Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis der VHS beachten!
Das Naturschutzgebiet Füllenbruch liegt zentral zwischen Hiddenhausen und Herford. Allein dadurch ist es Naturschutzgebiet und Naherholungsgebiet zugleich. Es besteht aus artenreichen Feuchtwiesen, kleinen Waldgebieten, Röhrichtbeständen, Hochstauden und Teichen, die nach der Rodung des ursprünglichen Bruchwalds im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind. Seit 1996 steht das Gebiet auf einer Fläche von 138 ha unter Naturschutz. Mitte Juni stehen viele Grünlandflächen kurz vor der Mahd und präsentieren sich von ihrer farbenfrohen Seite- ein schöner Anblick für alle Naturliebhaber.
Leitung:
Anna Brennemann
Treffpunkt:
Milchstr./Ziegelstr., 32120 Hiddenhausen (nördlich des Füllenbruchs)
Bei der gemeinsamen Kopfweiden-Pflegeaktion im geschützten Landschaftsbestandteil „Böckeler Mühlenbachsieksystem“ sollen 38 junge und alte Kopfweiden gepflegt werden. Zuerst werden die zahlreichen Äste nacheinander abgesägt. Das ist vergleichsweise schnell gemacht, doch mit dem Aufräumen und verarbeiten der Äste beginnt dann die „eigentliche“ Arbeit. Für die viele Handarbeit, die dafür nötig ist, freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung!
Jede helfende Hand ist gerne gesehen!
Nach der Arbeit wartet eine kleine Stärkung auf die fleißigen Naturschützer.
Auf dieser Exkursion werden den Teilnehmern die Pflanzen am Wegrand nähergebracht. Welche Arten sind heilsam, welche giftig? Welche Pflanzen sind geschützt? Wer sich noch nicht auskennt oder sein Wissen etwas auffrischen möchte, kann auf dieser Exkursion Bestimmungsmerkmale, Pflanzenfamilien, Standortansprüche, Inhaltsstoffe, Heilwirkungen und andere Besonderheiten kennenlernen.
Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis der VHS beachten!
Das Füllenbruch war ursprünglich ein feuchtes Moor- und Waldgebiet. Heute ist es eine ausgedehnte Wiesenniederung und ein typisches Beispiel für eine historisch gewachsene Kulturlandschaft. Offene Röhricht- und Brachflächen sind die Bereiche, wo man Sumpf- und Teichrohrsänger, Rohrammern und Feldschwirle sehen oder nur hören kann. Nachtigallen und Gelbspötter singen in den Gebüschen. Mit Glück ist auch eine jagende Rohrweihe anzutreffen. Kiebitze und vielleicht auch Rebhühner nutzen die trockeneren Bereiche.
Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis der VHS beachten!
Die immer noch von Straßenbau bedrohte Werreaue ist eines der wenigen Dichtezentren der Nachtigall im Kreis Herford. Oft kann man hier mehr als fünf Männchen gleichzeitig hören – ein unvergessliches Erlebnis. Der Flusslauf bietet Möglichkeiten mit etwas Glück Eisvögel und andere Vögel der Flusslandschaften zu beobachten.
Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis der VHS beachten! Im Frühjahr kann man rund um die alte Ritterburg eine Vielzahl verschiedener Sing- und Wasservögel beobachten. Die Brutvögel sind sehr mit Partnersuche und Revierbildung beschäftigt. Bei der Morgenrunde durch Wald und Wiesen werden verschiedene Vögel und ihre Gesänge vorgestellt und biologische Zusammenhänge erläutert. Dabei sind Kinder herzlich willkommen. Für Interessierte öffnet das Biologiezentrum im Anschluss an die Exkursion ihre Sammlung, sodass viele der beobachteten Vögel noch einmal als Präparat aus der Nähe betrachtet werden können. Ferngläser sind hilfreich, können aber vor Ort auch ausgeliehen werden.
Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis der VHS beachten! Das Hücker Moor hat eine sehr lange Geschichte, die weiter als hunderttausend Jahre zurückreicht. In seiner heutigen Form ist es erst in den vergangenen 220 Jahren durch den Abbau von Brenntorf entstanden, also Menschenwerk. Vergangenheit und Gegenwart sowie die Besonderheiten der artenreichen Vogelwelt werden vorgestellt.
Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis beachten! Fledermäuse sind mit ihren faszinierenden Eigenschaften ein guter Grund, abends noch einmal das Haus zu verlassen und in die Welt der nächtlichen Jäger einzutauchen. Während der Exkursion bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, eine Fledermaus (Pflegling) hautnah zu erleben und die Tiere mit Batdetektor bei der Jagd zu verfolgen. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Auf dieser Exkursion werden den Teilnehmern die Pflanzen am Wegrand nähergebracht. Welche Arten sind heilsam, welche giftig? Welche Pflanzen sind geschützt? Wer sich noch nicht auskennt oder sein Wissen etwas auffrischen möchte, kann auf dieser Exkursion Bestimmungsmerkmale, Pflanzenfamilien, Standortansprüche, Inhaltstoffe, Heilwirkungen und andere Besonderheiten kennenlernen.
Bitte aktuellen Coronaschutzhinweis der VHS beachten! Ende März ist am Top-Rastplatz für Zugvögel westlich von Enger einiges zu erwarten. Die durchziehenden Gäste sind immer für Überraschungen gut.
Leitung:
Klaus Nottmeyer, Holger Stoppkotte
Treffpunkt:
Parkplatz Ringstraße / Ecke Bolldammstraße, 32130 Enger
Wir erkunden die Vielfalt der Bäume und Sträucher auf einer Winterwanderung vom Hundebach bis zum Café Waldesrand. Während der Wanderung wird das „Handwerkszeug“ vermittelt, das wir benötigen, um die Gehölze im Winter auch im laublosen Zustand zu erkennen. Knospen, Rindenstruktur und Wuchsform, sowie Blätter und Früchte bieten viele Anhaltspunkte zur Bestimmung.
An warmen und regnerischen Frühlingstagen verlassen viele Amphibien ihre Winterquartiere und machen sich auf zu ihren Laichgewässern, um sich fortzupflanzen. Am Amphibienteich am Eingang des Stuckenbergs wollen wir die abendliche Wanderung der Lurche beobachten, die bei Einbruch der Dunkelheit beginnt. Mit etwas Glück finden wir vielleicht auch einen Feuersalamander.
Die Exkursion ist für Erwachsene und Kinder geeignet. Bitte Sicherheitswesten und Taschenlampen mitbringen.
Gemeinsamer Aufruf von Biologiezentrum und Biologischer Station zu einem deutschlandweiten Wettbewerb zur Artenvielfalt!
Die Natur im Kreis Herford mittels künstlicher Intelligenz erfassen! Jeder (der ein Smartphone besitzt) kann mitmachen!
Was steckt hinter dem deutschlandweiten „Bioblitz 2022“ (#bioblitz2022)? Es geht darum, in möglichst vielen Landkreisen oder kreisfreien Städten in NRW Erkenntnisse zur Artenvielfalt zu sammeln. Initiator ist das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Aber auch weltweit werden schon seit etlichen Jahren unter dem Begriff „Bioblitz“ tausende vergleichbare Events mit großer Begeisterung durchgeführt.
Worum geht es? Alle Naturbegeisterten Mitmenschen sind aufgerufen mitzumachen, ganz egal ob Laien, Expert*innen, Familien oder Schulklassen. Schon jetzt haben zahlreiche Institutionen aus ganz Deutschland ihre Teilnahme zugesagt, von Schleswig-Holstein bis Baden-Württemberg, von Rheinland-Pfalz bis Sachsen.
Was ist ein Bioblitz? Auf einem bestimmten Gebiet sollen in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden. Naturbegeisterte versuchen, ihren Landkreisen oder kreisfreien Städten zu möglichst langen Artenlisten zu verhelfen.
Wie macht man das? Es werden so viele Naturbeobachtungen wie möglich gemelden – und zwar per Smartphone und seiner Kamera. Dafür braucht man nur eine sehr leicht zubedienende und kostenfreie App. Sie heißt ObsIdentify und ist z.B. über die Webseite www.Observation.org zu bekommen. Die künstliche Intelligenz, das System dahinter, lernt ständig dazu. Die gemeldeten Fotos werden im Anschluss durch Fachleute validiert, so dass am Ende ein Datensatz entsteht, der wissenschaftlicher Ansprüchen genügt. Die App erkennt schon zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere wie Schmetterlinge, Wanzen, Libellen und viele mehr.
Ziel ist es, mehr Menschen für die Natur zu begeistern und Erkenntnisse über die bedrohte Artenvielfalt in Deutschland zu gewinnen: Die Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen zu der App und dem Aufruf bekommen Sie auf der Seite des LWL-Museums für Naturkunde
Das Jahr begann mit Schnee und Sonne. Der erste größere Außeneinsatz, Kopfweidenschnitt in der Blutwiese, konnte bei klirrender Kälte, auf Schnee und mit Sonnenschein gut umgesetzt werden – denn oft sind die feuchten Wiesen weder befahr- noch betretbar.
Wieder standen die ersten Monate im Zeichen der Gehölzpflege – hin und wieder kam der Eindruck auf, wir liefern uns ein Wettrennen mit den Bibern, die wirklich dieses Jahr sehr fleißig waren. Als Zeichen für eine wachsende Population müssen wir wohl den ersten Totfund eines erwachsenen Bibers deuten, der im April an der Grenze von Löhne und Kirchlengern an der Else gefunden wurde. Zur Todesursache ist uns nichts bekannt.
Ein Exot unter den Vögeln tauchte im Januar am Herrenhaus auf und um-rundete quietschend den Kirchturm! Ein Schildsittich, sicher aus einem nahen Käfig ausgebüxt, erfreute die interessierten Biologen (s. Foto). Ein erster Nachweis für die Art als freifliegender Gefangenschaftsflüchtling in NRW. Es ist zu befürchten, dass er nicht lange überlebt hat.
Eine weitere Besonderheit kam dazu: wir haben den ersten Vogelbericht für den Kreis Herford zum Download vorgelegt. Grundlage des 81 Seiten starken Werkes waren 16.500 Vogelbeobachtungen via Internet-Plattform www.Ornitho.de von 105 Meldern zu immerhin 169 Vogelarten.
Zum Jahresende 2021 schließen wir ein intensiviertes Obstwiesen-Projekt erfolgreich ab – durchgeführt mithilfe von zwei Stiftungen aus dem Kreis Herford. Während der zweieinhalb Jahre sind 29 Wiesen mit 493 Obstbäumen im gesamten Kreis Herford neu entstanden. 200 dieser Bäume wurden von der Station gepflanzt, weitere Wiesen von Kommunen und etlichen Privateigentümern angelegt. Somit erhöht sich die Gesamtanzahl der Obstwiesen im Kreis Herford von 696 auf 725! Vielen Dank an die Förderer und die interessierten Eigentümer!
Beweidung: In immer mehr Gebieten wird dieses naturnahe Konzept der Flächennutzung umgesetzt: Nach einer Erweiterung an der Else nun auch im Uhlenbachtal und an der Warmenau. Als Nebeneffekt werden die Gebiete ein gutes Stück beruhigt, denn Draht und spitze Hörner sind offenbar wirksamer als Ge- und Verbote.
Unser kleiner Kiebitz-Bestand im Kreisgebiet war dieses Jahr Grund für (verhaltene) Freude. Die abschließende Übersicht verzeichnet (relativ) sicher 34-39 Kiebitz Brutpaare im Kreis Herford, nach über 50 Kontrollen und etlichen Absprachen. Das sind immerhin max. 7 Paare mehr als 2020. An mindestens vier Stellen gab es Ende Mai z.T. größere Jungvögel, insgesamt 37! Davon waren etwa 20 flügge oder fast flügge. Ähnlich gut sah es beim Steinkauz aus.
Unsere Heumahd war dieses Jahr besonders schwer, denn nach trockenen Sommern gab es 2021 viel Regen und diesen oft zur falschen Zeit. Für die Flutopfer an der Ahr haben wir uns mit einem Hänger Heu als Spende beteiligt. Denn auch Gras und Heu sind dort vom Hochwasser vernichtet wurden.
Neue Projektideen haben uns in diesem Jahr gut beschäftigt. Gemeinsam mit der Stiftung für die Natur Ravensberg haben wir in der NRW-Stiftung einen Förderer für ein Projekt zu Entwicklung des Weserraumes gefunden, das im Herbst gestartet ist. Ziel ist die naturnahe Gestaltung ufernaher Bereiche. Desweitern ist der Sitz der Station selbst ein Projekt geworden; nach einer Zusage einer Förderung ebenfalls von der NRW-Stiftung werden wir nun gemeinsam das Herrenhaus in Stift Quernheim umbauen und renovieren.
Als schönes Highlight bei der Öffentlichkeitsarbeit hatten wir im November mit der dritten Fassung der noch jungen Vortragsreihe zum Vogel des Jahres – genannt „Notti & Strehli“. Der Vorleser Dirk Strehl und Klaus Nottmeyer lasen abwechselnd vor – über 80 Personen erfreuten sich an einem lustig-prosaischen Abend im Elsbachhaus.
Ende des Jahres haben wir noch viel geschafft, u.a. intensiven Gehölzschnitt im Enger Bruch, Freischneiden von Gewässern, Obstwiesenpflege, Schutzmaßnahmen für den Fischotter, Weiterführen des Kopfweidenschnitts…
Im Zuge der fortschreitenden Welle an Pensionierungen hat die Station im November zwei lange Weggefährten verabschiedet: Udo Busse hat uns als Umweltamtsleiter 21 Jahre konstruktiv und immer freundlich begleitet, u.a. 14 Jahre als Aufsichtsratsmitglied – vielen Dank an ihn – und an Klaus Kernebeck als langjährigen Partner u.a. bei den kreisweiten Walderfassungen! Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!
Vorstand, Aufsichtsrat, die Mitgliedschaft und das Team der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford wünschen allen Freunden/innen, Unterstützern, Kolleginnen und Kollegen von ganzem Herzen eine erholsame Zeit über die Festtage, einen guten Rutsch und viel Erfolg, Glück, Freude und Gesundheit im Jahr 2022!
Die Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ und die Stiftung der Sparkasse Herford haben das Projekt mit insgesamt 51.250 Euro unterstützt.
Streuobstwiesen sind extensiv bewirtschaftete Wiesen mit hochstämmigen Bäumen verschiedener, historischer und regionaler Obstsorten. Mit zunehmenden Alter steigt ihre ökologische Bedeutung. Ihr Erhalt und ihre Pflege sind landesweit wichtige Ziele des Natur- und Artenschutzes. Typische Bewohner der Streuobstwiesen sind Steinkauz, Feldsperling, Siebenschläfer, verschiedene Fledermausarten, Wildbienen und Schmetterlinge. Im Jahr 2018 hatte die Biologische Station eine kreisweite Erhebung der Streuobstwiesenbestände durchgeführt. Erfasst wurden immerhin 696 Obstwiesen mit 12.026 Obstbäumen. Aus Vergleichen mit früheren Jahren wissen wir aber, dass die Anzahl der wertvollen Wiesen und vor allem die Zahl der vorhandenen Bäume erheblich gesunken ist. Seit über 25 Jahren bemüht sich die Station, den Zustand der Streuobstwiesen im ganzen Kreis Herford zu verbessern. Die Biologische Station hat sich erfolgreich um eine verstärkte finanzielle Unterstützung zur Intensivierung der Schutzbemühungen bemüht – für einen Zeittraum von 2 ½ Jahren, der Ende 2021 seinen Abschluss findet. Fördermittel kamen von zwei Stiftungen: Die Stiftung der Sparkasse Herford förderte die Pflanzung und Pflege von jeweils 200 Bäumen mit 25.500 €. Die Stiftung Zukunft im Wittekindskreis stellte 25.750 € für zusätzliche Projektkosten zur Verfügung. Das Ziel, neue Obstwiesen anzulegen und bestehende Wiesen durch Pflegeschnitte und Nachpflanzungen zu verbessern, wurde erfolgreich erreicht.
Während des Projektzeitraums sind 29 Wiesen mit 493 Obstbäumen im gesamten Kreis Herford neu entstanden.
200 dieser Bäume wurden von der Station gepflanzt. Weitere Wiesen wurden von Kommunen, als Ausgleich- und Ersatzmaßnahme und von Privateigentümern angelegt, die ihre Bäume über die Obstbaumverteilaktion der Biostation bezogen haben.
Somit erhöht sich die Gesamtanzahl der Obstwiesen im Kreis Herford auf 775!
Bei allen Anfragen und Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern stand die fachliche und praktische Unterstützung im Vordergrund, ein Aspekt, der sehr geschätzt und dankend angenommen wurde. Während der intensiven Jahre der Projektarbeit wurden Maßnahmen erprobt, die nach Abschluss des Projektes weiterlaufen werden: – Das Land NRW finanziert zusammen mit der EU die Neuanlage und Pflege von Obstbeständen, die bestimmte Voraussetzung erfüllen. Drei der 29 neuen Wiesen wurden 2021 bereits über diese Förderung angelegt. Weitere sollen folgen. – Aufgrund des regen Interesses wird die Station natürlich auch weiterhin Obstbaum-Schnittkurse anbieten. Ein neu entwickelter Flyer gibt ganz praktisch Anleitungen zur Anlage und Pflanzung von Obstwiese. – Über die jährlich stattfindende Obstbaumverteilaktion kann jeder auch für den kleinen Hausgarten Obstbäume beziehen. Informationen dazu gibt es unter www.bshf.de -> Obstwiesenprojekt
Hecken und Bäume schneiden im Naturschutzgebiet – wie passt das zusammen?
Gut, bei Hecken ist es schnell erklärt: an der Breiten Straße, die das feuchte Bruch quert, wurde vor 7 Jahren eine Weißdornhecke gepflanzt.
Sie hat den Zweck, unerwünschte Besucher (zwei- oder vierbeinig) von der Kranichwiese fernzuhalten. Dafür muss die Hecke regelmäßig geschnitten werden, auch um immer dichter zu werden. Sie war inzwischen sehr hoch geschossen und einfach „dran“. Die Weißdornpflanzen wurden auf den Stock gesetzt, d.h. in ca. 1,50 m Höhe abgesägt.
Um die zahlreichen Äste zu entfernen, wurden viele Hände gebraucht. Dazu luden der BUND und die Biologische Station freiwillige Helfer am Samstag, den 4.12.2021, in das Gebiet westlich der Stadt Enger ein.
Und über 20 Leute kamen und packten an!
Parallel begannen die Mitarbeiter der Station auch Weiden und andere Laubbäume zurück zu schneiden.
Das Gebiet ist durch seine feuchten Wiesen und Hochstauden geprägt. Seltene Brut- und Zugvögel werden von der offenen, oft sehr nassen Senke wie magisch angezogen.
Je mehr hohe Bäume den Weg und die Sicht versperren, umso weniger attraktiv finden Kiebitz und Schnepfe das Bruch. So mussten auch einige Bäume weichen, um die Ziele des Naturschutzes zu erreichen.
Die drei Termine zur Gehölzschnittaktion in diesem Winter sind am 04.12.2021, 15.01.2022 und 19.02.2022 Bitte Coronaschutzhinweise beachten – siehe unten.
Weitere Details:
Samstag – 04.12.2021
Hecken und mehr im Enger Bruch
Die erste Gemeinschaftsaktion von Biostation und BUND in diesem Winter findet in Enger im Naturschutzgebiet Enger Bruch statt.
Um die wertvollen Natur- und Artenschutzflächen vor allzu vielem Besucherandrang (zwei- und vierbeinig) etwas besser zu schützen, wurde vor 9 Jahren eine Hecke an der Breiten Straße gepflanzt. Diese muss jetzt wieder deutlich zurück geschnitten werden; dazu fallen noch etliche weitere Gehölzarbeiten an.
Für die viele Handarbeit, die dafür nötig ist, freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung! Jede helfende Hand ist gerne gesehen. Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Parken: Breite Straße/Spenger Str. in Enger; Anfahrts Skizze
Treffpunkt: Aussichtsturm Breite Straße
Dauer: 09.30 – 12.30 Uhr, danach Suppe oder ähnliches
Samstag – 15.01.2022
Kopfweiden-Schnitt in Löhnerheide
Bei der gemeinsamen Kopfweiden-Pflegeaktion im Naturschutzgebiet Bramschebach-Nagelsbachtal sollen 24 alte Kopfweiden gepflegt werden. Zuerst werden die zahlreichen Äste nacheinander abgesägt. Das ist vergleichsweise schnell gemacht, doch mit dem Aufräumen und verarbeiten der Äste beginnt dann die „eigentliche“ Arbeit. Für die viele Handarbeit, die dafür nötig ist, freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung! Jede helfende Hand ist gerne gesehen! Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Dauer: 09.30 – 12.30 Uhr, danach Suppe oder ähnliches
Samstag – 19.02.2022
Gehölzschnitt am Doberg
Die letzte Gemeinschaftsaktion in diesem Winter findet am Bodendenkmal und Naturschutzgebiet Doberg statt. An diesem Termin sollen mehrere Flächen entkusselt werden. Unter Entkusselung versteht man die Entfernung von jungem Gehölzaufwuchs, sogenannten Kusseln, in Mooren, Heiden, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Felshängen. Diese besonderen Lebensräume, in denen nur dort vorkommende Tier- und Pflanzenarten leben, müssen regelmäßig von Gehölzaufwuchs freigestellt werden, um den Lebensraum zu erhalten. Am Doberg sind dies z.B. die besonders artenreichen Trockenrasenflächen an den mageren Südhängen. Einige Tierarten findet man im Kreis Herford nur am Doberg. Allein 61 Wildbienenarten, 14 Grabwespenarten und sogenannte Stechimmenarten konnten hier festgestellt werden. Auch Heuschrecken, Großschmetterlinge, Käfer, Schwebfliegen, Spinnen und viele andere Tiere finden am Doberg einen trockenwarmen Lebensraum.
Jede helfende Hand ist gerne gesehen. Wenn vorhanden bitte eigenes Werkzeug wie Astschere mitbringen.
Dauer: 09.30 – 12.30 Uhr, danach Suppe oder ähnliches
Bitte Coronaschutzhinweise beachten: Gemäß aktueller Coronaschutzverordnung dürfen an unseren Veranstaltungen nur Personen teilnehmen, die geimpft oder genesen sind (2G). Der Nachweis einer Immunisierung und ein Ausweispapier werden von uns vor Beginn der Veranstaltung Vorort kontrolliert und ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung – deshalb unbedingt diese Dokumente mitführen! Bitte denken Sie auch daran, eine Corona-Maske mitzubringen (medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske).
Die erste Gemeinschaftsaktion von Biostation und BUND in diesem Winter findet in Enger im Naturschutzgebiet Enger Bruch statt.
Um die wertvollen Natur- und Artenschutzflächen vor allzu vielem Besucherandrang (zwei- und vierbeinig) etwas besser zu schützen, wurde vor 9 Jahren eine Hecke an der Breiten Straße gepflanzt. Diese muss jetzt wieder deutlich zurück geschnitten werden; dazu fallen noch etliche weitere Gehölzarbeiten an.
Für die viele Handarbeit, die dafür nötig ist, freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung! Jede helfende Hand ist gerne gesehen. Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Bitte Coronaschutzhinweise beachten: Gemäß aktueller Coronaschutzverordnung dürfen an unseren Veranstaltungen nur Personen teilnehmen, die geimpft, genesen oder getestet sind (3G). Getestete Personen im Sinne der Verordnung sind Personen, die über ein nach der Corona-Test- und-Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Der Nachweis einer Immunisierung oder Testung und ein Ausweispapier werden von uns vor Beginn der Veranstaltung Vorort kontrolliert und ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung – deshalb unbedingt diese Dokumente mitführen! Bitte denken Sie auch daran, eine Corona-Maske mitzubringen (medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske).
Die gemeinsame Aktion mit dem BUND und weiteren Helfern am 19.02.2022 muss wegen des durchziehenden Sturms leider ausfallen.
Die letzte Gemeinschaftsaktion in diesem Winter findet am Bodendenkmal und Naturschutzgebiet Doberg statt. An diesem Termin sollen mehrere Flächen entkusselt werden. Unter Entkusselung versteht man die Entfernung von jungem Gehölzaufwuchs, sogenannten Kusseln, in Mooren, Heiden, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Felshängen. Diese besonderen Lebensräume, in denen nur dort vorkommende Tier- und Pflanzenarten leben, müssen regelmäßig von Gehölzaufwuchs freigestellt werden, um den Lebensraum zu erhalten. Am Doberg sind dies z.B. die besonders artenreichen Trockenrasenflächen an den mageren Südhängen. Einige Tierarten findet man im Kreis Herford nur am Doberg. Allein 61 Wildbienenarten, 14 Grabwespenarten und sogenannte Stechimmenarten konnten hier festgestellt werden. Auch Heuschrecken, Großschmetterlinge, Käfer, Schwebfliegen, Spinnen und viele andere Tiere finden am Doberg einen trockenwarmen Lebensraum.
Jede helfende Hand ist gerne gesehen. Wenn vorhanden bitte eigenes Werkzeug wie Astschere mitbringen.
Bitte Coronaschutzhinweise beachten: Die Veranstaltungen der Biologischen Station Ravensberg laufen in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Bestimmungen der VHS unter Aktuelles (vhsimkreisherford.de). Für Angebote im Natur und Umwelt-Bereich gilt die 3G-Regel, d. h. Zugang haben geimpfte, genesene oder getestete Personen. Der Nachweis einer Immunisierung oder eines Schnelltests sowie ein Ausweispapier werden von uns vor Beginn der Veranstaltung Vorort kontrolliert und sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung – deshalb unbedingt diese Dokumente mitführen! Bitte denken Sie auch daran, eine Corona-Maske mitzubringen (medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske). Auch im Gelände muss eine Maske getragen werden, wenn ein Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann.
Die gemeinsame Aktion mit dem BUND und weiteren Helfern am 15.01.2022 muss wegen der anhaltenden Corona-Krise leider ausfallen.
Bei der gemeinsamen Kopfweiden-Pflegeaktion im Naturschutzgebiet Bramschebach-Nagelsbachtal sollen 24 alte Kopfweiden gepflegt werden. Zuerst wurden die zahlreichen Äste nacheinander abgesägt. Das ist vergleichsweise schnell gemacht, doch mit dem Aufräumen und verarbeiten der Äste beginnt dann die „eigentliche“ Arbeit. Für die viele Handarbeit, die dafür nötig ist, freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung! Jede helfende Hand ist gerne gesehen! Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Bitte Coronaschutzhinweise beachten: Gemäß aktueller Coronaschutzverordnung dürfen an unseren Veranstaltungen nur Personen teilnehmen, die doppelt geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorweisen (2G+). Ausgenommen von der Testpflicht sind geboosterte Personen ab dem Tag ihrer Auffrischungsimpfung. Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, haben keinen Zutritt.Der Nachweis einer Immunisierung und des Schnelltests und ein Ausweispapier werden von uns vor Beginn der Veranstaltung Vorort kontrolliert und ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung – deshalb unbedingt diese Dokumente mitführen! Bitte denken Sie auch daran, eine Corona-Maske mitzubringen (medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske).
Am vergangenen Samstag wurde die Plant- for- the- Planet- Obstwiese am Neuen Kamp in Löhne eingeweiht
Ursprünglich als gemeinsame Pflanzaktion mit Kindern und Biostation geplant, hat Corona die Pläne häufig geändert, sodass erst ein Jahr später die offizielle Einweihung stattfinden konnte.
In einer kleinen Führung wurden den Kindern, die jetzt Paten der Bäume sind, die Besonderheiten und Pflege einer Streuobstwiese gezeigt und gemeinsam Namensschilder gestaltet.
Eine tolle Aktion, die allen Kindern und Beteiligten viel Spaß bereitet hat.
Aus organisatorischen Gründen muss dies Veranstaltung leider ausfallen. Es gibt dieses Jahr zu unserem Bedauern keinen Ersatztermin.
Pilze sind faszinierende Lebewesen, denn als Organismen nehmen sie eine Mittelstellung zwischen dem Pflanzen- und dem Tierreich ein. Auch wenn sie oft unscheinbar sind, so sind sie dennoch wichtig für unser Ökosystem – und ganz nebenbei gehören viele Pilze zu den kulinarischen Köstlichkeiten in unserer Küche. Dennoch ist die Welt der Pilze für viele ein ‚Buch mit sieben Siegeln‘, da die Pilzbestimmung nicht ganz einfach ist. Auf einer pilzkundlichen Lehrwanderung an den Hängen des Wiehengebirges wird unter Anleitung des Pilzsachverständigen Manfred Lindenau nach heimischen Pilzen Ausschau gehalten und dabei die Merkmale der wichtigsten Gattungen und Arten vorgestellt. Bestimmungsübungen und Fundanalysen helfen dabei, Pilze kennenzulernen und zu erkennen, ob sie genießbar oder giftig sind. Und nebenbei erfahren Sie noch viel Wissenswertes über die Lebensräume, Standort- und Wachstumsbedingungen der Pilze.
Bitte bringen Sie ein Messer und einen Sammelbehälter (keine Plastiktüte) mit.
Lesung im Garten: Mit Klaus Nottmeyer aus seinem Spassvogelbuch
Eine Veranstaltung von „Frau trifft sich“ und „Landfrauen Kirchlengern“ im Rahmen von KULTUR IM FREIEN: Auf die Plätze, fertig, Sommer! der Gemeinde Kirchlengern
Die Biologische Station begrüßt vier neue Mitarbeiter auf Zeit
Seit 1994 haben bei der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford 127 (!) junge Menschen entweder ihren Zivildienst, ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) geleistet. Sie waren und sind ein unverzichtbarer Bestandteil besonders für die praktischen Arbeiten zum Schutz von Natur und Landschaft im Kreis Herford. Die neue Crew von vier jungen Leuten – einmal FÖJ und dreimal BFD – heißen: Eda, Malte, Finn und Constantin.
Derzeit arbeiten die „Freiwilligen“, wie sie bei der Station genannten werden, vor allem auf vielen Flächen mit dem Freischneider und mit dem Balkenmäher (wie im Habighorster Wiesental) oder pflegen extensive Grünlandflächen.
Nach den 48 Zivildienstleistenden (2012 war damit Schluss) sind es mit den neuen Freiwilligen nun 49 im Freiwilligen Ökologischen Jahr und 30 Praktikanten im Bundesfreiwilligendienst, die bei uns tätig waren bzw. sind.
Es freut uns sehr, dass sich immer genügend Interessierte bei der Station melden um sich in einem Freiwilligenjahr zu engagieren und dass viele der jungen Leute, die einmal ein Jahr für den Naturschutz im Kreis Herford mitgearbeitet haben, bis heute mit der Station in Kontakt bleiben.
Dank der Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Herford und der Stiftung Zukunft im Wittekindskreis Herford konnten wir im Zuge des Obstwiesenprojekts in den vergangenen Wochen einen Flyer erarbeiten, der die Planung und Pflanzung einer neuen Obstwiese beschreibt und einige wertvolle Tipps bereithält.
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