Füllenbruch

Das NSG Füllenbruch ist eine 137,6 ha große Wiesenniederung, durchflossen vom Düsedieksbach und zahlreichen Gräben, mit einigen Artenschutzgewässern und Feuchtbereichen. Hier gibt es noch Sumpfdotterblumen und Lichtnelken, Nachtigallen und Kiebitze. Viele Wiesen werden nicht mehr gedüngt und erst im Juni gemäht (Extensivnutzung).

Ziel der Unterschutzstellung ist die langfristige Erhaltung und Entwicklung des Gebietes mit einem hohen Anteil feuchter Wiesen, Hochstauden und Brachflächen sowie die Förderung von Tier- und Pflanzenarten der Wiesen, Feuchtwiesen, feuchten Hochstaudenfluren und Gewässer. Das NSG ist ein Schwerpunktgebiet im Vertragsnaturschutz.

Zwei Infotafeln im Naturschutzgebiet informiert Interessierte direkt vor Ort.

 

Feuchtwiese mit Kuckuckslichnelken

Mehr Platz für den Lippinghauser Bach
Mehr Platz für den Lippinghausen Bach

Mehr Platz für den Lippinghauser Bach
Vom Bruchwald zum Wiesental

Beim Klick auf die Infobilder erhalten Sie eine größere Ansicht.

Weitere Information über das Naturschutzgebiet finden Sie auf der Seite des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.

Lage und Abgrenzung des Gebietes: Bei Klick öffnet sich die Maßnahmenkarte
Karte 1: Lage und Abgrenzung des Gebietes, durch Klick auf die Karte sehen Sie das Gebiet im GEOViewer vom Kreis Herford

Eine sehr umfangreiche und sich über mehrere Jahre erstreckende Maßnahme ist die Renaturierung des Düsedieksbachs.

Die ersten Arbeiten sind im Oktober 2005 abgeschlossen worden.

Der Kreis Herford, die Gemeinde Hiddenhausen und die Biologische Station Ravensberg planen die naturnahe Umgestaltung des Düsedieksbaches in den Gemarkungen Lippinghausen, Sundern und Herford.

Ziel der Maßnahmen ist es, einerseits die hydraulischen Bedingungen des Baches zu verbessern und andererseits eine zusammenhängende, naturnähere Bachstrecke zu entwickeln.

Im Jahr 2005 erfolgten bereits die ersten Maßnahmen: die südlichen Uferstreifen des Düsedieksbaches wurden zwischen Sportplatz Sundern und dem Bünder Fußweg abgeflacht und Störstellen aus Weiden wurden eingebaut.

Diese Uferabflachungen werden nach und nach seit 2006 nach Westen fortgesetzt, um auf möglichst langer Strecke eine naturnahe Entwicklung des Baches zu ermöglichen.

 

Arbeiten zur Uferabflachung

Störstellen aus Weiden

Eine Infotafel am Düsediekbach informiert Interessierte direkt vor Ort.

Infotafel:
Ein neues Bett für den Düsedieksbach

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