Der Herforder Buchhändler Dirk Strehl und der Vogelkundler der Biologischen Station im gleichnamigen Kreis, Klaus Nottmeyer, sind nach neun Jahren Zusammenarbeit ein eingespieltes Team. Schon bei Star, Feldlerche, Turteltaube, Rotkehlchen, Wiedehopf, Braunkehlchen, Kiebitz und Hausrotschwanz hat das inzwischen – auf jeden Fall in Ostwestfalen – bekannte Duo „Notti & Strehli“ die rein wissenschaftlichen Fakten mit Prosa, Poesie, Fabeln und Geschichten gewürzt. Der Biologe hält die Wissenschaft hoch, der Literat die Kunst. Immer wieder wird dabei die Position des anderen ein Stück durch den Kakao gezogen – zum Spaß der Zuschauenden.
Nach einem Rückblick auf die Highlights der letzten Jahre nehmen sich die beiden das Rebhuhn vor, den Vogel des Jahres 2026. Was hat der bekannte, aber seltene Feldvogel mit dem Märchen vom gestiefelten Kater zu tun? Die Herforder werden dafür eine verblüffende Antwort geben. Dem europaweit stark gefährdeten Rebhuhn gilt die jahrhundertelange „Zuneigung“ des Menschen – allerdings nicht aus Schutzgründen, sondern aus Liebe zum delikaten Mahl mit „Feldhuhn“!
Zitat dazu von einem berühmten deutschen Sprachkünstler:
„Bei Tische war auch nichts, wie es soll, die Maccaroni kalt, das Fricassé ein ekelhaft Gemische, das Rebhuhn zäh, und die Oliven alt“.
Wer das war und noch viel mehr erfährt man an diesem Abend. Zum Abschluss darf dann das Publikum auch mitmachen, denn es wird gemeinschaftlich ein bekanntes Vogellied gesungen – leicht abgewandelt.
Der Herforder Buchhändler Dirk Strehl und der Vogelkundler der Biologischen Station im gleichnamigen Kreis, Klaus Nottmeyer, sind nach neun Jahren Zusammenarbeit ein eingespieltes Team. Schon bei Star, Feldlerche, Turteltaube, Rotkehlchen, Wiedehopf, Braunkehlchen, Kiebitz und Hausrotschwanz hat das inzwischen – auf jeden Fall in Ostwestfalen – bekannte Duo „Notti & Strehli“ die rein wissenschaftlichen Fakten mit Prosa, Poesie, Fabeln und Geschichten gewürzt. Der Biologe hält die Wissenschaft hoch, der Literat die Kunst. Immer wieder wird dabei die Position des anderen ein Stück durch den Kakao gezogen – zum Spaß der Zuschauenden.
Nach einem Rückblick auf die Highlights der letzten Jahre nehmen sich die beiden das Rebhuhn vor, den Vogel des Jahres 2026. Was hat der bekannte, aber seltene Feldvogel mit dem Märchen vom gestiefelten Kater zu tun? Die Herforder werden dafür eine verblüffende Antwort geben. Dem europaweit stark gefährdeten Rebhuhn gilt die jahrhundertelange „Zuneigung“ des Menschen – allerdings nicht aus Schutzgründen, sondern aus Liebe zum delikaten Mahl mit „Feldhuhn“!
Zitat dazu von einem berühmten deutschen Sprachkünstler:
„Bei Tische war auch nichts, wie es soll, die Maccaroni kalt, das Fricassé ein ekelhaft Gemische, das Rebhuhn zäh, und die Oliven alt“.
Wer das war und noch viel mehr erfährt man an diesem Abend. Zum Abschluss darf dann das Publikum auch mitmachen, denn es wird gemeinschaftlich ein bekanntes Vogellied gesungen – leicht abgewandelt.
Termin:
Donnerstag – 08.10.2026
Leitung:
Dirk Strehl & Klaus Nottmeyer
Treffpunkt:
Forum Werretalhalle, Alte Bünder Straße 14, 32584 Löhne
Neue Broschüre zeigt wirksame Lösungen für den Natur- und Artenschutz in NRW
Der Rückgang der Artenvielfalt stellt auch in Nordrhein-Westfalen eine große Herausforderung dar. Die neue Broschüre „Biologische Stationen in Nordrhein-Westfalen – Gelebter Naturschutz für alle“, zeigt, wie konkrete Maßnahmen vor Ort dieser Entwicklung entgegenwirken können. Sie gibt dabei erstmals einen Überblick über die Arbeit aller 40 Biologischen Stationen in NRW. Herausgegeben wurde sie vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, in enger Zusammenarbeit mit dem Dachverband Biologische Stationen in NRW. Am 26.04.2026 überreichte Umweltminister Oliver Krischer die Broschüre an Dr. Jan Boomers, den 1. Vorsitzenden des Dachverbandes.
Anhand vielfältiger Projekte, Kooperationen und der täglichen Arbeit von über 500 Mitarbeitenden macht die Broschüre sichtbar, wie Natur- und Artenschutz in NRW konkret umgesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei der Schutz und die Entwicklung wertvoller Lebensräume und Arten. Die 40 Biologischen Stationen betreuen nahezu die Hälfte aller Naturschutzgebiete in NRW und tragen dazu bei Auen, Heiden, Moore und Wälder langfristig zu sichern.
Die Biologischen Stationen sind dabei eine wichtige Verbindungsstelle zum LANUK (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima) für die Erhebung und Auswertung von Daten. Gerade im Hinblick auf den Biodiversitätsverlust in Verbindung mit dem Klimawandel ist eine solide Datengrundlage entscheidend, um zu verstehen, wie sich Arten und Lebensräume verändern.
Ein zentrales umsetzungsorientiertes Instrument zum Erhalt der Artenvielfalt ist der Vertragsnaturschutz, durch den die Biologischen Stationen gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben Lösungen entwickeln, die den Erhalt der Artenvielfalt mit einer nachhaltigen Nutzung der Flächen verbinden.
Die Broschüre ist eine Einladung, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken und besondere Orte in ganz NRW kennenzulernen. Gleichzeitig zeigt sie Möglichkeiten auf, selbst aktiv zu werden. Das Umweltministerium des Landes NRW und die Biologischen Stationen als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement möchten mit dieser Broschüre die Menschen in NRW motivieren beim Erhalt selten gewordener Lebensräume und den hierin lebenden Tier- und Pflanzenarten im Rahmen von Pflegeeinsätzen mitzuwirken.
Weitere Informationen zu den Biostationen in NRW, der Broschüre und zum Dachverband finden sich unter:
Die Biologische Station stellt im Naturschutzgebiet Füllenbruch zum Schutz der Kiebitze einen Elektrozaun auf
Das Füllenbruch ist ein 138 ha großes Naturschutzgebiet.
Besonderer Schutz gilt den feuchten Wiesen – und Vogelarten der offenen Landschaft.
Ganz aktuell brüten vier Paare Kiebitz auf einer Ackerfläche. Um sie besser zu schützen, haben wir mit Unterstützung unserer Freiwilligen einen Elektrozaun um 2,5 ha Acker gezogen.
Ihre Eier legen die Kiebitze einfach auf den Boden. Nest wäre zu viel gesagt, die Vögel treten eine flache Mulde platt, nur wenig mit Pflanzenhalmen gepolstert. In diesen Tagen wird emsig gebrütet. Die Küken können nach dem Schlupf sofort laufen und dann gilt es, Daumen zu drücken. Leider werden die Winzlinge oft Opfer von heftigen Wetterereignissen, Nahrungsmangel und vor allem von Beutegreifern, wie Fuchs, Waschbär oder Greifvögeln. Der E-Zaun schützt gut vor Bodenfeinden.
Die Altvögel geben dabei alles. Sie verteidigen Gelege und Jungvögel mit auffälligen Flugmanövern und schrillen Rufen.
Wer das Füllenbruch regelmäßig besucht, kann das aktuell gut beobachten. Tipp: Gerne auch ein Fernglas mitnehmen.
Hunde müssen im Naturschutzgebiet an der Leine geführt werden.
Der Doberg in Bünde hat als Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten eine besondere Bedeutung im Kreis Herford. Viele der seltenen Insekten kann man tagsüber beobachten, aber was passiert in der Dämmerung/ Nacht? Dieser Frage wollen wir beim Insektenleuchten auf den Grund gehen. Gerne im Laufe des Abends dazukommen und sich von der Vielfalt der Arten überraschen lassen.
Gutes und festes Schuhwerk wird empfohlen. Wenn eine UV-Schutzbrille vorhanden ist, kann diese gerne mitgebracht werden.
Die ehemaligen Rötekuhlen in Spenge-Bardüttingdorf sind heute ein Lebensraum für seltene Amphibien. Der Laubfrosch hat hier seine stärkste Population im ganzen Kreis Herford. Es ist zudem das einzige Vorkommen dieser Art im weiteren Umkreis. Aus diesem Grund haben die Biologischen Stationen Herford und Gütersloh/Bielefeld zusammen mit der Stiftung für Ornithologie und Naturschutz aus Melle ein grenzübergreifendes Projekt initiiert. Ziel ist es, das Vorkommen der Laubfrösche im Umkreis zu erfassen und Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer umzusetzen.
Das Projekt wird von der Stiftung für die Natur Ravensberg gefördert.
Neben interessantem Wissen zu dieser faszinierenden Art wird es auch Informationen zu diesem besonderen Artenschutzprojekt geben. Spätestens zum Sonnenuntergang können wir dem Konzert der Laubfrösche lauschen (bei passendem Wetter).
Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung wird empfohlen. Gerne – wenn vorhanden – eigene Taschenlampe mitbringen
Der Herforder Buchhändler Dirk Strehl und der Vogelkundler der Biologischen Station im gleichnamigen Kreis, Klaus Nottmeyer, sind nach neun Jahren Zusammenarbeit ein eingespieltes Team. Schon bei Star, Feldlerche, Turteltaube, Rotkehlchen, Wiedehopf, Braunkehlchen, Kiebitz und Hausrotschwanz hat das inzwischen – auf jeden Fall in Ostwestfalen – bekannte Duo „Notti & Strehli“ die rein wissenschaftlichen Fakten mit Prosa, Poesie, Fabeln und Geschichten gewürzt. Der Biologe hält die Wissenschaft hoch, der Literat die Kunst. Immer wieder wird dabei die Position des anderen ein Stück durch den Kakao gezogen – zum Spaß der Zuschauenden.
Nach einem Rückblick auf die Highlights der letzten Jahre nehmen sich die beiden das Rebhuhn vor, den Vogel des Jahres 2026. Was hat der bekannte, aber seltene Feldvogel mit dem Märchen vom gestiefelten Kater zu tun? Die Herforder werden dafür eine verblüffende Antwort geben. Dem europaweit stark gefährdeten Rebhuhn gilt die jahrhundertelange „Zuneigung“ des Menschen – allerdings nicht aus Schutzgründen, sondern aus Liebe zum delikaten Mahl mit „Feldhuhn“!
Zitat dazu von einem berühmten deutschen Sprachkünstler:
„Bei Tische war auch nichts, wie es soll, die Maccaroni kalt, das Fricassé ein ekelhaft Gemische, das Rebhuhn zäh, und die Oliven alt“.
Wer das war und noch viel mehr erfährt man an diesem Abend. Zum Abschluss darf dann das Publikum auch mitmachen, denn es wird gemeinschaftlich ein bekanntes Vogellied gesungen – leicht abgewandelt.
Der früher weit verbreitete und häufige Laubfrosch ist selten geworden. Seine Vorkommen sind in ganz Deutschland weitgehend fragmentiert. Gefährdungsursachen sind u. a. die intensive Landnutzung, der Flächenverbrauch, der Straßenverkehr und das Verschwinden oder Verschlechtern von geeigneten Gewässern. Der Laubfrosch gilt als Charakterart der „bäuerlichen Kulturlandschaft“, die sich durch kleingewässerreiche Wiesen und Weiden in einer mit Gebüschen und Hecken reich strukturierten Landschaft auszeichnet (LANUK NRW).
Der Laubfrosch (Hyla arborea)
Er ist der kleinste heimische Frosch und seine glatte Haut ist leuchtend grün. An den Finger- und Zehenspitzen sitzen kleine, runde Haftballen, die den Frosch zu einem guten Kletterer machen. Die Männchen stimmen trotz der geringen Größe der Art während der Balzzeit (April bis Mitte Juni) einen sehr lauten Balzgesang an. Die unverkennbaren „äpp-äpp-äpp“-Rufe sind noch in einer Entfernung von über einem Kilometer zu hören.
Laubfrosch Rufe:
Der Laubfrosch sucht zur Fortpflanzungszeit vegetationsreiche Gewässer auf. Besonders wichtig sind voll sonnenexponierte, krautige Flachwasserzonen, wo sich die Larven schnell und geschützt vor Fressfeinden (insbesondere Fischen) entwickeln können.
Außerhalb der Fortpflanzungszeit lebt der Laubfrosch an Land. Die Sommermonate verbringen die Alttiere in Hecken, Gebüschen und in Bäumen.
Die Jungfrösche verlassen nach einer Entwicklungsdauer von 50 bis 70 Tagen das Geburtsgewässer. Anschließend halten sie sich in der Ufervegetation auf, oft in Hochstaudenfluren, die nicht regelmäßig gemäht werden. Dort kann man sie mit etwas Glück auf großblättrigen Pflanzenstängeln sitzend sehen. Zum Spätherbst suchen sowohl die Jungfrösche als auch die Alttiere ihre Winterquartiere auf – frostsichere, unterirdische Verstecke, oft in Wäldern und Hecken.
Die Rötekuhlen und das Laubfroschvorkommen im Kreis Herford
Im Kreis Herford an der Grenze zum Kreis Gütersloh und zum niedersächsischen Landkreis Osnabrück gibt es noch Laubfrösche. Es handelt sich bei dem Vorkommen an den Rötekuhlen in Bardüttingdorf (Spenge) um die größte Population im weiten Umkreis. Die Teiche wurden einst zur Verarbeitung von Flachs zu Leinen angelegt.
Das „länder“übergreifende Artenschutzprojekt
Über die Verbreitung und Lebensraumnutzung der Art im weiteren Umfeld um den Standort in Spenge-Bardüttingdorf ist wenig bekannt. Zur langfristigen Sicherung und Förderung der Laubfroschbestände haben die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e. V., die Biologische Station Gütersloh/Bielefeld und die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) im März 2026 ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung für die Natur Ravensberg.
Das Projektgebiet umfasst Teile von Borgholzhausen und Werther (Kreis Gütersloh), Spenge (Kreis Herford) und Melle mit seinen Ortsteilen Neuenkirchen, Riemsloh und Bruchmühlen (Landkreis Osnabrück).
Das Projekt verfolgt im Einzelnen folgende Ziele:
Ausgehend von den Rötekuhlen in Spenge-Bardüttingdorf soll die Verbreitung des Laubfrosches im näheren und weiteren Umfeld ermittelt werden.
Im Vorfeld der Laubfrosch-Erfassung sollen alle Gewässer im Projektgebiet auf ihre Eignung als Laichgewässer für den Laubfrosch begutachtet werden.
Aufbauend auf den Erfassungen sollen Maßnahmen zur Optimierung von Lebensräumen mit dem Fokus auf Biotop-vernetzende Maßnahmen erarbeitet werden, d. h. neben der Erhaltung der aktuellen Population soll auch die weitere Ausbreitung der Art gefördert werden. Geeignete Maßnahmen – die in einem zweiten Projektabschnitt durchgeführt werden sollen – sind u. a. die Pflege vorhandener Gewässer (Gehölzmaßnahmen, Baggerarbeiten), die Neuanlage von Gewässern und die Anlage von Wildhecken und Hochstaudenfluren.
Bitte um Mithilfe
Neben den Erhebungen im Rahmen des Artenschutzprojektes möchten wir Sie um Ihre Mithilfe bitten. Bitte melden Sie uns Funde von Laubfröschen im Umkreis der Rötekuhlen im Raum Spenge- Bardüttingdorf und darüber hinaus. Ob Sichtbeobachtung von erwachsenen Tieren oder Jungtieren – gerne mit Foto – oder Nachweis über das typische Rufen der Männchen, jede Meldung ist uns willkommen! An folgender Stelle können die Funde gemeldet werden:
Die Biologische Station beendet die Schnittsaison 2025/2026 mit dem Häckseln des Weidenschnittmaterials
In Bünde haben unsere fünf „Praktis“ der Biostation in den Naturschutzgebieten Elseaue und Habighorster Wiesental die letzten Schnittreste der Kopfweidenpflegeaktionen in diesem Winter gehäckselt und abgefahren. Der Gehölzrückschnitt ist schon Ende Februar fertig gewesen, denn ab dem 1.3. dürfen nach dem Naturschutzgesetz in NRW keine Gehölze mehr in der freien Landschaft abgesägt werden, um Tiere und Pflanzen in ihrer Entwicklung zu schonen. Jetzt sind auch alle anderen Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Kopfweidenpflege stehen, abgeschlossen.
Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer der Biologischen Station im Kreis Herford erledigen diese Arbeit seit 30 Jahren mit Hilfe der Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und den Bundesfreiwilligen (BFD) im gesamten Kreisgebiet. „Mit 249 Bäumen erreichten wir diesen Winter ein gutes Ergebnis“ sagte Dennis Böse, Praktiker bei der Station, „die milden Temperaturen am Winteranfang und die gefrorenen Böden im Januar haben uns die Arbeit erleichtert“: Insgesamt kann die Station inzwischen auf die stattliche Anzahl von über 7664 gepflegten Kopfweiden verweisen.
An drei Standorten wurde das Team der Biologischen Station diesen Winter vom BUND, der Waldjugend und anderen freiwilligen Helfern tatkräftig unterstützt.
Früher war die Pflege der Kopfbäume fest geregelt: Jeden Winter wurden immer einige zurückgeschnitten, das Holz kam in den Ofen und die Zweige wurden zu Körben, Zäunen und anderen Nutzgegenständen geflochten. Im Sommer wurden die Äste als frisches Grün an das Vieh verfüttert. Mit den Jahren entwickeln die Bäume – meist Weiden, viel seltener sind Hainbuchen oder Pappeln – eine besondere Wuchsform: kurz aber dafür stämmig mit einem dicken Kopf. Werden sie nicht mehr geschnitten, wächst mit den Jahren eine große Krone mit vielen Ästen heran – oft zu viel für einen Baum mit einem so kurzen Stamm. Um die für viele Tierarten wertvollen Kopfbäume vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren und ihren Schutz langfristig zu sichern, müssen sie gepflegt und auch nachgepflanzt werden, wo sie schon verschwunden sind.
Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden 😊.
Nach ersten Verdachtsfällen seit Ende Februar liegt nun seit dem 12.3.2026 die Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut vor: Die gesammelten, toten Wasservögel im Enger Bruch (und darüber hinaus) sind definitiv von der Geflügelpest betroffen. Auch an anderen Stellen wurden positive Fälle festgestellt (Hücker Moor, Gut Bustedt, Blutwiese), so dass für Spenge, Enger, Hiddenhausen und Teile von Bünde eine Stallpflicht für große und kleine Geflügelbestände gilt.
Weitere, detaillierte Informationen finden sich auf der Website des Kreisveterinäramtes:
Betroffen war vor allem das Enger Bruch, wo 13 verendete Wildvögel entdeckt und eingesammelt wurden. Die meisten Vögel waren Graugänse, dazu kam Höckerschwan, Kanadagans und im Bruch ein Habicht (leider auch negativ). Kreisweit waren noch Lachmöwe und Mäusebussard positiv getestet worden. Ein am 12.3. im NSG Elseaue tot aufgefundener Kormoran wurde negativ getestet.
Für die Schutzgebiete bedeutete es (unvermeidbare) Störungen durch das Aufsuchen und Entfernen der Tierkadaver. Weil die betroffenen Arten und auch die jeweiligen Einzelvögel wahrscheinlich den Brutvögeln zuzurechnen sind, fehlen diese natürlich jetzt bei Revierbildung, Paarbindung und Nestbau. Im Enger Bruch kann man davon ausgehen, dass bei ca. 20-30 Paaren Graugans (ca. max. 60 Vögel) annähernd 15 % der Graugänse eingegangen sind. Bei den auch sehr häufigen Kanadagänsen (40-65 Vögel) ist der Verlust mit nur einem toten Tier vergleichsweise gering. Ein Jungvogel der Höckerschwäne (zwei Paare im Bruch) ist offenbar aber ebenfalls der Krankheit zum Opfer gefallen.
Es besteht die Hoffnung, dass nach einigen Tagen relativer Ruhe, das Virus sich ein Stück ausgebremst hat und der Geflügelpest-Ausbruch zurückgeht.
Es gilt nach wie vor: Keine Tiere selbst anfassen oder einsammeln und bei neuen Funden immer das Veterinäramt einschalten (05221 – 131641).
Eine weitere Bitte: Wer die entsprechende App auf dem Smartphone hat oder von zuhause die Website bedient, bitte verdächtige Totfunde unter dem entsprechenden Modul bei NaturaList bzw. ornitho.de eintragen. Vielen Dank für die Mithilfe.
Foto: Junger Höckerschwan im Enger Bruch. Foto: Angelika Meister
Titelfoto: Junge Höckerschwäne im Enger Bruch. Foto: Lars Eickmeyer
Wie fühlt sich der Frühling rund ums Marta an? Welche Spuren finden wir draußen in der Natur?
Bei unserem Osteratelier gehen Kinder (ab 6 Jahren) gemeinsam mit einer Naturpädagogin und einer Kunstvermittlerin auf Entdeckungstour rund um das Museum. Auf einer kleinen Spurensuche erforschen wir Pflanzen, Formen und Materialien der Natur. Die gesammelten Eindrücke werden anschließend im Atelier kreativ weiterveraarbeitet – mit verschiedenen Materialien und viel Raum zum Experimentieren.
Termin:
Freitag – 10.04.2026
Leitung:
Marta Herford & Stephanie Brink
Treffpunkt:
Marta Herford, Goebenstr. 2, 32052 Herford
Dauer:
15.00 bis 17.30 Uhr
Teilnahmegebühr:
18 € (inkl. Material)
Anmeldung:
Da es eine begrenzte Teilnehmer*innenzahl gibt, am besten direkt online anmelden
Auch in diesem Jahr sind artenreiche und extensiv bewirtschaftete Grünlandflächen ein zentraler Baustein zur Förderung der Biodiversität. Die Ökoregelungen im Grünland unterstützen landwirtschaftliche Betriebe dabei, wertvolle Lebensräume zu erhalten und zu fördern.
Während ÖR 1d die Anlage von Altgrasstreifen honoriert und ÖR 4 die extensive Bewirtschaftung von Grünlandflächen unterstützt, erfordert ÖR 5 den Nachweis bestimmter regionaltypischer Kennarten, die direkt auf der Fläche vorkommen müssen.
Die Erfassung dieser Kennarten erfolgt mit der MonaNRW App. Um Ihnen sowohl den sicheren Umgang mit der App als auch die fachkundige Bestimmung der relevanten Arten zu erleichtern, laden die Landwirtschaftskammer NRW und die regionale Biologische Station Sie herzlich zu einer gemeinsamen Informations- und Schulungsveranstaltung ein.
Programm:
Anforderungen und Hintergründe der Ökoregelungen im Grünland
typische und regionale Kennarten des Dauergrünlandes
Funktionen und Anwendung der MonaNRW App
praktische Hinweise zur Durchführung der Erfassung auf ihren Flächen
Termin:
Dienstag – 26.05.2026
Leitung:
Janine Fuchs & Anna Brennemann
Treffpunkt:
Theorie: Weseler Str. 141, 32257 Bünde, im Anschluss Praxis: Albert-Schweitzer-Str./Gaußstr., 32257 Bünde
Die SGV Wander Akademie NRW bietet am 27. März 2026 einen Lehrgang zur Wanderwegemarkierung an. Er dient zur Befähigung Wanderwege so markieren zu können, damit Wanderer ihren Weg ohne weitere Orientierungshilfen sicher finden. Die Befähigung ist Voraussetzung um von zeichnungsbefugten Organisationen, wie dem WGV, für die Wanderwegemarkierung beauftragt werden zu können.
Den Teilnehmenden werden rechtliche Grundlagen und Methoden der Markierung von Wanderwegen vermittelt. Welche Materialien nehme ich zur Markierung von Wanderwegen? Wie stellen sich Kreuzungssituationen von Wegen bezüglich der Markierung dar? Hat die Markierung von Wanderwegen eine eigene Ästhetik? Das sind nur einige Fragen, die in dem Lehrgang behandelt werden.
Der Kurs findet in Preußisch Oldendorf in Kooperation mit dem Wiehengebirgsverband Weser-Ems e.V. (WGV) statt. Während der Veranstaltungen werden Sie vollumfänglich mit Essen, Heiß- und Kaltgetränke sowie Keksen versorgt.
Du möchtest dich aktiv für Natur- und Umweltschutz einsetzen? Dann ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei uns in der Biologischen Station Ravensberg in Kirchlengern/Stift Quernheim genau das Richtige!
Die Arbeit der „Freiwilligen“, wie sie bei der Biostation genannten werden, beginnt am 01.08.2026 und findet vor allem im Freien in den Schutzgebieten im Kreis Herford statt. Mit Freischneider, Motorsäge und Astschere stellt das junge Team Steilhänge frei, pflanzt und pflegt Obstwiesen, schneidet Kopfweiden, optimiert Artenschutzteiche und beobachten das Vorkommen von besonderen Tier- und Pflanzenarten.
Im Laufe ihres Jahrespraktikums lernen die Freiwilligen zahlreiche Dinge rund um den Naturschutz kennen: Sie erfassen besondere Lebensräume (z.B. Obstwiesen und Kopfweiden) und zählen Amphibien und Vögel. Sie helfen beim Gehölzschnitt, bei Pflanzungen von Bäumen und Hecken, bei der Heumahd, bei den Veranstaltungen der Station und auch im Büro fleißig mit. Dabei lernen sie den Umgang mit den verschiedensten Geräten der Landschaftspflege und das Arbeiten mit unterschiedlichen EDV-Programmen im Büro kennen.
Begleitet wird der Freiwilligendienst durch attraktive und lehrreiche Seminare zu verschiedenen ökologischen und umweltpolitischen Themen. Für ihr Engagement erhalten die Freiwilligen von der Station ein „kleines Honorar“.
„Ab diesem Sommer haben wir noch Plätze frei“, so Thomas Wehrenberg, stellv. Leiter der Station. Deshalb: Junge Leute, die Interesse haben, sich ein Jahr für den Natur- und Artenschutz im gesamten Kreis Herford mit vielfältigen Aufgaben zu engagieren, sind herzlich willkommen und sollten sich kurzfristig bewerben.
Deine Aufgaben im Naturschutz:
Streuobstwiesen und Kopfweiden erfassen & und pflegen
Der Doberg in Bünde hat als Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten eine besondere Bedeutung im Kreis Herford. Die Trockenmagerrasen beheimaten viele Pflanzenarten, die zusammen mit den besonnten Mergelfelsen ideale Lebensräume für wärmeliebende Insekten bieten.
Wir wollen diese besonderen Arten gemeinsam „unter die Lupe“ nehmen und mit Hilfe der App Obsidentify bestimmen.Der Fokus soll auf Heuschrecken, Faltern und Pflanzen liegen.
Was haben die Themen der Ausstellung mit dem Leben der Menschen in der Region zu tun? Alltagsnah und aus verschiedenen Perspektiven tauschen wir uns mit lokalen Expert*innen über gesellschaftsrelevante Fragen aus. Hier entsteht Raum für Begegnung und überraschende Gedanken. Bei diesem Format steht das gemeinsame Sprechen mit den Besucher*innen im Vordergrund.
Am 30.05. ist Anna Brennemann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Biologischen Station Ravensberg, zu Gast. Ausgehend von den Pflanzen in den Kunstwerken der Ausstellung „Kartographien des Wachstums“ rund um das Marta erkunden wir gemeinsam Kunst und Natur. Bei einem Spaziergang durch die nähere Umgebung erweitern wir unseren Blick auf die heimische Pflanzenwelt. Im gemeinsamen Austausch entstehen Impulse für praktischen Naturschutz direkt vor der eigenen Haustür.
Der Kreis Herford kann stolz sein auf seine „Bioblitzenden“. Auch 2025 wurde die Gesamtartenzahl aus dem Jahr 2024 übertroffen. Mit insgesamt 4.572 Arten wurden gut 700 Arten mehr erfasst als im Vorjahr.
Bemerkenswert sind die Ergebnisse einzelner Personen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben und bis zum letzten Tag die Natur im Blick hatten. Besondere Arten waren in diesem Jahr zum Beispiel der Nachtkerzenschwärmer, der Echte Fichtenspargel und die Wasserspringschwänze, die in einer Pfützen rund um einen Apfelstiel auf dem Komposthaufen lebten.
Auch 2026 geht der Bioblitz weiter und der Kreis Herford versucht, seinen guten Platz deutschlandweit zu verteidigen (2025 = Platz 7) und neue Arten zu entdecken. Bereits nach 13 Tagen sind die ersten 267 Arten dokumentiert- weiter so!
Jedes Kind hat schon mal Kastanientierchen gebastelt – aber haben Sie schon mal Waschmittel daraus gefertigt oder ein altes Hausmittel gegen Gefäßerkrankungen? Die braunen Samen der Rosskastanie sind vielseitig einsetzbar, biologisch abbaubar, kostenlos und fast überall im Herbst verfügbar. Sie beinhalten nicht nur Saponine, die zum Wäschewaschen oder Duschen geeignet sind. Aescin wirkt gefäßabdichtend, entzündungshemmend und entwässernd. Die enthaltenen Flavonoide tragen zur Gefäßstärkung bei. Diese Wirkstoffe führen dazu, dass sie auch heute bei Venenleiden, schweren Beinen oder Blutergüssen eingesetzt werden.
Wir wollen uns heute mit diesen Wirkungsweisen bei einem kurzen Spaziergang auseinandersetzen, dabei Kastanien sammeln und im Anschluss eigene Produkte herstellen.
Bitte bringen Sie ein scharfes Messer mit Wellenschliff mit und ein Schneidbrett sowie ein Schraubglas mit Deckel (z.B. Marmeladenglas). Wer frische Kastanien von zu Hause mitbringen möchte, kann das natürlich gerne tun.
Termin:
Samstag – 10.10.2026
Leitung:
Stephanie Brink
Treffpunkt:
Biologische Station Ravensberg, Am Herrenhaus 27, 32278 Kirchlengern
Dauer:
10.00 bis 12.30 Uhr
Teilnahmegebühr:
Spende erwünscht
Teilnehmerzahl:
max. 12 Teilnehmende
Anmeldung:
bis 07.10. bei der Biologischen Station: info@bshf.de oder 05223-78250
Das NSG Jammertal im Kreis Herford zeichnet sich durch ein einzigartiges Mosaik unterschiedlicher Lebensräume auf engem Raum aus. Feuchtwiesen, Bachläufe, Gehölze und offene Flächen bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensbedingungen.
Im Rahmen einer leichten Wanderung (ca. 3 km) möchten wir diese Vielfalt gemeinsam erkunden und die Besonderheiten des Gebietes näher kennenlernen.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel der verschiedenen Lebensräume und den darin vorkommenden Artengruppen, unter anderem Amphibien, Säugetieren (u.a. Fischotter) sowie Insekten wie bspw. Heuschrecken.
Festes und wetterangepasstes Schuhwerk wird empfohlen!
Termin:
Sonntag – 04.10.2026
Leitung:
Zia Paul & Jennifer Heermann
Treffpunkt:
In der Mark, 32051 Herford (gegenüber Hausnummer 5)
Dauer:
11.00 bis 13.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Anmeldung:
bis 01.10. bei der Biologischen Station: info@bshf.de oder 05223-78250
Auf den ersten Blick nicht sichtbar, und doch leben viele kleine Tierchen, sogenannte Wasserorganismen, in unseren Gewässern. Mit einem Sieb oder Kescher können sie behutsam gefangen und zum Beispiel unter einer Becherlupe genau beobachtet werden. Unter fachkundiger Anleitung von Natur- und Wildnispädagogin Stephanie Brink entdecken Kinder und Erwachsene die Tiere und bestimmen sie. Anhand der Ergebnisse kann die Güte des jeweiligen Gewässers abgeleitet werden. Gemeinsam beobachten wir das Leben im Wasser und lernen einige faszinierende Spezialisten kennen.
Bitte denkt an einen kleinen Snack und etwas zu trinken für zwischendurch sowie an Gummistiefel und Wechselkleidung. Eine leere Dose mit Deckel – zum Beispiel eine Eisdose – ist ebenfalls praktisch.
Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen.
Termin:
Samstag – 26.09.2026
Leitung:
Stephanie Brink
Treffpunkt:
Parkplatz Kurpark, 32602 Vlotho, Bäderstraßee 23
Dauer:
10.00 bis 12.30 Uhr
Teilnahmegebühr:
3€ pro Person
Teilnehmerzahl:
max. 20 Teilnehmende
Anmeldung:
bis 22.09. bei der Biologischen Station: info@bshf.de oder 05223-78250
Vor den Toren der Hansestadt Herford liegt der ländlich geprägte Ortsteil Elverdissen. Zwischen größeren Ackerflächen liegen relativ weiträumige Wälder. Stattliche Bauernhöfe mit langer Geschichte haben die Landschaft jahrhundertelang geprägt. Der Wandel der Landnutzung und die Bedeutung für die Natur lassen sich auf der knapp 6 km langen Rundwanderung gut erkennen und verstehen.
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung wird empfohlen. 😉
Ausführliche Information zu dieser Wander-Route finden sie auf unserer Wander-Website www.wandern-im-kreis.de
Diese speziell auf Kinder ausgerichtete Exkursion führt in das Naturschutzgebiet Jammertal in Herford. Wer lebt im Bach oder im Teich? Welche Pflanzen wachsen am Wegesrand? Und warum sind Schutzgebiete für unsere Natur so wichtig? Kescher und Becherlupe bieten die Gelegenheit, diesen und weiteren spannenden Fragen nachzugehen.
Die Teilnahme für Kinder ist nur in Begleitung einer erwachsenen Person möglich.
Wanderung durch die Stadt Herford zu besonderen Bäumen in der Stadt. Bei der etwa 4 km langen Wanderung werden ca. 20 besonders markante Bäume und welche Probleme Stadtbäume durch Klimaveränderungen und Stadtplanung bekommen können, in der Herbstfärbung vorgestellt.
Termin
Sonntag – 18.10.2026
Leitung
Gerd Teuteberg
Treffpunkt
an der Linde auf dem Münsterkirchplatz, Herford
Dauer
13.30 bis ca. 16.00 Uhr
Teilnahmegebühr
5 € Spende für den BUND KG Herford erwünscht
Anmeldung
bis 15.10. unter (05221) 348846 oder bund.herford@bund.net
Die 27 km lange Rundtour startet im Zentrum von Kirchlengern bei Kirche und Rathaus. In Richtung Osten geht es vorbei an einer Bachrenaturierung über die Ulenburger Allee zum Schloss Ulenburg. Ein Erbbegräbnis erinnert an alte Privilegien bedeutender Familien und ein kleines Museum an die Geschichte der Feuerwehr. Im nördlichen Teil der Tour begleitet Sie das Gewässernetz des Rehmerloh-Mennighüffer-Mühlenbaches. Zahlreiche Verzweigungen des Baches mit einem Mosaik aus Grünland, Acker, Hochstaude und Wald bereichern das Landschaftbild bis nach Stift Quernheim. Gut informiert über die Stiftsdamen im Herrenhaus geht es zurück zur Else und der Innenstadt von Kirchlengern. Die Route führt z.T. über Schotter- und Waldwege, weist nur geringe Steigungen auf und ist für Radfahrer mit guter Grundkondition geeignet.
Mit ein wenig Glück empfängt uns der Uhu – der König der Nacht – mit seinen unheimlichen und dunklen Rufen in seinem Revier. Während der Herbstbalz werden wir, in einer Kleingruppe, der größten Eulenart lauschen. Vielleicht können wir dabei auch Männchen und Weibchen abwechselnd hören. Möglicherweise lässt sich der Nachtgreif auch noch sehen! Begrenzte Teilnehmerzahl. Bei Regen fällt das Uhu-Verhör aus.
Termin
Sonntag – 04.10.2026
Leitung
Peter Franzeck
Treffpunkt
Hof Menke, Vlothoer Str. 288, 32049 Herford
Dauer
17.30 bis ca. 19.00 Uhr
Teilnahmegebühr
5 € Spende für den BUND KG Herford erwünscht
Anmeldung
bis 01.10. unter (05221) 348726 oder bund.herford@bund.net
Fledermäuse sind heimlich, still und nachtaktiv, deshalb weiß man wenig über diese faszinierenden Tiere. Sie leben in Baumhöhlen, aber auch in Gebäuden mit geeigneten Quartieren, z. B. Dachböden. Auch in Herford gibt es verschiedene Arten von Fledermäusen. Wer ihre Flugkünste beobachten und viel über ihre Lebensweise erfahren möchte, ist bei dieser Exkursion genau richtig.
Termin
Donnerstag – 27.08.2026
Leitung
Martin Starrach
Treffpunkt
Werreufer unterhalb der Brücke Hansastraße in Herford (an Herfords Sandstrand)
Dauer
19.30 bis ca. 22.00 Uhr
Teilnahmegebühr
5 € Spende für den BUND KG Herford erwünscht
Anmeldung
bis 24.08. unter 0174-4948521 oder bund.herford@bund.net
Im Juni sind im Enger Bruch viele Brutvögel zu beobachten. Kiebitze könnten schon Junge führen und in den Abendstunden kommen die Enten aus ihrer Deckung und können auf den Wasserflächen bei guten Lichtbedingungen leicht bestimmt werden. Sollte der Wasserstand noch hoch genug sein, sind auch noch späte Durchzügler zu erwarten. Bei dieser stimmungsvollen Abendwanderung ist geeignetes Schuhwerk erforderlich, die Exkursion ist auch für naturinteressierte Kinder geeignet.
Was wie ein Widerspruch klingt, werden wir erkunden. Warum wir den größten Nachtgreif wahrscheinlich noch im Hellen sehen werden, wird bei einer gezielten Führung in einer Kleingruppe verdeutlicht.
Auf dieser Exkursion werden den Teilnehmenden die Pflanzen am Wegrand nähergebracht. Pflanzen entdecken, Arten kennenlernen, einfache Bestimmungsmerkmale erfahren und Verwechslungsmöglichkeiten mit giftigen Pflanzen vermeiden. Auch über die Verwendung der Pflanzen in der Wildkräuterküche und Naturheilkunde können die Teilnehmenden vieles erfahren.
Termin
Freitag – 12.06.2026
Leitung
Dorothee Starrach
Treffpunkt
Parkplatz Kirche Laar, Laarer Str. 299, 32051 Herford
Bei dieser Wanderung erleben die Teilnehmenden eine einzigartige Verbindung von Natur und Geschichte im Naturschutzgebiet „Enger Bruch“ und den traditionsreichen Sattelmeyerhöfen der Widukindstadt Enger.
Der „Enger Bruch“ liegt in einer Senke des Ravensberger Hügellands, westlich von Enger und erstreckt sich über rund 55 Hektar. Es entstand durch geologische Prozesse wie die Auslaugung von Gips- und Salzschichten, was zu sogenannten Erdfällen führte. Heute hat das Gebiet eine große Bedeutung als Brutgebiet für Bodenbrüter wie den Kiebitz, ist aber auch ein wertvoller Rastplatz für Zugvögel. Über den Winter können bis zu 95 Vogelarten im Bruch festgestellt werden.
Die Sattelmeyerhöfe sind alte Einzelhofsiedlungen, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen. Um Enger herum sind sieben bekannt, deren Geschichte ebenfalls auf der Wanderung vorgestellt wird. In Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford e. V.
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung wird empfohlen. 😉
Ausführliche Information zu dieser Wander-Route finden sie auf unserer Wander-Website www.wandern-im-kreis.de
Termin
Sonntag 07.06.2026
Leitung:
Hannelore Frick-Pohl
Treffpunkt:
Rathaus, Bahnhofstraße 44, 32130 Enger
Dauer:
10:00-13:00 Uhr
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Anmeldung:
nicht erforderlich
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