Das Wanderfisch- und das Gewässerentwicklungsprojekt

Wann haben Sie das letzte mal einen Lachs in der Werre oder der Else springen sehen? Vermutlich schon ziemlich lange her. Oder halten sie es gar für ein Märchen? Die heutige Flusslandschaft in unserer Umgebung hat keinen Erlebniswert: Baden und angeln nicht möglich, Uferbefestigungen und Wehre aus Beton, stehendes anstatt fließendes Wasser. Und die Fische die es hier mal gab, wo sind die denn geblieben? Kann man überhaupt noch etwas tun?

Das Motto des Projektes: Schritt für Schritt dem Lachs ein Stück näher kommen.

Um dieses zu erreichen wurde zunächst im Jahr 2001 das Wanderfischprojekt ins Leben gerufen. 2 Jahre wurden mit Hilfe von ABM-Kräften Maßnahmen im Rahmen der Wanderfischrichtlinie durchgeführt.
  

 

Das Gewässerentwicklungsprojekt
Weser-Werre-Else
ist auf der eigenen Homepage näher Beschrieben.

Das Projekt wurde u.a. durch die Biologische Station mitgegründet und initiiert. Als Sitz des Koordinationsbüros wurde die Station auch offizieller Kooperationspartner im WWE-Projekt ab März 2004.

Ziel dieser Projekte war es, an den Stellen, wo es heute im Gewässersystem der unteren Werre und der Else wieder möglich erscheint, die Voraussetzungen für eine naturnahe Gewässerentwicklung zu schaffen.

Im direkten Anschluß an diesem ABM-Projekt entstand das Gewässerentwicklungsprojekt "Weser-Werre-Else".

Dem wasserrechtlichen Ziel folgend unterzeichneten am 4. März 2004 achtzehn Kooperationspartner aus den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford einen Vertrag zur gemeinsamen ökologischen Verbesserung ihrer Fließgewässer. Das neu gegründete Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else ist ein positives Beispiel für eine erfolgreiche Vernetzung von Beschäftigungsinitiativen, Wirtschaftsförderung, Naturschutz und interkommunale Zusammenarbeit. Zudem ist es ein Vorreiter für eine „Politik der kurzen Wege“.