Aktuelles, Stand 31.08.2018

An dieser Stelle möchten wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Biologischen Station Ravensberg informieren. Ein regelmäßiger Besuch der Seiten lohnt sich also!

 

Landschaft ist Leben (31.08.2018)
Praktikum im Naturschutz für einen Tag (24.08.2018)
Bäume ziehen an der Blutwiese (07.08.2018)
Neue Freiwillige im Naturschutz aktiv! (01.08.2018)
Lyrische Naturkunde (15.07.2018)
Schwarzgelb für die Forschung erste Saatkrähen in Bünde und Herford markiert (29.05.2018)
Erste Gössel an der Bluwiese und Weißstorch (18.04.2018)
Situation der Kiebitze im Kreis Herford (18.04.2018)
231 Weidenbäume für den Naturschutz geköpft! (01.03.2018)
Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 27 Kopfweiden in Spenge-Mantershagen (20.01.2018)
Biologische Station und BUND stellen ihr gemeinsames Veranstaltungsprogramm 2018 vor! (09.01.2018)
Das Team der Biostation wünscht frohe Weihnachten und alles Gute
für das neue Jahr!
(22.12.2017)
Der erste seiner Art in NRW (14.12.2017)
Freiwillige Helfer bei Kopfweidenschnitt herzlich willkommen! (20.01.2018)
„Westfälischer Gülderling“ oder „Schneiders späte Knorpelkirsche“ - 278 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt! (10.11.2017)
Der Igel im Winter (06.11.2017)
Die neuen Denkmalrouten für Spenge, Rödinghausen und Bünde
(05.10.2017)
Obstschnittkurs auf Gut Hiddenhausen am 24.09.2017
Eigene Äpfel zu Saft machen (21.10.2017)
Seminar "Streuobstwiese - Pflege und Ökologie" auch 2017 (17.10.2017)
Apfeltag auf dem Obsthof Otte: Die Biologische Station wieder mittendrin dabei! (11.09.2017)
Die neuen Freiwilligen sind da! (01.08.2017)
Schwalbenfreundliche Schule ausgezeichnet (12.07.2017)
Neuer Spürnasenpfad in Vlotho eröffnet! (11.07.2017)
Bekämpfung Jakobs-Kreuzkraut – genannt „JKK“ (10.07.2017)
Bestes Wetter bei der Heumahd (22.06.2017)
Vogelsammler und Lyrik auf Gut Böckel(07.06.2017)
Zwischenbericht Kiebitz im Kreis Herford 15. Mai 2017(15.05.2017)
Erste Kiebitzküken im Kreis Herford(19.04.2017)
Hoher Besuch im Herrenhaus: Bürgermeister Rüdiger Meier stellt neue Flyer zu der Denkmal-Route in Kirchlengern vor (07.04.2017)
Retten die Schwalben - Sehr gelungene Aktion mit Grundschülern in Südlengern! (04.04.2017)
131 Obstwiesen kontrolliert - deutlicher Rückgang zu verzeichnen. (20.03.2017)
Zwei Wehre stauen das Wasser auf. (10.03.2017)
261 Weidenbäume für den Naturschutz geköpft. (28.02.2017)
Fledermaus und Haus (14.02.2017)
Schöne Gäste aus dem Norden. (11.02.2017)
Biologische Station und BUND stellen ihr gemeinsames Veranstaltungsprogramm 2017 vor! (27.01.2017)
Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 37 Kopfweiden (12.01.2017)
Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt in Spenge-Bardüttingdorf sind herzliche Wilkommen!(03.01.2017)
  


Landschaft ist Leben

Wir laden Sie herzlich ein zur Tagung am 29.-30. September im Marta Herford

Zeit, dass uns was (wunderbares) blüht!

Artenvielfalt, Landwirtschaft und Konsumverhalten – wie hängt das zusammen, und was geht mich das an? Darüber wollen wir aufklären, informieren und diskutieren. Aktuelle Fachvorträge und anregende Diskussionsrunden bilden den Auftakt. Ein „Markt der Möglichkeiten“ am zweiten Tagungstag zeigt, was jeder einzelne zum Schutz der Landschaft beitragen kann.

Das Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen.

Vorfreude-Blog zur Tagung - Schauen Sie mal beim NABU rein:
Klicken sie jetzt
hier

Naturschützer gehen neue, moderne Wege: ein Vor-Freude-Blog lädt zur Landschafts-Tagung unter Federführung des NABU ein. Neben guter Unterhaltung bietet die Tagung auch inhaltlich jede Menge. Es geht um harte Fakten, kritische Einschätzungen, aber auch viele ganz unterschiedliche Ansätze und Ideen, „die Landschaft naturverträglich zu nutzen“. Damit unsere Landschaft bunt bleibt mit all ihrem lebendigen Summen, ihren Farben, Düften, den Fledermäusen und verschiedenen Vogelkonzerten. Und genau das zeigt der Threetop Event-Blog.


Foto: NABU im Kreis Herford

 


Praktikum im Naturschutz für einen Tag! (24.08.2018)

Die Biologische Station freute sich über die praktische Unterstützung durch Angela Lück, Mitglied des Landtages. Am Mittwoch, den 22.08.2018, hatte die Station die prominente Praktikantin aus dem Düsseldorfer Parlament zu Gast: Für einen Tag kam die engagierte Landtagsabgeordnete der SPD aus ihrem Wahlkreis Nr. 91 (Bad Oeynhausen, Löhne, Bünde, Kirchlengern, Enger und Rödinghausen), um sich die Arbeit der Naturschützer nicht nur anzusehen - sondern auch um kräftig mitanzupacken!

Am Naturschutzgebiet Blutwiese trafen sich die Politikerin und ihre Mitarbeiterin Elena Strehle zum Arbeitseinsatz mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Station. Auf der neu angelegten Ausgleichsfläche für die Nordumgehung der AB 30 sind die Außendienstler der Station derzeit beschäftigt, die großen Wasserflächen von unerwünschtem Baumbewuchs freizuhalten. Die Fläche ist 5 ha groß und soll für seltene Pflanzen und Tiere frei gestellt bleiben.

Nach dieser mehrstündigen, wenig Rücken schonenden Arbeit fuhr die Löhne Abgeordnete weiter zu einer Obstwiese. Hier zeigten zwei Studierende aus Höxter, Liane Lücking und Liam Dederke, derzeit im Praxis-Semester bei der Station, ihre Arbeit. Sie erfassen mit einem modernen Outdoor-Tablet alle Streuobstwiesen und helfen dabei der Station bei einer landesweiten Zählung der Obstbäume, die für den ganzen Kreis Herford von der Station koordiniert wird. Zum besseren Schutz der stark gefährdeten, alten Obstbaumbestände müssen erst einmal alle Bestände gezählt und ihr Zustand fachlich eingeschätzt werden. Die Station plant in einem mehrjährigen Projekt in der Folge noch viel mehr für die gefährdeten, alten Bäume zu tun. Frau Lück war sehr interessiert, weil sie selbst ein Grundstücke besitzt, wo eine Obstwiese seht gut hinpassen würde.

Im Anschluss wurde der Tagespraktikantin im NSG Doberg in Bünde der Stand der praktischen Arbeiten und die Lage des Bodendenkmals vorgestellt. Am Ende des Arbeitstages konnte sich die Löhner Abgeordnete hautnah einen guten Eindruck von der vielfältigen Arbeit der Station machen.

 

 


Bäume ziehen an der Blutwiese (07.08.2018)

Alle Jahre wieder - kann man sagen - schickt die Biologische Station Mitarbeiter und Freiwillige auf die Ausgleichs-Fläche an der Blutwiese in Löhne, um die dort angelegte Fläche zu pflegen. Mehrere große Gewässer wurden geschaffen, dazwischen liegt wertvolles, mageres Offenland, eingerahmt von einer großen Hecke. Leider drohen die offenen Flächen mehr und mehr zu bewalden; viele kleinen Weiden, Pappel und Birken treiben hier aus. Das Herausziehen der kleinen Bäume ist aufgrund der Trockenheit kein Spaß, der Boden teilweise schon betonhart. An den Gewässern geht es besser und hier wurden schon Hunderte Bäume gezogen und abtransportiert. Den offenen Charakter der Fläche lieben auch seltene Durchzügler; so umflogen die gebückt arbeitenden Praktis zwei Waldwasserläufer, die schon aus ihren Brutgebieten im Norden Europas auf dem Weg in den Süden sind.


Neue Freiwillige im Naturschutz aktiv!
Die Biologische Station begrüßt vier neue Mitarbeiter auf Zeit (01.08.2018)

In der aktuellen Diskussion um einen verpflichtenden Dienst im sozialen Sektor und im Umweltbereich wird schnell vergessen, wie kontinuierlich und wertvoll das Engagement junger Menschen vor Ort bereits ist.

Seit 1994 haben bei der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford 114 (!) junge Menschen entweder ihren Zivildienst, ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) geleistet. Sie waren und sind ein unverzichtbarer Bestandteil für den praktisch-konkreten Schutz von Natur und Landschaft im Kreis Herford. Die neue Crew von vier jungen Leuten - zweimal FÖJ und zweimal BFD - heißen: Enno und Erik sowie Nicole und Sandrina. David, der schon 2017 als FÖJler anfing, hat sein freiwilliges Jahr um sechs Monate verlängert und ist nun gewissermaßen der „Dienstälteste“.

Derzeit arbeiten die „Praktis“, wie sie bei der Station genannten werden, vor allem auf vielen Flächen mit dem Freischneider und mit der Harke (wie im Doberg in Bünde) oder ziehen Gehölze aus freien Flächen (wie an der Blutwiese in Löhne).

Nach den 48 Zivildienstleistenden (2012 war damit Schluss) machen die Freiwilligen nun die 66 voll: im Freiwilligen Ökologischen Jahr sind es nun 46 und 20 Praktikanten haben sich insgesamt für den Bundesfreiwilligendienst entschieden.

Es freut uns sehr, dass sich immer genügend Interessierten bei der Station melden und dass viele der jungen Leute, die einmal ein Jahr für den Naturschutz im Kreis Herford mitgearbeitet haben, bis heute mit der Station in Kontakt bleiben.

Es ist eine wesentliche Motivation unserer Arbeit, dass die bei uns gewonnenen Erfahrungen viele ehemalige ZDL und Freiwillige für ihren weiteren Lebensweg nachhaltig beeinflussen! Wir freuen uns auf die Zeit mit den Neuen!!


Foto: Die neuen Freiwilligen sind da: Enno, Erik, Sandrina und Nicole


Foto: Das ganze Freiwilligen-Team beim Abharken einer frisch gemähten Grünlandfläche


Lyrische Naturkunde
(15.07.2018)

Poesie & Piepmätze – so salopp könnte man die literarische Wanderung auch zusammenfassen, die der Bielefelder Dichter Hellmuth Opitz und der Herforder Biologe und Ornithologe Klaus Nottmeyer interessierten Mitwanderern anbieten. Aber es geht um etwas mehr, nämlich um eine gute Stunde lyrischer Naturkunde.

Am Sonntag, den 15. Juli um 11 Uhr geht’s los. Ausgangs- und Treffpunkt ist vor dem Meierhof in Olderdissen.

Auf der Wanderung werden Stopps an einigen markanten Punkten gemacht. Hellmuth Opitz wird dort einige seiner bildreichen Gedichte vortragen, die sich im weitesten Sinne um präzise, aber auch skurrile Naturbeobachtungen drehen. Auch einige Vögel werden eine Rolle spielen.

Klaus Nottmeyer, Leiter der Biologischen Station Ravensberg, ergänzt den Vortrag aus fachlicher Sicht und präsentiert höchst unterhaltsam Wissenswertes rund um die heimische Vogelwelt und ihre Vielstimmigkeit, über den Wald und die Landschaft. Poetische Inspiration und naturkundliche Information gehen dabei eine anregende Verbindung ein.

Der Eintritt ist frei, die Wanderung nimmt eine gute Stunde Zeit in Anspruch.

Einladung zu einer ganz besonderen Exkursion:
15. Juli 2018 ab 11:00 Uhr in Bielefeld
Treffpunkt Meierhof / Tierpark Olderdissen
Dornberger Str. 147 a
33619 Bielefeld

Foto: Ub12vow



Schwarzgelb für die Forschung: Erste Saatkrähen in Bünde und Herford markiert
(29.05.2018)

Jeder kennt Krähen - aber wer kennt die erst seit kurzem (wieder) bei uns heimische Saatkrähe? An einigen Standorten in Herford, Bünde und Lippinghausen hört man ganz aktuell in hohen Bäumen viel Geschrei: Hier brüten die heiser rufenden Saatkrähen! Die größte Kolonie der Art liegt derzeit am Waldschlösschen in Bünde. Über 150 Paare haben wir im April gezählt. „Vorher haben Saatkrähen sicher an die 100 Jahre nicht bei uns gebrütet“, führt Klaus Nottmeyer von der Biologischen Station aus. Und nun werden die schwarzen Vögel gefangen und beringt. Dabei bekamen die Ornithologen Unterstützung von der Firma Bollmeyer aus Kirchlengern mit einem ihrer Hubsteiger-Wagen, der auf 30 Meter mit einem Metallkorb nahe an die hoch liegenden Nester heran kommt. Der Chef persönlich fand das Projekt so interessant, dass er den Wagen mit Lenker zu einem sehr günstigen Preis zur Verfügung stellte. Die grundlegende finanzielle Unterstützung kam vom Kreis Herford.

Erstaunlich ist der Zuwachs an Saatkrähen Paaren im gesamten Kreis. Erst seit 2012 brütet die Saatkrähe wieder im Kreis Herford - damals mit einer kleinen Kolonie gegenüber der Kirche in Lippinghausen. Inzwischen zählen die Vogelkundler über 350 Paare an mindestens sechs Standorten, zwei davon allein in Bünde mit fast 200 Paaren. „Wir wollen herausfinden, wie das kommen kann“, so Nottmeyer und Hadasch. Dafür muss man aber wissen, wer wer ist bei den Krähen. Deswegen wurde mit der Beringung auch eine individuelle Kennzeichnung der jungen, noch nicht flugfähigen Krähen verbunden. Zu diesem Zweck hat jede Krähe, nachdem sie aus dem Nest in luftiger Höhe geholt wurde, einen Metallring der Vogelwarte Helgoland an das rechte und einen auffälligen Farbring an das andere Bein bekommen. Mit späteren - hoffentlich zahlreichen - Ablesungen kann man dann erkennen, wie z.B. die Kolonien miteinander in Beziehung stehen, wer wohin abwandert, wie hoch der Bruterfolg sein kann usw. Angesamt 19 Krähen wurden so in Bünde und Herford markiert (und in ihre Nester zurückgesetzt!). Vorher erfolgten schon ähnliche Aktionen in Bielefeld und Detmold. Dies ist derzeit das einzige Projekt dieser Art in NRW und auch in ganz Nordwestdeutschland. Im Sommer und auch in den folgenden Jahren wird weiter gefangen, z.T. auch mit anderen Methoden.

Von Bedeutung kann das Beringen der Saatkrähen auch werden, wenn es wegen der Koloniebrüter Ärger mit den Anwohnern geben sollte, die sich oft über Lärm und Dreck beschweren. Für diese Diskussion wollen die Naturschützer Informationen sammeln. Denn Saatkrähen stehen unter einem besonderen Schutz. „Der Grund dafür liegt in der jahrhundertlangen, massiven Verfolgung durch den Menschen, der in vielen Bereichen Mitteleuropas zur Ausrottung der Saatkrähe geführt hat“ erläutert der Leiter der Biostation die Sachlage. Die Wiederkehr der Art sollte man doch eher begrüßen - gerade in Zeiten, wo die Artenvielfalt vielfältig bedroht ist.


Erste Gößel an der Bluwiese und Weißstorch
(18.04.2018)

Erste Gössel an der Blutwiese und Weißstorch-Rekordjahr im Kreis Herford!
Heute waren es schon zwei Paare Graugänse, die insgesamt 7 Kleine an der Blutwiese führten. Mindestens 50 Graugänse sind vor Ort zu sehen, einige Kanada- und Nilgänse komplettieren das bunte Treiben der Gänse auf der Ausgleichs- und Ersatzfläche an der Blutwiese. Noch ohne den drohenden Lärm des noch nicht freigegeben Autoverkehrs auf der neuen Autobahn lassen sich auch die Balzrufe der Kiebitze hören.

Ein Paar Weißstörche sucht Nahrung zwischen den Teichen (und den Gänsen) an der Blutwiese. Damit streben wir einen neuen Rekord im Kreis Herford an: Derzeit sind sechs Brutplätze besetzt (Bünde: Ahle und Werfen, Hiddenhausen, Enger, Kirchlengern und Löhne; das Paar in Häver ist offenbar noch unentschlossen), mindestens viere Paar brüten bereits fest. Wer hätte das 2012 gedacht, als in Bünde das erste Paar auftauchte? Viele Menschen sind von den Weißstörchen begeistert, eine tolle Erfolgsgeschichte des Naturschutzes ist es zudem. Hoffen wir darauf, dass die Paare auch erfolgreich brüten können und die dafür nötige Nahrung auch genügend finden.




Zur Situation des Kiebitz im Kreis Herford 2018
(18.04.2018)

An 23 Stellen wurde nachgeprüft, ob Kiebitze vorhanden sind und zur Brut schreiten. Anfang März konnten die ersten Kiebitze auf möglichen Brutflächen entdeckt werden. Dann gab es einen kleinen Wintereinbruch und einen „Zugstau“, viele Kiebitze flogen nicht weiter, an die 100 konnten an manchen Stellen ausgemacht werden. Der Brutbeginn verzögerte sich. Erst am 10.4. fand sich ein 3er Gelege in Spenge. Einige Standorte waren zunächst nicht besetzt (Blutwiese) und erst ab Mitte April tauchten dort Kiebitze auf.

Aktuell sind folgende Standorte sicher besetzt: Bünde: Ahle/Holsen. Spenge: Hinter der Kläranlage/Hof Kriese, Stockstr./Bielefelder Str. Enger:  nur Enger Bruch. Hiddenhausen: Füllenbruch. Herford: Laar. Löhne: Blutwiese, Ausgleichsfläche.

Zum Teil wurde mehrfach mit den Bewirtschaftern gesprochen; erst 5 Nester wurden bisher markiert. Drei Äcker stehen unter Vertrag, bei zwei weiteren laufen noch Gespräche.

1996 hatten wir im Kreis ca. 42 Brutpaare. 2003 waren es ca. 55, 2014 32 Brutpaare und 2015 35 Brutpaare. 2016 hatten wir ein gutes Jahr mit 48 Paaren (mindestens 15 flügge Junge)! 2017 gab es einen ersten Einbruch auf nur noch 35 Paare, in diesem Jahr ist der aktuelle Stand: 63 adulte Kiebitze auf den Flächen, also möglicherweise etwa 30 Paare. Bisher konnten aber nur 20 brütenden Weibchen entdeckt werden; an mehreren Stellen balzen die Tiere, was schon auf mögliche Verluste schließen lässt. Im Enger Bruch sind Kiebitze, wie in den Vorjahren sieht es aber nicht nach einer Brut aus.

Foto: Hinweisschild für Hundehalter im Füllenbruch

231 Weidenbäume für den Naturschutz geköpft!
Die Biologische Station beendet Schnittsaison 2017/2018 (01.03.2018)

Am Ostbach in Bünde-Spradow haben die fünf "Praktis" der Station die letzten Kopfweiden in diesem Winter zurück geschnitten. Insgesamt haben sie 231 Weiden gepflegt, eine beachtliche Zahl.

Der Kopfweidenschnitt wurde in diesem Winter stark von nassem Wetter geprägt. Häufig war es so nass und matschig, dass man nur schneiden konnte und nicht häckseln. Die schweren


Fertig! Das Team der Biologischen Station hat die letzte Kopfweide für diesen Winter geschnitten - an zwei Standorten wurden sie vom BUND, der Waldjugend und andere Freiwillige Helfer tatkräftig unterstützt.


Maschinen wären vermutlich im Schlamm stecken geblieben. Das Häckseln wurde aber in den letzten beiden Februar-Wochen nachgeholt. Durch die kalten Temperaturen war es möglich die gefrorenen Flächen problemlos mit unseren schweren Maschinen zu befahren.

Ab dem 1.3. dürfen nach dem Landschaftsgesetz in NRW keine Gehölze mehr in der freien Landschaft abgesägt werden, um Tiere und Pflanzen in ihrer Entwicklung nicht zu stören.

Flechtweidenmaterial für den Bau von Zäunen, Rankhilfen, Tippis und vielen anderen „Bauwerken“ kann bei der Biologischen Station bis Ende März kostengünstig bezogen werden. Bestellung unter 05223 78250.



Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 27 Kopfweiden

Über 5500 Kopfweiden haben die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford gepflegt - seit nunmehr über 20 Jahren und immer wieder mit großer ehrenamtlicher Unterstützung des BUND! Am letzten Samstag trafen sich an die 30 Freiwillige trotz regnerischer und matschiger Verhältnisse in Spenge-Mantershagen und schnitten 27 Kopfbäume am Wiesengrundbach.

 

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Wie am Standort in Spenge-Mantershagen findet man sie meist am Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung fanden die Bäume Verwendung und sie lieferten jahrhundertelang Flechtmaterial für Körbe und anderes. Durch das regelmäßige Abschneiden der Äste bilden sich Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz einer alten Kopfweide sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge und Fledermäuse. Das Schnittgut, das jetzt in Mantershagen anfiel, werde allerdings zu Streu gehäckselt. Da diese Sorte zu schnell bricht und deshalb nicht zum Flechten und Bauen geeignet ist.

Diese Kopfbäume müssen regelmäßig geschnitten werden, weil sie sonst auseinander zu brechen drohen. An die 30 hilfsbereite und gut gelaunte Freiwillige kamen am Samstag zusammen, so dass bis zur obligatorischen Suppe alle Kopfweiden fertig geschnitten waren.

Die nächste Aktion findet am 03.02.2017 in Bünde-Spradow statt. Freiwillige Helfer heißen wir auch dort herzlich willkommen.


Rund 30 emsige Helfer waren am Samstagmorgen nach Mantershagen gekommen, um dort die Kopfweiden am Köstersholz zu pflegen: Mitarbeiter, aktuelle und ehemalige Bundesfreiwillige und Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr bei der Biologischen Station sowie die Waldjugend Hiddenhausen und Freunde und Förderer des BUND waren mit von der Partie.


Biologische Station und BUND stellen ihr gemeinsames Veranstaltungsprogramm 2018 vor!
Das Programm erscheint zum vierten Mal in Kooperation mit der BUND Kreisgruppe Herford (09.01.2018)

Genau wie im letzten Jahr umfasst das Veranstaltungsprogramm der Biologischen Station für 2018 32 Veranstaltungen zu Natur und Naturschutz im Kreis Herford! Etliche Angebote steuern aktive Mitglieder der Kreisgruppe des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) bei.

Ganz aktiv geht es in das Jahr: am 20. 01. findet die erste Kopfweidenaktion von Station und BUND, diesmal in Spenge statt. Zum ersten Mal wird im Programm um die Außenaktionen rund um die Kopfbäume geworben. Wer mitmachen will, bekommt viel frische Luft, kräftige körperliche Arbeit und hautnahen Einblick in den Lebensraum der Kopfweiden.


weitere Informationen zu unserem Programm finden Sie unter "Veranstaltungen"

Nach den traditionellen Kursen zum Obstbaumschnitt an verschiedenen Standorten (3.2. und 17.2) und dem Weidenbasteln am 03.2. folgen viele Exkursionen in winterliche Landschaften (04.02.), zu den Amphibien (16.31.), den Kräutern und Fledermäusen (20.4. und 26.4.). Einmal geht es zu den Vögeln ins Enger Bruch: am 28.04. Mehrere Fahrradexkursionen in- und außerhalb des Kreises Herford bereichern das umfangreiche Angebot vor allem im Sommer.

Wie in jedem Jahr finden auch drei Wanderungen mit Hannelore Frick-Pohl (Kreis Herford) unter der gemeinsamen Rubrik „Natur und Kultur im Kreis Herford“ statt. Im August und September sollten sich die Pilzfreunde die Termine für Seminar und Exkursionen vormerken, um einen der begehrten Plätze zu bekommen. Das Ende der Reihe an Veranstaltungen bildet am 03.11.2018 eine Fahrt zum Geestmoor und an  den Dümmer unter der fachkundigen Leitung von Bernd Meier-Lammering vom BUND.

Das Programm ist ab sofort bei uns erhältlich oder kann unter www.bshf.de/veranstaltungen eingesehen bzw. heruntergeladen (PDF-Datei, 6 MB) werden. In allen Rathäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen liegen die neuen Programmhefte aus.

Der Druck des Programms wird von der Stiftung der Sparkasse Herford finanziell unterstützt.


Präsentieren das neue Programm (von links): die Biologen Gabriele Potabgy, Dr. Ulrike Letschert, Thomas Wehrenberg und Klaus Nottmeyer (alle Biostation), Siegfried Lax (Sparkasse Herford) und Bernd Meier-Lammering (BUND).
Foto: Hilko Raske



Das Team der Biostation wünscht frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!
(22.12.2017)

Liebe Förderer, Freunde und Mitstreiter!

Jetzt ist 2017 schon fast vorbei - erneut ein Jahr voller Ereignisse und Nachrichten aus dem Kreis Herford - ein Jahr mit viel Einsatz und Engagement für den Schutz der Tiere und Pflanzen in „unserem“ Kreis.

Die erste Aktion des Jahres am 7.1. in Spenge führten wir gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Naturschutz durch. Da kam es auch zu einem Wiedersehen mit mehreren „Ehemaligen“, die via Facebook verbunden und informiert, immer wieder bei Aktionen auftauchen und mitanpacken!! Jedes Mal eine große Freude! Zum Ende des Winters 2016/2017 hatten wir stolze 261 Kopfweiden geschneitelt - ein wirklich gutes Ergebnis!

Wir freuten uns auch über viele neue Spuren unseres Bibers, der sich trotz offensichtlichem „Single-Dasein“ im NSG Elseaue sehr wohlfühlt und unermüdlich eine Weide nach der anderen umknabbert.
Auch auf unseren Kameras konnten wir ihn hin und wieder bewundern.

Weniger Glück hatten wir zunächst mit dem Monitoring für den Fischotter:
Zunächst wurde uns eine prominent angebrachte, in einem Kasten verschlossene Kamera geklaut! Dann wurde direkt vor unseren Toren, in Melle-Dielingdorf, am 30. 7. 2017 ein kräftiges Otter-Männchen überfahren.
Inzwischen haben wir aus der Else an der Landesgrenze, aber auch mitten aus dem Kreis erfolgreich Otter Spuren gesammelt und genetisch analysieren lassen. Mit ein paar weiteren Proben untermauert werden wir Anfang des neuen Jahres mehr wissen über die Zusammensetzung und die Verwandtschaftsverhältnisse der Otter bei uns! Diese Information ist eine wesentliche Grundlage für den Schutz dieser nach wie vor sehr seltenen und sensiblen Tierart.

2017 war auch ein weniger gutes Jahr für den Kiebitz, um dessen Bruten wir uns seit einigen Jahren kreisweit intensiv kümmern. Trotz vieler Kontrollen, Absprachen und Verträge mit Landwirten, Markierung der Nester usw. verdarb das kühle Frühjahr Bruten und Bruterfolg. Nur noch 38 brütende Paare konnten wir feststellen (2016 waren es noch 46 gewesen). Von den mind. 25 beobachteten Jungvögeln konnten wir nur wenig über deren Flüggewerden herausbekommen, weil Frühjahresverlauf und Vegetationsentwicklung das Beobachten extrem erschwerten. Insofern wissen wir nicht, wie gut - oder wie schlecht - der Bruterfolg war.

Gute Nachrichten gab es vom Weißstorch: vier Paare waren es in diesem Jahr, doppelt so viel wie 2016! Große Freude auch bei uns über das Paar im Enger Bruch, hatten wir doch vor drei Jahren höchst selbst die Bruthilfe aufgestellt.
Eine besonders schöne Entwicklung war dabei, dass die damals sehr aktiv anpackende Praktikantin uns fast zeitgleich von der Geburt ihres ersten Kindes berichtete!!

An der Blutwiese brütete das vierte Paar Weißstorch leider noch ohne Erfolg. Apropos Blutwiese: auf der Ausgleichsfläche für die Autobahn konnten ganz seltene Pflanzen entdeckt werden:
Unter anderem das Niedrige Fingerkraut, wissenschaftlich „Potentilla supina“. Im ganzen Weserbergland kommt es nur dort vor!

Spannend wurde es am 6. Juni 2017: an einem hohen Kraftwerksbau mitten im Kreis Herford fiel den Mitarbeitern ein junger, fast flügger Wanderfalke vor die Füße! Mit geeinten Kräften konnten wir das Tier einsammeln und einige Stockwerke weiter oben wieder aussetzen - sehr misstrauisch von laut rufenden Alttieren beäugt!
Zum Glück hat das Jungtier sich erfolgreich in die Lüfte geschwungen und mit zwei Jungen ist es die dritte erfolgreiche Brut dieses herrlichen Vogels seit 2014 im Kreisgebiet!

Der gute Start in den Sommer verhalf zu einer erfreulich glatten und guten Heuernte auf unseren vielen Grünlandflächen.

Am 11.7.2017 eröffneten wir mit dem Bürgermeister von Vlotho unseren vierten Spürnasenpfad - eigentlich der fünfte, aber den in Spenge haben wir wegen zu geringer Resonanz abgebaut.
Insgesamt haben wir mit unserem wichtigen Umweltbildungsprojekt seit zehn Jahren bei mehr als 800 geführten Gruppen schon fast 17.000 Kinder an die Natur im Wald herangeführt!

Mehr schon unter Dauerregen haben unsere Praktiker dann ab Ende des Sommers und im Herbst Obstwiesen gepflanzt, im Doberg frei geschnitten, gemäht, gesägt, Gehölze gepflegt oder zurückgedrängt, Herkulesstaude und Jakobskreuzkraut bekämpft u.v.a.m. Und trotz der zum Teil völlig überschwemmten Niederungen haben wir inzwischen die Pflege der Kopfweiden wieder aufgenommen.

Auch bei strömenden Regen, aber dennoch ganz froh, feierten wir im Enger Bruch am 20.11.2017 eine „NRW-Weltpremiere“: der erste QR-Code mit Vogeldaten aus der Website „ornitho.de“ in ganz NRW wurde durch die Biostation mithilfe des BUND am Aussichtsturm im Bruch angebracht!! Eine nur kleine Maßnahme zur Verbesserung der Information interessierter Besucher- mit einer schönen und weit reichenden Resonanz in der „Szene“. Wir hoffen auf viele Nachahmer!

Heute hatten wir eine kleine, feine Weihnachtsfeier, auf der dieses schöne, fast schon traditionelle Foto entstand.
Diesmal wollen wir uns auch besonders bei unseren beiden dauerhaft und stetig engagierten ehrenamtlichen Helfern bedanken:
Frank Wiese und Doris Meyer (beide in unserer goldenen Mitte zu sehen) greifen uns schon seit etlichen Jahren unter die Arme und bereichern unsere Arbeit durch ihren Einsatz enorm. Vielen Dank an Euch!

Für das nächste Jahr haben wir uns vor allem die Streuobstwiesen vorgenommen und wollen uns in einem eigenen Projekt verstärkt ihrem Schutz und ihrem Erhalt widmen.

Team, Vorstand und Aufsichtsrat der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford senden Ihnen und Euch die allerbesten Wünsche zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr!

Klaus Nottmeyer
Vorstand

 



Der erst seiner Art in NRW
(14.12.2017)

Bei strömendem Regen und mit Hilfe des Bürgermeisters der Stadt Enger, Thomas Meyer, wurde es heute in die Tat umgesetzt. Der erste QR-Code für www.ornitho.de in ganz NRW ist im Enger Bruch fest angebracht und tut seine Arbeit.

Im viel besuchten Naturschutzgebiet vor den Toren der Stadt kann nun jedermann mit seinem Smartphone und QR-Codescanner den Code einlesen und dieser zeigt anschließend die zuletzt aus dem Gebiet gemeldeten Vogelbeobachtungen.

Klaus Nottmeyer von der Biologischen Station und Holger Stoppkotte, stell. Vorsitzender der Kreisgruppe des BUND Herford, haben das neue Schild am Beobachtungsturm möglich gemacht (Organisation und Finanzierung). Für den Kreis als der zuständigen Naturschutzbehörde war Karin Bohrer aus Herford gekommen und verwies auf die überregionale Bedeutung des Bruches für durchziehende Wat- und Wasservögel. Eckhard Möller, Kreisheimatpfleger und versierter Vogelkenner, nannte gleich zwei für das Weserbergland sehr seltene Arten, die im Bruch in den letzten Jahren gesehen worden waren: Uferschnepfe und Teichwasserläufer - nur zwei Beispiele für durchziehende Arten, die im Bruch einen wichtigen Rastplatz finden.

Beim Aufhängen der Plakette wurde seine Funktion gleich erfolgreich getestet: Genau 31 Lachmöwen und 2 Graugänse konnten die Ornithologen trotz nasser Optik und wenig Sicht erkennen und per App „Naturalist“ in das Netz eingeben - und schon tauchten die Daten über den QR-Scanner auf dem Handy auf. Bürgermeister Meyer freute sich als interessierter Laie, dass jetzt so leicht erkennbar ist, was aktuell im Bruch zu sehen ist. 15.497 Datensätze sind seit Einführung von ornitho.de (2012) schon im Bruch gemeldet worden - eine wirklich stattliche Zahl - mit vielen sehr interessanten Beobachtungen!


Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt herzlich willkommen!
(20.01.2018)

Seit nun 18 Jahren schneiden die Mitarbeiter der Biologischen Station Kopfbäume im Kreisgebiet.

Am Samstag den 20. Januar findet die nächste gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND statt. In Spenge-Mantershagen müssen 27 Kopfweiden gepflegt werden.

Freiwillige Helfer herzlich willkommen!

Die Aktion beginnt um 9:30 Uhr. Treffpunkt ist auf dem Hof der Familie Samson, Köstersholz 4 in Spenge-Mantershagen (siehe Karte).


Nach der Arbeit wartet auch eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.

- Jede helfende Hand ist gerne gesehen -

In diesem Winter folgt am Samstag den 03.02.2018 noch eine weitere gemeinsame Großschnittaktion in Bünde-Spradow. 46 Kopfweiden sind an diesem Standort zu pflegen. Der Treffpunkt ist um 9:30 Uhr am Herzogweg/Grünberger Str.. Geparkt werden kann an der grünen Kartoffelhalle von Knollmanns gegenüber von Knoller Straße 44 in Bünde-Spradow. Von dort sind es dann etwa 400m zu Fuß bis zu den Kopfweiden (siehe Karte).

Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden.



„Westfälischer Gülderling“ oder „Schneiders späte Knorpelkirsche“ - 278 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt!
(10.11.2017)

Nicht nur die Namen sind etwas Besonderes: Bei der diesjährigen Verteilaktion hat die Biologische Station im Rahmen ihres erfolgreichen Obstwiesenprojektes wieder schöne Hochstammsorten an die Eigentümer von Obstwiesen abgegeben. Seit dem Start des Obstwiesenprojektes 1995 sind damit schon 5.833 Bäume zum Erhalt von Streuobstwiesen verteilt worden! Die 278 Bäume wurden in diesem Jahr an knapp 40 Besteller verteilt, die ab mittags ihre vorbestellten Bäume abholen konnten – die Praktikanten Caro Mundinger, Clamor von Rundstedt und Frederiko Jablonski und die Mitarbeiter der BioStation Georg Borchard, Thomas Wehrenberg, Doris Meyer und Ulrike Letschert hatten die Bestellungen zusammengestellt und die Verteilung klappte wieder reibungslos.

Zu jedem Baum gab es auf Wunsch noch Zubehör: Wühlmausschutz, Rehverbissschutz und einen Holzpfahl mit Anbindestrick.

Die fast ausschließlich historischen, in unserer Region beheimateten Sorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, als Tafel- oder Wirtschaftsapfel zu verwenden und häufig sogar für Allergiker geeignet.

Unter unserer Projektseite finden Sie schon die Obstbaum-Bestellliste für 2018!

Informationen über unser Obstwiesenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen.

 



Der Igel im Winter

Was mache ich mit dem Igel aus meinem Garten in der kalten Jahreszeit? (31.10.2017)

Diese oder so ähnliche Fragen stellen sich oft die Menschen, die einen Igel finden.

Soll ich ihn füttern oder sogar mit ins Haus nehmen?
   

 

Damit Sie auf diese Fragen eine Antwort haben, hat die Biologische Station Ravensberg eine kleine Einführung in das Thema: „Igel im Winter“ für Sie zusammengestellt.

Am besten ist es, wenn Sie dem Igel für seine Überwinterung ihren Garten zur Verfügung stellen.

Denn ein naturnaher Garten ist für den Igel der optimale Lebensraum. Der Igel findet nämlich nicht nur Futter in Ihrem naturnahen Garten, sondern er bietet dem kleinen Stacheltier auch optimale Möglichkeiten seinen Winterschlaf zu halten.

Weitere wertvolle Tipps zum idealen Winterquartier finden Sie auf der Internetseite des NABU oder unter Wildtierwaisen.

Jedoch kommt es leider auch mal vor, dass der Igel nicht alleine im Stande ist zu überwintern. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Igel sich zu wenig Fettpolster für seine Überwinterung angefressen hat und somit untergewichtig (d.h. wenn er Ende Oktober/Anfang November weit unter 500g wiegt) ist. Des Weiteren braucht der Igel menschliche Hilfe, wenn er krank oder verletzt ist.

Damit Sie bei so einem Fall wissen, wann Sie dem Igel am besten helfen und was Sie dann beachten müssen, finden Sie Informationen dazu auf folgender Internetseite: http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

Auf jeden Fall gilt bei weiteren Fragen oder Problemen: Wenden Sie sich an einen Tierarzt in ihrer Nähe, an eine Igelpflegestelle oder an einen Tierschutzverein.

Hier können sie sich mit anderen austauschen.

 


Die neuen Denkmalrouten für Spenge, Rödinghausen und Bünde!
Jetzt auch als Broschüre erhältlich (05.10.2017)

Mit der Denkmalroute in Spenge wird die erste von drei neuen Radrouten zu den Denkmälern im Kreis Herford vorgestellt. Auch Bünde und Rödinghausen haben nun ihre eigenen Denkmalrouten - alle ausgearbeitet von der Biologischen Station Ravensberg in Zusammenarbeit mit dem Kreis Herford und dem Kreisheimatverein.

Damit sind die Denkmalradrouten für den Kreis Herford komplett. Jede der 9 Städte oder Gemeinden im Kreis Herford hat jeweils eine Broschüre, die eine Radroute darstellt und Informationen sowie Abbildungen zu den einzelnen denkmalgeschützten Bauwerke, technischen Objekten sowie unter Schutz stehende Naturschönheiten enthält.

Parallel zur Broschüre entstehen für die Denkmalradrouten auch Audio-Guides. Für die Denkmalrouten Herford, Vlotho, Löhne und Hiddenhausen sind diese bereits produziert und über die Internetseite www.fahr-im kreis.de abrufbar. Die übrigen Routen sind noch in der Produktion und erscheinen bis Frühjahr 2018.

Die Denkmalroute in Spenge ist 28 km lang, alle neun Denkmalrouten bewegen sich zwischen 37 (Löhne) und 8,5 (Herford) km. Alle Routen haben die dreibändige Schriftenreihe des Kreisheimatvereins „StippvisitenSpezial – Denkmäler im Kreis Herford“ zur Grundlage, in der in jedem Heft wichtige Denkmäler in jeweils drei Städten und Gemeinden des Kreises vorgestellt werden.

Die Broschüren zu den Denkmalrouten können im 3er-Pack jeweils passend zu einem Heft der Reihe StippvisitenSpezial zum Preis von 3 € zzgl. 1,50 € Versandkosten bei der Biologischen Station Ravensberg unter http://www.fahr-im-kreis.de/service/kartenmaterial bestellt werden. Die Schriftenreihe „StippvisitenSpezial – Denkmäler im Kreis Herford“ ist zum Preis pro Heft von 4,80 € zzgl. 2 € Versandkosten unter https://www.kreisheimatverein.de/einkaufen/stippvisiten/ zu beziehen. Ein Bezug ist auch über den Buchhandel im Kreis Herford möglich.

Online werden alle Denkmalrouten unter http://www.fahr-im-kreis.de/alle-touren/denkmal-routen vorgestellt.

Freuen sich über die neue Denkmal-Radroute in Spenge: v.l. Bernd Dumcke (Bürgermeister Spenge), Jürgen Strachau (Stadt Spenge), Monika Guist (Kreisheimatverein), Thomas Nieling (Projektbüro Kreis Herford) und Thomas Wehrenberg (Biologische Station Ravensberg)

 



Obstschnittkurs auf Gut Hiddenhausen am 24.09.2017
Sommerschnitt an älteren Kernobstbäumen, Wasserrutenschnitt

Der fachgerechte Rückschnitt zur Vermeidung von Astbruchschäden und zur gleichbleibenden Fruchtbildung bei älteren Bäumen wird auf der Obstwiese demonstriert, insbesondere das fachgerechte Entfernen der Wasserruten. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen.

Das Café Alte Werkstatt ist dann geöffnet!

Leitung   

Georg Borchard

Treffpunkt   

Hofcafe vom Haus Hiddenhausen,
Maschstraße 18, 32120 Hiddenhausen

Dauer   

14.00 - 16.00 Uhr

Teilnahmegebühr   

5,00 €

Anmeldung Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


 


Eigene Äpfel zu Saft machen

Am 21.10. kommt "Das Saftmobil" im Rahmen des 4. Blasheimer Apfeltages mitten nach Lübbecke- Blasheim. (Anmeldung erforderlich)

Es können Mengen ab 50kg angenommen werden, Äpfel, Birnen, Quitten und weiteres.

Weiterhin wird u. a. ein Floh- und Handwerker-Markt, eine kleine Apfelausstellung und eine Obstverkostung angeboten. Außerdem gibt es herzhaftes vom Imbiss, sowie Kaffee und Kuchen.

Bei Interesse steht Frau Aschemeier Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Kontakt:
Sabine Aschemeier unter 0160-7202050

 



Ab 10:30 Uhr findet eine zweistündige Obstbaumschnitt-Vorführung durch Georg Borchard (Mitarbeiter der Biologischen Station) statt - Treffpunkt ist in der Lehmkuhle, Blasheim. Weitere Informationen unter Veranstaltungen

 


Seminar "Streuobstwiese - Pflege und Ökologie" auch 2017

Streuobstwiesen sind ein Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet eine alte Streuobstwiese einen wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im alten Holz sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge, Steinkäuze und Fledermäuse.

Nach einer Einführung zum Thema „Streuobstwiese – Pflege und Ökologie“ wird den Teilnehmern der Erziehungsschnitt an jungen Kernobstbäumen erläutert. Des Weiteren wird der Fruchtholzschnitt an älteren Kernobstbäumen demonstriert. Anschließend hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, mindestens einen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden.

Ausführliche Seminarbeschreibung (PDF-Download)

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 Personen begrenzt.

Leitung   

Georg Borchard

Treffpunkt   

Biologische Station Ravensberg, Am Herrenhaus 27, 32278 Kirchlengern

Dauer   

17.10 bis 18.10.2017, jeweils von 8:00 bis 16:30 Uhr

Teilnahmegebühr   

100,-€ je Teilnehmer für beide Tage

Anmeldung Anmeldung bis zum 10.10 bei der Biologischen Station Ravensberg




Apfeltag auf dem Obsthof Otte: Die Biologische Station wieder mittendrin dabei!
(10.09.2017)

Etwas vielfältiger als sonst beteiligte sich die Station in diesem Jahr am volksfestartigen Apfeltag in Hiddenhausen. Seit 2001 ist es unsere 17. Teilnahme an dem traditionalen Großereignis rund um den Apfel! Natürlich durfte das Glücksrad (seit 24 Jahren bei uns im Einsatz) nicht fehlen und 600-700 Kinder haben gedreht und Fragen zur Natur beantwortet („Wie viele Beine hat eine Spinne?“ oder „Welcher Vogel legt seine Eier in fremde Nester und lässt sie da dann ausbrüten?“).


Der Stand der Station mit den Praktikanten Frederiko Jablonski, David Kuczkowski und Clamor von Rundstedt war zusätzlich Anlaufstelle der neuen Apfel-Rallye, an der ca. 100 Kinder teilnahmen. Dafür spendete die Station als zweiten Gewinn eine Führung auf einem ihrer Spürnasenpfade - für die Klasse oder für die Kindergartengruppe des glücklichen Gewinners. Zweimal am Tag bot die Station des Weiteren ein Workshop an, und zwar zum Thema „Haben Sie auch keine Vögel mehr im Garten?“ in Form eines lehrreichen und humorvollen Spazierganges. Am Stand der Station drängten sich nicht nur hunderte Kinder und ratsuchende Erwachsene, sondern auch ca. 60 stolze Obstbaumbesitzer brachten Obst zum Bestimmen vorbei, das von den Mitarbeitern der Station eingesammelt wurde. Der Obsthof Otte wird die gesammelten Früchte einem fachkundigen Pomologen vorlegen.

Hermann Dedert (Landwirtschaftliche Kreisverband Herford-Bielefeld), Klaus Nottmeyer (Biologische Station Ravensberg), Karsten Otte (Obsthof Otte), Marianne Thomann-Stahl (Regierungspräsidentin Bezirksregierung Detmold) und Ulrich Rolfsmeyer (Bürgermeister Gemeinde Hiddenhausen) beim Rundgang auf dem Apfeltag.



Die neuen Freiwilligen sind da!
01.08.2017

Es ist wieder soweit!
Wir freuen uns vier neue Freiwillige heute in der Biostation Willkommen zu heißen. BFDler sind nun Frederiko Jablonski und Marleen Berger. Als FÖJler starten David Kuczkowski und Clamor von Rundstedt bei uns. Alle freuen sich auf ein ereignissreiches Jahr in der Biologischen Station.



 



Schwalbenfreundliche Schule ausgezeichnet
12.07.2017

Frau Doris Eichholz vom BUND (Kreisverband Herford) hat der Grundschule in Anwesenheit von Bürgermeister Rüdiger Meier und der Schulleiterin Frau Birgit Schwidde-Koebke die Auszeichnung„ Bei uns sind Schwalben willkommen“ mit Plakette überreicht. Mit dabei die beiden vierten Klassen am Schulstandort Südlengern.



Insgesamt 11 Mehlschwalbenpaare brüten aktuell an der Schule, leider etwas weniger als früher. Um den Schwalben zu helfen, haben die Schüler der beiden Klassen unter Anleitung der Biologischen Station über 20 künstliche Nisthilfen gebaut. Diese haben die engagierten Hausmeister der Schule zusammen mit Schutzbrettern (gegen den herunterfallenden Kot) vor der Brutzeit angebracht. Um diesen vorbildlichen und pädagogisch bestens begleitenden Einsatz für den Artenschutz an Gebäuden auszuzeichnen, überreichte die BUND-Vertreterin Plakette und Auszeichnung mit einem herzlichen Dankeschön an Kinder, Kollegium und Träger der Schule. Die Kinder können derzeit vom Schulhof aus die fütternden Schwalben leicht beobachten, wenn diese bei gutem Wetter ohne Unterlass hin und her fliegen – um ihre Jungen zu füttern oder um neue Nester für die zweite Brut in diesem Jahr zu bauen.




Neuer Spürnasenpfad in Vlotho eröffnet!
(11.07.2017)

Am Dienstag, den 11.7.2017, wurde kurz nach 15.00 Uhr im Wald an der Ebenöde in Vlotho der neue Spürnasenpfad der Biologischen Station durch den Bürgermeister von Vlotho, Rocco Wilken, feierlich eröffnet. Hilfestellung an der zweiten Schere lieferte Siegfried Lux von der Stiftung der Sparkasse Herford, die als ein wesentlicher Sponsor für das Projekt auftrat.

Der Pfad ist einer von vier der etwas anderen Naturerlebnis- und Fitnesswege für Kinder im Kreis Herford. Das Angebot der Biologischen Station, das seit 2007 existiert, wurde nun nach längerer Planung auch ganz im Osten des Kreises für Vlothoer Kinder erweitert.

Der Kreis Herford als Eigentümer des Waldes, bei der Eröffnung vertreten durch Klaus Kernebeck, unterstütze die Einrichtung des Pfades ausdrücklich. Vom Landesbetrieb Wald und Holz kam Ina Bornemann und vom Heimatverein Kurt Knäble. Das Jugendzentrum und die Kulturfabrik Vlotho waren auch mit dabei - sie hatten schon seit langem angeregt, einen solchen Pfad in Vlotho zu installieren.

Die wichtigsten Gäste waren aber die Kinder: eine Kindergruppe von der Kindertagesstätte „Vlohzirkus“ haben den Pfad unter sachkundiger Leitung – „Spurnasenscout“ Dirk Jesse - als erste erobern dürfen. Ein solcher Scout empfiehlt sich für den geplanten Besuch der Kitagruppe oder zum Kindergeburtstag im Wald sehr. Sie lassen sich einfach über die Biologische Station buchen. Die Kinder vom „Vlohzirkus“ konnten gleich ihrem Drang nach Bewegung nachgehen.

Von Anfang an waren die Spürnasenpfade dazu gedacht, Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen entgegen zu wirken. Zugleich werden die Wahrnehmung und das Wissen über die Natur spielerisch verbessert – und dazu Verantwortung im Umgang mit der belebten Umwelt vermittelt. Bis heute haben schon 16.000 Kinder mithilfe der Führungen den Wald spielerisch erlebt.

Dank der Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford kann die Station dieses Angebot zu familienfreundlichen Konditionen von 25 € pro Führung anbieten. Buchungen sind ab sofort auch auf dem Spürnasenpfad Vlotho bei der Biologischen Station unter www.bshf.de möglich.

Die Planung des neuen Pfades in der Ebenöde wurde von den Stadtwerken Vlotho GmbH finanziert.



Bekämpfung Jakobs-Kreuzkraut – genannt „JKK“
(10.07.2017)

Alle Jahre wieder, kann man schon sagen, angesichts dieses hübschen, aber leider etwas unheilvollen Krauts: Bei der Grünlandmahd finden sich in einigen Flächen viele Exemplare dieser schön gelb blühenden Pflanze - dem Jakobs Greiskraut oder Kreuzkraut.

Die einheimische Pflanze – also nicht eingeschleppt wie andere Arten – liebt Feld- und Wiesenränder. Sie enthält unglücklicherweise leberschädigende Stoffe, die beim Fressen des Heus von Pferden und Rindern aufgenommen werden. Diese Stoffe werden beim trockenen des Heus nicht unwirksam – die Tiere würden die frische Pflanze nicht fressen, aber im Heu schon. Es kann zu ernsthaften, schleichenden Krankheiten führen, sogar tödliche Fälle sind bekannt.

Das „JKK“, wie es die Mitarbeiter der Station etwas salopp intern bezeichnen, darf also nicht in die Heuballen hinein. Nicht immer ein Vergnügen ist die Entsorgung per Hand (andere Varianten stehen im Naturschutz nicht zu Verfügung) bei 30 Grad im Schatten! Dann ist erst einmal Ruhe... bis nächstes Jahr.


Bestes Wetter bei der Heumahd
(22.06.2017)


Seit 22 Jahren ist die Biologische Station als landwirtschaftlicher Betrieb aktiv. In erster Linie mähen die Mitarbeiter der Station Wiesen und Obstwiesen. Viel Arbeit für den Außendienstchef der Station, Georg Borchard, und seine fleißigen Helfer: sein Stellvertreter Dennis Böse und die Praktikanten Miriam Buggenthin, Malte Köster und Loris Mendrina.

Foto: kleine Pause bei der schweißtreibenden Arbeit!


Und das Wetter half wieder bestens mit: „Wirklich gute Bedingungen in diesem Jahr, so konnten wir heute bis spät abends sehr viel schaffen, die Flächen in der Elseaue sind fertig!“, so der Landespfleger der Station froh.
Das Heu von den extensiv genutzten Flächen, die ohne Pflanzenschutzmittel und ohne Düngung bewirtschaftetet werden, schätzen vor allem Pferdehöfe in der Region.


Foto: Zwei Schlepper der Station im Einsatz in der Elseaue




Vogelsammler und Lyrik auf Gut Böckel
(07.06.2017)

Schon seit fast 20 Jahren gibt es diese Wanderung. Jedes Jahr Anfang Juni heißt es: „Rund um Gut Böckel“! Und es kommen immer wieder viele Menschen, die sich die Kultveranstaltung nicht entgehen lassen wollen: 45 Interessierte waren es an in diesem schönen Juniabend.

Eckhard Möller und Klaus Nottmeyer führen auf den Spuren von Rainer Maria Rilke und Alexander Koenig durch die geschichtsträchtige Landschaft. Der berühmte Zoologe Koenig, Onkel der langjährigen Gutsbesitzerin Hertha, übte hier als Schüler das Vogelschießen - um 1878 eine verbreitete Methode, Vögel zu studieren und sie zu sammeln. Viele Jahre nach seinen Besuchen auf Böckel errichtete der Vogelsammler ein eigenes Museum, das heute noch existiert, das Alexander Koenig Museum in Bonn.

Vor 100 Jahren hatte Böckel dann seinen wohl berühmtesten Besucher, den Lyriker Rilke. Am Ende der Wanderung wird traditionell Rilke zitiert, pünktlich zum Sonnenuntergang.


Diesmal mit folgendem Gedicht:


Natur ist glücklich. Doch in uns begegnen
sich zuviel Kräfte, die sich wirr bestreiten:
wer hat ein Frühjahr innen zu bereiten?
Wer weiß zu scheinen? Wer vermag zu regnen?

Wem geht ein Wind durchs Herz, unwidersprechlich?
Wer faßt in sich der Vogelflüge Raum?
Wer ist zugleich so biegsam und gebrechlich
wie jeder Zweig an einem jeden Baum?

Wer stürzt wie Wasser über seine Neigung
ins unbekannte Glück so rein, so reg?
Und wer nimmt still und ohne Stolz die Steigung
und hält sich oben wie ein Wiesenweg?


Aus: Die Gedichte 1910 bis 1922 (München, Frühjahr 1919)

Foto: Teilnehmer der Führung vor dem Gut Böckel




Erste Kiebitzküken im Kreis Herford
(19.04.2017)

 

In Bünde-Ahle waren heute die ersten jungen Kiebitze für dieses Jahr im Kreis zu entdecken (auf einem per Vertrag still gelegten Acker). In Enger und Spenge sind u.a. sieben von acht Gelegen auf Äckern markiert; bei einer Kontrolle waren nach knapp zwei Wochen alle sieben markierten Gelege noch komplett. Insgesamt ist die Situation des Kiebitz nicht so positiv (derzeit nur ca. 30 brütende Paare; 2016 waren es letztendlich über 40), dazu erschweren die klimatischen Faktoren (Kälte, Trockenheit) wahrscheinlich die Aufzucht.



Zwischenbericht Kiebitz im Kreis Herford 15. Mai 2017
(15.05.2017)

 

Nach einer weiteren Rundumsuche an 17 Standorten im gesamten Kreisgebiet Herford sieht die Situation mit Stand 15.5.17 wie folgt aus: Insgesamt habe ich 75 adulte Kiebitze angetroffen und gehe von 36 Brutpaaren aus (8 weniger als 2016). Derzeit führen diese Paare zum Teil schon Junge und zwar 22 sehr unterschiedlich alte Pulli. Dazu kommen noch 10 brütenden Paare, die zum Teil eindeutig Nachgelege sind. Die Standorte sind:

  • Bünde: Ahle, Am Wiesengrund;
  • Spenge: Kläranlage und Lenzinghausen (4 Standorte);
  • Enger: Bruch (keine Brut) und Werther Str./Im Felde;
  • Herford: Füllenbruch (alle anderen Standorte nix) und Laar an der Lübbecker Straße;
  • Kirchlengern: Häver;
  • Löhne: Blutwiese;
  • Vlotho: Exter.

Die Standorte in Kirchlengern und Vlotho kamen neu dazu; in Vlotho gab’s vorgestern vier kleine Junge zu bewundern. Mit mehr als 10 Landwirten und Bewirtschaftern wurden Gespräche geführt; es existieren an insgesamt drei Stellen Verträge zur längerfristigen Sicherung.

Lieben Dank an alle, die Daten gemeldet haben!



Erste Kiebitzküken im Kreis Herford
(19.04.2017)

 

In Bünde-Ahle waren heute die ersten jungen Kiebitze für dieses Jahr im Kreis zu entdecken (auf einem per Vertrag still gelegten Acker). In Enger und Spenge sind u.a. sieben von acht Gelegen auf Äckern markiert; bei einer Kontrolle waren nach knapp zwei Wochen alle sieben markierten Gelege noch komplett. Insgesamt ist die Situation des Kiebitz nicht so positiv (derzeit nur ca. 30 brütende Paare; 2016 waren es letztendlich über 40), dazu erschweren die klimatischen Faktoren (Kälte, Trockenheit) wahrscheinlich die Aufzucht.


Hoher Besuch im Herrenhaus: Bürgermeister Rüdiger Meier stellt neue Flyer zu der Denkmal-Route in Kirchlengern vor

(07.04.2017)

Der Kreisheimatverein und die Denkmalbehörden haben für jede Kommune im Kreis zehn besonders sehenswerte Denkmäler mit ansprechenden Bildern und informativen Texten vorgestellt. Um die vorgestellten Denkmäler mit dem Rad entdecken zu können, hat die Biologische Station Ravensberg einen speziellen Denkmal-Rundkurs für sechs Kommunen erarbeitet, die letzten drei werden bald folgen. Fertig geworden sind aktuell die Fahrradrouten-Flyer für die Denkmäler in Enger, Hiddenhausen und Kirchlengern.



Die Flyer zu den Denkmal-Routen Enger, Hiddenhausen und Kirchlengern sind jetzt auch gedruckt verfügbar!

von links: Monika Guist (Kreisheimatverein Herford), Rüdiger Meier (Bürgermeister Kirchlengern), Thomas Wehrenberg (Biologische Station Ravensberg), Thomas Nieling (Projektbüro Kreis Herford) und Klaus Nottmeyer (Biologische Station Ravensberg) stellen die neuen Broschüren vor.

Start und Ziel ist jeweils Nahe dem Ortszentrum. Es ist aber ohne weiteres möglich, von jedem anderem Ort auf der Route zu starten. Detailliertes Kartenmaterial hilft bei der Orientierung.

Ausführliche Beschreibungen zu allen Denkmälern befinden sich im StippvisitenSpezial-Heft „Denkmäler im Kreis Herford: Enger - Hiddenhausen - Kirchlengern“, das über den Buchhandel und den Kreisheimatverein vertrieben wird.

Bisher konnten Texte und Karten unserer Radtouren nur auf unserer Homepage www.fahr-im-kreis.de heruntergeladen werden. Nun liegen sie auch gedruckt vor!

Jetzt bestellen bei der Biologischen Station! Preis für ein Set mit allen drei Flyern: 3,00€ + Versandkostenpauschale von 1,50 €.

Bestellung über unser Bestellformular oder per Post/Telefon/E-Mail:

Biologische Station Ravensberg
Am Herrenhaus 27
32278 Kirchlengern
05223 78250
wehrenberg@bshf.de




 

Retten die Schwalben - Sehr gelungene Aktion mit Grundschülern in Südlengern!
(04.04.2017)

An der Grundschule in Südlengern - direkt am Naturschutzgebiet Elseaue - befindet sich seit vielen Jahren eine bedeutende Kolonie Mehlschwalben. Schon seit Jahren hat die Biologische Station mit der Schule und den Schülern zusammen Schwalben gezählt, den Kindern die Biologie des Weitstreckenziehers erklärt und vorgeführt.

Nun wurden wir gemeinsam aktiv: Weil die Zahlen der brütenden Mehlschwalben immer mehr zurückgehen (von früher über 30 jetzt auf etwa 15 Paare) und die Fenster unter dem Kot der Vögel leiden, wurden Kotschutzbretter an der Fassade geschraubt - und Nisthilfen für die Schwalben!

21 davon hatten die 4c und die 4d in bester Handarbeit selbst angefertigt! Nun heißt es abwarten: in den nächsten Tagen werden die Schwalben zurückkehren und die neue Bausituation hoffentlich erfreut annehmen. Und mit ein paar Paaren mehr zur Brut schreiten. Im Lauf der Brutsaison wird die Biologische Station erneut mit den Kindern die Zahl und das Verhalten der fleißigen Insektenjäger beobachten.

 




131 Obstwiesen kontrolliert - deutlicher Rückgang zu verzeichnen.
(20.03.2017)


Derzeit werden landesweit Informationen über die Streuobstbestände in NRW eingeholt. Das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) hat deswegen die Biologische Station gebeten, stichprobenartig Daten über den IST-Zustand von etwa 30 Obstwiesen im Kreis Herford zu sammeln.

In einigen Jahren sollen die Bestände erneut kontrolliert werden. Bei einem Rückgang der Obstwiesen soll ihr gesetzlicher Schutz verschärft werden.

Durchgeführt wurde diese Untersuchung von zwei Studentinnen, Laura Stangier und Leandra Wiemann. Beide haben zunächst 33 Wiesen, die über das ganze Kreisgebiet verteilt sind, genau kontrolliert. Die erhobenen Daten wurden in ein Geoinformationssystem eingepflegt und auch schon an das LANUV übermittelt.

Abbildung 1: Die Punkte zeigen die Standorte der Obstwiesen im Kreisgebiet

Im Anschluss der Datenerhebung für das LANUV wurden sämtliche Obstwiesen auf dem Gebiet der Gemeinde Kirchlengern erfasst und genauer untersucht. Im Vergleich zu älteren Daten musste festgestellt werden, dass die Obstbaumbestände in den letzten Jahren stark rückläufig sind. Allein die Anzahl der Obstbäume nahm um 46% ab und auch die Fläche ging um knapp 30% zurück. Von den ursprünglich 1353 Obstbäumen sind - trotz etlicher Nachpflanzungen - nur noch 726 vorhanden.





Zwei Wehre stauen das Wasser auf.
(10.03.2017)

In einem zweiten Anlauf haben die Praktikanten der Station im Enger Bruch ein Wehr erneuert und eines geschlossen. Nachdem durch die Gewässerunterhaltung Gräben und Bach wieder vertieft worden sind, drohte das Bruch leer zu laufen, nachdem ausgiebige Regenfälle es gefüllt hatten.


Gerade das flache, stehende Wasser lockt die vielen Zugvögel und auch einige Brutvögel wie den Kiebitz magisch an. Die Wehre sollen ab Juni wieder geöffnet werden, um die große Kranichwiese abtrocknen zu lassen, damit sie besser gemäht werden kann. Denn nur im gemähten Zustand ist sie für die gefährdeten Wiesen- und Watvogelarten geeignet. Der Gebietskenner und Engeraner Holger Stoppkotte wird ein wachsames Auge auf die Wehre haben, damit sie im Bedarfsfall geöffnet oder geschlossen werden können.







261 Weidenbäume für den Naturschutz geköpft! (28.02.2017)
Die Biologische Station beendet Schnittsaison 2016/2017 .

In Rödinghausen haben die drei Freiwilligen der Station bei gutem Wetter am Hof Springhorn die letzte Kopfweide in diesem Winter zurückgeschnitten.

Fertig! Das Team der Biologischen Station hat die letzte Kopfweide für diesen Winter geschnitten.


Früher war die Pflege der Kopfbäume fest geregelt: Jeden Winter wurden immer einige zurückgeschnitten, das Holz kam in den Ofen und die Zweige wurden zu Körben, Zäunen und anderen Nutzgegenständen geflochten. Im Sommer wurden die Äste als frisches Grün an das Vieh verfüttert. Mit den Jahren entwickeln die Bäume - meist Weiden, viel seltener sind Hainbuchen oder Pappeln - eine besondere Wuchsform: kurz aber dafür stämmig mit einem dicken Kopf. Werden sie nicht mehr geschnitten, wächst mit den Jahren eine große Krone mit vielen Ästen heran - oft zu viel für einen Baum mit einem so kurzen Stamm. Um die für viele Tierarten wertvollen Kopfbäume vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren und ihren Schutz langfristig zu sichern, müssen sie gepflegt und auch nachgepflanzt werden, wo sie schon verschwunden sind.

Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer der Biologischen Station im Kreis Herford erledigen diese Arbeit seit über 20 Jahren mit Hilfe der Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und den Bundesfreiwilligen (BFD) im gesamten Kreisgebiet. „Mit 261 Bäumen erreichten wir diesen Winter ein gutes Ergebnis“ sagte Dennis Böse, Praktiker bei der Station: Insgesamt kann die Station inzwischen auf die stattliche Anzahl von über 5400 gepflegten Kopfweiden verweisen.

Flechtweidenmaterial für den Bau von Zäunen, Rankhilfen, Tippis und vielen anderen „Bauwerken“ kann bei der Biologischen Station bis Ende März kostengünstig bezogen werden. Bestellung unter 05223 78250.




Fledermaus und Haus
(14.02.2017)

Sie möchten die Fassade, das Dach oder den Keller renovieren? Fledermäuse leben oft unbemerkt mitten unter uns. Während sie nachts ausfliegen um Insekten zu jagen, verbergen sie sich tagsüber in ihren Quartieren. Neben Arten, die in Höhlen und Spalten an Bäumen leben, gibt es solche, die Quartiere an Gebäuden bevorzugen, zum Beispiel in Mauerspalten, hinter Fensterläden oder auf Dachböden

Sie haben einen Verdacht, dass Fledermäuse an ihrem Haus wohnen? Dann freuen wir uns über eine Meldung bei einem der folgenden Unterstützer des Projekts und helfen Ihnen gerne.

BUND:
Bernd Meier-Lammering: 0178-1210374
Martin Starrach: 05221-31022
Burkhard Kriesten: 05732-81910
Erhard Nolte: 05223-62208
fledermausschutz@bund.net

Biologische Station Ravensberg:
Gabriele Potabgy
Tel. 05223/1837766 (Mo. u. Die.) oder 05223/78250
E-Mail: potabgy@bshf.de

NABU Fledermaus-Hotline: 030 2849845000

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserer Rubrik Projekte/Fledermaus.





Schöne Gäste aus dem Norden (11.02.2017)

Schon seit Wochen begeistern seltene Zugvögel die Vogelkundler der Region: In Bielefeld hinter der Universität oder in Herford auf dem Erika-Friedhof kann man sie bewundern:
Seidenschwänze heißen die exotisch anmutenden Vögel, die im fernen Nordosten brüten, hinter Finnland und noch viel weiter nach Osten. Vor allem in Wintern, die dort etwas härter ausfallen, treten sie die Reise nach Süden an. Was für die Schwalben das südliche Afrika, das ist dann das Ravensberger Hügelland für die wenig scheuen Nordlichter.


Ganz besonders lieben sie Beeren und wo es die reichlich gibt (Gärten, Friedhöfe), da bleiben sie mitunter dann lang. Zumindest so lang, bis alle Früchte aufgefressen sind. Über 3000 Meldungen verbucht die bekannte Ornithologen Homepage „www.ornitho.de“ in diesem Winter, die meisten davon in Nord- und Ostdeutschland. Am 11.2. gelang Klaus Nottmeyer dieses Foto von einem Weibchen am Erika-Friedhof in Herford. Leider sind sie da seit dem 22.2. nicht mehr gesehen worden.




Biologische Station und BUND stellen ihr gemeinsames Veranstaltungsprogramm 2017 vor!
(27.01.2017)

Wieder ist das Veranstaltungsprogramm der Biologischen Station für 2017 sehr umfangreich: es umfasst 32 Veranstaltungen zu Natur und Naturschutz im Kreis Herford! Etliche Angebote haben die Mitglieder der Kreisgruppe des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) beigesteuert.
Schon traditionell starten im Februar die Kurse zum Obstbaumschnitt an verschiedenen Standorten (4.2. und 18.2). Ebenfalls am vierten Februar findet das beliebte Bauen und Basteln mit Weiden statt! Amphibien, Frühblüher, Kräuter, Rastvögel und Fledermäuse sind Schwerpunkte der vielen weiteren Termine rund um Natur und Arten! Zweimal geht es zu den Vögeln ins Enger Bruch: am 26.03 und am 14.5. Mehrere Fahrradexkursionen in- und außerhalb des Kreises Herford bereichern das umfangreiche Angebot vor allem im Sommer.

 


weitere Informationen zu unserem Programm finden Sie unter "Veranstaltungen"

Wie in jedem Jahr werden auch drei Wanderungen mit Hannelore Frick-Pohl (Kreis Herford) unter der Rubrik „Natur und Kultur im Kreis Herford“ im Programm der Biostation angekündigt. Im August und September sollten sich die Pilzfreunde die Termine für Seminar und Exkursionen vormerken, um einen der begehrten Plätze zu bekommen. Das Ende der Reihe an Veranstaltungen bildet am 21.10.2017 die Herbstbalz des Uhu, wenn der „König der Nacht“ zur Audienz bittet.

Ein Dankeschön für die freundliche Unterstützung geht an die Stiftung der Sparkasse Herford.





Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 37 Kopfweiden

Über 5000 Kopfweiden haben die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford gepflegt - seit nunmehr fast 20 Jahren und immer wieder mit großer ehrenamtlicher Unterstützung des BUND! Am letzten Samstag trafen sich an die 20 Freiwillige trotz eisigen Temperaturen am Hof Heining in Spenge-Bardüttingdorf und schnitten 37 Kopfbäume.

 

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Wie am Standort in Spenge-Bardüttingdorf findet man sie meist am Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung fanden die Bäume Verwendung und sie lieferten jahrhundertelang Flechtmaterial für Körbe und anderes. Durch das regelmäßige Abschneiden der Äste bilden sich Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz einer alten Kopfweide sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge und Fledermäuse.

Diese Kopfbäume müssen regelmäßig geschnitten werden, weil sie sonst auseinander zu brechen drohen. An die 20 Helfer kamen am Samstag zusammen, so dass bis zur obligatorischen Suppe alle Kopfweiden fertig geschnitten waren.

 

Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt in Spenge-Bardüttingdorf sind herzlich willkommen!
(03.01.2017)

Am Samstag den 07. Januar findet die nächste gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND statt. In Spenge Bardüttingdorf müssen zahlreiche Kopfweiden gepflegt werden. Wie auch bei der letzten Aktion im NSG Blutwiese in Löhne-Ostscheid, die ein großer Erfolg war, sind freiwillige Helfer herzlich willkommen!

Die Aktion beginnt um 9:30 Uhr. Die Helfer parken am Hof Heining: Wallstraße 27 in Spenge-Bardüttingdorf (siehe Karte).

Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Helfer.

Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden.