Projektbeschreibung

Im Kreis Herford gibt es ein breites Spektrum an Lebensraumtypen sowie viele Tier- und Pflanzenarten. Für diese Arten und Lebensräume müssen lokal angepasste Empfehlungen für Maßnahmen erarbeitet werden. Dafür sind neben den Kenntnissen der Lebensraumansprüche natürlich vor allem Daten über das Vorkommen und die Bestandszahlen bestimmter "Anzeiger"-Arten wie z.B. Neuntöter, Laubfrosch etc. zu erheben, auszuwerten bzw. zu überwachen.

  Laubfrosch: Illustration von Ron Meier

Gezielte Einzelmaßnahmen und ganze Maßnahmenpakete, die konkret Schwerpunkte und die notwendige Zielrichtung für den Einsatz von Naturschutzinstrumenten ergeben, lassen sich realisieren. Neben der Landschaftsplanung, die hierfür meist nicht die notwendigen Detailinformationen aufweist, ist es vor allem der Bereich Ausgleich und Ersatz (A+E), der vielfach Fragestellungen in dieser Richtung aufwirft.

Die Biologische Station und die Kreisverwaltung in Herford sammeln, sichten und verarbeiten zahlreiche Daten, die auf eigenen Erfassungen von Flora und Fauna, Daten des ehrenamtlichen Naturschutzes sowie anderer Quellen (Landschaftsplanung, A+E-Planungen, Landschaftspflegerische Begleitpläne, Erfassungen für bestimmte Vorhaben etc.) aufbaut. Mithilfe der modernen Datenverarbeitung und der Anbindung an ein GIS (Geographisches Informationssystem) kann jederzeit eine Aktualisierung und Präsentation der Daten ermöglicht werden.

Mittels des Internets könne aktuelle Bestandangaben und Verbreitungskarten ausgewählter Tier- und Pflanzenarten direkt von Besuchern der Homepage der Station (Später auch des Kreises) abgerufen werden. Diese Darstellung dient auch der Aufforderung nach Ergänzung und Korrektur der Angaben durch Gebiets- und Artenkenner.