Archiv der aktuellen Meldungen 2016

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!(23.12.2016)
Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 43 Kopfweiden(12.12.2016)
„Ravensberger Renette“ oder „Pastorenbirne“ - 167 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt!(18.11.2016)
Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt in Löhne-Ostscheid sind herzlich willkommen (12.11.2016)
Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 16 Kopfweiden
(12.11.2016)
Der Igel im Winter(31.10.2016)
Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt in Herford-Diebrock sind herzlich willkommen (31.10.2016)
Ein Praktikant aus dem Parlament (14.09.2016)
Bäume ausreißen im Jammertal (14.09.2016)
Neues Seminar: Streuobstwiese - Pflege und Ökologie! (13.09.2016)
Der Stuckenberg ist leider gesperrt! (31.08.2016)
Eigene Äpfel zu Saft machen! (12.08.2016)
Die neuen Freiwilligen sind da! (01.08.2016)
Neu erschienen: Artikel über die Ornithologen in NRW! (30.06.2016)
Biostation zum Brexit (24.06.2016)
Hunderte Male am Glücksrad gedreht! (12.06.2016)
Mahd hat begonnen! (07.06.2016)
Unsere Kultwanderung „Rund um Gut Böckel“ -
wie immer sehr gut besucht!
(06.06.2016)
Kiebitz schützen ganz praktisch (25.05.2016)
Kiebitze Kreis Herford 2016 (Teil 2) (24.05.2016)
Radtour Hiller Moor auf 04.06. verschoben! (04.05.2016)
Aktueller Stand Kiebitz im Kreis Herford (15.04.2016)
Sensation: Seeadler überfliegt Bünde! (17.03.2016)
Naturradwanderführer Kreis Herford als Broschüre (15.03.2016)
Vogelzug und Frühling (01.03.2016)
Kopfweidenschnitt in Löhne! (20.02.2016)
Obstbaumschnittkurs vom 30.01. auf den 16.02. verlegt! (16.02.2016)
Biologische Station und BUND stellen ihr gemeinsames
V
eranstaltungsprogramm 2016 vor! (19.01.2016)
Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt herzlich willkommen! (16.01.2016)
   


 



Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Das Jahr 2016 war voller guter Aktionen, erfolgreicher Maßnahmen und interessanter Beobachtungen im ganzen Kreis Herford.

„Unser“ Biber, den die Einwohner von Bünde in einer großen Umfrage der Neuen Westfälischen hellseherisch „Rasputin“ getauft hatten, ist tatsächlich aus Osteuropa:
Die hartnäckige Nachsuche von Saskia Dröge, die bei uns ihre Bachelor-Arbeit in Umweltwissenschaften fertig stellte, erbrachte die gewünschte Haarprobe.
Das Senckenberg-Institut aus Frankfurt überprüfte die DNA und tatsächlich:
Der Biber in der Else zwischen Bünde und Kirchlengern ist offensichtlich ein Er und entstammt der russisch-polnischen Population! Wir werden ihn weiter im Blick (unserer Wildkameras) behalten und hoffen - sicher auch ganz in seinem Interesse - dass er nicht allein bleiben muss! Als ein Ergebnis der Untersuchungen erscheint in Kürze eine schöne Arbeit von Saskia im Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend.

Dabei geht es auch um den Fischotter, der am Rand der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor im Kreis unterwegs ist. Weil wir noch nicht viel über ihn wissen - außer dass er da ist - wird auch weiterhin nach ihm oder ihr gesucht - Spurensuche vor allem unter Brücken!

Lerchen und Kiebitze: auch in diesem Jahr haben wir uns intensiv um den Kiebitz bemüht. Die immerhin 48 festgestellten Paare sind zwar im Vergleich mit anderen Kreisen wenig, aber bei uns erfreulicherweise durchaus mehr als noch 2015 (32). Mit mehreren Landwirten konnten wir erfolgreich und gezielt Brutstandorte längerfristig schützen und verbessern - als willkommene Nebenerscheinung tauchte nach vielen Jahren die Feldlerche wieder als Brutvogel im NSG Füllenbruch auf (genau auf dem Kiebitzacker)! Schon etwas erschütternd, dass man das überhaupt besonders erwähnen muss. Aber insgesamt ist die Art im Ravensberger Hügelland nach wie vor im fortgesetzten Sinkflug und in manchen Gemeinden fast ausgestorben.

Mehr (oder weniger...) unauffällig haben sich zwei andere Vogelarten im Kreis wieder fest etabliert: die Saatkrähe mit annähernd 100 und der Graureiher mit knapp 15 Paaren! Beide Arten galten viele Jahrzehnte bei uns als ausgestorben.

In der Öffentlichkeit fast unbemerkt sind die Pflanzenfunde, die im Rahmen der jährlichen Erfassungen und bei den Arbeiten an der aktuellen Roten Liste gelangen. So tauchte im NSG Doberg eine bis dahin dort unbekannte, kleine, aber feine Art der Ackerwildkräuter mit über 50 Exemplaren auf: Der Venuskamm (Scandix pecten-veneris) - bei nur 4 Nachweisen im Weserbergland auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht eingestuft!

Im Rahmen unseres Fahrradprojektes erschien im Frühjahr der schön bebilderte Naturradwanderführer, in dem wir auch einmal die Besonderheiten von Natur und Landschaft anschaulich zusammenfassen! Zudem bietet die neue Broschüre fünf thematisch konzipierte Fahrradrouten, von „Ravensberger Hügelland“ bis zu „Kirchen, Schlösser und Museen“. Wirklich ein Renner ist auf www.fahr-im-kreis.de die interaktive Routenplanung für den aktiven Radler: Einfach die gewünschten Sehenswürdigkeiten (Auswahl aus 130 repräsentativ ausgewählten Highlights) eingeben und die Route wird berechnet und angezeigt! Auf dieses innovative, anwenderfreundliche Angebot sind wir gemeinsam mit unserem Auftraggeber, dem Kreis Herford, besonders stolz.

Beinahe „nebenher“ haben unsere Praktiker wieder - unterstützt durch unsere fleißigen Freiwilligen - hunderte Kopfweiden geschnitten, Dutzende Hektar Wiesen gemäht, viele Teiche frei geschnitten, Hecken gepflegt, Gehölze zurück gedrängt, neues Grünland entwickelt, Nisthilfen gebaut .... u.v.a.m.

Team, Vorstand und Aufsichtsrat der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford senden Ihnen und Euch die allerbesten Wünsche zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr!

 


Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 16 Kopfweiden

Über 5000 Kopfweiden haben die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford gepflegt - seit nunmehr fast 20 Jahren und immer wieder mit großer ehrenamtlicher Unterstützung des BUND! Am letzten Samstag trafen sich an die 18 Freiwillige bei gutem Wetter im Naturschutzgebiet Blutwiese und schnitten 43 Kopfbäume.

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Wie am Standort in Herford-Diebrock findet man sie meist am Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung fanden die Bäume Verwendung und sie lieferten jahrhundertelang Flechtmaterial für Körbe und anderes. Durch das regelmäßige Abschneiden der Äste bilden sich Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz einer alten Kopfweide sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge und Fledermäuse.

Diese Kopfbäume müssen regelmäßig geschnitten werden, weil sie sonst auseinander zu brechen drohen.

An die 18 Helfer kamen am Samstag zusammen, so dass bis zur obligatorischen Suppe alle Kopfweiden fertig geschnitten waren.

Die nächste Aktion findet am 07.01.2017 in Spenge-Bardüttingdorf statt. Freiwillige Helfer heißen wir herzlich willkommen.

 


„Ravensberger Renette“ oder „Pastorenbirne“ - 167 Obstbäume haben den Besitzer gewechselt! (18.11.2016)

Nicht nur die Namen sind etwas Besonderes: Bei der diesjährigen Verteilaktion hat die Biologische Station im Rahmen ihres erfolgreichen Obstwiesenprojektes wieder schöne Hochstammsorten an die Eigentümer von Obstwiesen abgegeben. Seit dem Start des Obstwiesenprojektes vor über 20 Jahren sind damit schon 5.555 Bäume zum Erhalt von Streuobstwiesen verteilt worden! Die 167 Bäume wurden in diesem Jahr an knapp 40 Besteller verteilt, die ab mittags ihre vorbestellten Bäume abholen konnten – die Praktikanten Malte Köster, Robert Eisenburger, Doris Meyer und die Mitarbeiter der BioStation Georg Borchard und Ulrike Letschert hatten die Bestellungen zusammengestellt und die Verteilung klappte wieder reibungslos.
Zu jedem Baum gab es auf Wunsch noch Zubehör: Wühlmausschutz, Rehverbissschutz und einen Holzpfahl mit Anbindestrick.
Die fast ausschließlich historischen, in unserer Region beheimateten Sorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, als Tafel- oder Wirtschaftsapfel zu verwenden und häufig sogar für Allergiker geeignet.
Unter unserer Projektseite finden Sie schon die Obstbaum-Bestellliste für 2017!
Informationen über unser Obstwiesenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen.



Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt im NSG Blutwiese in Löhne-Ostscheid sind herzlich willkommen!
(12.11.2016)

Am Samstag den 10. Dezember findet die nächste gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND statt. Im Naturschutzgebiet Blutwiese in Löhne-Ostscheid müssen zahlreiche Kopfweiden gepflegt werden. Wie auch bei der letzten Aktion in Herford-Diebrock, die ein großer Erfolg war, sind freiwillige Helfer herzlich willkommen!

Die Aktion beginnt um 9:30 Uhr. Die Helfer parken am besten am Wegrand (Börstelkamp / Löhne) und dann geht es die Straße entlang bis zum Kopfweidenstandort (siehe Karte).

Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Helfer.

Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden.


Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 16 Kopfweiden

Über 5000 Kopfweiden haben die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford gepflegt - seit nunmehr fast 20 Jahren und immer wieder mit großer ehrenamtlicher Unterstützung des BUND! Am letzten Samstag trafen sich an die 20 Freiwillige bei bestem Wetter im Naturschutzgebiet Asbeke-Kinzbachtal und schnitten 16 Kopfbäume.

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Wie am Standort in Herford-Diebrock findet man sie meist am Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung fanden die Bäume Verwendung und sie lieferten jahrhundertelang Flechtmaterial für Körbe und anderes. Durch das regelmäßige Abschneiden der Äste bilden sich Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz einer alten Kopfweide sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge und Fledermäuse.

Diese Kopfbäume müssen regelmäßig geschnitten werden, weil sie sonst auseinander zu brechen drohen.

An die 20 Helfer kamen am Samstag zusammen, so dass bis zur obligatorischen Suppe alle Kopfweiden fertig geschnitten waren.

Die nächste Aktion findet am 10.12.2016 im NSG Blutwiese in Löhne/Ostscheid statt. Freiwillige Helfer heißen wir herzlich willkommen.

 

 


Der Igel im Winter

Was mache ich mit dem Igel aus meinem Garten in der kalten Jahreszeit? (31.10.2016)

Diese oder so ähnliche Fragen stellen sich oft die Menschen, die einen Igel finden.

Soll ich ihn füttern oder sogar mit ins Haus nehmen?
   

 

Damit Sie auf diese Fragen eine Antwort haben, hat die Biologische Station Ravensberg eine kleine Einführung in das Thema: „Igel im Winter“ für Sie zusammengestellt.

Am besten ist es, wenn Sie dem Igel für seine Überwinterung ihren Garten zur Verfügung stellen.

Denn ein naturnaher Garten ist für den Igel der optimale Lebensraum. Der Igel findet nämlich nicht nur Futter in Ihrem naturnahen Garten, sondern er bietet dem kleinen Stacheltier auch optimale Möglichkeiten seinen Winterschlaf zu halten.

Weitere wertvolle Tipps zum idealen Winterquartier finden Sie auf der Internetseite des NABU oder unter Wildtierwaisen.

Jedoch kommt es leider auch mal vor, dass der Igel nicht alleine im Stande ist zu überwintern. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Igel sich zu wenig Fettpolster für seine Überwinterung angefressen hat und somit untergewichtig (d.h. wenn er Ende Oktober/Anfang November weit unter 500g wiegt) ist. Des Weiteren braucht der Igel menschliche Hilfe, wenn er krank oder verletzt ist.

Damit Sie bei so einem Fall wissen, wann Sie dem Igel am besten helfen und was Sie dann beachten müssen, finden Sie Informationen dazu auf folgender Internetseite: http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

Auf jeden Fall gilt bei weiteren Fragen oder Problemen: Wenden Sie sich an einen Tierarzt in ihrer Nähe, an eine Igelpflegestelle oder an einen Tierschutzverein.

Hier können sie sich mit anderen austauschen.

 


 


Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt in Herford-Diebrock sind herzlich willkommen!
(31.10.2016)

Am Samstag den 12. November findet die nächste gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND statt. In Herford müssen Kopfweiden gepflegt werden. Wie auch bei der letzten Aktion in Vlotho, die ein großer Erfolg war, sind freiwillige Helfer herzlich willkommen!
Die Aktion beginnt um 9:30 Uhr. Die Helfer parken am besten am Wegrand (Schnatweg / Herford) und dann geht es zu Fuß Am Freistuhl entlang bis zum Kopfweidenstandort (siehe Karte).
Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Helfer.

Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden.

 



Ein Praktikant aus dem Parlament

Am Montag, den 12.09.2016, hatte die Station einen ganz besonderen Praktikanten: Für ein Tag kam der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze (SPD) aus dem Wahlkreis Herford /Bad Oeynhausen, um sich die Arbeit der Station nicht nur anzusehen - sondern anpacken war angesagt. Im Doberg kam der „MdB“ ganz gut ins Schwitzen, es mussten etliche Weidenstämme von den Ufern der Teiche im kleinen Schutzgebiet in Bünde entfernt werden. „Bei 30 Grad im Schatten eine Arbeit, die man in den Knochen ganz gut spürt“, so Klaus Nottmeyer, Leiter der Station, der auch mit angefasst hat. In der zweiten Tageshälfte begleitete der Tagespraktikant den Stationsleiter bei einigen Kontrollen in verschiedenen Schutzgebieten (Enger Bruch, Blutwiese und Eiberg) und schaute dem Ornithologen bei seiner fachlichen Arbeit über die Schulter. Am Ende des Arbeitstages sagte der Vlothoer Abgeordnete, der sich hautnah einen sehr guten Eindruck von der vielfältigen Arbeit der Station machen konnte, angesichts eines Folgetermins: „Jetzt aber schnell noch duschen!“.

 


 

 


 

Bäume ausreißen im Jammertal

In dem Naturschutzgebiet (NSG) Jammertal bei Herford gibt es eine kleine Heidefläche, für deren Entwicklung und Erhalt sich die Station schon fast 20 Jahre lang einsetzt. Heute ist diese Fläche ein ganz besonders seltenes Relikt der fast verschwundenen Heiden im Ravensberger Hügelland, die früher aber weit verbreitet waren. Wie alle Heiden braucht auch dieses Stück eine ordentliche Beweidung, die in Teilen gut funktioniert. Aber nicht alle kleinen Bäume und Sträucher, die durch ihren ungehinderten Wuchs die Heide bedrohen, können so zurückgedrängt werden. Immer wieder heißt es: Wer ist stark genug zum Bäume ausreißen?! Zum Glück gibt es dafür gute Geräte ... und die Bäume sind meist noch sehr klein. Dennoch ein Knochenjob: Praktikanten und Mitarbeiter der Station haben ganze Haufen von Birken und Weiden gezogen und entfernt.

Am letzten Donnerstag konnten sich über 40 Vertreter des Landschaftsbeirates und des Umweltausschusses des Kreises bei einem Stopp auf ihrer alljährlichen Bereisung des Kreises der positiven Entwicklung des NSG überzeugen.

 


 

 


 


Neues Seminar: Streuobstwiese - Pflege und Ökologie!

Streuobstwiesen sind ein Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet eine alte Streuobstwiese einen wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im alten Holz sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge, Steinkäuze und Fledermäuse.

Nach einer Einführung zum Thema „Streuobstwiese – Pflege und Ökologie“ wird den Teilnehmern der Erziehungsschnitt an jungen Kernobstbäumen erläutert. Des Weiteren wird der Fruchtholzschnitt an älteren Kernobstbäumen demonstriert. Anschließend hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, mindestens einen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden.

Ausführliche Seminarbeschreibung (PDF-Download)

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 Personen begrenzt.

Leitung   

Georg Borchard

Treffpunkt   

Biologische Station Ravensberg, Am Herrenhaus 27, 32278 Kirchlengern

Dauer   

23.11 bis 24.11.2016, jeweils von 8:00 bis 16:30 Uhr

Teilnahmegebühr   

100,-€ je Teilnehmer für beide Tage

Anmeldung Anmeldung bis zum 16.11 bei der Biologischen Station Ravensberg


 





Der Stuckenberg ist leider gesperrt

Der Spürnasenpfad im Stuckenberg ist wegen Forstarbeiten vom September 2016 bis Februar 2017 leider gesperrt.

Die anderen drei Spürnasenpfade im Schweichelner Wald, Katzenholz und Randringhausen sind aber weiterhin uneingeschränkt nutzbar und Führungen können wie bisher über uns gebucht werden.

Biologische Station Ravensberg
05223/78250
foej@bshf.de




 


Eigene Äpfel zu Saft machen

Am 15.10. kommt "Das Saftmobil" im Rahmen des 4. Blasheimer Apfeltages mitten nach Lübbecke- Blasheim. (Anmeldung erforderlich)

Es können Mengen ab 50kg angenommen werden, Äpfel, Birnen, Quitten und weiteres.

Weiterhin wird u. a. ein Floh- und Handwerker-Markt, eine kleine Apfelausstellung und eine Obstverkostung angeboten. Außerdem gibt es herzhaftes vom Imbiss, sowie Kaffee und Kuchen.

Bei Interesse steht Frau Aschemeier Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Kontakt:
Sabine Aschemeier unter 0160-7202050

 



Ab 10:30 Uhr findet eine zweistündige Obstbaumschnitt-Vorführung durch Georg Borchard (Mitarbeiter der Biologischen Station) statt - Treffpunkt ist in der Lehmkuhle, Blasheim. Weitere Informationen unter Veranstaltungen

 



 


Die neuen Freiwilligen sind da! (01.08.2016)

Es ist wieder soweit!
Wir freuen uns zwei von vier neue Freiwillige heute in der Biostation Willkommen zu heißen. BFDler sind nun zunächst Miriam und Loris.
Im September werden dann auch Robert und Malte ihren Freiwilligendienst bei uns starten - dann ist das Team wieder komplett.





Neu erschienen: Artikel über die Ornithologen in NRW! (30.06.2016)

Zusammen mit dem Leiter der Vogelschutzwarte NRW (VSW), Peter Herkenrath, hat Klaus Nottmeyer die Arbeit der Ornithologen in NRW untersucht. Neben den 2,5 Stellen in der staatlichen Einrichtung der Vogelschutzwarte (Recklinghausen), sind es vor allem die über 120 fest angestellten Mitarbeiter (auf 28 Vollzeitstellen) der 40 Biologischen Stationen, die für diese wichtige Artengruppe ein sehr umfangreiches Netz an Beobachtern und Fachleuten stellt. NRW ist das einzige Bundesland mit einem solchen Verbund von Einrichtungen.

Das ornithologische Peronal der Stationen ist regional in den Schutzgebieten unterwegs, um den Zustand vor allem der gefährdeten Vogelarten zu untersuchen und ihren Schutz sicher zu stellen. Landesweite Programme, die die Untersuchung der Wiesenvogelbestände oder die Grundlagenerhebungen für die FFH-Arten (europaweit bedeutsam), werden von der VSW und den Stationen in einer engen und erfolgreichen Kooperation durchgeführt.

Als Dritter im Bunde fungiert der ehrenamtliche Vogelschutz, landesweit repräsentiert durch die Nordrhein Westfälische Ornithologengesellschaft und durch die vielen aktiven Arbeitsgruppen vor Ort.

Den Artikel können Sie unter Veröffentlichungen finden.




 


Biostation zum Brexit (24.06.2016)

Da staunte der Leiter unserer Station Kaus Nottmeyer nicht schlecht, als die NW vor einigen Tagen anrief und ihn fragte, was er denn vom Austritt der Briten aus der EU halten würde. Nach kurzem Zögern äußerte er seine Meinung als Naturschützer - und so stand sie dann am Tag des Referendums in der NW - mit Foto und auf Seite eins!

briten müssen bleiben

Es hat nichts geholfen, wie wir heute wissen: die Briten sind raus! Für Ornithologen und Naturschützer ist das eigenwillige Verhalten der Engländer aber kein Novum: so schmücken alle Vogelführer in englischer Sprache für Europa den deutlich Zusatz: „of Britain - and Europe“! Und das nicht erst seit heute, sondern seit Jahrzehnten!

collins

Was aber bedeutet der Austritt der Engländer für den Naturschutz? In Zeiten, wo EU-weite Standards im Arten- und Naturschutz auf der Kippe stehen (Stichwort ist der aktuelle „Fitness-Check“ u.a. der FFH- und EU-Vogelschutzrichtlinie), ist jede Stimme FÜR den Naturschutz in der EU sehr wichtig. Da konnte man bei den Briten (mit aller Vorsicht) einigermaßen verlässliche Unterstützung erhoffen.





 


Hunderte Male am Glücksrad gedreht! (12.06.2016)

Es war wieder soweit: Auf dem Fest des offenen Hofes 2016 in Herford Schwarzenmoor hatte die Station erneut einen Stand - mit dem beliebten Glücksrad.

Unsere Praktikanten hatten das Natur-Quiz der Station mit Fragen aus dem Bereich Natur und Landwirtschaft aufgebessert. Es wurden Spenden für kleine und größere Preise besorgt. Um kurz vor zehn wurde dann aufgebaut. Der Standort schien etwas abseits, aber direkt vor uns war die „Bushaltestelle“ des Shuttles zwischen beiden beteiligten Höfen Reinkensmeyer und Wetehof.
So kam es in regelmäßigen Abständen zur Schlangenbildung vor dem Glücksrad.

Über 300 mal wurde das Rad von vor allem kleinen Besuchern gedreht, die dann Fragen beantworten mussten wie: „Was trinkt die Kuh?“. Ganz praktisch konnten wir auf tierische Bewohner auf einem Hof verweisen, die der Bauer nicht selber züchtet: Über dem Stand brüteten laut und vernehmlich einige Haussperlinge und immer wieder zischte eine Rauschschwalbe über unsere Köpfe zum Nest im hinteren Bereich der großen Remise, unter deren Dach wir standen.






Mahd hat begonnen! (07.06.2016)

Immer nach dem ersten Juni des Jahres beginnen die Mitarbeiter der Biologischen Station mit der Heumahd auf eigenen Flächen und auf Flächen im Besitz der öffentlichen Hand (Kreis Herford, Stadt Bünde) - vor allem im NSG Elseaue.

Und wie immer ist es ein Wettlauf mit der Zeit: Der Erfolg der traditionellen Heuwerbung - so der Fachausdruck - steht und fällt mit dem Wetter: mindestens drei trockene Tage braucht es, um das Gras auf den extensiv genutzten Flächen (keine Düngung, keine Pflanzenschutzmittel) an der Else in Heuballen pressen zu können.

„Die Wettervorhersage war ungünstig am letzten Freitag“, sagte Georg Borchard, Außendienstleiter der Station. Dennoch begann er mit der Mahd - vertrauend auf sein „Bauchgefühl“ und seine langjährige Erfahrung. Das scheint ihm recht zu geben, mit etwas Glück kann das Pressen heute am Mittwoch beginnen. Obwohl es ordentlich staubt beim Wenden, ist der Boden durch die sinnflutartigen Regenereignisse der letzten Zeit an vielen Stellen sehr nass und schlammig, was eine zusätzliche Erschwernis für die Mahd darstellt.

Auf einer landesweiten Grünlandtagung in Dormagen in der letzen Woche wurde noch einmal die besondere Wertigkeit von extensiv genutztem Grünland herausgestellt: viele seltene und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten finden hier ihren Lebensraum. Ganz besonders magere und extensive Grünlandflächens sind mindestens so artenreich wie vergleichbare Flächen im tropischen Regenwald!






Unsere Kultwanderung „Rund um Gut Böckel“ -
wie immer sehr gut besucht!
(06.06.2016)

Alljährlich immer am ersten Freitag im Juni findet sie satt:
die Wanderung „Rund um Gut Böckel“. Und sie ist Kult!

Eckhard Möller und Klaus Nottmeyer sind versierte und allseits bekannte Ornithologen - mit den Jahren sind sie aber auch Fachleute geworden für die historischen und kulturellen Aspekte um das alte Rittergut.
Seit dem Jahr 2000 haben Eckhard Möller und Klaus Nottmeyer diese Wanderung schon über 20 mal für ca. 1000 Mit-Wanderer insgesamt durchgeführt - und beide haben immer noch Spaß dabei, wie man sehen kann! (Fotos: A. Meister).

Eckhard Möller führt die in diesem Jahr über 40 Teilnehmer ein in die Ursprünge der Wasserburg Böckel, die im Dunkeln des 12. Jahrhundert liegen. Viele bekannte Adelsfamilien aus der Region hatten dann über Jahrhunderte hier abwechselnd das Sagen. Nach 1825 kamen die „Bürgerlichen“: seitdem sind es wohlhabende Händler und Kaufleute, die bis heute das Gut mit seinen weiten Ackerflächen bewirtschaften. Die Flurbezeichnung „Kälberbruch“ direkt vor den Toren von Gut Böckel erinnert an die vormals große Milchviehwirtschaft. Schon in den 1970er Jahren wurden die Kühe abgeschafft - auch heute wieder ein topaktuelles Thema.

Waldwiesen und Kopfhainbuchen, Wiesen am Waldrand, Pappeln am Bach ... wurden im weiteren Verlauf der Wanderung kundig und in wie immer lebendigen Sätzen erläutert. So erinnern die uralten Hainbuchen „an die muskulösen Beine von Bastian Schweinsteiger“ (O-Ton Eckhard Möller) und an einer alten Rötekuhle behauptet Klaus Nottmeyer, „genau hier stand Rilke!“.

Beim verwunschenen Erbbegräbnis im Voßholz ist die Familie Koenig mit ihrem Familiengrab das zentrale Thema. Dabei kommt besonders der Onkel der berühmten Böckeler Dichterin, der Sammler und Museumsgründer Alexander Koenig zu Wort. Viele Jahre hat er ab 1875 auf den Besitz seines Bruders Karl „Urlaub“ gemacht - um Vögel zu schießen. „Wenn mir Papa und Mama erlaubt 8 Tage auf Eurem herrlichen Bökel zuzubringen, so seit versichert, dass ich nicht im Trapp, sondern im Galopp zu Euch hinüber fliege.“ (Alexander Koenig in einem Brief an seinen Bruder vom 26.2.1878).

Am Ende der Wanderung bei untergehender Sonne kam noch einmal der große Lyriker und Briefschreiber Rilke zu Wort: „Es heben die schwebenden Lerchen mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern zu schwer war (...)“
(Aus: Aus einem April, 1900).







 



 


Kiebitz schützen ganz praktisch (25.05.2016)

Auf zwei Äckern im Kreis Herford - Hiddenhausen und Spenge – haben Mitarbeiter der Station am 25. Mai ganz konkret Kiebitze geschützt und vor Lebensgefahr gerettet!

Auf einem zukünftigen Erdbeerfeld hatten zwei Paare gebrütet; deshalb wurden die Neststandorte schon vor Wochen bei einem ersten Bewirtschaftungsgang ausgespart. Nun galt es die Küken vor dem Schlepper mit seiner Scheibenegge zu schützen. Kiebitzjunge haben nämlich die Eigenart, vertrauend auf ihre optimale Tarnung, sich bei nahender Gefahr einfach zu ducken. Bei Greifvögeln und auch Bodenfeinden, wie dem Fuchs, ist das eine oft erfolgreiche Strategie, nicht aber bei der Bodenbearbeitung der modernen Landwirtschaft.

In Hiddenhausen huschte ein Küken in ein Nachbarfeld mit Weizen, das andere wurde eingesammelt. Kurze Zeit später wurde dieses Küken auch in den Weizen gesetzt. Während ein Mitarbeiter an der Grenze zwischen beiden Feldern stehen blieb, liefen die anderen den Rest des Feldes vor der Maschine ab, um sicher zu gehen, keinen Jungvogel übersehen zu haben (Foto). Die „Wacher“ sollte verhindern, dass die Jungen zurück auf die Fläche laufen. Viele junge Kiebitze rennen auf ihren angestammten Platz zurück und geraten dann wieder in Gefahr.

Auf einem Maisacker in Spenge haben wir 5 von insgesamt 8 Jungen aufgesammelt; da fuhren drei Schlepper auf 4,7 ha über den Acker. Durch das Begehen trieben wir die Vögel vor uns her um zu verhindern, dass sie sich vor der schnell anfahrenden Maschine nur ducken (mit den dann eintretenden tödlichen Folgen). Denn auch fast flügge Junge setzen sich wirklich vor einen Menschen hin (und vor einer Maschine so oder so). Als der Acker dann völlig bearbeitet war, kam die Drillmaschine, die sehr langsam fährt. Danach wurden die fünf eingesammelten Jungvögel (Foto) zurück auf die Fläche gesetzt und erstaunlich schnell fanden die Jungtiere wieder den Kontakt zu ihren Eltern.

Bei Nachkontrollen in den letzten Tagen konnten an beiden Standorten noch Kiebitzjunge fest gestellt werden; in Spenge dürften inzwischen schon einige flügge geworden sein.

Trotz des Erfolges muss eine solche Aktion immer die Ausnahme sein. Einfache, effektiver und sicherer ist „einfach“ die Stilllegung des Ackers (was natürlich sehr schwer umzusetzen ist).



Klaus Nottmeyer mit gefundenem Kiebitzjungen

 





Kiebitze Kreis Herford 2016 (Teil2) (24.05.2016)

In einem vorläufigen Abschlussbericht ergibt sich folgendes Bild:

Es wurden ca. 150 eigene und zahlreiche Beobachtungen von Dritten verwertet. Vielen Dank für viele wertvolle Hinweise! An insgesamt 15 Standorten wurden Bruten festgestellt und zwar mit insgesamt 40 Paaren (Verschiebungen nicht gerechnet).

Mit 8 Landwirten bzw. Bewirtschaftern wurden insgesamt mehr als 25 Gespräche geführt.

Drei Ackerstandorte wurden schon 2015 und früher per Vertrag gesichert (vier Paare erfolgreich von 10). Fünf Ackerstandorte wurden durch Gespräche, Abstecken der Gelege und Aufschub der Bewirtschaftung so weit wie möglich gesichert (9 von 15).

Zwei Standorte befinden sich auf Grünlandflächen in einem NSG auf Landeseigentum bzw. auf einer Ausgleichfläche, die eingezäunt ist (6 von 8).

Mindestens 4 Standorte wurden im Laufe der Brutzeit verlassen.
Zwischen dem 20. und 23. Mai konnten noch 20 Paare mit Jungen festgestellt werden.

Fazit: Der Aufwand beginnt sich zu lohnen - trotz bedauerlicher Verluste auch auf gesicherten Flächen. Allerdings müssen die derzeit noch lebenden Jungen noch etliche schwierige Tage überstehen...

Das Foto zeigt 2 Jungtiere in Löhne auf der Ausgleichsfläche an der Blutwiese, wo am 23.5. noch 14 Jungvögel herum liefen!




 


Radtour zum Hiller Moor auf den 04.06. verschoben! (04.05.2016)

Die Radtour zum Hiller Moor beginnt mit der Zugfahrt in Herford um 12:01 Uhr nach Lübbecke. Um 11:45 Uhr werden sich die Teilnehmer am Bahnhof in Herford zusammen mit dem Exkursionsleiter. Zustiegsmöglichkeiten vor Herford gibt es noch in Bünde und Kirchlengern.
Diejenigen, die nicht mit dem Zug fahren, können auch bei der Ankunft in Lübbecke dazu stoßen.

Weitere Informationen zu dieser Radtour finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen/2016





Aktueller Stand Kiebitz im Kreis Herford (15.04.2016)

Nach einem aktuellen „Kassensturz“ sieht es wie folgt aus: an 10 Standorten brüten derzeit mindestens 29 Paare Kiebitz; weitere 7 Paare stehen kurz davor (nach-) zu legen. Mindestens drei Gelege (zwei Standorte) wurden markiert und so vor der direkten Zerstörung durch die Bewirtschaftung gesichert. Drei Standorte mit immerhin 9-12 Paaren sind vertraglich gesicherte Äcker. Drei Standorte mit 8-9 Paaren sind durch öffentlichen Besitz gesichert (alles Grünlandbruten), drei Standorte mit 9-11 Bruten sind durch Gespräche mit den Landwirten vorerst gesichert - hier soll die noch ausstehende Bewirtschaftung den Bedürfnissen der Kiebitze angepasst werden (Markierung, Verzögerung der Bewirtschaftung u.ä.).

Der Bestand entspricht etwa dem der letzten zwei Jahre. Vor 12 Jahren waren es noch an die 70 Paare im Kreisgebiet. Etliche Standorte sind inzwischen erloschen; einige wenige Einzelbruten werden in diesem Jahr auch in die Bemühungen zum Schutz einbezogen. Größere Kolonien (mit deutlich mehr als 5 Paare) existieren im Kreis Herford leider nicht mehr.

Es bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen zum Schutz der brütenden Kiebitze sich auch positiv auf den Bruterfolg auswirken.

 





Sensation: Seeadler überfliegt Bünde! (17.03.2016)

Am Wochenende kam folgende Email-Nachricht in der Station an:
„Freunde haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich meine
Beobachtung vom 17.3.2016 nicht für mich behalten sollte.“ Und dazu dieses Foto. Gerd Lindenschmidt aus Bünde-Spradow beobachtete von seinem Garten unweit der Else aufmerksam den Himmel und entdeckte „einen etwas groß geratenen Greifvogel“. Glücklicherweise hatte er eine Kamera zur Hand!
An allen Ornithologen im Kreis Herford vorbei hatte sich der wirklich sehr große Vogel (Flügelspannweite über 2 Meter!) in den Luftraum über Bünde geschlichen. Danke an Herrn Lindenschmidt für diese geniale Beobachtung!
Auf dem Foto kann man im Vergleich den viel kleineren Mäusebussard sehen.
Der Adler ist noch nicht „ausgefärbt“, d.h. wahrscheinlich ist er in seinem dritten „Kalenderjahr“, wie die Ornithologen sagen. Erst mit fünf Jahren trägt ein Seeadler komplett das Gefieder eines Altvogels: Heller Kopf, hellbrauner Körper und ganz weißer, kurzer Schwanz.
Im südlichen Niedersachsen brüten schon mehrere Seeadlerpaare – vielleicht bald einer in Westfalen?!

 




 


Naturradwanderführer Kreis Herford als Broschüre
Natur und Kultur mit dem Fahrrad erleben!
(15.03.2016)

Es wird Frühling und die Fahrradsaison beginnt. Passend zum Saisonstart haben der Kreis Herford und die Biologische Station Ravensberg einen Naturradwanderführer für Radler und Naturfreunde fertig gestellt.

In Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein hat die Biologische Station die Beschreibung des Ravensberger Hügellandes mit der Entwicklung von Mensch und Kulturlandschaft verbunden.

Dazu gibt es eine Chronik des Kreises Herford und detaillierte Informationen über die Natur der Region. Griffige Texte und viele attraktive Fotos zu Geschichte, Landschaft und Natur des Ravensberger Hügellandes laden auf 82 Seiten zum Schmökern und Blättern ein.




Stellen den frisch gedruckten Naturradwanderführer vor: Klaus Nottmeyer, Thomas Wehrenberg (beide Biologische Station) und Thomas Nieling (Kreis Herford).


Zudem bietet die neue Broschüre fünf Fahrradrouten, von der Route „Ravensberger Hügelland“ bis hin zu „Kirchen, Schlösser und Museen“. Jeder interessierte Radfahrer kann so die Besonderheiten des Kreises Herford thematisch gebündelt abradeln und intensiv erfahren – eine einzigartige Kombination von Naturführer und Radrouten!

Der besondere Clou am neuen Wegführer ist die herausnehmbare Karte für die thematischen Rundrouten - der Kartenteil ist wasser- und reißfest und trotzt auch weniger guten Wetterbedingungen.

Bisher konnten Texte und Karten nur auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Nun liegen sie auch gedruckt vor!

Weitere Informationen, u.a. auch gpx-Tracks, finden Sie auf der Website www.fahr-im-kreis.de unter Landschaft & Geschichte und Alle Touren/Naturradwanderrouten

Fakten zu den Routen:
Unbeschilderte Rundtouren, 24 bis 34 km lang, 63 bis 366 m Steigung
Schwierigkeitsgrad von sehr leicht bis mittelschwer
Insgesamt 40 beschriebene Sehenswürdigkeiten auf der Route
Kartenmaterial: Übersichtskarten 1:45.000 , Detailkarten 1:15.000

Preis und Bezug:
8,00 € + Versandkostenpauschale von 1,50 € für eine Broschüre mit herausnehmbarem Kartenteil

Bestellung über unser Bestellformular unter www.fahr-im-kreis.de

Oder per Post/Telefon/E-Mail bei:

Biologische Station Ravensberg
Am Herrenhaus 27
32278 Kirchlengern
Tel.: 05223 78250
E-Mail: wehrenberg@bshf.de

Die Broschüre können Sie auch bei den meisten Buchhandlungen in der Region und den Tourist-Informationen erwerben.




Vogelzug und Frühling (01.03.2016)

In den letzten Tagen war viel los in der Luft - Hunderte, Tausende Kraniche überflogen unsere Region und natürlich auch den Kreis Herford auf dem Weg in die Brutgebiete in Ost- und Nordeuropa. Direkt über dem Edeka in Eilshausen waren es am Mittag des letzten Februartages gut und gerne 120 der großen und laut rufenden Vögel, die gen Nordosten flogen. Dabei kamen sie so tief, dass man die Vögel wunderbar nah beobachten konnte (und mit einer kleinen Kamera auch fotografieren!).
Die langbeinigen Schreitvögel, deren herrliche Rufe den wissenschaftlichen Namen wieder zu geben scheinen („Grus grus“!), sind bei dem Menschen schon seit historischen Zeiten sehr beliebt. Sie gelten weltweit als Vögel des Glücks, dazu stehen sie noch noch für Weisheit und Langlebigkeit. Zurzeit sind sie vor allem eins: Botschafter des Frühlings!

 





Kopfweidenschnitt in Löhne! (20.02.2016)

Die letzte gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND in diesem Winter steht am Samstag, den 20.02. an: Wir schneiden die Kopfweiden Nahe der Werre in Löhne!
Wie immer sind freiwillige Helfer herzlich willkommen.

Wir beginnen werden um 9:30 Uhr. Parken kann man am besten am Mahnerfeldweg / Wiesengrund in Löhne, von dort aus geht es dann weiter zu
Fuß über den Stichweg und den Spielplatz (ca. 125 m). Dort befindet sich auch der Treffpunkt; an den Kopfweiden hinter dem Spielplatz.
Eine stärkende Suppe wird, wie jedes Mal, auch wieder bereitgestellt.

Download des Lageplans: Kopfweidenaktion in Löhne

 





Obstbaumschnittkurs vom 30.01. auf den 16.02. verlegt! (16.02.2016)

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, einen ca. 2-jährigen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Bitte wetterfeste Kleidung und eine Rosenschere mitbringen.

Die Veranstaltung findet bei Temperaturen unter -5°C nicht statt!

Leitung:
Georg Borchard

Treffpunkt:
Obstreihe Heidestraße / Kirchlengern

Dauer:
17.00 - 19.00 Uhr

Teilnahmegebühr:
5,00 €

Anmeldung ist nicht erforderlich




Biologische Station und BUND stellen ihr gemeinsames Veranstaltungsprogramm 2016 vor!
(19.01.2016)

Wieder ist das Veranstaltungsprogramm der Biologischen Station für 2016 noch einmal deutlich umfangreicher als in den Vorjahren: es umfasst 44 Veranstaltungen über Natur und Naturschutz im Kreis Herford! Zusätzliche Angebote haben aktive Mitglieder der Kreisgruppe des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) beigesteuert.

Schon traditionell starten im Januar einerseits das allseits beliebte Bauen und Basteln mit Weiden (30. Januar und nochmals am 27. Februar jeweils von 14 bis 16.30 Uhr in der Biologischen Station)!

Andererseits gibt es gleich drei Kurse zum Obstbaumschnitt an verschiedenen Standorten. Hier sind keine Anmeldungen erforderlich. Zur Teilnahme im Frühjahr wird ausdrücklich eingeladen, denn im Herbst gibt es nur einen vergleichbaren Kurs.

Schwerpunkte vieler Termine sind Amphibien und später die Fledermäuse, über die es ganze sechs Veranstaltungen gibt!


weitere Informationen zu unserem Programm finden Sie unter "Veranstaltungen"

Zu den Vögeln ins Enger Bruch geht es 2016 zweimal: am 20.03. und am 23.04. Wieder im Programm z.B. ist eine Wanderung unter den Bäumen in Herford („Bäume in Purpur und Zartgrün“) am 1.05. und die Führung zur Herbstbalz der Eulen am 15.10. Mehrere Fahrradexkursion in- und außerhalb des Kreises Herford bereichern das umfangreiche Angebot vor allem im Sommer. Wie schon in 2015 werden auch drei Wanderungen mit Hannelore Frick-Pohl unter der Rubrik „Natur und Kultur im Kreis Herford“ im Programm der Biostation angekündigt.

Ein Dankeschön für die freundliche Unterstützung geht an die Stiftung der Sparkasse Herford.



Programm 2016
Klaus Nottmeyer (Biostation), Gabriele Potabgy (Biostation), Ulrike Letschert (Biostation), Bernd Meier-Lammering (BUND-Herford), Siegfried Lux (Stiftung der Sparkasse Herford) und Thomas Wehrenberg (Biostation) stellen das Veranstaltungsprogramm 2016 vor.




Freiwillige Helfer beim Kopfweidenschnitt herzlich willkommen!
(16.01.2016)

Am Samstag den 16. Januar findet die nächste gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND statt. In Vlotho müssen Kopfweiden gepflegt werden. Wie auch bei der letzten Aktion in Hiddenhausen, die ein großer Erfolg war, sind freiwillige Helfer herzlich willkommen!
Die Aktion beginnt um 9:30 Uhr. Die Helfer parken am besten am Weserhafen (Hafenstraße / Vlotho) und dann geht es zu Fuß den Treidelpfad bis zum Kopfweidenstandort (ca. 500m).
Nach der Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Helfer.

Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden.