etliche eigene Eindrücke, Erlebnisse und Erinnerungen aus fast 25 Jahren, in denen ich als ehren- und hauptamtlicher Vertreter im Umfeld der Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen (NRW) aktiv gewesen bin. Dazu kommen Ergebnisse einiger Gespräche mit diversen beteiligten Personen. Für Korrekturen und Anregungen zu den sicher auch persönlich eingefärbten Ausführungen bin ich dankbar.
Das Grundgerüst zur Entstehung eines in dieser Form einmaligen Netzes von regionalen Naturschutzeinrichtungen bildete das 1990 veröffentlichte »Naturräumliche Fachkonzept «. Schon über 20 Jahre vorher war die Gründung ihrer Urform, der Station in den Rieselfeldern Münster, erfolgt; weitere Einrichtungen orientierten sich an diesem Vorbild. Eine Ausweitung der Förderung in Form eines regelrechten Programms erschien immer wieder in Ansätzen als Formulierung und Anregung in den gesichteten Unterlagen. Ein Konzept für das Netz von Biologischen Stationen in NRW »lag in der Luft«. Die 1980er Jahre – noch vor dem Eintritt der Grünen in die Landesregierung– erscheint im Rückblick als die ideale Zeit, um einem Konzept wie diesem den Weg zu bahnen. Nachdem der Plan zur Realisierung dieses einfachen und guten Gedankens in die Realität umgesetzt worden war, erhob sich heftige Kritik – eigentlich von allen Seiten. Und erstaunlich wenig Lob. Haushälterischer und politischer Druck bewirkte 15 Jahre später eine Neufassung des Konzeptes – gerade rechtzeitig, um finanziellen Einschnitten und politischem Gegenwind entgegentreten zu können. Dennoch konnten die negativen Einflüsse das Netz der Stationen nicht zerreißen. Heute verbreitet sich im Land NRW und weit darüber hinaus die Ansicht, dass die Einrichtung dieses »Sozialwerkes für die Natur« (Neiss 1995) ein segensreicher Schachzug für den Naturschutz war. Trotz formaler und auch inhaltlicher Mängel des Fachkonzeptes von1990 hat es die Implementierung dieses Netzes überhaupt erst ermöglicht.Bei der Durchsicht vieler Schriftstücke aus dieser Zeit fällt auf, dass nicht nur der Start zum Aufbau der heute 40 Stationen in NRW im wahrsten Sinne des Wortes die Handschrift des langjährigen Abteilungsleiters Thomas Neiss trägt. Auch die Bewältigung der vielen Krisen danach war eine immerfort währende Aufgabe, die allen Unkenrufen zum Trotz von Erfolg gekrönt war. Bei der Verabschiedung in den Ruhestand überreichten die Biologischen Stationen dem »Vater« dieses besonderen Sozialwerkes einen Präsentkorb mit zahlreichen lokalen Produkten aus naturnaher Nutzung der Kulturlandschaften des Landes Nordrhein-Westfalen – unter dem beziehungsvoll doppeldeutigen Titel: »Die Früchte Ihrer Arbeit«. Dem ist auch heute nichts hinzuzufügen.
Mensch Kultur Natur, Band 2 – Jenseits der scheinbaren Gewissheiten, Seite 281-295Fachbeitrag von: Klaus Nottmeyer
Herausgegeben 2016 durch den Klartextverlag.
Druck: Pátria Druckerei AG
Bezug: auf Bestellung hier in der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford e.V. erhältlich.
Herausgegeben vom Kreisheimatverein Herford e.V. unter Mitarbeit der Biologischen Station Ravensberg
ISBN 3-89534-566-0
Bezug im Handel oder über den Kreisheimatverein (9,- Euro) In der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 reduziert sich der Preis entsprechend der MwSt-Senkung.
Hierbei handelt es sich um die CD passend zum Buch „Unterwegs im Wittekindsland“. Sie ist eine CD die extra für Lehrkräfte erstellt wurde. Sie enthält Material mit Infos, Tipps und Arbeitsblättern zu den einzelnen Themen des Schulbuches.
Die Gliederung folgt der thematischen Aufteilung des Schulbuches. Zu jeder Seite des Schulbuches gibt es auf der CD-ROM unter dem gleichen Seitentitel weiterführendes Material unter folgenden Stichworten:
Wissenswertes zum Thema mit Details zum Thema, die nicht immer für Grundschüler aufbereitet sind, aber für Themeninteressierte viel Neues bieten.
Aktionstipps mit erprobten Adressen für Ausflüge, Betriebs- oder Museumsbesichtigungen
Buchtipps mit Büchern zum Thema, die für Erwachsene und / oder für Kinder geeignet sind.
Medientipps & Links mit Internetadressen und Medien für die Grundschule, die im Medienzentrum Kreis Herford ausleihbar sind
Zum Vorlesen mit Geschichten, Sagen und Märchen zum Thema
Verweis mit Hinweisen, wo weiteres Material zum Thema auf dieser CD-ROM zu finden ist
Auf den nächsten Seiten: Kopiervorlagen mit zum Thema passenden Malvorlagen, Rätselseiten und Bastelanleitungen für die Schülerinnen und Schüler zum Ausdrucken, Kopieren und Weiterreichen.
Herausgegeben vom Kreisheimatverein Herford e.V. unter Mitarbeit der Biologischen Station Ravensberg
ISBN 978-3-7395-1057-6
Bezug im Handel oder über den Kreisheimatverein (12,40 Euro) In der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 reduziert sich der Preis entsprechend der MwSt-Senkung.
Dieses Buch ist für Entdecker gedacht. Für Leute ,die gerne herumstöbern. Zum Beispiel draußen in der Nachbarschaft. Oder in einem Buch wie diesem. Entdecker und Stöberer wie du finden in diesem Buch jede Menge Neuigkeiten aus deiner heimatlichen Umgebung. Sogar Sachen, von denen viele Erwachsene keine Ahnung haben: Tiere und Städte, Burgen und Flüsse, Menschen und Geschichten.
Dieses Buch ist aber nicht nur zum Lesen da. Mädchen und Jungen gehen damit auf Tour, am besten mit dem Fahrrad. Nimm Freunde oder die Eltern mit! Gemeinsam macht es mehr Spaß.
In den Jahren 2015 und 2016 untersuchte die Biologiestudentin Saskia Dröge im Rahmen ihrer Bachelorarbeit und mit Unterstützung der Biologischen Station Spuren von Fischottern und Bibern an der Else zwischen Bünde und Kirchlengern. Durch den Einsatz von Wildkameras wurde versucht, näheres über die Aktivität, Verbreitung und Anzahl beider Säugetierarten herauszufinden. Es stellte sich die Frage, ob die Gewässer im Kreis Herford dauerhaft von Fischottern aufgesucht werden. Des Weiteren galt es zu klären, ob sich weiterhin mindestens ein Biber an der Else im Kreis Herford aufhält und woher dieses Tier stammen könnte. Mithilfe der Wildkameras konnten über 13 Säugetierarten in Gewässernähe der Else dokumentiert werden, unter anderem auch ein Biber. Die Aufnahmen bestätigen, dass es sich nur um ein Tier handelt, das hauptsächlich bei Dunkelheit aktiv ist. Durch die genetische Untersuchung einer Haarprobe wurde festgestellt, dass es sich um einen männlichen osteuropäischen Biber handelt, der vermutlich an der Else oder in der näheren Umgebung der Else ausgesetzt worden ist. Im Rahmen des neu begonnenen Monitorings im Kreis Herford wurde gezielt nach Spuren des Fischotters gesucht. Es konnten bei insgesamt vier gezielten Kontrollen mehrfach Losungen und Trittsiegel dokumentiert werden, eine Wildkameraaufnahme gelang nicht. Bei den gefundenen Spuren handelt sich vermutlich um Randgebiete von Fischotterrevieren in benachbarten Kreisen. Ein etabliertes Revier ist aufgrund der geringen Spurenlage im Kreis Herford bisher nicht anzunehmen. Eine Zusammenarbeit mit benachbarten Biologischen Stationen und ein dauerhaftes quartalsweises Monitoring soll in Zukunft Aufschluss über die Entwicklung des Fischotters im Kreis Herford und in der gesamten Region geben.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat viele Biologische Stationen in NRW beauftragt, bis Ende 2018 die Erfassung der Streuobstwiesen ihres jeweiligen Betreuungsgebietes zu organisieren. Dazu wurde vom Landesamt eine Kulisse mit „Verdachtsflächen“ vorgegeben, die durch eine Auswertung von Luftbildern und Laserscandaten ermittelt und den Stationen zur Verfügung gestellt wurden.
Die Biologische Station Ravensberg verfügt im Kreis Herford über eine weitaus umfangreichere Grundlage für die Erfassung. Viele Streuobstwiesen waren entweder bereits durch andere Erfassungen bekannt, wie z. B. durch das eigene Kataster der Station, oder sie wurden im Rahmen der Verifizierung neu gefunden.
Die Auswertung sowie einen Großteil der Erfassung übernahmen die beiden erstgenannten Autoren – zwei Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe aus dem Studiengang Landschaftsarchitektur, die in der zweiten Jahreshälfte 2018 ihr Praxissemester in der Biologischen Station Ravensberg absolvierten. Die umfangreiche Erfassung soll als Arbeitsgrundlage für ein geplantes Projekt der Biologischen Station dienen, welches den Erhalt und die Förderung von Streuobstbeständen im Kreis Herford zum Ziel hat.
Dieser Bericht über die Streuobstwiesen im Kreis Herford befasst sich mit der Häufigkeit der kreisweiten Bestände insgesamt, ihrer Verteilung, ihres Pflegezustandes und ihres Durchschnittsalters. In einem weiteren Schritt werden alle Streuobstwiesen ermittelt, die nach § 42 LNatschG als schützenswerte Biotope eingeschätzt werden können.
Bei der Kartierung wurden sehr gute und flächendeckende Ergebnisse für den Kreis Herford erzielt: Es wurden insgesamt 818 Flächen angefahren, auf denen sich nach den vorliegenden Daten Obstwiesen befinden könnten. Auf 102 Flächen befanden sich keine Obstbäume, 14 Flächen waren Obstalleen oder Obstbaumreihen und 6 Flächen durften nicht betreten werden, weil der Eigentümer mit der Kartierung nicht einverstanden bzw. nicht zu erreichen war. Damit konnten 696 Obstwiesenbestände erfasst werden, von denen allerdings 406 Flächen nach Definition des LANUV zu klein waren (< 1.500 m² oder < 9 Bäume). Von den 290 Flächen, die dem Biotoptyp NKH0 zugerechnet werden können, waren 149 Bestände mindestens 2.500 m² groß. Die Kriterien des § 42 LNatschG erfüllten nur 45 Wiesen, also nur 6 % des gesamten kartierten Bestands. Es wurden insgesamt 12.526 Bäume erfasst, davon 12.026 Obstbäume und 500 Walnussbäume. Die beiden Hauptkartierer haben in etwa 2,5 Monaten zu zweit einen großen Teil der Flächen kontrolliert und die erhobenen Daten ausgewertet. Dazu haben beide ca. 2.500 km mit einem Dienst-PKW der Biologischen Station zurückgelegt. Der Aufwand der Mitarbeiter der Biologischen Station und der weiteren sechs Katiererinnen kann in etwa auf den gleichen Zeitraum geschätzt werden. Insgesamt kamen so ca. 7 Monate einer ganzen Arbeitsstelle zusammen.
Im Herbst versammeln sich zehntausende Kraniche in der Diepholzer Moorniederung. Der abendliche Einflug zu den Rastplätzen ist ein unbeschreibliches Naturschauspiel. Mit der Bahn geht es zunächst nach Leese-Stolzenau und von dort durch die Weserniederung zum Uchter Moor, um in der Dämmerung die einfliegenden Kraniche zu beobachten. Von dort geht es weiter mit dem Rad nach Rahden und ab da mit der Bahn zurück. Die Tour ist ca. 50 km lang. Die Teilnehmerzahl ist auf 9 begrenzt.
Leitung:
Bernd Meier-Lammering
Treffpunkt:
Bahnhof Herford (Zustiegsmöglichkeit in Bünde)
Dauer:
10.00 bis ca. 21.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
25,00 € (inkl. Bahnfahrt)
Anmeldung:
Anmeldung bis 23.10. unter 0170-7619035 oder bund.herford@bund.net
Mit ein wenig Glück empfängt uns der Uhu – der König der Nacht – mit seinen unheimlichen und dunklen Rufen in seinem Revier. Während der Herbstbalz werden wir, in einer Kleingruppe, der größten Eulenart lauschen. Vielleicht können wir dabei auch Männchen und Weibchen abwechselnd hören. Möglicherweise lässt sich der Nachtgreif auch noch sehen! Begrenzte Teilnehmerzahl. Bei Regen fällt das Uhu-Verhör aus.
Leitung:
Peter Franzeck
Treffpunkt:
Theaterparkplatz Herford, Mindener Str. 11
Dauer:
17.30 bis ca. 20.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
5,00 € Spende erwünscht
Anmeldung:
Anmeldung unter (05221) 348726 (nach 17:30 Uhr) oder bund.herford@bund.net
Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, einen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Die Bäume wurden vor ca. 20 Jahren gepflanzt, sie gehen nun in die Fruchtphase über. Zuerst wird der Erziehungsschnitt überprüft und anschließend werden Techniken zur Fruchtholzförderung demonstriert. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Bitte Rosenschere mitbringen. Die Veranstaltung findet bei Temperaturen unter minus 5 Grad nicht statt.
Leitung:
Georg Borchard
Treffpunkt:
Obstwiese in Bünde-Spradow an der Kläranlage / Im Südbrock
Die naturkundlich- historische Wanderung führt um das Klosterstift und das Naturschutzgebiet Rehmerloh- Mennighüffer- Mühlenbachtal in Stift Quernheim und Klosterbauerschaft.
Das Streuobstwiesen-Seminar muss wegen der anhaltenden Corona-Krise leider ausfallen. Der nächste Termin mit gleichen Kursinhalten ist am 06.10. + 07.10.2021
Streuobstwiesen sind ein Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet eine alte Streuobstwiese einen wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im alten Holz sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge, Steinkäuze und Fledermäuse. Nach einer Einführung zum Thema „Streuobstwiese – Pflege und Ökologie“ wird den Teilnehmern der Erziehungsschnitt an jungen Kernobstbäumen erläutert. Des Weiteren wird der Fruchtholzschnitt an älteren Kernobstbäumen demonstriert. Anschließend hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, mindestens einen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Der Kurs ist auf max. 15 Teilnehmer begrenzt. (Ausführliche Beschreibung als PDF herunterladen)
Leitung:
Georg Borchard
Treffpunkt:
Biologische Station Ravensberg, Am Herrenhaus 27, Kirchlengern
Dauer:
jeweils 8.00 – 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr:
100,00 € (für beide Tage inklusive Mittagessen)
Anmeldung:
Anmeldung bis zum 26.02.2021 bei der Biologischen Station