Archiv der aktuellen Meldungen 2011


Die Mitarbeiter der Biologischen Station wünschen ein frohes
   Weihnachtsfest (22.12.2011)
Das neue Programmheft 2012 ist da (19.12.2011)
Bund und Biologische Station schneiteln Kopfweiden (10.12.2011)
Neue Infotafel an der Nienburger Wassermühle zeigt Artenvielfalt der Else
   a
uf (08.12.2011)
Den Weiden werden wieder die Köpfe gestutzt! (29.11.2011)
Von Alkmene bis Winterglockenapfel - 300 Obstbäume haben den Besitzer
   gewechselt! (11.11.2011)
Ganz schön laut im Traumland (28.10.2011)
Grundschulkinder spielen Blätter im Herbstwind (12.10.2011)
Wieder viele interessierte Besucher am Stand der Biologischen Station
   (11.09.2011)
Obstwiese Flamm in Enger beschnitten - Radio Herford zu Gast (05.08.2011)
Einen Kilometer Wildschutzzaun in Enger gezogen (28.07.2011)
Themenrouten und Sehenswürdigkeiten ergänzen das Fahrrad-Freizeit-
   Angebot
(28.07.2011)
Von Amsel bis Zaunkönig (19.07.2011)
Heumahd hat begonnen - und wurde schon wieder unterbrochen
   (20.06.2011)
Sparkasse Herford unterstützt Spürnasen in der Natur (08.06.2011)
Neue Außenstelle in Häver bezogen (10.05.2011)
Biologische Station bittet um Rücksicht! (05.05.2011)
Noch Plätze frei im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) bei der Biologischen
   Station (01.04.2011)
Die Broschüren zu den 10 Fahrrad-Naturrouten sind jetzt auch gedruckt
   verfügbar
(14.03.2011)
Schutz für die Vögel im Enger Bruch (21.02.2011)
Alles aus Weiden! (17.02.2011)
Aufräumen in "Deubels Kiste" (16.02.2011)
Programm 2011 der Biologischen Station (07.02.2011)
Ergänzung durch eine Benjeshecke im Füllenbruch (18.01.2011)
Kopfweidenchnittaktion im NSG Füllenbruch/Hiddenhausen am
   Sa.15.01.2011: Freiwillige gesucht (11.01.2011)





Liebe Freunde, Förderer, Mitglieder, Mitstreiter und Kollegen!

Vorstand und Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford wünschen Ihnen und Euch ein friedliches Weihnachtsfest!

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit - verbunden mit den besten Wünschen für 2012!

Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg wünschen frohe Weihnachten






Das neue Programmheft 2012 ist da!
(19.12.2011)

Das neue Programmheft der Biostation informiert über zahlreiche Aktivitäten, Wanderungen, Radtouren und verschiedenste Kurse des Jahres 2012.

Die Programme liegen ab sofort in zahlreichen Apotheken, Naturkostläden, Sparkassen, Buchhandlungen, Büchereien etc. und in den Rathäusern in der Umgebung aus.

Weitere Informationen und auch eine Downloadmöglichkeit finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die den Druck des Progamm-heftes gefördert hat.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station


 

Programm 2012






BUND und Biologische Station schneiteln Kopfweiden

Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg, die Kreisgruppe des BUND und freiwillige Helfer brachten am Samstag Kopfweiden in Bestform (10.12.2011)

Der ehrenamtliche Naturschutz, in Herford vor allem der BUND, pflegt die Kopfweiden seit Jahrzehnten. Unterstützung bekommen die Naturschützer mehrfach in der Saison von der Biologischen Station, die ein kreisweites Kopfweiden-Kataster führt und die Schnittarbeiten koordiniert.


Foto: Von Jung bis Alt helfen alle fleißig mit.

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Am Samstag, den 10.12.2011, trafen sich im Werfener Bruch 15 engagierte Helfer um 35 Kopfweiden zu schneiden. Alle packten kräftig mit an, so dass die Arbeiten zügig voran gingen. Glücklicherweise entwickelte sich die Wetterlage an dem Tag besser als vorhergesagt - es war dann doch ein milder und schauerloser Tag. Ab 9:30 wurden die Kopfweiden geschnitten; abgeschnittene Äste brachte man zum Häcksler, dickere Hölzer wurden als Brennholzmaterial zur Seite gelegt.

Als Dankeschön für die Arbeiten spendierte Ulrike Letschert von der Biostation zum Abschluss eine heiße Suppe, die bei den kalten Temperaturen bei Allen gut ankam.

Trotz großen Fleißes wurde mit der Wochenendaktion der Standort nicht fertig geschnitten, so dass die Mitarbeiter der Biostation kommende Woche dort weiterarbeiten werden.






Neue Infotafel an der Nienburger Wassermühle zeigt Artenvielfalt der Else auf

An der Nienburger Mühle wurde 2010 ein sogenannter „Fischpass“ gebaut, der es Wasserlebewesen ermöglicht, in der Neuen Else bachaufwärts zu schwimmen. Vorher war diese Stelle durch das 1,10 m hohe Wehr der Nienburger Mühle unpassierbar.

Eine seltene Fischart der Else, die jetzt wieder bachaufwärts wandern und seinen Lebensraum vergrößern kann ist z.B. der Steinbeisser.

Auch für Vogelarten, wie den Eisvogel, ist die Else mit ihren Steilwänden und den kleinen Fischchen ein beliebtes Brut- und Nahrungsgebiet.

Dies wird auf einer neuen Infotafel erläutert, die im November am Radweg an der ehemaligen Mühle aufgestellt wurde. Die Tafel entstand auf Anregung von Herrn Appolloni, wurde vom Land, vom Kreis Herford und vielen privaten Sponsoren gefördert und von der Biologischen Station zusammengestellt






Foto: (von links) Thomas Wehrenberg (Biostation), Christoph Wittler (Bünder Stadtverwaltung), Ulrike Letschert (Biostation), Karin Bohrer (Kreis Herford) und Luciano Appolloni (engagierter Bürger).
Gemeinsam präsentieren sie der Öffentlichkeit die neue Infotafel an der Wassermühle.






Den Weiden werden wieder die Köpfe gestutzt!

Die Biologische Station hat mit der neuen Schnittsaison begonnen und bietet Weidenschnitt und Beratung zum Bau von Weidenobjekten an (29.11.2011)

Seit nun 16 Jahren schneiden die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford mit ihren Praktikanten Kopfbäume im Kreisgebiet- vor allem die Bäume , deren Pflege schon seit langem nicht mehr durchgeführt wurde. Vor einigen Tagen schon hat die neue Schnittsaison 2011/2012 begonnen. Ob alle für diesen Winter geplanten 296 Kopfweiden gepflegt werden können, hängt stark von der Witterung ab. Optimal sind die Bedingungen im Moment - bei trockenem Wetter können die meist an sehr feuchten Standorten wachsenden Bäume gut erreicht werden.

Für die Bewältigung dieser arbeitsintensiven Aufgaben kann die Station auch in diesem Winter auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen, da die staatliche Förderung schon lange zusammengekürzt wurde. „Die großzügige Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford hilft uns die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.



 

Dennis Böse schneidt die erste Kopfweide

Falko Borbola und Alexander Nicol von der Biologischen Station verarbeiten das Schnittmaterial zu Weidenbausätze

Falko Borbola und Alexander Nicol von der Biologischen Station verarbeiten das Schnittmaterial zu Weidenbausätze
Fotos: Dennis Böse, Falko Borbola und Alexander Nicol von der Biologischen Station schneiden die ersten Kopfweiden und verarbeiten das Schnittmaterial zu Weidenbausätzen

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig in diesem Projekt unterstützt.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft. Man findet sie häufig an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.v.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden der Bäume bilden sich nach und nach erhebliche Verdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“.

Fällt die Pflege aus, werden die Bäume „kopflastig“, sie drohen auseinander zu brechen. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum aber wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Vögel und Fledermäuse.

Freiwillige Helfer sind bei großen Kopfweidenschnittaktionen natürlich herzlich willkommen!

Eine gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND findet am 10.12.2011 ab 9:30 Uhr im Werfener Bruch statt: 35 alte Kopfweiden müssen gepflegt werden. Nach getaner Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.

In diesem Winter folgt am 14.01.2012 noch eine weitere gemeinsame Großschnittaktion an der Warmenau, bei der dann neben den Stationsmitarbeitern auch wieder viele Freiwillige helfen werden.

Das bei der Kopfweidenpflege anfallende Schnittgut wird z.T. vor Ort gebündelt und kann dann je nach Bedarf weiterverwendet werden. Denn die Weiden bieten nicht nur Tieren Unterschlupf, das Schnittgut von Kopfweiden wird auch als grünes Baumaterial in Kindergärten, Schulen und vermehrt auch in Privatgärten verwendet. Mit viel Phantasie und etwas Geschick entstehen Tippis, Schiffe, Schlangen, Irrgärten oder Rankenhilfen.

Die Biologische Station bietet ab sofort wieder Zaun- und Tippistangen, Flechtbunde und komplette Bausätze mit Weidenmaterial zum Verkauf an. Interessierte können sich ab jetzt bei der Biologischen Station melden!






Von Alkmene bis Winterglockenapfel - 300 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt!

Bei der diesjährigen Verteilaktion wurden im Rahmen des erfolgreichen Obstwiesenprojektes 300 vorbestellte Obstbäume abgeholt; seit dem Start des Obstwiesenprojektes 1995 sind damit schon über 4.800 Bäume zum Erhalt von Streuobstwiesen in der Region verteilt worden!

Dabei wird fast ausschließlich auf historische, in unserer Region beheimatete Sorten wie Goldparmäne, Prinzeß Noble, Ravensberger oder Westfälischer Frühapfel zurückgegriffen. Diese Liebhabersorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, reichtragend und häufig sogar für Allergiker geeignet.






Die Interessenten konnten neben dem Obstbaum auch Pflanzzubehör bekommen, einige Apfelsorten probieren, die beliebte Obstbroschüre erwerben und Informationen zu den Sorten und Schnittkursen im nächsten Jahr erhalten.

Hierzu gibt es noch einen hörenwerten Beitrag von Radio Herford von Lars Faulenbach.






Ganz schön laut im Traumland!


Am Freitag, den 28.10.2011 trafen sich zu einer lautstarken Vater-Kind Aktion 18 Väter mit 20 Kindern aus der Kita Traumland in Enger. Unter Anleitung von Ulrike Letschert und Klaus Nottmeyer zimmerten die knapp 40 Aktivisten laut und emsig an über 20 Vogelnistkästen. Mitarbeiter der Station hatten die dafür nötigen Bausätze erstellt. In kleineren Gruppen wurden Kinder und Väter an den Gebrauch von Ferngläsern herangeführt und ihnen wichtige Regeln zum Aufhängen von Nisthilfen ganz konkret erläutert. Als eine weitere Bastelarbeit wurden 10 kleine Baumstämme, mit großen Löchern angebohrt, mit Pflanzenfett und Haferflocken bestückt. Diese „Fetthölzer“ genannten Objekte sind eine sinnvolle und selbst gemachte Alternative zu den vielen käuflich zu erwerbenden Vogelfutterangeboten. Den Kindern hat es sehr gut gefallen - vor allem das Matschen mit dem selbst angerührten Vogelfutter!








Mit der Kita Traumland hat die Station einen Kooperationsvertrag geschlossen - weitere gemeinsame Aktionen werden folgen. Dabei wird die Station unterstützt durch Mittel der Sparkassen Stiftung.





Grundschulkinder spielen Blätter im Herbstwind

Im Rahmen unseres Kinderprogramms haben diese Woche gleich zwei Klassen der Grundschule Stift Quernheim die Biologische Station besucht und viel über unsere heimischen Bäume erfahren.

Welcher Baum ist das?
Buche, Eiche und all die heimischen Bäume, die unsere Landschaft prägen standen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Gemeinsam bastelten wir ein Bestimmungsbuch. Die Kinder entdeckten die verschiedenen Blattformen, Farben und die unterschiedlichen Rinden. Im Anschluss gingen wir raus und schauten uns die Bäume in der Natur an.





Haben Sie auch Interesse an unseren vielfältigen Kinderangeboten?

Dann melden Sie sich per Email oder unter 05223 78250!






Wieder viele interessierte Besucher am Stand der Biologischen Station

Auch am 17. Apfeltag am 11. September auf dem Obsthof Otte in Hiddenhausen interessierten sich wieder viele Besucher für die Ausstellung der alten Apfelsorten (incl. Geschmackstest!) und ließen sich von Susanne Schütte kompetent über die Pflanzung und Pflege von Obstbäumen beraten.

Die Praktikanten Eva, Daniel und Julian betreuten unermüdlich das Glücksrad, welches von Kindern und Erwachsenen fast 300 mal gedreht wurde, Naturquizfragen wurden beantwortet und kleine Preise konnten gewonnen werden.










Streuobstwiese Flamm in Enger gepflegt - Radio Herford zu Gast

Obstbaumschnittkurse wieder im Angebot der Biostation (06.08.2011)

Am Freitag den 05. August begann die Biologische Station Ravensberg die Obstbaumpflege für diese Herbstsaison. Hierbei ging Georg Borchard sehr sorgfältig vor, denn dieser Termin diente auch dem Anlernen unserer neuen Mitarbeiter im freiwilligen Ökologischen Jahr. Eva Gust, Thomas Gretschmann und Julian Held lernten in allen Details, was bei der Pflege der Streuobstwiese zu beachten ist .

Wie genau die Obstbaumpflege funktioniert, berichtete er auch dem lokalen Sender Radio Herford in einem Interview.

Für interessierte Obstbaumbesitzer bietet die Biologische Station auch in dieser Schnittsaison Kurse für die korrekte Schnittpflege von Obstbäumen an.

Streuobstwiese Flamm

Streuobstwiese Flamm

Foto: Georg Borchard im Interview mit Radio Herford

Weitere Informationen zu den Kursen finden Sie auf dieser Seite unter Veranstaltungen und zum Projekt unter Obstwiesenprojekt

Die Kurse werden von Georg Borchard geleitet und finden statt am:

08.10.11 Obstbaumschnitt - Vorführung
Treffpunkt: Waldheimat Werther (Im Rahmen des Umwelttages der Stadt Werther)
: 16.00 bis 17.00 Uhr [kostenlos]

15.10.11 Entlastungsschnitt an alten Kernobstbäumen
Treffpunkt Eisberger Mühle (Porta Westfalica) - von dort Fahrgemeinschaften zur Obstwiese von Ralf Siekmöller (Südhang): 10.00 bis 13.00 Uhr [kostenlos]

15.10.11 Entlastungsschnitt an alten Kernobstbäumen
Obstwiese bei Hof Stork, Elseaue, Semmelweg 3, Bünde von 14.00 bis 16.30 Uhr [Entgeld beträgt 5,-€]

04.02.12 Erziehungsschnitt an jungen Kernobstbäumen
Obstwiese neben dem Klärwerk, Bünde-Spradow von 14.00 bis 16.30 Uhr [Entgeld beträgt 5,-€]

03.03.12 Fruchtholzschnitt an älteren Kernobstbäumen
Obstwiese in Enger/Belke-Steinbeck, Madlietweg 89 von 14.00 bis 16.30 Uhr [Entgeld beträgt 5,-€].








Einen Kilometer Wildschutzzaun in Enger gezogen

Effektive Maßnahme gegen Wildunfälle an der Umgehungsstr. in Enger (28.07.2011)

20 Jäger und Vertreter vom ehrenamtlichen Naturschutz und Biostation haben am 23.Juli in Enger einen Kilometer Zaun gezogen.

Neuer Wildzaun in Enger


Dahinter steckt eine gemeinsame Initiative von Jägern und Naturschützern, die auf die hohen Zahlen bei den Wildunfällen aufmerksam machen wollen.

Die Biostation hat aus vier Jahren die polizeilich gemeldeten Wildunfälle mit Rehen in eine Datenbank eingegeben und auf die Kreiskarte "verlinkt".

Fast jede Tag wird im Kreis ein Reh überfahren, die Dunkelziffer liegt noch weit darüber! Ein Unfallschwerpunkt ist die Umgehungsstraße von Enger. Hier haben die Jäger in Eigenregie einen Zaun aufgestellt und BUND und Biostation halfen mit.

Hoffentlich hilft es!






Themenrouten und Sehenswürdigkeiten ergänzen das Fahrrad-Freizeit-Angebot

www.fahr-im-kreis.de ist um zwei Angebotsbereiche reicher (28.07.2011)

Das Angebot für Fahrradfahrer auf www.fahr-im-kreis.de ist jetzt um zwei Bereiche gewachsen. Ab sofort finden Sie hier auch alle für das Fahrradfahren wichtige Informationen zu den 16 Themenrouten und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Kreis Herford.

Sehenswürdigkeiten im Kreis Herford

Alle Informationen rund um das Fahrrad-Freizeit-Angebot im Kreis Herford bekommen Sie unter www.fahr-im-kreis.de .

Themenrouten im Kreis Herford Themenrouten im Kreis Herford






Von Amsel bis Zaunkönig

Biostation begleitet Artikelserie der Neuen Westfälischen (19.07.2011)

Insgesamt 40 heimische Vogelarten, die (fast) jeder sehen und erleben kann, werden seit Anfang Juli in 20 Artikeln Woche für Woche in groß aufgemachten Zeitungsartikeln vorgestellt. Stichwortgeber für die Bünde-NW-Redaktion ist Klaus Nottmeyer, Ornithologe der Biostation. Mit Amsel und Bachstelze startete die Serie.

Artikelserie der Neuen Westfälischen über heimische Vögel
(1) Bei dir piepst's wohl

Weitere Beiträge aus dem Vogel-ABC finden Sie hier.






Heumahd hat begonnen - und wurde schon wieder unterbrochen

16 Jahre schon ist die Biologische Station selbst als landwirtschaftlicher Betrieb aktiv, In erster Linie ist es die Mahd vieler Wiesen, auch Ostwiesen, die ab Ende Mai die Außenarbeiten der Station bestimmt.

Heumahd in der Elseaue
Foto: Die Schlepper der Station nach vollbrachter Arbeit in Ruhestellung

An die 25 ha Grünlandfläche machen eine Menge Arbeit, wie Georg Borchard von der Station auch in diesem Jahr wieder feststellt. Unterstützt von Mitarbeiter Dennis Böse und den letzten vier Zivildienstleistenden freute sich der Landespfleger der Station über die zunächst guten Wetterbedingungen für den Start in die Saison. Nach den inzwischen eingesetzten Regenfällen heißt es nun wieder abwarten.

Das Heu von den extensiv genutzten Flächen, die ohne Pflanzenschutzmittel und ohne Düngung bewirtschaftetet werden, schätzen vor allem Pferdehöfe in der Region, so dass die Station genügend feste Abnehmer hat.

Leider finden sich im Heu immer mehr Verunreinigungen: Hundehalter wissen offenbar nicht, dass die Hinterlassenschaften ihre Lieblinge das Heu vielerorts unbrauchbar macht, da Krankheitskeime übertragen werden können. Möglicherweise könnte auch der Geschmack leiden.






Sparkasse Herford unterstützt Spürnasen in der Natur!

Seit drei Jahren gibt es jetzt schon die Spürnasenpfade im Kreis Herford. Im Stuckenberg befindet sich einer der 4 Pfade.

Von Mai 2008 bis Anfang 2011 haben über 7000 Kinder die 4 Pfade genutzt. Allein auf den Pfad im Stuckenberg wurden in dieser Zeit über 2200 Kindern geführt. Viele Familien nutzen zusätzlich die einzelnen Spielstationen spontan. Die Spürnasenpfade haben sich zu einer sehr beliebten Freizeit, Schul- und Kindergarteneinrichtung entwickelt.

Der Erhalt der Pfade und die Führungen durch unsere Exkursionsleiter sind nur durch Spenden möglich. Nur dadurch ist es möglich, diese attraktive Einrichtung für die Kinder aus der Region zu erhalten.

Die Sparkasse Herford unterstützt die Unterhaltung der Pfade und die Führungen mit 7.500 €.

Zusätzlich bedankt sich die Biologische Station Ravensberg beim Landesbetrieb Wald und Holz, hier Herrn Bölts, welcher die Biostation bei den Unterhaltungsarbeiten mit Material und Schnitztechnik unterstütz hat.

Geburtstagskind Nils mit seiner Festgesellschaft Dominic, Leon, Marvin, Jeanette, OIke und Mark sowie Pfad-Führer Stephan Hollmann, Gabriele Potabgy, Anke Minnig von der Sparkasse, Dirk Stranghöner vom Hotel Waldesrand, Förster Carsten Bölts und Forstdirektor Franz Lödige beim neuen Summholz.

Gabriele Potabgy von der Biologischen Station bedankt sich bei Frau Minnig von der Sparkasse Herford für die langjährige Unterstützung

Heute feiern ein Geburtstagskind und seine Gäste auf dem Spürnasenpfad. Stephan Hollmann führt die Spürnasen auf dem Pfad. Es heißt wieder Spaß und Spiel in der Natur für die Kids.

Bei der Gelegenheut bedankt sich die Biologische Station Ravensberg für die langjährige Unterstützung durch die Sparkasse Herford - ohne sie wäre das Spielen auf unseren Pfaden im Wald schon lange nicht mehr möglich.   

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Spürnasen.

Auch ohne das Waldrestaurant Steinmeyer, Familie Pohlmann und das Hotel Waldesrand, Familie Stranghöner wäre ein Spürnasenpfad am Stuckenberg nicht möglich. Diese sind Kooperationspartner und fungieren wie die Biologische Station als Spürnasen-Infozentren.

In diesen Spürnasen-Infozentren können innerhalb der Öffnungszeiten Rucksäcke ausgeliehen werden. Hier sind alle Materialien (Haselnüsse, Eiersteine, Augenbinden usw.) drin, welche zur Entdeckung der Pfade notwendig sind. Dazu gibt es eine Anleitung um für jede markierte Station des Spürnasenpfades ein passendes Spiel zu finden. Bewegungsreich, konzentriert, aktiv, entspannend - für alle ist etwas dabei.






Neue Außenstelle in Häver bezogen (10.05.2011)

Lange musste die Biologische Station suchen, bis sie für ihre Außenstation eine neue Bleibe gefunden hat. Der Hof Stühmeier am Reesberg in Kirchlengern musste wegen Abriss aufgegeben werden und eine Lösung in Hiddenhausen zerschlug sich Anfang 2010.  


Vor einigen Monaten nun fanden sich an einem Hof in Häver, auch Kirchlengern, eine zumindest mittelfristige Bleibe. Ein ehemaliger Schweinestall mit Anbauten wurde gepachtet und die Werkstatt plus die Landmaschinen untergebacht.

Mit erheblicher Eigenleistung wurden die vorhandenen Räumlichkeiten umgebaut und sind nun für die Zwecke unserer Station bestens geeignet.

Vor allem die relativ große Nähe zum Herrenhaus macht den neuen Standort attraktiv.  






Biologische Station bittet um Rücksicht!
Im NSG Elseaue zwischen Bünde und Kirchlengern stehen 15 neue Schilder (05.05.2011)

In Naturschutzgebeiten haben Pflanzen und Tiere eindeutig Vorrang! Das bedeutet, das Besucher und Wanderer zwar willkommen sind - aber bitte nur auf den ausgewiesen Wegen! Hunde sind unbedingt anzuleinen. Leider halten sich immer weniger Menschen an diese einfache und doch effektive Form des Artenschutzes.
   

Foto: Klaus Nottmeyer stellt Schilder zum Schutz der Natur auf

Bei seiner diesjährigen Erfassung der Vogelwelt in der Elseaue stößt Klaus Nottmeyer, Leiter und Ornithologe der Biologischen Station, auf immer mehr Spuren dieser Störungen. Die Menschen machen sich keine Vorstellungen, wie sehr ihr unbedachtes und nebenbei auch illegales Verhalten die Qualität des Naturschutzgebietes beeinträchtigt. In der Elseaue liegen wertvolle, flussnahe Rückzugsräume für seltene Vögel wie Zwergtaucher, Eisvogel oder Nachtigall. Besondere Pflanzen und Röhrichtbestände werden durch illegale Pfade zertrampelt, zerteilt und massiv gestört. Frei herumlaufenden Hunde sind für viele scheue Tiere der GAU, sagt der Biologe, vom Boden droht den meisten dort brütenden Vögeln die stärkste Gefahr, auch wenn es die Hunde nicht böse meinen!.

Deshalb bitten die besorgten Naturschützer darum, Hunde im Gebiet anzuleinen, keine Trampelpfade zu nutzen und die Flächen nicht zu betreten. Naturerfahrung ist sehr wichtig, darf aber nicht auf Kosten der geschützten Rückzugräume gehen.   

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Noch Plätze frei im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) bei der Biologischen Station!
Ein Blick in die vielseitigen Aufgaben der Praktikanten - Schutz für die Kiebitze im Füllenbruch (01.04.2011)

Artenschutz mit Schildern: Im Naturschutzgebiet Füllenbruch sind die beiden Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) der Biologischen Station unterwegs. Lisa Schildan und Philipp Schneider stellen Schilder für Hundehalter auf, damit diese ihre Hunde von den bodenbrütenden Kiebitzen fern halten.
   

Foto: Philipp Schneider und Lisa Schildan stellen Schilder zum Schutz für Kiebitze auf

Die Biologische Station betreut Schutzgebiete im ganzen Kreis Herford. Ein besonderes Augenmerk liegt jetzt auf den Kiebitzen, die nur noch an wenigen Stellen im Kreis Herford brüten. Da die Vögel mit den auffälligen Flugmanövern und Rufen (Französisch 18 = "dixhuit!") ihre Eier einfach auf den Boden legen, sind sie besonders empfindlich gegenüber Störungen vor allem durch freilaufende Hunde. In Naturschutzgebieten sind Hunde per Gesetz so oder so anzuleinen, aber leider befolgen viele Hundehalter dies nicht. Auch direkte Aufrufe wie im Füllenbruch finden zu wenig Beachtung. Beide FÖJ könnten diese Haltung nicht nachvollziehen: Es geht hierbei doch um ganz praktischen Artenschutz, sagen Lisa Schildan und Philipp Schneider.

Sie haben währen ihres FÖJ in der Station vielseitige Arbeiten kennengelernt. Unsere Tätigkeiten reichen von der Hilfe bei Führungen von Kindergruppen durch den Wald über die Pflege von Kopfweiden und andere praktische Maßnahmen in Schutzgebieten bis zu Arbeiten am PC (z.B. die Aktualisierung der Stationshomepage)", schildert Lisa Schildan ihre Arbeit. Langweilig wird es uns nie!, stimmt ihr Philipp Schneider zu, der die Kenntnisse für sein Hobby, die Vogelkunde, während des FÖJ bei der Station deutlich vertiefen konnte.

Die Biologische Station sucht für das neue FÖJ wieder interessierte junge Frauen und Männer, die Spaß an der praktischen Naturschutzarbeit haben!

Ab dem 1. August 2011 stehen wieder drei Plätze für zur Verfügung. Für Neugierige finden sich auf dieser Seite unter Station/FÖJ weitere Informationen über das FÖJ in der Biologischen Station, sowie Unterlagen für die Bewerbung. Die Bewerbungsfrist endet am 06.05.2011.






Die Broschüren zu den 10 Fahrrad-Naturrouten sind jetzt auch gedruckt verfügbar!
Jetzt bestellen bei der Biologischen Station (14.03.2011)

Die Biologische Station hat im Auftrag des Kreises zehn Freizeit-Fahrradrouten erstellt, die durch naturnahe, landschaftlich schöne und interessante Umgebung führen. Es geht vorbei an Jahrhundertlinden, Wasserschlössern, Feuchtwiesen und Bauernwäldern, Gedenksteinen, Obstwiesen, Kopfweiden und herrlichen Aussichtspunkten. So lassen sich ganz neue Einblicke in die Landschaft gewinnen - ganz bewusst auch abseits der üblichen Wege! Die Routen sind 16 - 28 km lang und als Rundkurse mit einer Dauer von ca. 3 Stunden angelegt. Sie führen durch Vlotho, Rödinghausen, Löhne, Kirchlengern, Herford, Bünde, Enger, Hiddenhausen und Spenge, sind von Frühjahr bis Herbst befahrbar und vor allem zur Naherholung geeignet.

Es bestehen für jede Naturroute ausführliche Beschreibungen mit den orts- und regionaltypischen Besonderheiten von Natur und Kulturlandschaft. Bisher konnten Texte und Karten nur auf der Homepage mit dem schönen Namen www.fahr-im-kreis.de heruntergeladen werden.

Nun liegen alle zehn Naturrouten auch gedruckt vor!

Mit einer schönen Banderole zu einem handlichen Packen vereint, kostet das 10er-Set nur 6,- €! Das ist nicht viel für 190 Seiten mit sehr informativem Text, vielen Bildern und ausführlichem Kartenmaterial. Ab sofort sind die 10 Broschüren bei der Biologischen Station erhältlich (zuzüglich 1,- € Porto und Versand) oder aber in den meisten Buchhandlungen im Kreisgebiet. Weitere Infos finden Sie auf dieser Homepage unter Veröffentlichungen.

Viel Spaß beim Radeln im Kreis Herford wünscht Ihnen die
Biologische Station Ravensberg.


Weitere Informationen rund um das Fahrrad-Freizeit-Angebot im Kreis Herford mit weiteren Themen- und Tagesrouten, GPS-Tracks, nützlichen Links/Zusatzinformationen etc. finden Sie unter www.fahr-im-kreis.de .







Schutz für die Vögel im Enger Bruch

(21.02.2011)

Tiere beobachten, ohne sie dabei zu stören, sich immer auf den gekennzeichneten Wegen aufhalten, Hunde angeleint lassen - diese Vorschriften gelten in allen Naturschutzgebieten - selbstverständlich auch im Enger Bruch.

Das Bruch ist für Wasser- und Watvögel zu allen Jahreszeiten, aber besonders im Winter, eine wichtige Anlaufstelle. Ornithologen (Vogelkundler) aus dem gesamten Umkreis zieht es deswegen dorthin. Es ist wichtig, die Teiche und Feuchtwiesen vor Störungen durch Spaziergänger und Hunde zu schützen.

Foto: Aufschichten der Wallhecke am Aussichtsturm

Dazu schnitten die Aktiven des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) und die Biologische Station große Sträucher zurück und schichteten das Schnittmaterial zu einem Schutzwall auf. Dieser soll allen Besuchern die Grenze zwischen begehbarer und nicht begehbarer Fläche deutlich machen. An der Kleinbahntrasse wurden weitere Gehölze zurückgeschnitten, die geschnittenen Äste wurden anschließend gehäckselt.

Die insgesamt 17 Naturschützer arbeiteten fleißig und mit großem Engagement, denn die Erhaltung der Artenvielfalt der Vögel, worauf die Aktion letztendlich hinausläuft, ist ihnen ein wichtiges Anliegen. Wie sehr es sich lohnt, dieses Gebiet zu schützen, zeigte sich bereits am Mittag nach vollbrachter Arbeit bei Suppe und Klönschnack am Aussichtsturm: Mit Fernglas und Spektiv sichteten einige aus der Gruppe Krickenten, Schnatterenten und sogar eine Pfeifente. Keine dieser Arten brütet im Kreis Herford, sondern sie kommen nur zum Rasten in das nur 53 Hektar große Feuchtgebiet.






Alles aus Weiden!

(17.02.2011)

Ob Körbe, Kugeln, Töpfe, Zäune oder sogar Tipis, bei der Biostation gibt es die Möglichkeit, all das und noch viel mehr aus Weiden zu bauen. Veranstaltungen dazu sind die Seminare "Kreativ mit Weiden" basteln, wo jeder von klein bis groß und von jung bis alt verschiedenste Dinge aus Weiden bauen kann. Das erste Seminar unseres Programms fand am vergangenen Samstag, den 12. Februar in der Biostation statt.

Etwa 20 Erwachsene und auch ein paar Kinder bauten mit großem Eifer und viel Geschick Schalen, Bälle und andere Gebrauchsgegenstände.

Dr. Ulrike Letschert und Susanne Schütte (Mitarbeiter der Biostation), Lisa Schildan (Freiwilliges Ökologisches Jahr), Vincent Brinkmann (Zivildienstleistender) sowie die Praktikantinnen Lena Meiering und Petra Steffen bildeten ein starkes und kompetentes Team, welches die Kinder und Erwachsenen beim Basteln betreute.

Die Schnittsaison nähert sich dem Ende, noch hat die Biologische Station Flecht-, Baumaterial und komplette Bausätze mit Steck- und Flechtweiden vorrätig und kann auch auf individuelle Wünsche eingehen. Interessierte können sich bis Anfang März bei der Biologischen Station melden!

Haben Sie diesen Kreativ Weiden Kurs verpasst?? Kein Problem! Der nächste Kurs findet am 12.03.2011 statt.

 

Landunter im Enger Bruch

Foto: Ulrike Letschert gibt allen eine kleine Einweisung

Landunter im Enger Bruch

Foto: Weidenkugeln in verschiedenen Größen

Landunter im Enger Bruch

Foto: Schale in Form einer Hängematte und eine "Mini-Weidenhütte"

Landunter im Enger Bruch

Foto: Weidenkörbe






Aufräumen in "Deubels Kiste"

(16.02.2011)

Am Hohlweg im Windfeld zu Vlotho-Wehrendorf war im wahrsten Sinne des Wortes - der Teufel los. So viel Haushaltsschrott, angefangen bei Autoteilen über Rasenmäher und Kühlschränken bis zu Kühltruhe und Dauerbrandofen, hatte sich dort in den letzten 50 Jahren an dieser sagenumworbenen Stelle angesammelt. Teilweise waren sie schon von Ästen und Laub verdeckt worden und wurden nun am letzten Samstag von über 30 fleißeigen Naturschützern des Vereins Forum Natur wieder ans Tageslicht und anschließend zum Bauhof in Vlotho gebracht.

Sicherlich hätte sich der Teufel über diese Schrotthölle gefreut, als er, einer Sage nach, einst mit einem Berg auf dem Rücken auf dem Windfeld hauste auf dem Weg nach Porta Westfalica, um die Weser zu stauen und die Bewohner zu ertränken. Dort wurde er der Überlieferung nach vom Berg erdrückt. Heute liegt er unter dem Bonstapel begraben und vergießt Tränen: Dies sind die sieben Quellen der Linnenbeeke.

   

Foto: Unsere Mitarbeiter Georg Borchard und die Zivildienstleistenden Christian Wiegmann und Kai Wehrenbrecht entasten einen gefällten Baum

Foto: Aufschichten der Wallhecke

Das Teilnehmerfeld des Vereins setzte sich aus Jägern, Landwirten und Vogelkundlern zusammen. Unterstützt wurde das Forum Natur von der Löschgruppe Steinbründorf und der Biologischen Station Ravensberg. Nicht nur der Müll wurde eingesammelt: Auch wurden Bäume gefällt und eine verwilderte Hecke zurückgeschnitten. Das Astwerk wurde zum Teil gehäckselt, aber auch zu einer Wallhecke aufgeschichtet. Solche Biotope bieten ideale Lebensräume für verschiedenste Vögel wie z.B. das Rebhuhn, Niederwild, Insekten und Amphibien.







Das neue Programmheft 2011 ist da

Das neue Programmheft der Biostation informiert über zahlreiche Aktivitäten, Wanderungen und verschiedenste Kurse des Jahres 2011.

Die Programme liegen ab sofort in zahlreichen Apotheken, Naturkostläden, Sparkassen, Buchhandlungen, Büchereien etc. und in den Rathäusern in der Umgebung aus.

Weitere Informationen und auch eine Downloadmöglichkeit finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die den Druck des Progamm-heftes gefördert hat.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station


 

Programm 2011






Ergänzung durch eine Benjeshecke im Füllenbruch

(15.01.2011)

Eine neue Benjeshecke im Füllenbruch steht! Sie ist das Resultat fleißiger Beteiligung von insgesamt 18 Teilnehmern von BUND und der Biologischen Station Ravensberg, die zusammen am letzten Samstag bei der Kopfweidenschnittaktion im Füllenbruch in Hiddenhausen ein starkes Team aus engagierten Naturschützern bildeten.

Während die einen die Kopfweiden, den Weißdorn, Haselnuss etc. mit der Motorsäge kürzten, häuften die andern das Schnittmaterial zu einem Schutzwall auf, welcher von Holzpfählen zusammengehalten wird. An der Ziegelstraße ist nun abschnittsweise eine neue Benjeshecke entstanden, die Vögeln, aber auch Insekten und manchen Säugern nicht nur einen optimalen Windschutz, sondern auch einen neuen Lebensraum bieten.

 

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Auch den Kopfweiden selbst wird damit geholfen: Durch regelmäßiges Schneiden wird verhindert, dass die Äste an Überlänge und Überdicke gewinnen und nach ein paar Jahren unter dem Gewicht und der Schwerkraft nachgeben und abbrechen. So kann durch das ständige Nachwachsen der Weiden auch die Hecke immer wieder erneuert werden. Somit ist ein nützlicher Kreislauf geschaffen, den es jedoch durch regelmäßiges Schneiden der Büsche und Weiden immer wieder aufrecht zu erhalten gilt.

Das Füllenbruch ist nun wieder um einen Lebensraum reicher. So kann es weitergehen!






Kopfweidenschnitt-aktion im NSG Füllenbruch/ Hiddenhausen am Sa.15.01.2011

Freiwillige gesucht!

Der ehrenamtiche Naturschutz - in Hiddenhausen vor allem der BUND - pflegt die Kopfweiden seit Jahrzehnten. Unterstützung bekommen die Naturschützer mehrfach in der Saison von der Biologischen Station, die ein kreisweites Kopfweiden-Kataster führt und die Schnittarbeiten koordiniert.

Im Dezember wurden 20 Weiden in den Vlothoer Weserwiesen geschnitten "geschneitelt", wie der Fachausdruck heißt. Neben der Sägearbeit wurde für das Ab- und Aufräumen besonders viel Handarbeit benötigt. So war es sehr gut, dass zahlreiche Helfer die Gemeinschaftsaktion tatkräftig unterstützten.

 


Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Die nächste gemeisame Schnittaktion in diesem Winter findet im NSG Füllenbruch in Hiddenhausen statt:

Samstag, 15.01.2011 , 9.00 - 13.00 Uhr
Hiddenhausen, Oetinghausen, NSG Füllenbruch,
Treffpunkt: Ziegelstraße Ecke Taxusweg

Auch dann ist wieder jeder freiwillige Helfer herzlich willkommen!

Näheres zum genauen Ablauf und Treffpunkt erfahren Sie bei der Biologischen Station (05223 78250).