Die Biologische Station stellt im Naturschutzgebiet Füllenbruch zum Schutz der Kiebitze einen Elektrozaun auf
Das Füllenbruch ist ein 138 ha großes Naturschutzgebiet.
Besonderer Schutz gilt den feuchten Wiesen – und Vogelarten der offenen Landschaft.
Ganz aktuell brüten vier Paare Kiebitz auf einer Ackerfläche. Um sie besser zu schützen, haben wir mit Unterstützung unserer Freiwilligen einen Elektrozaun um 2,5 ha Acker gezogen.
Ihre Eier legen die Kiebitze einfach auf den Boden. Nest wäre zu viel gesagt, die Vögel treten eine flache Mulde platt, nur wenig mit Pflanzenhalmen gepolstert. In diesen Tagen wird emsig gebrütet. Die Küken können nach dem Schlupf sofort laufen und dann gilt es, Daumen zu drücken. Leider werden die Winzlinge oft Opfer von heftigen Wetterereignissen, Nahrungsmangel und vor allem von Beutegreifern, wie Fuchs, Waschbär oder Greifvögeln. Der E-Zaun schützt gut vor Bodenfeinden.
Die Altvögel geben dabei alles. Sie verteidigen Gelege und Jungvögel mit auffälligen Flugmanövern und schrillen Rufen.
Wer das Füllenbruch regelmäßig besucht, kann das aktuell gut beobachten. Tipp: Gerne auch ein Fernglas mitnehmen.
Hunde müssen im Naturschutzgebiet an der Leine geführt werden.
