Archiv der aktuellen Meldungen 2014

Fledermaus Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Fledermaus Fledermaus freundliches Haus. Machen Sie mit!
Gepflanzt ist! (24.11.2014)
Schilder aufpoliert (18.11.2014)
Alle Jahre wieder: Die Kopfweiden sind dran (18.11.2014)
Beitrag der biologischen Stationen in NRW zum Vogelschutz in NRW (16.10.2014)
Eigene Äpfel zu Saft machen: Termin 18.10. in Blasheim (14.10.2014)
Der Igel im Winter (01.10.2014)
Apfeltag auf dem Obsthof Otte (15.09.2014)
Eigene Äpfel zu Saft machen: Termin 12.10. in Löhne-Ulenburg (26.08.2014)
Hoher Besuch aus Berlin und Düsseldorf – Nachbesserungen beim FÖJ erwünscht (22.08.2014)
Bachelorarbeit von Kathrin Paepenmöller über die Zauneidechsen am Eiberg fertig (15.08.2014)
Jakobskreuzkraut bekämpfen! (06.08.2014)
Das seltene Hühnchen im Füllenbruch! (31.07.2014)
Laichteiche für die Kreuzkröte wurden untersucht! (24.06.2014)
300 mal gedreht! (15.06.2014)
Grundschüler zählen Mehlschwalben! (06.06.2014)
Seltene dinosaurierähnliche Tiere in Spenge gefunden (23.05.2014)
Immer weniger Kiebitze im Kreis Herford (16.05.2014)
Auch 2014 geht der Kampf gegen die Herkulesstaude weiter! (06.05.2014)
Bau von Wildbienenhotels beim Naturgartenforum in Löhne(14.04.2014)
Vater-Kind-Aktion mit der Kita Kieselstein aus Bünde: Bau von Wildbienenhotels (04.04.2014)
Weidenbasteln und Wildbienenhotels (19.03.2014)
Die Störche sind wieder da! (14.03.2014)
Der Frühling lockt die Spürnasen in die Natur (14.03.2014)
Pflege und Ökologie der Streuobstwiese - ein Praxisseminar für die Freiwilligen! (05.03.2014)
Letzte Weiden in dieser Saison geschnitten (05.03.2014)
Bezirkskonferenz Naturschutz (26.02.2014)
Viel geschafft auf der alten Kleinbahntrasse in Exter (18.02.2014)
Der neue Naturradwanderführer ist online! (04.02.2014)
Das neue Prgrammheft 2014 ist da (14.01.2014)
Die Biologische Station und der BUND pflegen 16 Kopfweiden (14.01.2014)
Freiwillige Helfer bei Kopfweidenschnittaktion im Werfener Bruch herzlich willkommen! (06.01.2014)

  




Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg!



Fledermaus freundliches Haus. Machen Sie mit!

Sie trinken Blut, greifen Leute an und verwickeln sich in den Haaren. Solche Vorurteile und viele Mythen und Sagen gibt es auf der ganzen Welt über Fledermäuse. In Wirklichkeit erweisen sich die Fledermäuse als nützliche, nachtaktive Säugetiere, die sich von Stechmücken und anderen, oft ungeliebten Insekten ernähren.


Mithilfe der Echoortung erkennen sie Hindernisse während des Fluges, was ihnen die Fortbewegung in der Nacht ermöglicht. Ihre Anwesenheit in unserer Nähe bleibt also fast unbemerkt.
Unsere intensive Nutzung der Wälder zerstört den natürlichen Lebensraum der Fledermäuse. Manche Arten sind deshalb in die Städte und Dörfer "umgezogen“ und haben sich diesen Bedingungen angepasst. Kleine Spalten an Häusern, in Kellern oder Dachböden nutzen sie als neue Bleibe, wo sie überwintern, übernachten oder ihre Jungen aufziehen. Ausbau- und Renovierungsarbeiten, sowie die Verwendung von giftigen Holzschutzmitteln bedrohen auch in den sekundären Lebensräumen das Überleben der fliegenden Säugetiere. Viele Quartiere werden oft durch Unwissenheit oder Angst vor Verschmutzung und Beschädigung am Gebäude zerstört. Deshalb stehen alle Fledermausarten, die in Nordrhein-Westfalen leben, auf der Roten List der bedrohten Tierarten.

Menschen, die Fledermäusen ein dauerhaftes und sicheres Zuhause bieten oder neues Quartier schaffen, leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz und Überleben dieser bedrohten Säugetiere. Sie werden deshalb vom NABU für ihr Engagement mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite des NABU oder rufen Sie uns an: Gabriele Potabgy 05223/1837766 an.

Bewerbungsformular

 

 



Gepflanzt ist!
(24.11.2014)

Mit Schwung und Freude schaufeln Landrat Christian Manz und der Leiter der Biologischen Station, Klaus Nottmeyer, Erde auf die Wurzeln eines noch sehr jungen Baumes. Es ist nicht irgendein Baum, der nun auf einer schönen Obstwiese in Enger sein Zuhause gefunden hat. Er stammt aus Polen. Der Kreis Herford pflegt mit der polnischen Stadt Gorzów, dem ehemaligen Landsberg, seit den 1980er Jahren eine gut funktionierende Freundschaft. Bürgermeister Tadeusz Jedrzejczak besuchte im Juni 2013 Herford und überreichte den Baum als Gastgeschenk. Es ist eine in Polen und Deutschland früher bekannte Apfelsorte, Renetta Landsberksa - Landsberger Renette. Heute findet man sie nur noch sehr selten.

 

Igel im Winter

Foto: v.l. Georg Borchard und Klaus Nottmeyer, Christian Manz (Landrat Kreis Herford)

      

Igel im Winter

Anderthalb Jahre war der kleine Apfelbaum bei der Biologischen Station Ravensberg zur Pflege, im Sommer trug der kleine Baum schon zwei Äpfel.
Inzwischen ist Baum kräftig genug, um auf die Obstwiese in Enger verpflanzt zu werden. Über 20 unterschiedliche Bäume stehen auf der von der Stiftung für die Natur Ravensberg gepachteten Fläche. Sie verdankt ihre Entstehung dem Projekt der Biostation Ravensberg zum Schutz extensiver Obstwiesen. Viele Pflanzenarten wachsen dort, die wiederum sind Lebensraum und Nahrung für Tiere und Insekten.

Heute zur gleichen Zeit konnten zahlreiche Interessenten wieder ihre bestellten Obstbäume bei der Station in Stift Quernheim (unteres Foto) für ein geringes Entgelt abholen, um sie zuhause auf eine Obstwiese zu pflanzen. Fast 5700 Obstbäume alter Sorten wurden so seit 1995 über die Station vermittelt neu im Kreis Herford gepflanzt.



Schilder aufpoliert (18.11.2014)

In den Schutzgebieten, die von der Biologischen Station fachlich wie organisatorisch betreut werden, weisen Naturschutzgebietsschilder den Besucher daraufhin, dass er ein besonderes Schutzgebiet betritt. Das Achtung-Symbol ist grünumrandet und wird durch einen Adler verziert. Lediglich 3,6% der Kreisfläche (Schnitt in ganz OWL: 7,4%!) sind Naturschutzgebiete (NSG) - bei uns die höchste Schutzkategorie. Hier ist alles verboten, was nicht explizit erlaubt ist. So müssen Hunde an die Leine und die Wege dürfen nicht verlassen werden.Viele Hinweisschilder haben unter dem Zahn der Zeit inzwischen arg gelitten:

etliche sind unleserlich verdreckt, verblasst, hängen schief oder ganz verschwunden. Unter dem Adler hängt oft ein Zusatzschild, was die wichtigsten Hinweise enthält. Die Mitarbeiter der Station haben in den letzten Wochen an 127 Standorten die Schilder wieder auf Vordermann gebracht, etliche ganz erneuert und weitere Zusatzschilder ausgetauscht oder ganz neu aufgehängt.

   

  



Alle Jahre wieder: Die Kopfweiden sind dran
(18.11.2014)

Warum schneidet man Kopfweiden? Seit 18 Jahren haben die Mitarbeiter der Biologischen Station - unterstützt von vielen freiwilligen Helfern – mehr als 5000 Bäumen den Kopf frisiert. Exakt 6852 dieser Bäume an fast 523 Standorten im ganzen Kreis sind laut Kataster der Station bekannt.

Früher war die Pflege der Bäume fest geregelt: Jeden Winter wurden immer ein paar zurückgeschnitten, das Holz kam in den Ofen und die Zweige wurden durch zu Körben, Zäunen und anderen Nutzgegenständen geflochten. Im Sommer wurden die Zweige als frisches Grün an das Vieh verfüttert. Mit den Jahren entwickeln die Bäume, meist Weiden, viel seltener sind Hainbuchen oder Pappeln, eine besondere Wuchsform: kurz aber dafür stämmig mit einem dicken Kopf. Werden sie nicht mehr geschnitten, wächst mit den Jahren eine große Krone mit vielen Ästen heran - oft zu viel für einen Baum mit einem so kurzen Stamm. Um die für viele Tierarten wertvollen Kopfbäume vorm auseinanderbrechen zu bewahren und ihren Schutz langfristig zu sichern, müssen sie gepflegt und auch nachgepflanzt werden, wo sie schon verschwunden sind.

Deshalb heißt es in jedem Winter: Säge an und „Schneiteln“, wie der Fachausdruck für das Zurückschneiden der Weidenäste heißt. Auf Bastel-Seminaren mit Weiden kann man bei der Station anschaulich lernen, was sich aus den vielen Ästen alles machen lässt!

Für die Bewältigung dieser arbeitsintensiven Aufgabe kann die Station auch in diesem Winter auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen, da die staatliche Förderung schon lange zusammengekürzt wurde. „Die großzügige Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford hilft uns die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.

 

 

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

   






Beitrag der Biologischen Stationen in NRW zum Vogelschutz in NRW

Vom 1.-6.10.2014 fand in Bielefeld die 147. Deutsche Ornithologen Tagung statt. Etwa 400 Vogelkundler aus ganz Europa kamen in die Universität auf Einladung von Prof. Dr. Oliver Krüger.

In einem einleitenden Vortragsblock über NRW hielt Klaus Nottmeyer einen Vortrag über die besondere Rolle der Biologischen Stationen in NRW. 120 Mitarbeiter in 39 Stationen sind ganz oder teilweise im Vogelschutz und der Erfassung von Beständen beschäftigt. Insgesamt sind es ca. 28 Vollzeitstellen, die so zusammenkommen. Vor allem in vielen bedeutenden Schutzgebieten werden regelmäßig die Vogel bestände erfasst, dazu kommen vielfach kreisweite Erfassungen zu bedrohten Arten wie Großer Brachvogel, Kiebitz oder Steinkauz. Gerade auch landesweite Programme zur Erfassung und zum Schutz gefährdeter Arten können unter fast schon idealen Bedingungen durchgeführt werden - in dieser Form ein Alleinstellungsmerkmal unseres Bundeslandes.

Viele Stationsvertreter besuchten die Tagung und stellten sich und ihre Arbeit in zahlreichen Postern und Beiträgen vor. Zur Tagung erschien eine eigene Nummer der Charadrius, Zeitschrift der NRW-Ornithologen. In dem Heft erschien ein Artikel über den landesweiten Bestand des Kiebitzes, mit verfasst vom Herforder Stationsleiter. (Link)






Eigene Äpfel zu Saft machen

Am 18.10. kommt "Das Saftmobil" im Rahmen eines kleinen Apfeltages mitten nach Blasheim-Lübbecke. Es steht ab 11.00 Uhr an der Ampelkreuzung im Ort (Hauptstraße 102).

Hier kann jeder seine Äpfel zu Apfelsaft pressen lassen.

Eine Anmeldung ist dafür notwendig.

Kontakt:
Sabine Aschemeier unter 0160-7202050

 



Ab 10:30 Uhr findet eine Obstbaumschnitt-Vorführung durch Geoerg Borchard (Mitarbeiter der Biologischen Station) statt - Treffpunkt wie beim Saftmobil.









Der Igel im Winter

Was mache ich mit dem Igel aus meinem Garten in der kalten Jahreszeit? (23.09.2014)

Diese oder so ähnliche Fragen stellen sich oft die Menschen, die einen Igel finden.
Soll ich ihn füttern oder sogar mit ins Haus nehmen?“

Damit Sie auf diese Fragen eine Antwort haben, hat die Biologische Station Ravensberg eine kleine Einführung in das Thema: „Igel im Winter“ für Sie zusammengestellt.

Am besten ist es, wenn Sie dem Igel für seine Überwinterung ihren Garten zur Verfügung stellen.

 

Igel im Winter

Igel im Winter

Denn ein naturnaher Garten ist für den Igel der optimale Lebensraum. Der Igel findet nämlich nicht nur Futter in Ihrem naturnahen Garten, sondern er bietet dem kleinen Stacheltier auch optimale Möglichkeiten seinen Winterschlaf zu halten.

Weitere wertvolle Tipps zum idealen Winterquartier finden Sie auf der Internetseite des NABU.

Jedoch kommt es leider auch mal vor, dass der Igel nicht alleine im Stande ist zu überwintern. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Igel sich zu wenig Fettpolster für seine Überwinterung angefressen hat und somit untergewichtig (d.h. wenn er Ende Oktober/Anfang November weit unter 500g wiegt) ist. Des Weiteren braucht der Igel menschliche Hilfe, wenn er krank oder verletzt ist.

Damit Sie bei so einem Fall wissen, wann Sie dem Igel am besten helfen und was Sie dann beachten müssen, finden Sie Informationen dazu auf folgender Internetseite: http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

Auf jeden Fall gilt bei weiteren Fragen oder Problemen: Wenden Sie sich an einen Tierarzt in ihrer Nähe, an eine Igelstation (http://www.igelhotel.de.vu) oder an einen Tierschutzverein.





Wieder Riesenandrang am Stand der Biologischen Station auf dem Apfeltag am Obsthof Otte (14.09.2014)

Bei strahlendem Sonnenschein drängten sich den ganzen Tag hunderte Interessenten am Stand der Biologischen Station: Das Glücksrad stand nicht still und es interessierten sich wieder viele Besucher für die Ausstellung der alten Apfelsorten (incl. Geschmackstest!) und ließen sich von Ulrike Letschert über die Auswahl von Obstbäumen beraten.


Die Praktikanten Dorota, Laura, Keriem, Jonas und Torben betreuten unermüdlich das Glücksrad, welches von Kindern und Erwachsenen über 600 mal gedreht wurde, Naturquizfragen wurden beantwortet und diverse kleine Preise konnten gewonnen werden.





Eigene Äpfel zu Saft machen

Am 12.10. kommt "Das Saftmobil" in die Dorfstr. 81 in Löhne-Ulenburg.

Hier kann jeder seine Äpfel zu Apfelsaft pressen lassen.

Eine Anmeldung ist dafür notwendig.

Kontakt: Sebastian Eßer unter 05732 5147

 







Hoher Besuch aus Berlin und Düsseldorf – Nachbesserungen beim FÖJ erwünscht
(22.08.2014)

Die Biologische Station war Ziel eines Informationsbesuches von Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, dem Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze und dem Landtagsabgeordneten Christian Dahm. Anlass waren die Freiwilligen, die in der Station Dienst tun und zwar sowohl im Bundesfreiwilligendienst als auch im FÖJ. Deswegen stellten sich auch die vier Freiwilligen der Station vor, und benannten die Motive für ihren Einsatz im Naturschutz.


Die Freiwilligen (jeweils außen von links) Donata Babula, Jonas Diestelhorst, Keriem Al-Hamdawi und Torben Gutsch mit (von links) Christian Dahm, Caren Marks, Stefan Schwartze und Klaus Nottmeyer: Foto Bünder Zeitung

Donata Babula ist keine typische »Bufdi«. Sie ist 27 Jahre alt und hat in Polen sogar schon zwei Studiengänge erfolgreich abgeschlossen (Geologie und Umweltwissenschaften). Sie sucht derzeit eine Anstellung und überbrückt die Zeit im BFD, auch um ihr Deutsch weiter zu verbessern. Sie arbeitet viel im Büro, packt aber draußen auch gerne mit an. Der 20-jährige Jonas Diestelhorst aus Kirchlengern und der 18-jährige Torben Gutsch aus Spenge legen nach ihrem Abitur ein Orientierungsjahr ein. Der 19-Jährige Keriem Al-Hamdawi aus Lübbecke braucht das Praktikum für sein Fachabitur und will »etwas Nützliches tun«.

Der Stationsleiter Klaus Nottmeyer nutzte den Besuch der Entscheidungsträger aus Bund und Land in seiner Funktion als Vorsitzender des Dachverbandes der 39 Biologischen Stationen in ganz NRW. So ist das Taschengeld im FÖJ seit 1995 nicht erhöht worden und müsste endlich angehoben werden. Ein weiteres Problem ist die „Sozialbindung“ beim FÖJ, wonach 50% der Praktikanten ohne Abitur sein müssen. „Dieser Zwangspunkt führt immer wieder zu großen Schwierigkeiten“, so der Dachverbandsvorsitzende. Gerade in diesem Sektor finden sich oft viel zu wenige Bewerber, während man vielen Abiturienten absagen müsse. Prinzipiell sind die Biologischen Stationen allen Schulabgängern gegenüber völlig offen, „viel wichtiger als der Abschluss ist die richtige Einstellung“, so Nottmeyer. Er erhofft sich mehr Freiheit bei der Auswahl der Praktikanten. Der Besuch aus Berlin nahm die Anregungen und Wünsche sehr aufmerksam entgegen. Auf jeden Fall dürfen die Einsatzstellen mit diesem Problem nicht alleine gelassen werden, so die Staatssekretärin. Genau dies sei aber so, meinte der Naturschützer von der Station.

Insgesamt äußerte er sich sehr positiv über die Erfahrungen der Station mit dem Freiwilligen. „Inzwischen sind es 95, die bei uns waren“, sagte Nottmeyer. Die „Praktis“ sind nicht mehr wegzudenken bei der Arbeit der Station - sowohl als wichtige Stütze bei der Umsetzung im praktischen Naturschutz als auch durch die wunderbare Belebung, die der regelmäßige Einsatz immer neuer junger Menschen für die Arbeit auch ganz allgemein bedeute.






Bachelorarbeit von Kathrin Paepenmöller über die Zauneidechsen am Eiberg fertig

Titel: Bestandserfassung der Zauneidechse im Rahmen der Erstellung eines Pflege- und Entwicklungsplanes im NSG „Eiberg“
(15.08.2014)

Im Zeitraum zwischen dem 24.04. und 19.09.2013 wurde von Kathrin Paepenmöller im Rahmen ihrer Bachelorarbeit der Bestand von Lacerta agilis im NSG „Eiberg“ aufgenommen. Die Erfassung erfolgte primär durch die fotografische Individualerkennung, deren Ergebnisse sekundär durch die, der Erfassung mit Hilfe künstlicher Verstecke ergänzt wurden. Zusätzlich erfolgte während der Bestandserfassung die Protokollierung von genutzten Strukturen. Anschließend wurde aus den Ergebnissen ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt.

 


Adualte Weibchen von Lacerta agilis


Kathrin Paepenmöller bei ihrer Untersuchung

Die wichtigsten Ergebnisse der Bestandserfassung werden im Folgenden zusammenfassend aufgeführt:

Im Jahr 2013 konnten in fünf Teilbereichen des NSG „Eiberg“ eine Zauneidechsenbesiedlung festgestellt werden. Ein Vorkommensschwerpunkt zeigte sich dabei auf der Untersuchungsfläche „Degenerierte Heide“.
Insgesamt konnten auf allen fünf Flächen 173 subadulte und adulte Individuen von Lacerta agilis beobachtet werden (Beobachtungsereignisse). Daraus ergab sich für das Untersuchungsgebiet ein Mindestvorkommen von 44 realen und weiteren 84 potentiellen Individuen (Tiere ohne Foto). Zudem gelangen Nachweise einer erfolgreichen Reproduktion auf drei der fünf Flächen.
Sowohl die Verteilung nach dem Entwicklungsstadium innerhalb der realen Individuen als auch innerhalb aller Beobachtungsereignisse zeigte ein erhöhtes Vorkommen der Subadulti.
Die Geschlechterverteilung innerhalb der adulten Tiere zeigte sich im Vergleich zwischen den realen Individuen und den Beobachtungsereignissen gegensätzlich. Bei den realen Tieren von Lacerta agilis überwog der Anteil der Männchen, bei den Beobachtungsereignissen der der Weibchen.
Die am häufigsten genutzten Strukturen waren während des Sonnens die alten und vermoosten Heidebüsche und während der Jagd die Krautvegetation. Steinige Strukturen wurden kaum genutzt. Erdbaue von Kleinsäugern, alte vergraste Ameisenhaufen, Heidebüsche, Totholzstapel sowie Steinhaufen wurden als Tagesverstecke genutzt.

Weitere Einzelheiten zur Zauneidechsenuntersuchung am Eiberg entnehmen Sie bitte der hier als Download zur Verfügung gestellten Bachelorarbeit von Frau Paepenmöller (PDF, 3,5 MB)





Jakobskreuzkraut bekämpfen!
(06.08.2014)

Mitarbeiter der Biologischen Station entfernen Jakobskreuzkraut aus den Heuwiesen im Naturschutzgebiet Elseaue.

In den letzten Jahren hat sich das für Pferde, Rinder und Schafe giftige Jakobskreuzkreuz immer weiter verbreitet. Die Tiere lassen die Pflanzen auf der Weide stehen und fressen sie nicht.

 




Jakobskreuzkraut im Naturschutzgebiet Elseaue

Im Heu werden sie aber nicht mehr erkannt und mitgefressen. Dies kann zu schweren Leberschäden führen oder sogar zum Tod der Tiere. Vor der Wiesenmahd müssen die Pflanzen daher heraus gerissen und entfernt werden.





Das seltene Hühnchen im Füllenbruch!
(31.07.2014)

Vor zwei Jahren sorgte eine besondere Vogelbeobachtung für viel Aufregen in der Szene: Klaus Nottmeyer entdeckte auf einer dienstlichen Tour durch das NSG Füllenbruch ein Thorshühnchen. Was außenstehende wenig oder nicht sagt: die Fachleute gerieten völlig aus dem Häuschen: noch nie war diese Art in ganz Ostwestfalen beobachtet worden!

Nun ist es auch amtlich: in der aktuellen Übersicht „Seltene Vogelarten in NRW im Jahr 2012“, ganz brandneu im Juli 2014 erschienen, findet sich die Herforder Rarität schön mit Foto gemeldet! Über 100 Meldungen wurden in der Veröffentlichung aufgelistet, 19 wurden auch abgelehnt (Belege nicht sicher). Das Thorshühnchen wurde sehr gut dokumentiert und von vielen Fachleuten bewundert- die Anerkennung dafür war kein Problem! Man kann nun auf neue Seltenheiten gespannt sein!

 






Laichteiche für die Kreuzkröte wurden untersucht!
(24.06.2014)

Tabea Potabgy, Schülerin der Gesamtschule Hüllhorst, hat im Rahmen ihrer Facharbeit für die Biologische Station Ravensberg von April bis September 2013 insgesamt 37 Gewässer für die Kreuzkröte untersucht.

 



Tabeas Facharbeit finden Sie hier.

Dazu wurden die verschiedenen Entwicklungsstadien der Kreuzkröte, der PH-Wert, Temperatur und Leitfähigkeit aufgenommen. Alle Teiche wurden erstmalig mit einem GPS-Geräte vermessen und in eine Karte übertragen. Besonders interessant war, dass die neu angelegten Teiche, welche nach Augenschein Algen aufwiesen, schon in der folgenden Laichperiode besiedelt wurden.




300 mal gedreht! (15.06.2014)

Auf dem Fest des offenen Hofes in Enger hatte die Station am letzten Sonntag einen Stand - diesmal wieder mit Glücksrad. Unsere Praktikanten hatten das Natur-Quiz der Station mit Fragen im Bereich Landwirtschaft aufgebessert, Spenden für kleine und größere Preise wurden besorgt und den gesamten Stand mit Material gut vorbereitet.

 




Dorota, Praktikantin im Bundesfreiwilligendienst stellt Fragen

Schon kurz nach neun begann der Aufbau. Adrian half dem Chef Tische, Pavillon und Glücksrad aufzubauen - sehr gut gelegen, direkt neben dem Hofeingang. Der Aufwand lohnte sich, denn es kam öfters zu Schlangenbildung vor dem Glücksrad. Über 300 mal wurde das Rad von vor allem kleinen Besuchern gedreht, die dann Fragen beantworten mussten wie: „Wie heißt das Kind von der Kuh?“. Viele bunte Antworten bekamen wir zu hören, eine der schönsten kam von einem dreijährigen Mädchen: „Das Kalb trinkt Milch, die Kuh trinkt Kakao!“.





Grundschüler zählen Mehlschwalben!
Mit der Biologischen Station erkundete eine zweite Klasse in Südlengern das eigene Schulgebäude
(06.06.2014)

Vor dem Zählen kam die Theorie: Anhand eines kleinen Steckbriefes, den die Stationsmitarbeiter zur Mehlschwalbe mitgebracht hatten, haben 27 Kinder der 2. Klasse an der Grundschule Südlengern einiges über die kleine Schwalbe erfahren: Die Vögel kommen im April aus Afrika zu uns, brüten außen an Hauswänden, an denen sie mit Lehm ihre Nester bauen. Mit Staunen erfuhren die Kinder, dass die Lehmnester aus über 1000 kleinen Klümpchen bestehen, die von den Vögeln einzeln hergebracht und verbaut werden müssen. Um sich und später ihre 3-5 Jungen zu versorgen, jagen sie Insekten in der Luft.

 







Drittklässler (oben) zählen die Nester (unten)

Dann ging es raus aus dem Klassenraum! Mit Ferngläsern bewaffnet (ein Klassensatz stiftete die Stiftung der Sparkasse Herford der Station für genau dieses Zwecke!) marschierten die Kinder unter Anleitung von Klaus Nottmeyer, Leiter der Station und Ornithologe, um alle Gebäude der Schule herum und zählten die Nester. Es waren 56 Stück! Schnell wurde den Schülerinnen und Schülern klar, dass nicht alle besetzt waren; viele Nester waren sogar ziemlich kaputt. Nur 13 Nester haben sie gefunden, an denen entweder gebaut wurde oder wo schon Schwalben drinnen saßen um offenbar zu brüten. Auch einen „Nestdieb“ fanden die Kinder: in einem intakten alten Schwalbennest brütete ein Haussperling! Dann ging es wieder in den Klassenraum zur Auswertung. „Die Kinder lernen nicht nur die Mehlschwalbe kennen, sie erfahren auch, wie man Vögel zählt“, kommentiert Klaus Nottmeyer die 1,5-stündige Aktion, die er das zweite Mal in Südlengern mit der Schule organsiert hat. Wichtig ist ihm auch, „dass die Kinder das kennen, was direkt vor ihrer Nase jeden Tag herumfliegt. Da ist es natürlich toll, dass eine solch große Mehlschwalbenkolonie an der Schule brütet!“. Mit den Kindern diskutierte der Biologe noch die möglichen (allgemeinen) Ursachen des Rückganges der Art, denn noch vor zwei Jahren waren es deutlich mehr Paare an der Schule gewesen. Nahrungsmangel, fehlendes Nistmaterial (feuchte Kuhlen in Wiesen oder an Bauernhöfen) und zu wenig Häuser, wo die Schwalben geduldet werden. Da ist die Grundschule ein Vorbild und ein wichtiges Refugium für die kleine blau-weiße Schwalbe.





Seltene dinosaurierähnliche Tiere in Spenge gefunden. (23.05.2014)

Im Rahmen des Kammmolch-Projektes der Biologischen Station Ravensberg haben in diesem Frühjahr die Studenten Franziska Kleingödinghaus und Tobias Hagemann von der Universität Bielefeld, Teiche im Raum Spenge untersucht. Betreut wurde das Projekt von der Zoologin der Biologischen Station Ravensberg Dip. Biol. Gabriele Potabgy. Schon 2013 wurden durch die Bio. Station in einige Gewässer in Spenge erstmals der Kammmolch nachgewiesen. Daraufhin stellte sich die Frage in welchen weiteren Gewässern in Spenge der Kammmolch vorkommt. Andere Kammmolch-Gewässer konnten bisher nur in Herford und Vlotho nachgewiesen werden.

Dazu wurden 47 Gewässer an fünf verschiedenen Standorten auf die Eignung für Amphibien als Fortpflanzungsstätte, wie flache Ufer, Besonnung, Fischfreiheit, Wasserpflanzen und Vernetzung zu anderen geeigneten Gewässern bewertet.

 




Kammmolch (oben) und Teichmolch (unten) im direkten Vergleich


Anzahl der Molch in 39 untersuchten Teichen in Spenge

Entscheidend für das Vorkommen des seltenen und bedrohten Kammmolches ist aber auch das Umland, welches aus Laub- und Mischwäldern mit einer ausgeprägten Krautschicht und einen hohen Totholzanteil ausgestattet sein muss, welches ebenso in die Betrachtung einbezogen wurde. Mittels spezieller Fangmethoden wurde die Anzahl, das Geschlecht und die Art der Amphibien pro Gewässer bestimmt. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Vorkommen des Kamm-, des Berg- und des Teichmolches.

Die Bestimmung des Vorkommens des Kammmolches in den untersuchten Gebieten war dabei von besonderem Interesse, da er als einzige Art der FFH-Richtlinie (Flora Fauna Habitat) unter den heimischen Schanzlurchen den höchsten Schutzstatus besitzt. Zusätzlich ist er auf der Rote Listen als gefährdet eingestuft. Erkennbar ist der Kammmolch dabei schon an seiner Größe. Mit 12-18 cm gehört er zu unseren größten heimischen Molchen. Als weitere Merkmale sind der auffällige Rückenkamm bei den Männchen zur Paarungszeit, der anders als bei den Teichmolchen über dem hinteren Beinpaar unterbrochen ist und ein silbrig weißer Streifen in der Mitte der Schwanzseite zu nennen. Der orangegelb-gefleckten Unterbauch ist individuell gefleckt wie unser Fingerabdruck. Der Kamm und die Größe lassen den Kammmolch an einen kleinen Dinosaurier erinnern. Trotz seiner Größe ist der Kammmolch nur sehr schwer nachzuweisen.

Insgesamt wurden 47 Teiche auf Eignung für Amphibien bewertet. Davon wurden 38 Teiche nach Augenschein als geeignet für Molche eingestuft und untersucht. Diese 38 Teiche wurden 5 Gewässerkomplexen zugeordnet. Nur an zwei dieser Gewässerkomplexe konnte der Kammmolch in 13 Teichen nachgewiesen werden. An 30 Teichen der 5 Gewässerkomplexe wurde der Teichmolch und in 21 der Bergmolch festgestellt werden. Der Bergmolch wurde erwartungsgemäß seltener als der Teichmolch gefunden, da er in Norddeutschland im Flachland ein geringeres natürliches Vorkommen hat. Anhand der Ergebnisse kann somit festgehalten werden, dass sich zumindest in zwei der fünf untersuchten Standorte eine vermutlich beständige Kammmolchpopulation etabliert hat. Die geringe Tierzahl zeigt jedoch, dass auch hier dringend Maßnahmen zum Erhalt der Population nötig sind.

Der Kammmolch ist im gesamten Kreis Herford und auch in Spenge bedroht. Im Großraum Spenge gibt es nur wenige fischfreie Gewässer, die den Kammmolch als Lebensraum dienen könnten. Durch die Mithilfe der Anwohner wäre es möglich, weitere Artenschutzteiche als potentielle Lebensräume für diese besondere Art und alle anderen Amphibien wie Wasser- und Grasfrosch, Erdkröte und die anderen heimischen Molcharten anzulegen. Wer zu aktiven regionalen Naturschutz beitragen möchte und Flächen hat, möchte sich bitte per Mail potabgy@bshf.de an die Biologische Station Ravensberg, Gabriele Potabgy wenden. In einem gemeinsamen Gespräch kann dann vor Ort alles Weitere erörtert werden. Wir freuen uns über Ihren Entschluss unsere heimische Natur zu unterstützen.

Weitere Informationen zur Kammolche finden Sie auf unserer Homepage unter Projekte.





Immer weniger Kiebitze im Kreis Herford (16.05.2014)

Seit dem diesjährigen Kartierungsbeginn, dem 17.03.2014, haben Klaus Nottmeyer und Igor Schellenberg, 64 Alttiere im Kreis Herford gezählt. Es waren jedoch insgesamt nur 20 Brutpaare, verteilt auf 12 Standorte. Um diese Brutpaare nachzuweisen wurden mit 83 Begehungen 29 Standorte aufgesucht.

 



Die ausführliche Zusammenfassung der Kiebitzkartierung finden Sie hier.

Am 22.04.2014 konnten wir in Bünde / Ahle die ersten geschlüpften Kiebitzküken beobachten. Aktuell (14.5.) haben wir im Kreis Herford mindestens 8 Kiebitzküken an 5 Standorten.

Im Vergleich mit früheren Erfassungen ist ein Rückgang um ca. 50% seit 1996 festzustellen. Gründe für den Rückgang sind das Klima/Trockenheit was zu Nahrungsmangel führt, die Be-wirtschaftung, fehlende Feucht- und Grünlandflächen, Prädation und Störungen z.B. durch nicht angeleinte Hunde sowie Fußgänger.

Zum Schutz vor Störungen wurden an drei Standorten 12 Infoschilder aufgestellt.





Auch 2014 geht der Kampf gegen die Herkulesstaude weiter - Jeder kann seinen Beitrag leisten! (06.05.2014)

Die Biologische Station Ravensberg und die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Herford rücken der Herkulesstaude seit 10 Jahren „zu Leibe“ und haben schon gute Erfolge in der Bekämpfung und Zurückdrängung dieser schönen, aber gefährlichen Pflanze zu verzeichnen.

Die Mitarbeiter der beteiligten Organisationen sind seit Anfang Mai wieder in verschiedenen Naturschutzgebieten und an anderen Standorten des Kreises unterwegs und stechen die Jungpflanzen der Herkulesstauden aus, damit keine Pflanze zum Blühen kommt und ihre tausenden von Samen ausstreuen kann.

 



Weitere Informationen zur Herkulesstaude finden Sie auf unserer Homepage unter Projekte.

Diese Maßnahme ist von allgemeinem Interesse, da die großen Stauden einen Inhaltsstoff besitzen, der bei Berührung und Sonneneinstrahlung schwere Hautverbrennungen hervorruft. Zudem ist die Herkulesstaude ein Neueinwanderer aus dem Kaukasus, der mit seinen Riesenblättern großflächig einheimische Pflanzenarten verdrängt.

Insgesamt sind im Kreis Herford über 200 Standorte bekannt, auf denen nur einzelne Pflanzen wachsen oder auch mehrere hundert Exemplare vorkommen. Im letzten Jahr wurden davon 79 Flächen durch die Biologische Station bearbeitet. An 42 Standorten haben die Stations-Mitarbeiter die Jungpflanzen mit Wurzeln ausgestochen, insgesamt fast 2500 Exemplare. 37 Standorte wurden im Rahmen dieses Projektes so erfolgreich bekämpft, dass 2013 nur noch kontrolliert werden musste.

Für die weitere erfolgreiche Bekämpfung der Herkulesstaude im Kreis Herford wird auch die Bevölkerung aufgerufen, Vorkommen zu melden!! Ein Informationsfaltblatt kann über die Biologische Station oder die Untere Landschaftbehörde bezogen oder hier heruntergeladen werden.





Bau von Wildbienenhotels beim Naturgartenforum in Löhne (14.04.2014)

Es wird geschraubt und gehämmert: auf dem sehr gut besuchten Naturgartenforum in Löhne wurden 30 Wildbienenhotels gebastelt und mit Hölzchen und Schilfstängeln gefüllt. Kinder und ihre Mütter, Väter oder Großväter stellen in Gemeinschaftsarbeit unter fachkundiger Anleitung mit viel Ausdauer Wildbienennisthilfen her, die an einem sonnigen Plätzchen im Garten ab sofort ein neues Quartier für die als Bestäuber so wichtigen Wildbienen bieten.

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig

in diesem Projekt unterstützt hat.

 








Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station





Vater-Kind-Aktion mit der Kita Kieselstein aus Bünde: Bau von Wildbienenhotels (04.04.2014)

Am 29.03.2014 bauten bei strahlendem Sonnenschein im Außengelände der Biologischen Station mit Unterstützung von Ulrike Letschert 14 Väter mit 19 Kindern und 3 Erzieherinnen/Müttern 15 Hotels für Wildbienen.

Nach dem fachgerechten Schrauben und Nageln des Gehäuses wurden die Hotels mit vorgebohrten Holzstücken und auf passende Länge geschnittenen Schilfstängeln gefüllt.

Zum Schluss gab es noch Getränke und Brötchen und alle waren mit ihrem Werk sehr zufrieden - jetzt können die Wildbienen kommen!

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig
in diesem Projekt unterstützt hat.

 








Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station





Weidenbasteln und Wildbienenhotels (19.03.2014)

Mit viel Spaß und Kreativität wurden am 1. Februar und 1. März in der Biologischen Station von insgesamt 57 TeilnehmerInnen Weidenkörbchen und -körbe und Dekoratives für Wohnung und Garten gebastelt. Vogelfutterhäuschen waren neu im Angebot, aber auch die bewährten Fackeln für Lichter oder Blumen, Weidenkugeln und -herzen waren stark nachgefragt.

Am 15.3. wurden von 23 Teilnehmern - darunter 6 Kinder und 2 behinderte Menschen - mit viel Spaß und Ausdauer kleine Wildbienenhotels zusammengeschraubt und gehämmert und mit Holz; Schilf und Staudenstängeln befüllt.

 






Die Störche sind wieder da!

Wer momentan aufmerksam durch den Kreis fährt, hat sie vielleicht schon beobachten- die Weißstörche sind wieder da und das sogar schon einen Monat früher als letztes Jahr.

Jetzt bleibt abzuwarten, ob auch die vier neuen Storchennester der Biologischen Station Ravensberg, die in den letzten zwei Jahren aufgestellt wurden, gut angenommen werden und wir uns im Sommer über Nachwuchs freuen können.

 





Der Frühling lockt die Spürnasen in die Natur

Es heißt wieder Spaß und Spiel in der Natur für die Kids. „Es gibt auf den Pfaden reichlich zu entdecken: natürlich den Wald an sich, mit all seinen faszinierenden Geheimnissen und die Spielstationen mit den spannenden Spielen. So ganz neben dem Toben und Entdecken lernen die Kinder auch etwas über die Natur.

Die Spürnasenpfade stehen damit auch für Erlebnispädagogik, die zur Verbesserung von Wahrnehmung und Wissen über die Natur beiträgt und zugleich Verantwortung im Umgang mit der belebten Umwelt vermittelt.

 

Aufenthalte im Wald bilden die beste Grundlage für eine positive Beziehung zur Natur- und auch zu sich selbst.

Seit sechs Jahren gibt es jetzt schon die Spürnasenpfade im Kreis Herford. Im Schweichelner Wald befindet sich einer der 4 Pfade,auf dem in diesem Jahr am 15. März die erste Führung stattfindet.In 580 Führungen wurden bisher insgesamt fast 12.000 Kinder über die 4 Pfade geführt.
Der Erhalt und die Führungen durch die Exkursionsleiter sind nur durch Spenden möglich. Nur dadurch ist es möglich, diese attraktive Einrichtung für die Kinder aus der Region zu erhalten.

Seit 2010 unterstützt die Sparkasse Herford und die Stiftung der Sparkasse Herford die Unterhaltung der Pfade und die Führungen. Nur mit ihrer Unterstützung können die Spürnasenpfade erhalten werden und für die Kinder und Familien zu dem günstigen Preis von 25,00 € für eine Führung. Ohne sie wäre das Spielen im Wald auf den Pfaden schon lange nicht mehr möglich.

Viele Familien nutzen zusätzlich die einzelnen Spielstationen spontan oder leihen sich den Rucksack beim Rathaus in Hiddenhausen aus. Die Spürnasenpfade haben sich zu einer sehr beliebten Freizeit, Schul- und Kindergarteneinrichtung entwickelt. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Auch bei den Eigentümern der Grundstück und bei der Forst bedankt sich die Biologische Station Ravensberg.






Pflege und Ökologie der Streuobstwiese - ein Praxisseminar für die Freiwilligen!

Neun Teilnehmer, darunter die beiden Bundesfreiwilligen unserer Station - ließen sich von Georg Borchard an zwei Tagen fachkundig vorführen, wie man eine Streuobstwiese pflegt und unterhält. Ein wesentlicher Schwerpunkt dabei war der Baumschnitt gerade auch junger Bäume - für die weitere Entwicklung der hochstämmigen Sorten von grundlegender Bedeutung. Hier musste jeder einmal anpacken - auf dem Foto ist es Adrian Brod, der ganz praktisch probieren darf, wie man das macht.

 

In Rödinghausen war es eine Obstbaumallee und in Bünde eine Obstwiese, an denen geübt werden konnte. Am Ende des Streuobstwiesen-Seminars wissen die Teilnehmer auch, warum die Streuobstwiesen so wichtig für die Kulturlandschaft sind. Sie kennen die Bedeutung dieser speziellen Lebensräume für unsere Natur, wissen, warum und wie man Obstbäume schneidet und wie eine Obstwiese gepflegt wird. Aber auch Gruppendynamik und soziales Verhalten sind wichtiger Lehrinhalt unseres Seminares. Das Schneiden, Verpacken, Verladen und Abtransportieren des Obstbaumschnittgutes funktioniert nur, wenn alle mit anpacken und viele Arbeiten sind viel besser im Team zu schaffen.





Letzte Weiden in dieser Saison geschnitten
Die Biologische Station beendet die Schnittsaison 2013/2014 - Pflege maßgeblich gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Herford (05.03.2014)

Am Spenger Mühlenbach haben die vier "Praktis" der Station an einem etwas komplizierten Standort die letzten Kopfweiden in diesem Winter zurück geschnitten. Eng angrenzend an einem schönen Siek mit feuchten Wiesen stehen die 9 Weiden direkt an Gartengrundstücken, so dass die abgesägten Äste nur in eine Richtung fallen durften: weg von den Gärten! "Gut, dass dies der letzte von insgesamt 17 Standorten ist, den wir schneiden!" merkten die inzwischen sehr versierten Kopfbaumpfleger der Station an. "Weil wir jetzt viel besser wissen wie es geht, schaffen wir auch einen solchen, schwierigen Standort ohne Probleme!".

 

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig
in diesem Projekt unterstützt hat.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

Viele der Äste mussten mit Seilen in die gewünschte Richtung gezogen werden - zeitgleich mit dem Absägen am kopfartigen Stamm. "Fertig!" konnten die Vier am Freitag, den 28.2.2014 dann endlich sagen, 256 Weiden haben sie geschafft, eine beachtliche Zahl. Ab dem 1.3. dürfen nach dem Landschaftsgesetz in NRW keine Gehölze mehr in der freien Landschaft abgesägt werden, um Tiere und Pflanzen in ihrer Entwicklung nicht zu stören. Bei 23 Weiden im NSG Blutwiese und Werfener Bruch halfen die ehrenamtlichen Helfer des BUND tatkräftig mit.

Da die staatliche Förderung für den Kopfweidenschnitt schon lange zusammengekürzt wurde, konnte die Station zur Bewältigung der Kosten auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen. "Die Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse hilft uns sehr, die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten", bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden




Bezirkskonferenz Naturschutz (26.02.2014)

In Detmold tagte am 14.2.2014 nach langer Pause wieder einmal die Bezirkskonferenz Naturschutz: ein nichtstaatlicher Zusammenschluss von vielen Beteiligten im Naturschutz: von der Forstverwaltung über die Behörden, den Landwirten bis zu den ehrenamtlichen Naturschützern in OWL. Die Regierungspräsidentin Frau Thomann-Stahl eröffnete die gut besuchte Veranstaltung, zu der Karsten Otte als Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz eingeladen hatte. Ein Thema war die problematische Beziehung zwischen


erneuerbaren Energien und Biodiversität. Dazu hielt der bekannte Ornithologe und Naturschützer Dr. Marin Flade aus Brandenburg einen sehr pointierten Vortrag. Für die Situation in OWL versuchte Klaus Nottmeyer von der hiesigen Station, Windkraft und Biogas aus der Sicht des Artenschutzes einzuschätzen. Dabei wurde deutlich, dass in Teilen der Region der kritische Wert z.B. für den Rotmilan bei der Anlage von Windenergieanlagen ganz offensichtlich schon überschritten ist.

Den Orginalartikel finden Sie auf unserer Homepage im Pressespiegel 2014.






Viel geschafft auf der alten Kleinbahntrasse in Exter
(18.02.2014)

Mit über 40 Aktiven gelang es dem Forum Natur in bewährter Weise eine gewaltige Aufgabe in kurzer Zeit zu schaffen: unter der Führung von Dr. Neddermann, dem ortskundigen Landwirt Detering und Naturschützer Dieter Marten wurde eine lange Strecke Gehölze auf der alten Trasse der Kleinbahn zurück geschnitten, damit in den dichten Gehölzen wieder vermehrt Tier Unterschlupf und Brutplätze finden. Vier Leute von der Biostation halfen nicht nur tatkräftig mit, wir hatten auch einen Tag vorher schon mit den Arbeiten vor Ort begonnen. Zum Abschluss gab es wie immer eine sehr gute und heiße Suppe, die der Eigentümer – die Stadt Vlotho – gespendet hatte.

 










Der neue Naturradwanderführer ist online!
(14.01.2014)

Die Biologische Station Ravensberg hat im Auftrag des Kreises den Naturradwanderführer erstellt, der alles Wissenswerte über den Kreis Herford vorstellt, was für den aktiven Freitzeitradler von Interesse ist.

Dabei steht die besondere Verbindung von Mensch und Landschaft im Vordergrund. Dazu kommt ein informatives Kapitel über die wichtigsten Eckdaten der Natur im Kreis Herford. Als zusätzliches, besonderes Angebot präsentiert der Wanderführer fünf große, thematisch gebündelte Fahrradrouten, auf denen der interessierte Radfahrer die beschriebenen Besonderheiten im Kreis Herford erradeln kann.

Weiter Informationen zum neuen Naturradwanderführer und zu weiteren individuell ausgearbeiteten Routen finden Sie auf fahr-im-kreis.de.

 

Der Naturradwanderführer

Der Naturradwanderführer

Der Naturradwanderführer





Das neue Programmheft 2014 ist da!
(14.01.2014)

Auch im Jahr 2014 ist die Biologische Station mit einem eigenen Programm dabei: es um-fasst 22 Veranstaltungen über Natur und Naturschutz im Kreis Herford! Auch für Kreative gibt es reichlich Angebote!

Die Programme liegen ab sofort in zahlreichen Apotheken, Naturkostläden, Sparkassen, Buchhandlungen, Büchereien etc. und in den Rathäusern in der Umgebung aus.

Weitere Informationen und auch eine Downloadmöglichkeit finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen.

Ein Dankeschön für die freundliche Unterstützung geht an die Siftung der Sparkasse Herford.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

 

Programm 2014





Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt! - Die Biologische Station und der BUND pflegen 16 Kopfweiden (14.01.2014)

An die 5000 Kopfweiden haben die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford gepflegt - seit nunmehr fast 20 Jahren und immer wieder mit großer ehrenamtlicher Unterstützung des BUND! Am letzten Samstag trafen sich über 30 Aktivisten im Werfener Bruch und schnitten 16 Kopfbäume.

Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Wie am Standort auf der Fläche der Familie Obermann in Werfen findet man sie meist am Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung fanden die Bäume Verwendung und sie lieferten jahrhundertelang Flechtmaterial für Körbe und anderes. Durch das regelmäßige Abschneiden der Äste bilden sich Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Die rissige Rinde und zahlreiche






Höhlen im weichen Holz einer alten Kopfweide sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Feldsperlinge und Fledermäuse. In Werfen sind die Weiden besonders wichtig: Hier ist der Schwerpunkt der kleinen Population der im Kreis sehr seltenen Steinkäuze, die Kopfweiden über alles schätzen!

Diese Kopfbäume müssen regelmäßig geschnitten werden, weil sie sonst auseinander zu brechen drohen. Da die staatliche Förderung gekürzt wurde, kann für die Bewältigung der Kosten auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgegriffen werden. „Diese Unterstützung hilft uns sehr, die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station.

Über 30 Helfer kamen zusammen, so dass bis zu obligatorischen Suppe (Dank an die Eigentümer, Familie Obermann!) alles quasi besenrein hinterlassen wurde – denn Absägen der Äste ist eine zwar anstrengende und auch anspruchsvolle Tätigkeit - das Aufräumen dauert immer viel länger und war dank vieler fleißiger Hände schnell geschafft!

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden






Freiwillige Helfer bei Kopfweidenschnittaktionen im Werfener Bruch herzlich willkommen! (06.01.2014)

Eine gemeinsame Schnittaktion mit dem BUND findet am 11.01.2014 ab 9:30 Uhr in Bünde - Werfener Bruch statt: ca. 14 Kopfweiden müssen gepflegt werden. Nach getaner Arbeit wartet eine warme Suppe auf die fleißigen Naturschützer.
Der Treffpunkt ist beim Hof Hagemeier, Wittholzstraße 55 in 32257 Bünde.

In diesem Winter folgt am 15.02.2014 noch eine weitere gemeinsame Großschnittaktion in Vlotho. Der genau Standort wird noch bekannt gegeben.