Archiv der aktuellen Meldungen 2013

Das Team der Biologischen Station wünscht schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2014! (20.12.2013)
Ein Storchennest für das Enger Bruch (18.12.2013)
Kanadagans Gretchen unversehrt ins Winterquartier (11.12.2013)
Die Biologische Station und der BUND pflegen Dutzende alter Kopfweiden (09.12.2013)
Von Alkmene bis Zuccalmaglios Renette - 240 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt! (22.11.2013)
Die Kopfweiden sind wieder dran - Schnittaktion mit BUND am 07.12.2013 (12.11.2013)
In der Naturschutzentwicklung auf dem Vormarsch – Der Eiberg 2013 (17.10.2013)
Pilexkursionen wieder zahlreich besucht (17.10.2013)
Die Brutvögel von Nordrhein-Westfalen (19.09.2013)
Wieder viele interessierte Besucher am Stand der Biologischen Station (09.09.2013)
Das Team der neuen Freiwilligen ist jetzt komplett! (09.09.2013)
Den Kreis mit dem Fahrrad erkunden (06.08.2013)
Jäger, Landwirte und Naturschützer vereint in der Sorge um Kitz und Co. (09.07.2013)
Zwergtaucher brütet erfolgreich im Füllenbruch (04.07.2013)
Bei idealem Radelwetter durch die vlothoer Berge (24.06.2013)
Weißstörche brüten wieder im Kreis Herford! (20.06.2013)
Neu erschienen! (06.06.2013)
Der Kampf gegen die Herkulesstaude geht weiter (06.06.2013)
Adebar kann kommen: Bruthilfen stehen! (29.04.2013)
Landfrauen aus Kirchlengern bauen Wildbienenhotels (19.04.2013)
Saisonende beim Kopfweidenschnitt (07.03.2013)
Reichlich Weiden zu schneiden! (28.02.2013)
Biostation mit BUND und Jägern in Vlotho mit der Säge unterwegs
(07.02.2013)
Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt herzlich willkommen (07.02.2013)
Die Kopfweidenschnittaktion mit dem BUND findet nicht statt! (29.01.2013)
Das Enger Bruch ist voll (Wasser) und schon mindestens 173 Vogelarten
wurden hier gesehen (11.01.2013)
Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt herzlich willkommen (08.01.2013)
Das neue Prgrammheft 2013 ist da (07.01.2013)
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Liebe Freunde, Förderer, Mitglieder, Mitstreiter und Kollegen!

Vorstand und Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford wünschen Ihnen und Euch ein schönes Weihnachtsfest!

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit - verbunden mit den besten Wünschen für 2014!

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch





Ein Storchennest für das Enger Bruch (18.12.2013)

Das Team der Biologischen Station hat vergangene Woche ein Storchennest im Enger Bruch aufgestellt

Um den Weißstörchen die Möglichkeit zu bieten im Kreis Herford zu brüten, wurde ein 12 Meter hohes Nest im Naturschutzgebiet Enger Bruch aufgestellt.







Kanadagans Gretchen unversehrt ins Winterquartier (11.12.2013)

Dem Team der Biologischen Station ist es gelungen, Kanadagans Gretchen aus dem Steinmeisterpark in Bünde einzufangen.

Anders als ihre Artgenossen hatte sich die Gans, die von den Mitarbeitern der Biologischen Station liebevoll den Namen Gretchen bekam, nicht auf die Reise in wärmere Regionen begeben, sondern blieb allein im Steinmeisterpark zurück.

Nach mehreren Versuchen und einer anstrengenden Verfolgungsjagd ist es jedoch gelungen, Gretchen einzufangen und in die Tierklinik nach Quernheim zu bringen. Wie man dort feststellte, sind Gretchens Flügelknochen aufgrund eines Gendefekts so stark deformiert, dass sie flugunfähig ist.

Für Gretchen wurde bereits ein neues Zuhause gefunden, in dem sie seit kurzem mit zwei weiteren flugunfähigen Kanadagänsen lebt.





Die Biologische Station und der BUND pflegen Dutzende alter Kopfweiden (09.12.2013)

Seit 20 Jahren schneiden die ehrenamtlichen Helfer des BUND und die Mitarbeiter der Biologischen Station Kopfbäume im Kreis Herford. Am letzten Samstag begann die Schnittsaison mit einer "Mammutaufgabe": Im Naturschutzgebiet Blutwiese werden bis zu 50 Bäume auf den Kopf gesetzt.

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Man findet sie meist am Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung lieferten sie Flechtmaterial für Körbe und. Durch das regelmäßige Abschneiden der Äste bilden sich Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz einer alten Kopfweide sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge, Steinkäuze und Fledermäuse.Die Naturschützer können im ganzen Kreisgebiet inzwischen auf die stattliche Anzahl von über 6700 geschnittenen Kopfweiden in den letzten zwei Jahrzehnten verweisen.

Da die staatliche Förderung gekürzt wurde, kann für die Bewältigung der Kosten auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgegriffen werden. „Diese Unterstützung hilft uns sehr, die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.

In der Blutwiese waren die Praktikanten im Bundesfreiwilligen Dienst BFD) und im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) der Station mit dabei. Die besondere Situation in der Blutwiese: Durch den Bau der Autobahn sind viele Gehölze entfernt worden, darunter auch zahlreiche Kopfweiden im Naturschutzgebiet. So kamen viele Teilnehmer der Aktion am Samstag mit gemischten Gefühlen. Es bleibt abzuwarten, ob die westlich liegenden Ausgleichsflächen den Verlust an Lebensraum und Fläche wieder wett machen können.













Von Alkmene bis Zuccalmaglios Renette - 240 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt!
(22.11.2013)

Bei der diesjährigen Verteilaktion wurden im Rahmen des erfolgreichen Obstwiesenprojektes 240 vorbestellte Obstbäume abgeholt; seit dem Start des Obstwiesenprojektes 1995 sind damit schon über 5485 Bäume zum Erhalt von Streuobstwiesen in der Region verteilt worden!

Dabei wird fast ausschließlich auf historische, in unserer Region beheimatete Sorten wie Goldparmäne, Prinzeß Noble oder Ravensberger zurückgegriffen. Diese Liebhabersorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, reichtragend und häufig sogar für Allergiker geeignet.
Die Interessenten konnten neben dem Obstbaum auch Pflanzzubehör bekommen, einige Apfelsorten probieren, die beliebte Obstbroschüre erwerben und Informationen zu den Sorten und Schnittkursen im nächsten Jahr erhalten.

Obstbaumverteilaktion 2013


Obstbaumverteilaktion 2013

Neue Bestellungen für die nächste Verteilaktion im Herbst 2014 werden schon jetzt entgegengenommen!

Bestellende: September 2014

Zuständige Mitarbeiterin:
Frau Dr. Letschert
letschert@bshf.de
05223-78250
Durchwahl: 05223 - 1837769

Die aktuelle Bestellliste finden Sie hier.





Die Kopfweiden sind wieder dran (12.11.2013)

nächste Gemeinschaftsaktion mit dem BUND am 07.12.2013 in Löhne

Warum schneidet man eigentlich Kopfweiden? Seit nunmehr 17 Jahren haben die Mitarbeiter der Biologischen Station unterstützt von vielen freiwilligen Helfern über 4500 Kopfweiden den Kopf frisiert. Über 6100 dieser Bäume an fast 500 Standorten im ganzen Kreis sind bekannt. Früher war die Pflege der Bäume fest geregelt: Jeden Winter wurden immer ein paar zurückgeschnitten, das Holz kam in den Ofen und die Zweige wurden durch Flechten zu Körben, Zäunen etc. Im Sommer wurden die Zweige als Futter für das Vieh genutzt.

Mit den Jahren entwickeln die Bäume, meist Weiden, aber auch Hainbuchen oder Pappeln, durch das regelmäßige zurückschneiden eine besondere Wuchsform: kurz aber stämmig mit einer erheblichen Verdickung, dem sogenannten "Kopf". Werden diese Bäume nicht mehr geschnitten, wächst mit den Jahren eine große Krone mit vielen Ästen heran - oft zu viel für einen Baum mit Zwergenwuchs.

Deshalb heißt es in jedem Winter: Säge an und „Schneiteln“, wie der Fachausdruck für das Zurückschneiden der Weidenäste heißt.

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft. Man findet sie häufig an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum einen wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Vögel und Fledermäuse.

 

zu schneidene Kopfweiden
zu schneidene Kopfweiden

Timo vor einer fertig geschnittenen Kopfweide
Timo vor einer fertig geschnittenen Kopfweide

Gewonnenes Schnittgut
gewonnenes Schnittgut

Für die Bewältigung dieser arbeitsintensiven Aufgabe kann die Station auch in diesem Winter auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen, da die staatliche Förderung schon lange zusammengekürzt wurde. „Die großzügige Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford hilft uns die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden


Freiwillige Helfer sind bei großen Kopfweidenschnittaktionen natürlich herzlich willkommen!

Eine gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND findet am 07.12.2013 ab 9:30 Uhr in Löhne - NSG Blutwiese statt: über 50 Kopfweiden müssen gepflegt werden. Nach getaner Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Der Treffpunkt ist beim Hof Rasche, Börstelstraße 109 in Löhne.

In diesem Winter folgt am 11.01.2014 noch eine weitere gemeinsame Großschnittaktion. Der genau Standort wird noch bekannt gegeben.

Weitere Informationen stehen auf unserer Homepage unter Programm 2014.


Das bei der Kopfweidenpflege anfallende Schnittgut wird z.T. vor Ort gebündelt und kann dann je nach Bedarf weiterverwendet werden. Denn die Weiden bieten nicht nur Tieren Unterschlupf, das Schnittgut von Kopfweiden wird auch als grünes Baumaterial in Kindergärten, Schulen und vermehrt auch in Privatgärten verwendet. Mit viel Phantasie und etwas Geschick entstehen Tippis, Schiffe, Schlangen, Irrgärten oder Rankenhilfen.

Auf Bastel-Seminaren mit Weiden kann man bei der Station anschaulich lernen, was sich aus den vielen Ästen alles machen lässt! Auch damit nicht alle Zweige im Häcksler landen!

Weitere Informationen zu den Kursen und finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen





In der Naturschutzentwick-lung auf dem Vormarsch – Der Eiberg 2013 (17.10.2013)

Der Kleine Heidegrashüpfer konnte 2012 schon auf der neu entwickelten Fläche, dem umgewandelten Ahornwald, in Einzelexemplaren festgestellt werden. 2013 wurde er erfreulicherweise hier mit einer großen Population angetroffen.

Heide am Eiberg

Da im Frühsommer auch subadulte Tiere festgestellt wurden, kann von einer Vermehrung auf dieser Fläche ausgegangen werden. In diesem Jahr wurden sogar erstmalig auf der alten Obstwiese adulte Tiere dieser vom Aussterben bedrohten Art nachgewiesen.

Erfreulicherweise konnten dieses Jahr schon 2 Bruten des Neuntöters am Eiberg festgestellt werden. Der Neuntöter bei der Fütterung kann in dem Film vom WDR www1.wdr.de angeschaut werden.

Durch die Beweidung mit den Heidschnucken nach einem festgelegten Pflegeplan, optimieren sich die Lebensraumbedingungen für diese seltenen und starkbedrohten Arten.

Zurzeit führt Kathrin Paepenmöller im Rahmen ihrer Bachelorarbeit Untersuchungen zur Zauneidechse am Eiberg durch. Dadurch werden genaue Daten über das momentane Vorkommen und die Vermehrungsbedingungen dieser seltenen Reptilie festgestellt. Speziell auf diese Art soll auch bei zukünftigen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen geachtet werden. Mit der Zauneidechse profitieren dann auch andere seltene und gefährdete Arten für diesen trockenwarmen Magerstandort- ein Refugium von regionaler Bedeutung.

Weitere Informationen zum Eiberg können sie auch aus der jüngsten Veröffentlichung des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend entnehmen: Vergleichende Untersuchungen in einigen Naturschutzgebieten des Kreises Herford (Eiberg, Kleiner Selberg, Linnenbeeke)





Pilzexkursionen wieder zahlreich besucht! (17.10.2013)

Auch in diesem Jahr waren die Pilzexkursionen zahlreich besucht. Unter der fachkundigen Leitung von Klaus Störmer ging es durch das Wiehengebirge im Bereich um Rödinghausen. Es wurden einfache, grundsätzliche sowie erweiterte Pilzkenntnisse vermittelt.
Hier finden Sie eine Liste mit den Pilzfunden im Rahmen der Pilzexkursionen in den Jahren 2011 bis 2013:
PDF-Datei (25KB)

Die Rote Liste der gefährdeten Pilze in Nordrhein-Westfalen sowie weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz: www.lanuv.nrw.de

Der Fliegenpilz: Foto Biostation
Der Fliegenpilz: Foto Biostation

Weitere Information rund um Pilze finden Sie u.a. auf www.pilzfinder.de





Die Brutvögel von Nordrhein-Westfalen (19.09.2013)

Am Freitag wurde der neue Brutvogelatlas im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der Öffentlichkeit feierlich vorgestellt: "Die Brutvögel von Nordrhein-Westfalen" - herausgegeben von der NWO (Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft) und vom LANUV. Im Vorwort führen der bisherige NWO-Vorsitzende Klaus Nottmeyer und sein Nachfolger Dr. Joachim Weiß aus: In ihrer Freizeit haben mehr als 700 Bürgerinnen und Bürger unseres Bundeslandes 45 000 Stunden Kartierarbeit geleistet, um die Vorkommen der Brutvögel auf 1 140 Quadranten der topografischen Karten 1:25 000 in den Jahren 2005 bis 2009 zu erfassen. Insgesamt wurden 194 Brutvogelarten ermittelt. In den doppelseitigen Artkapiteln wird nicht nur deren aktuelle Verbreitung gezeigt, sondern auch ein Vergleich mit den Ergebnissen der Kartierungen in den 1990er Jahren. Unser Atlas ist ein wesentliches Fundament für den Erhalt der Artenvielfalt. Nur wenn wir die Verbreitung und die Häufigkeit der Arten so genau wie möglich kennen, sind Bedarf und Zielrichtung von Schutzmaßnahem richtig planbar und umzusetzen.



DIN A 4, 480 Seiten.
Bestellen bei
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285
44161 Münster
Tel. 05215916050
servicebuero.naturkundemuseum@lwl.org
Preis: 24,80 Euro.





Wieder viele interessierte Besucher am Stand der Biologischen Station (09.09.2013)

Wie in den letzten Jahren war auch dieses Mal die Biostation auf dem Apfeltag vertreten. Den ganzen Tag herrschte ein großer Andrang am Stand der Biologischen Station.

Auch am 19. Apfeltag am 8. September auf dem Obsthof Otte in Hiddenhausen interessierten sich wieder viele Besucher für die Ausstellung der alten Apfelsorten (incl. Geschmackstest!) und ließen sich von Susanne Schütte und Ulrike Letschert kompetent über die Pflanzung und Pflege von Obstbäumen beraten.

Die Praktikanten Anna, Sonja, Adrian und Friederike betreuten unermüdlich das Glücksrad, welches von Kindern und Erwachsenen fast 500 mal gedreht wurde, Naturquizfragen wurden beantwortet und diverse kleine Preise konnten gewonnen werden.

 


Großer Andrang
Am Glücksrad bei Sonja herscht großer Andrang





Das Team der neuen Freiwilligen ist jetzt komplett! (09.09.2013)

Tatkräftige Unterstützung für die Biologische Station Ravensberg

Schon seit einem Monat sind sie dabei: Pünktlich zum Monatsbeginn am 1. August haben die neuen FÖJ-Leistenden ihren Dienst angetreten und verstärken das Team der Biologischen Station Ravensberg in Stift Quernheim. Für die nächsten 12 Monate werden Anna Brennemann aus Spenge und Adrian Brod aus Enger ihre Liebe zur Natur bei ihrem neuen Arbeitgeber mit vollem Engagement ausleben. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei von Bundesfreiwilligendienstlerin Sonja Stieneker aus Herford und seit September auch von Friederike Abt aus Bielefeld.

Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören die verschiedensten Beschäftigungsmöglichkeiten sowohl im praktischen Naturschutz (z.B. Gehölz-, Kopfweiden-, und Landschaftspflege), Obst- und Artenzählungen, als auch in der Organisation, Planung und Betreuung der Spürnasenpfade Katzenholz, Schweicheln, Randringhausen und Stuckenberg.

Bei den Vorbereitungen für den 𠇪pfeltag“, der am 8. September auf dem Obsthof Otte stattfand, haben die Freiwilligen tatkräftig mitgeholfen. Sie haben dort sowohl das Glücksrad mit kleinen Gewinnen für Kinder betreut, als auch selbst an der Ausstellung des Obstes mitgewirkt.






Haben Sie schon einmal den Kreis Herford mit dem Fahrrad erkundet?
Nein? – Dann wird‘s aber höchste Zeit!

Neue Broschüren zum Soleweg und zur Wittekindsroute
(06.08.2013)

Bereits seit 2005 engagiert sich der Kreis Herford verstärkt um die Fahrradfreundlichkeit, um Mitglied in der landesweiten Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise zu werden.


Alle Routen im Kreis Herford auf einem Blick:

www.fahr-im-kreis.de

Projektleiter für den Kreis Herford ist Thomas Nieling: „Wir kümmern uns zum einen verstärkt um den Alltagsverkehr und um Radwegweiser, zum anderen aber auch um Radlerangebote für den Freizeit – und Tourismus-Radverkehr. Ein Schwerpunkt ist die Naherholung – die Bürgerinnen und Bürger des Kreises sollen ganz besonders vom Fahrradkonzept profitieren“. Bestes Beispiel – die beiden neu erschienen Radführer.

Die eine Radroute - die „Wittekindsroute“ - führt über 140 Kilometer entlang der Kreisgrenze. Sie bietet wenig Straßenverkehr, viel Landschaft und ganz unterschiedliche Landschaftsräume. Für 9,80€ ist sie im heimischen Buchhandel erhältlich, kann aber auch im Netz kostenlos ausgedruckt werden.

Die zweite Tour - der „Soleweg“ - führt über 90 Kilometer entlang der Soleströme durch die Kreise Herford, Minden-Lübbecke und Lippe. Die Tour macht die unterirdisch verlaufenden Soleadern quasi sichtbar. Die neu überarbeitete Broschüre ist für 6 € zu erhalten.

Beide Broschüren können in den Buchhandlungen der Region oder direkt bei der Biologischen Station Ravensberg käuflich erworben werden.

Zusätzlich gibt es für Radfahrerinnen und Radfahrer nun auch was auf die Ohren: Bisher 4 Audioguides können während der Radtour gehört werden. Sie erzählen von Heimat- und naturgeschichtlichen Höhepunkten der unterschiedlichen Naturrouten im Wittekindskreis. Bisher gibt es Audioguides von den Naturrouten Enger, Rödinghausen, Bünde und Herford. Weitere Naturrouten aus den übrigen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet werden als Audioguide folgen. Sie können kostenlos als mp3 Datei oder als App heruntergeladen werden. Weitere Informationen über alle Radtouren im Kreisgebiet gibt es im Netz unter: www.fahr-im-kreis.de

Viel Spaß dabei, den Kreis auf eine andere Art kennenzulernen!







Jäger, Landwirte und Naturschützer vereint in der Sorge um Kitz und Co.
(09.07.2013)

Wogende Weizenfeder und grüne Wiesen sind Rückzugsflächen für Hase, Reh und andere Wildtiere, die hier Schutz suchen vor Störungen und anderen Gefahren. Beim Mahdvorgang ist es leider nicht immer möglich, rechtzeitig alle Tiere aus der Fläche zu vertreiben. In einer gemeinsamen, von der Biostation initiierten Presseaktion zeigten nun Landwirte, Jäger und Naturschützer auf, wie dieses Problem praktisch angegangen wird. Wichtig ist die Beobachtung das Wissen über sich versteckt haltendende Wildtiere. Beim Mähen und Ernten kann man durch bestimmte Techniken Unfälle mit Wild mindern, z.B. in dem von innen nach außen gemäht wird. Dadurch bekommt das Wild die Möglichkeit, auszuweichen und vor den Maschinen zu flüchten. Bei einer praktischen Vorführung wurde ein Gerät mit akustischer Scheuchwirkung vorgeführt, das die Biologische Station derzeit testet. Auch die Mähgeräte selbst sind auf eine wildtierfreundliche Ernte abzustimmen; so nutzt die Station derzeit ein Frontmähwerk, das eine deutliche schonendere Vorgehensweise möglich macht.






Hermann Dedert, stellv. Kreisvorsitzender im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband und Mitglied im Aufsichtsrat der Biologischen Station

Herwart Siebert, Naturschutzbeauftragter der Kreisjägerschaft

Georg Borchard, Leiter im praktischen Außendienst der Biologischen Station

Klaus Nottmeyer, Vorstand der Biologischen Station









Zwergtaucher brütet erfolgreich im Füllenbruch! (04.07.2013)

Am 27. 6. 2013 konnte Eckhard Möller eine wunderbare Nachricht aus dem Füllenbruch mitteilen: „Auf dem hinteren Teich nahe der Ziegelstraße hat ein Paar Zwergtaucher erfolgreich gebrütet. Heute Abend führte und fütterte dort ein Altvogel 3 kleine Küken. Sie schluckten tapfer Kleinfische, die der Altvogel erbeutete. Große Freude!.”

Am Sonntag danach konnte Klaus Nottmeyer ein Foto dieses für den Kreis mutmaßlich augenblicklich einmaligen Ereignisses machen. Am 3.7. stellte ein weiterer Beobachter fest, dass es insgesamt fünf Junge sind, die von den Altvögeln versorgt werden. Vom Weg aus hat man einen nur begrenzten Einblick in den Teich, der vielfach verstellt ist durch hochragende Pflanzen. Man muss etwas Geduld (und Glück) mitbringen, um die kopfstarke Familie dieser kleinen Taucher beobachten zu können, was problemlos und komfortabel vom Weg aus zu machen ist. Die Wege dürfen auch nicht verlassen werden!

Die grundlegende Umgestaltung des Teiches, dem auch das Wasser abgelassen und die großen Fische entnommen wurden, zeigt also sehr gute Ergebnisse!







Bei idealem Radelwetter durch die vlothoer Berge

Mit dem Fahrrad vom Weserhafen zum Wittekindstein (24.06.2013)

Sie war ein voller Erfolg, die geführte Fahrradtour der Biologischen Station am vergangenen Samstag. Auf der Fahrrad-Naturroute durch die vlothoer Berge starteten 7 interessierte Radler am Weserhafen in Vlotho, dem tiefsten Punkt der Tour, die 22 km lange Strecke und hatten die 350 Höhenmeter noch vor sich.
Den alten Hafen im Rücken ließen sich an der Linnenbeeke erfolgreiche Maßnahmen zur naturnahen Gewässerentwicklung bewundern. Dann ging es vorbei an Feuchtwiese und Artenschutzgewässer weiter bis zum Kurpark. Vorbei an einer alten Furt stieg der Weg bis zum Kleinen Selberg auf 238 m Höhe! Hier steht ein bemerkenswert großer Bestand der Wacholderheide. Auf naheliegenden Büschen lässt sich im Sommer ein Vogel mit dem auffälligen Namen Neuntöter erblicken. Weiter zum Eiberg ergab sich ein herrlicher Blick über das Vlothoer Bergland. Ein Grasweg führt an einem Netz von Hecken entlang hinab in die Wilmerei, bevor es zurück über den Wittekindstein wieder bergab an die Weser ging.
Tourleiter Thomas Wehrenberg war begeistert von seiner kleinen Radlergemeinschaft, die die nicht ganz einfache Rundfahr prima meisterte.

Mehr Informationen rund um das Fahrradfahren im Kreis Herford finden Sie unter www.fahr-im-kreis.de .




Ein historisches Ereignis!

Weißstörche brüten wieder seit über 100 Jahren im Kreis Herford!

Drei Junge in Bünde in den Hunnebrocker Wiesen gesichtet!
(20.06.2013)

Um 13:25 Uhr am 14. Juni 2013 konnte Klaus Nottmeyer von der Biologischen Station zwei Jungtiere unterscheiden, als ein Altvogel mit


Nahrung im Schnabel den Horst aufsuchte, wo der andere Altvogel auf den Jungtieren saß (um sie zu schützen). Der nahrungssuchende Vogel hielt sich in den Wiesen direkt am Brutplatz auf. Es ist zu hoffen, dass in der Nähe der künstlichen Bruthilfe (in privater Initiative aufgestellt) nun genügend Nahrung für die Jungen zu finden. Auch das Wetter ist sehr wichtig, die näheren Vorhersagen lassen hoffen, dass es nicht nass und kalt wird.

Ein wahrhaft historisches Ereignis! Nach Auskunft von Eckhard Möller fand die letzte Brut des Weißstorches im Kreis Herford 1912 statt!!

Wahrscheinlich sind die Jungstörche (inzwischen wurden drei unterschieden) vor ein paar Tagen geschlüpft, denn schon Anfang der Woche sichtete Stefan Bulk, Weißstorchfachmann und Bünder Bürger, ein Junges im Nest.

Die mithilfe der Stiftung der Sparkasse aufgestellten künstlichen Bruthilfen in Bünde und Kirchlengern haben nun berechtigte Zukunftsaussichten, dass auch hier in den nächsten Jahren Störche auftauchen, um brüten zu wollen.

Viel Glück für die erste Brut des Adebars im Kreis Herford seit 101 Jahren!

Klaus Nottmeyer!






Neu erschienen!
(06.06.2013)

In der bundesweit bekannten Zeitschrift „Natur und Landschaft“, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn, ist im Heft 6/2013 ein Beitrag über die Biologischen Stationen in NRW erschienen.

Schwerpunktthema des Heftes Heft 06-2013:

„Gebietsbetreuung - Zur Stärkung der Akzeptanz von Naturschutzbelangen“

Ab Seite 263:

„Ein Netzwerk für den Naturschutz: die Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen“

verfasst von Klaus Nottmeyer und Volkhard Wille:

Zusammenfassung des Artikels:

Die rund 40 Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen sind im Vergleich zur Situation in den anderen Bundesländern eine Besonderheit. Seit den 1960er-Jahren stellen sie mit einer traditionellen Basis im Ehrenamt die fachliche und organisatorische Gebietsbetreuung in allen Regionen des Landes sicher und haben dabei zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Aufgaben der Stationen reichen von der Erhebung biologischer Grundlagendaten, der Beratung von Landnutzenden über die Planung und Durchführung von praktischen Maßnahmen bis zur Naturschutzbildung.




Neben der besonderen Stärke in der Region ist ihre landesweite Bedeutung auch dadurch erkennbar, dass zwei Drittel aller FFH-, EU-Vogelschutz- und Naturschutzgebiete in NRW von ihnen betreut werden, ebenso wie 70 % aller Flächen im Vertragsnaturschutz. Eine vielfältige Projektarbeit - finanziert durch Drittmittel - nutzen die Biologischen Stationen, um zurückgehende oder schwankende öffentliche Gelder auszugleichen und um zusätzliche Tätigkeitsfelder im Naturschutz zu finanzieren. Zur Konsolidierung dieser Einrichtungen ist eine dauerhafte finanzielle Grundsicherung notwendig.

Der Artikel kann als Download beim Verlag bezogen werden.








Der Kampf gegen die Herkulesstaude geht weiter
Jeder kann seinen Beitrag leisten!
(06.06.2013)

Die Biologische Station Ravensberg und die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Herford rücken der Herkulesstaude seit 9 Jahren „zu Leibe“ und haben schon gute Erfolge in der Bekämpfung und Zurückdrängung dieser schönen, aber gefährlichen Pflanze zu verzeichnen.

Die Mitarbeiter der beteiligten Organisationen sind seit Anfang Mai wieder in verschiedenen Naturschutzgebieten und an anderen Standorten des Kreises unterwegs und stechen die Jungpflanzen der Herkulesstauden aus, damit keine Pflanze zum Blühen kommt und ihre tausenden von Samen ausstreuen kann.


Weitere Informationen zur Herkulesstaude finden Sie auf unserer Homepage unter Projekte.

Diese Maßnahme ist von allgemeinem Interesse, da die großen Stauden einen Inhaltsstoff besitzen, der bei Berührung und Sonneneinstrahlung schwere Hautverbrennungen hervorruft. Zudem ist die Herkulesstaude ein Neueinwanderer aus dem Kaukasus, der mit seinen Riesenblättern großflächig einheimische Pflanzenarten verdrängt.

Insgesamt sind im Kreis Herford über 245 Standorte bekannt, auf denen nur einzelne Pflanzen wachsen oder auch mehrere hundert Exemplare vorkommen. Im letzten Jahr wurden an 155 Standorten die Jungpflanzen mit Wurzeln ausgestochen, insgesamt über 5500 Exemplare. 90 Standorte wurden im Rahmen dieses Projektes so erfolgreich bekämpft, dass 2012 nur noch kontrolliert werden musste.

Für die weitere erfolgreiche Bekämpfung der Herkulesstaude im Kreis Herford wird auch die Bevölkerung aufgerufen, Vorkommen zu melden!! Ein Informationsfaltblatt kann über die Biologische Station oder die Untere Landschaftbehörde bezogen oder hier heruntergeladen werden.








Adebar kann kommen: Bruthilfen stehen!
(29.04.2013)

Erfolgreiche Aktion für den Adebar - Mithilfe der Dachdeckerfirma Menninghaus und durch finanzielle Unterstützung der Sparkasse Herford

Geschafft: nach langer Vorarbeit stehen sie: drei künstliche Horste für den Weiß-storch in Bünde. Von weitem sehen sie aus wie Maibäume mit Landeplattform; 12 Meter hohe Baumstämme tragen eine kleine Plattform mit einem vorbereiten Nest-ansatz, um den beliebten Klapperstorch anzulocken. Ausgehend von einer privaten Initiative von Bünder Bürgern beantragte die Biologische Station eine Unterstützung bei der Stiftung der Sparkasse Herford und war erfolgreich!





Fleißige Helfer

Die Station begleitete die Aufstellung der inzwischen fünf neuen Bruthilfen (zwei in Kirchlengern) fachlich. In Bünde wurden vorerst drei Standorte gefunden: in Ahle, in Werfen und südlich von Gut Böckel. Wichtig ist die Nähe zu Gewässern und damit zu ausreichenden Nahrungsflächen für den Weißstorch, der nicht nur Amphibien sondern auch gern Mäuse und Insekten frisst.

Sehr hilfreich war die engagierte Mithilfe der Dachdeckerfirma Menninghaus, die nicht nur die Stämme besorgte und fachkundig aufarbeitete, sondern die auch sehr mannstark bei dem Aufbau mit anpackte! Viele Stunden Arbeit wurden rein ehren-amtlich geleistet und Material bereit gestellt. Bei dieser nicht ganz einfachen Aktion war sachkundige Tatkraft unumgänglich - zusätzlich abgesichert durch das Engagement von Luciano Appolloni vom Angelverein "Elseaue" !

Zwei Störche, die seit letzter Woche in Kirchlengern aufgetaucht sind, lassen auch hoffen: Bald kommen die Störche nach Bünde!








Landfrauen aus Kirchlengern bauen mit ihren Kindern/Enkelkindern Wildbienenhotels
(19.04.2013)

Am 14. April wurden in der Biostation ein Dutzend neue Wildbienenhotels gebaut, die ab sofort in den Gärten von Kirchlengern und Umgebung besiedelt werden können!


Zunächst erfuhren die Teilnehmer einiges aus dem Leben und der Vermehrung dieser interessanten Tiergruppe und erhielten eine Liste von Gartenpflanzen, die für Wildbienen besonders geeignet sind, da sie viele Pollen besitzen.

Aus vorgefertigten Holzelementen wurden dann mit großem Eifer zunächst die Rahmen zusammengehämmert und –geschraubt. Danach wurden die einzelnen Fächer mit Bambus, Schilf, Staudenstängeln und Aststücken gefüllt.

Jetzt heißt es nur noch ein sonniges Plätzchen für die Wildbienenhotels zu finden und die Tierchen beim Eintragen von Pollen in die Niströhren zu beobachten.








Saisonende beim Kopfweidenschnitt
Die Biologische Station beendet die Schnittsaison 2012/2013 - Pflege maßgeblich gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Herford (07.03.2013)

Seit 17 Jahren schneiden die Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer der Biologischen Station im Kreis Herford mit Hilfe der Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und den Bundesfreiwilligien (BFD) Kopfbäume im Kreisgebiet. In diesen Tagen endete die Schnittsaison 2012/2013. 221 Kopfweiden wurden diesen Winter geschnitten.

 

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig
in diesem Projekt unterstützt hat.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

Da die staatliche Förderung für den Kopfweidenschnitt schon lange zusammengekürzt wurde, konnte die Station zur Bewältigung der Kosten auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen. „Die Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse hilft uns sehr, die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft. Man findet sie meist an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune
u.v.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden bildeten sich erhebliche Verdickungen aus, die sogenannten "Köpfe". Fällt die Pflege aus - dies
geschieht oft durch die Aufgabe der Nutzung - werden die Bäume "kopflastig",
sie drohen auseinander zu brechen. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche
Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Feldsperlinge, Käfer,
Steinkäuze, Schmetterlinge, Fledermäuse u.v.a.m.

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden








Reichlich Weiden zu schneiden!
(28.02.2013)

Trotz frostiger Temperaturen kamen doch über zehn Aktive vom BUND und aus der Biostation zur Kreisgrenze nach Minden-Lübbecke, um dort den letzten Kopfweidenschnitt dieser Saison durchzuführen. Eine Reihe von 58 Kopfweiden wartete auf den wichtigen Rückschnitt - ohne die regelmäßige Pflegemaßnahme würden sie zerbrechen und ihre niedrigen, ausladenden Äste sind bei der Bewirtschaftung zunehmend im Weg. Es gelang am Samstag, schon 30 Bäume zu schneiteln, wie der Fachausdruck heißt. In den nächsten Tagen werden die Mitarbeiter der Station den Rest noch schaffen, bevor es ab dem 1.3. wieder heißt: Motorsäge aus. Erst am 1.10. geht es weiter, wenn in der offenen Landschaft wieder gesägt werden darf.


Mitarbeiter beim "schneiteln"


Am Ende der Aktion








Biostation mit BUND und Jägern in Vlotho mit der Säge unterwegs!

In Hollenhagen wurde ein alter Hohlweg streckenweise freigeschnitten (11.02.2013)

Wie jedes Jahr wurde auch in diesem Winter angepackt: Forum Natur, eine Interessengemeinschaft der Jäger, Naturschützer, Angler und Landwirte aus Vlotho, rief zur gemeinsamen Aktion auf und viele Freiwillige kamen.


Der alte, hoch gewachsene Hohlweg an der Pivitsstraße in Hollenhagen, Vlotho, der einst eine Handelsstraße für Pferdegespanne und Karren gewesen ist, wurde auf mehreren hundert Metern herunter geschnitten. Einige Eichen wurden als so genannte Überhälter stehen gelassen. Über 30 eifrige Helfer schnitten und räumten den Gehölzstreifen wieder frei, so dass Vogelarten wie Goldammer und Rebhuhn in der freien Landschaft wieder einen Rückzugsraum mit dichtem, aber niedrigem Gehölz vor finden. Um diesen Effekt noch zu steigern, wurden etliche Bündel, meist dorniger Sträucher nach gepflanzt. Insgesamt vier Mitarbeiter und etliche ehrenamtliche Mitglieder der Biologischen Station halfen auch dieses Mal kräftig mit.








Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt
herzlich willkommen!
(07.02.2013)

Am 23. Februar findet die nächste gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND statt. In Bünde/Dünner Holz müssen 58 Kopfweiden gepflegt werden. Wie auch bei der letzten Aktion in Enger, die ein großer Erfolg war, sind freiwillige Helfer herzlich willkommen!


Die Aktion beginnt um 9:30 Uhr und der Treffpunkt ist Hof Borgmeier, Oberbauerschafter Straße 345, 32609 Hüllhorst. Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die vielen freiwilligen Helfer.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Programm 2013.








Die Kopfweidenschnittaktion mit dem BUND findet nicht statt! (29.01.2013)

Leider ist die Blutwiese durch das Wetter überflutet. Deshalb muss die gemeinsame Schnittaktion, die für Samstag in Löhne geplant war, abgesagt werden.









Das Enger Bruch ist voll (Wasser) und schon mindestens 173 Vogelarten wurden hier gesehen
(11.01.2013)

Derzeit bietet das Enger Bruch ein Anblick der mehr einen See vermuten lässt, als eine Wiesenlandschaft. Durch den andauernden Regen ist die feuchte Senke westlich von Enger quasi vollgelaufen. Nicht allen missfällt das: Gänse, Enten und die so genannten Watvögel (lange Beine, lange Schnäbel) nutzen die nassen Stellen zur Rast und Nahrungssuche. Im Frühjahr und Sommer kommen weitere Vögel, die Wasser und Röhrichte lieben, zum Brüten hierher, wie Teichrohrsänger und Wasserralle.

Gänse im Enger Bruch
Gänse im Enger Bruch


Überschwemmte Wiese
Überschwemmte Wiese


Inzwischen ist alles Wasser wieder gefroren und das Bruch unter einer Schneedecke verborgen.

Neben den Vogelarten sind auch die Vogelkundler begeistert vom Enger Bruch. Es wurde so zu einem El Dorado der Ornithologen, die seit 1960 viele Beobachtungen notierten und weitergaben. Auf einer eigenen Liste, die Holger Stoppkotte und Klaus Nottmeyer nun aktualisiert haben, wurden sie gesammelt. Exotische Namen wie Brautente, Merlin, Kampfläufer und Schilfrohrsänger finden sich unter den 173 aufgeführten Arten.

Wer Interesse hat, kann sich die Liste herunterladen.

Jeder konkrete und gut belegbare Hinweis auf eine Art, die im Bruch gewesen ist, aber nicht auf der Liste auftaucht, ist sehr willkommen!

Weitere Informationen zum NSG Enger Bruch finden Sie auf unserer Seite unter Betreuungsgebiete.








Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschneiden herzlich willkommen!
nächste Gemeinschaftsaktion mit dem BUND am 12.01.2013 in Enger

Eine gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND findet am 12.01.2013 ab 9:30 Uhr in Enger-Dreyen statt: 19 Kopfweiden müssen gepflegt werden. Nach getaner Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Der Treffpunkt ist bei Familie Böke, Im Sundern 114 in Enger.



Weitere Informationen stehen auf unserer Homepage unter Programm 2013.

In diesem Winter folgt am 02.02.2013 noch eine weitere gemeinsame Großschnittaktion in Löhne-Ostscheidt (NSG Blutwiese), bei der dann neben den Stationsmitarbeitern auch wieder viele Freiwillige helfen werden.
Der Treffpunkt ist am Hof Rasche, Börstelstraße 109 in Löhne.








Das neue Programmheft 2013 ist da!
(07.01.2013)

Das neue Programmheft der Biostation informiert über zahlreiche Aktivitäten, Wanderungen, Radtouren und verschiedenste Kurse des Jahres 2013.

Die Programme liegen ab sofort in zahlreichen Apotheken, Naturkostläden, Sparkassen, Buchhandlungen, Büchereien etc. und in den Rathäusern in der Umgebung aus.

Weitere Informationen und auch eine Downloadmöglichkeit finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen.

Ein Dankeschön für die freundliche Unterstützung geht an die Siftung der Sparkasse Herford.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

 

Programm 2013