Archiv der aktuellen Meldungen 2010

Die Mitarbeiter der Biologischen Station wünschen ein frohes Weihnachtsfest
   (23.12.2010)
Gemeinsame Kopfweidenschnittaktion im NSG Vlothoer
   Weserwiesen (15.12.2010)
Den Weiden werden wieder die Köpfe gestutzt! (10.12.2010)
Obstbäume an der Rilkestraße gepflanzt (30.11.2010)
Mein neuer Obstbaum (25.11.2010)
Landunter im Enger Bruch (15.11.2010)
110 Teilnehmer auf den geführten Radwanderungen (04.10.2010)
Massenandrang bei Gut Böckel (20.09.2010)
Dachverband der Biostationen und WWE im Landtag
   (17.09.2010)
Minister besucht Stand der Biostation auf dem Apfeltag Otte
   (15.09.2010)
Erste geführte Rad-Wanderung ein voller Erfolg (06.09.2010)
Radfahren mit kundiger Führung - Auftakt in Spenge am 03.09.2010
   (26.08.2010)
Besuch aus dem Landtag (23.08.2010)
Die neuen FÖJler sind da! (18.08.2010)
Heumahd unter guten Bedingungen (22.06.2010)
Fünf Fahrrad-Feierabendrouten sind fertig (15.06.2010)
Unternehmerfrühstück in der Biologischen Station (27.05.2010)
Naturveranstaltungen für Kinder kommen sehr gut an (28.04.2010)
www.fahr-im-kreis.de ist online (28.04.2010)
Sparkasse Herford finanziert 100 Führungen (22.04.2010)
FöJler untersuchen Molche! (16.04.2010)
Pünktlich zu Ostern: die Kiebitze sind wieder da! (08.04.2010)
Weidenkreativ-Tag mit Rekordzahlen 19.03.2010)
Saisonende beim Kopfweidenschnitt (11.03.2010)
Erste Hilfeschulung für die Spürnasenbegleiter (03.03.2010)
BUND Kopfweidenaktion (18.02.2010)
Kreativ mit Weiden basteln(18.02.2010)
Naturschützer haben Herz für Schnepfen (15.02.2010)
Gemeinsame Kopfweidenschnittaktion in Herford/Eickum
   am 13.02.2010 (08.02.2010)
Haubentaucher landet auf Stiftstraße (01.02.2010)
Programmheft 2010 (01.02.2010)
Landesverdienstorden für Dr. Ulrike Letschert (19.01.2010)
Winterfütterung für Vögel (19.01.2010)
Neue Rote Liste NRW 2008 (04.01.2010)






Liebe Freunde, Förderer, Mitglieder, Mitstreiter und Kollegen!

Vorstand und Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford wünschen Ihnen und Euch ein friedliches Weihnachtsfest!

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit - verbunden mit den besten Wünschen für 2011!

Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg wünschen frohe Weihnachten
  
Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg wünschen frohe Weihnachten






Gemeinsame Kopfweidenschnittaktion im NSG Vlothoer Weserwiesen

Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg, die Kreisgruppe des BUND und viele Helfer von der Waldjugend Hiddenhausen brachten am Samstag Weiden in Bestform (15.12.2010)

Trotz schlechten Wetters versammelten sich am Samstag, den 11 Dezember, 24 fleißige Helfer in Vlotho um gemeinsam 20 Kopfweiden zu schneiden. Treffpunkt war der Weserhafen - von dort ging es in das Naturschutzgebiet Vlothoer Weserwiesen.

Die letztmalig vor 6 Jahren geschnittenen Kopfweiden sind ca. 80 Jahre alt und stehen direkt am Treidelpfad. Ab 9:30 Uhr ratterten dann die Kettensägen. Lange gerade Äste wurden zu Tippistangen, biegsame Zweige zu Flechtmaterial und dickes Stammholz zu Setzstangen für neue Kopfweiden (Stecklingen) verarbeitet. Alles, was nicht mehr verwendet werden konnten, wurde Vorort gleich gehäckselt.

Alle packten kräftig mit an, so dass die Arbeiten zügig voran gingen. Selbst die Kleinsten halfen fleißig mit, die abgesägten Äste zum Häcksler zu tragen, so dass ein großer Anhänger in kürzester Zeit voll war.

Nach getaner Arbeit wurden vom Besitzer der Weiden eine leckere Suppe gestellt. So wurde die Aktion durch ein gemeinsames Essen im Windschatten einer langen Feldhecke abgerundet.

Zum Fototermin für die Zeitung versammelten sich alle Helfer vor den schon geschnittenen Kopfweiden
Foto: Zum Fototermin für die Zeitung versammelten sich alle Helfer vor den schon geschnittenen Kopfweiden

Weitere Informationen zu der Schnittaktion entnehmen Sie bitte dem Bericht der regionalen Presse in unserem Pressespiegel

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden






Den Weiden werden wieder die Köpfe gestutzt!

Die Biologische Station hat mit der neuen Schnittsaison begonnen und bietet Weidenschnitt und Beratung zum Bau von Weidenobjekten an (10.12.2010)

Seit nun 15 Jahren schneiden die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford mit ihren Zivildienstleistenden und Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr Kopfbäume im Kreisgebietet- vor allem die Bäume , deren Pflege schon seit langem nicht mehr durchgeführt wurde. Vor einigen Tagen schon hat die neue Schnittsaison 2010/2011 begonnen. Ob alle für diesen Winter geplanten 482 Kopfweiden gepflegt werden können, hängt stark von der Witterung ab. Optimal sind die Bedingungen im Moment - bei gefrorenem Boden können die meist an sehr feuchten Standorten wachsenden Bäume gut erreicht werden.

 

Dennis Böse, Kai Wehrenbrecht, Philipp Schneider und Lisa Schildan schneiden die erste Kopfweide

Foto: Dennis Böse, Kai Wehrenbrecht, Philipp Schneider und Lisa Schildan von der Biologischen Station schneiden die erste Kopfweide

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig in diesem Projekt unterstützt.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

Für die Bewältigung dieser arbeitsintensiven Aufgabe kann die Station auch in diesem Winter auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen , da die staatliche Förderung schon lange zusammengekürzt wurde. „Die großzügige Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford hilft uns die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten“, bedankt sich Thomas Wehrenberg, zuständiger Mitarbeiter der Biologischen Station. Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft. Man findet sie häufig an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.v.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden der Bäume bilden sich nach und nach erhebliche Verdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Fällt die Pflege aus, werden die Bäume „kopflastig“, sie drohen auseinander zu brechen. Bevor das vielerorts passieren konnte, wurden sie vorsorglich ganz entfernt. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum aber wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Käfer, Schmetterlinge, Vögel und Fledermäuse.

Mit dem Standort am Hof Linke beginnt die Biologische Station mit dem Schnitt der ersten 46 Kopfweiden in dieser Saison. Es folgen noch mehrere Großschnittaktionen, bei denen dann auch mehrere Stationsmitarbeiter und Freiwillige helfen werden. Das dort gebündelte Schnittgut kann nun je nach Bedarf bearbeitet werden. Denn die Weiden bieten nicht nur Tieren Unterschlupf, das Schnittgut besonders geeigneter Kopfweiden wird auch als grünes Baumaterial in Kindergärten, Schulen und vermehrt auch in Privatgärten verwendet. Mit viel Phantasie und etwas Geschick entstehen Tipis, Schiffe, Schlangen, Irrgärten oder Rankenhilfen.

Die Biologische Station bietet ab sofort wieder komplette Bausätze mit Schnittmaterial oder auch Steck- und Flechtweiden gegen eine Aufwandsentschädigung an. Interessierte können sich ab jetzt bei der Biologischen Station melden!








Obstbäume an der Rilkestraße gepflanzt

Gemeinde Rödinghausen stellt zusammen mit der Biologischen Station alte Allee wieder her (30.11.2010)

Die traditionellen Obstbaumallen durchzogen schon in früher Zeit die Landschaftselemente Ostwestfalens. Bis heute sind sie ein wichtiger Bestandteil der Straßen und Wege. Schon früher bestanden die Obstbaumalleen aus mehreren Obstsorten, zumeist Äpfel und Birnen, aber auch Zwetschgen und Kirschen fanden sich am Straßenrand. Die Bäume waren Allgemeingut - gepflanzt zu Anlässen wie Hochzeit oder Geburt - und halfen bei der Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst. Die Baumreihen dienten auch der Orientierung, ebenso fanden viele Tierarten hier Unterschlupf und Nahrung.

 

Klaus Brinkmeier, Ernst-Wilhelm Vortmeyer von der Gemeinde Rödinghausen sowie Thomas Wehrenberg und Georg Borchard von der Biologischen Station weihen die Obstbaumallee ein

Foto: Klaus Brinkmeier, Ernst-Wilhelm Vortmeyer von der Gemeinde Rödinghausen sowie Thomas Wehrenberg und Georg Borchard von der Biologischen Station weihen die Obstbaumallee ein

Mehr Informationen zu unserem Obstwiesenprojekt finden Sie hier

Auch die Rilkestraße in Rödinghausen, die nördlich des idyllisch gelegenen Gutes Böckel verläuft, war schon viele Jahrzehnte von einer Allee gesäumt. Doch durch Krankheiten, Schädlingsbefall sowie dem Straßenverkehr verminderten sich die Bestände. Ebenso vielen etliche Bäume dem Orkan Kyrill zum Opfer. Doch dieser Verlust wurde nun ausgeglichen. Mit der Pflanzung von 45 Bäumen hat die Gemeinde mit der tatkräftigen Unterstützung der Biologischen Station Ravensberg die Allee wieder aufgewertet. Nach Abstimmung mit dem Anlieger, der die angrenzenden Flächen landwirtschaftlich nutzt, wurden beiderseits der Straße 40 Obstbäume und 5 Linden gepflanzt. Verschiedene Zwetschgen, Äpfel und Birnensorten bilden nun zusammen mit den noch verbliebenden Bäumen eine ansehnliche Obstbaumalle. In den nächsten Jahren wird die Biologische Station die noch jungen Pflanzen pflegen, damit sie zu kräftigen Bäumen heranwachsen und so die Allee nachhaltig erhalten bleibt.







Mein neuer Obstbaum- fast 300 Obstbäume wechseln den Besitzer
(25.11.2010)

Goldparmäne, Prinzeß Noble, Ravensberger und Westfälischer Frühapfel- das sind nur vier von diversen alten westfälischen Apfelsorten. Aufgrund ihrer besonderen Geschmäcker, der Robustheit und der Angepasstheit an Klima und Boden unserer Region, sind sie bei vielen Obstliebhabern in Ostwestfalen entsprechend begehrt. Auch der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford ist sowohl der Erhalt als auch die Ergänzung der Streuobstwiesen in der Region Ravensberg seit nun 16 Jahren stets ein hohes Anliegen. Ein großes Projekt, dessen Erfolg sich in Zahlen widerspiegelt: Seit der Gründung des Obstwiesenprojektes 1995 wurden in Kreis Herford und Umgebung mehr als 4500 Obstbäume verteilt und gepflanzt. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann!

Am 19. November 2010 war es mal wieder soweit: Fast 300 Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume wechselten den Besitzer.

 

Vincent, Janick und Lisa sortieren die Bäume für die Verteilaktion

Lisa sortiert die Bäume nach den zukünftigen Besitzern

Dabei wurden zunächst die von der Baumschule Eickermann gelieferten Obstbäume nach Alphabet und hinterher nach den Namen der Kunden geordnet, um den Überblick über eine schon ziemlich große Menge an Obstbäumen zu gewährleisten. Die Größe der Bestellungen reichten von zwei bis drei Einzelbäumen für den Garten bis zu 40 und mehr Bäumen für Obstwiesen. Alle Zivildienstleistenden und Praktikanten im Freiwilligen ökologischen Jahr packten kräftig mit an, den gesamten Überblick über die Verteilaktion als Ganzes hat Susanne Schütte, die zusammen mit Frau Dr. Ulrike Letschert das Projekt leitet.

Das ganze Jahr über kann man über die Biologische Station alte Apfel- und andere Obstsorten bestellen. Eine individuelle Beratung zur Auswahl der Sorten wird natürlich mit angeboten, um die Bestellung auf die Vorlieben der Kunden zuzuschneiden. Geschmack, Konsistenz und Nutzung unter Berücksichtigung der Ansprüche, die jede einzelne Sorte stellt, sind beispielsweise solche Fragen, die bei der Beratung geklärt werden und so bei der Auswahl für bestimmte Sorten helfen.

Alles aus Liebe zum heimischen, historischen Obst.
16 Jahre Streuobstwiesenprojekt in der Region Ravensberg, und der Erfolg geht weiter!

Mehr Informationen zu unserem Obstwiesenprojekt finden Sie hier

Eine neue Bestellliste für das nächste Jahr steht ihnen ab jetzt zur Verfügung. Bestellungen werden bis Ende September 2011 entgegen genommen.







Landunter im Enger Bruch
(15.11.2010)

Es gab zwar wenig Vögel, aber dafür viel Wasser:
Bei der Exkursion der Biologischen Station am letzten Sonntag zeigte sich das Bruch als Seenland-schaft. Sogar die Wege waren z.T. komplett unter Wasser verschwunden.

 

Landunter im Enger Bruch

Die Interessenten, die dem schlechten Wetter trotzen, wurden durch schöne Beobachtungen mehr als belohnt. Neben einem Sperber, der plötzlich auftauchte, waren über 150 Stockenten weder zu übersehen noch zu überhören. Dazu kamen etwa 8 der viel kleineren Krickenten als Zugvögel. Ein Kormoran flog Kreise über den Wasserflächen, zwei wirklich späte Kiebitze zogen eilig nach Süden über das Bruch. Neben den Singvögeln, wie Gimpel, Kohl-, Blau- und Sumpfmeise sowie Zaunkönig und Rotkehlchen suchten über 30 Graugänse und mindestens drei Nilgänse das Gebiet auf. Nachdem man schon etliche Zeit herumgeschaut hatte, erfreuten sechs auffliegende Bekassinen die Vogelfreunde, die den gut zu beobachteten Durchzüglern deutlich die extrem langen Schnäbel ansehen konnten. Egal zur welchen Zeit im Jahr, im Enger Bruch gibt es immer etwas zu entdecken!







110 Teilnehmer auf den geführten Radwanderungen.
(04.10.2010)

Die Biologische Station Ravensberg hat im Sommer/Herbst 2010 acht geführte Radwanderungen auf den neuen Naturtouren im Kreis Herford veranstaltet. Bei Sonne aber z.T. auch regnerischen Wetters haben insgesamt 110 Teilnehmer mit uns die Routen erlebt – alle waren von dem neuen Angebot begeistert.

Auch die regionale Presse fand unsere Naturtouren besonders interessant und berichtete in 20 Artikeln ausführlich über unser neues Angebot:
siehe Pressespiegel

 

Auf der letzten der 8 geführten Radtouren ging es durch den Nordosten von Herford

Mehr Informationen unter
www.fahr-im-kreis.de






Massenandrang bei Gut Böckel (20.9.2010)

Mehr als 85 Interessenten aus ganz NRW - ja, sogar ein Wanderer aus den Niederlanden war extra aus Venlo angereist - folgten der Einladung der Landesgemeinschaft Natur und Umweltschutz (LNU), dem WDR – und der Biologischen Station. Die „Kult-Wanderung“ von Eckhard Möller und Klaus Nottmeyer auf den Spuren von Alexander Koenig und Rainer Maria Rilke rund um das stattliche Rittergut Böckel passte wunderbar in die landesweite Reihe „Der Natur auf der Spur“. 20 dieser Wanderungen werden von WDR jährlich intensiv beworben und auch teilweise begleitet. So marschierte während der ganzen vier Stunden und den ca. 8 Kilometern um und durch das Voßholz bei Böckel eine Mitarbeitern von WDR Bielefeld mit. Einen schönen Beitrag mit O-Tönen von der Wanderung strahlte der Hörfunk WDR5 unter seiner Sendung „Westblick“ am nächsten Tag landesweit aus. So kann man hören, wie Eckhard Möller den „coolsten Kopfbaum im Kreis Herford“ ankündigt oder wie Klaus Nottmeyer mitten im Wald felsenfest davon überzeugt ist, dass „genau hier, an dieser Stelle Rilke gestanden hat“!

Das Foto zeigt die Wandergruppe in einem kleinen Siek, wo Eckhard Möller wie immer höchst anschaulich erklärt, wie sich Lößlehm anfühlt – „wie Staub eben“!

Wanderung um Gut Böckel

Die Mitarbeiter und Mitglieder der Bostation gratulieren an dieser Stelle dem unentwegten Vogelgucker, Naturschützer und Heimatpfleger Eckhard Möller zum 60. Geburtstag - genau einen Tag nach dieser Wanderung!

Eckhard, mach weiter so und bleib wie du bist!!







Dachverband der Biostationen und WWE im Landtag (15.09.2010)

Die Biologischen Stationen in NRW und das WWE-Projekt sind seit Mittwoch, den 15.9.2010 mit einer Doppelausstellung im Landtag in Düsseldorf präsent. In einer gut besuchten kleinen Feierstunde eröffnete der Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg die Ausstellung am letzten Mittwoch. Unter anderem sagte der Landtagspräsident: „Ich freue mich sehr, dass Ihre großartige Arbeit zum Wohle des Naturschutzes (...) für die kommenden Tage einer breiten Öffentlichkeit hier im Landtag präsentiert werden kann. (...) Das "Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else", das von der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford betreut wird, zeigt schon mit seinem einfühlsamen Untertitel "Bachgeflüster"  bereits, worum es geht!“

Auf 15 schön grünen und von weitem schon sehr ansprechenden Infotafeln wirbt das WWE sich als landesweit herausragendes Pilotprojekt.

Die Biologischen Stationen sind mit ihrem Dachverband und mit ausgewählten Projekten vertreten: Die ABU Soest zeigte ihr Mittelgebirgsprojekt, die Dürener Station trumpft mit einem Biberpräparat und beeindruckenden Fraßspuren auf, die Euskirchener zeigen ihr Projekt „Bachpassagen“ , die Kollegen von der Urdenbacher Kämpe zeigen beispielhafte Redynamisierungsmaßnahmen. Von der Station in Oberberg sind zwei digitale Bilderrahmen mit Informationen zu Gewässerschutzmaßnahmen zu sehen und aus Wuppertal kommt eine schöne Stellwand zur Wupper im Flüsterwald.

Für den Dachverband sprach ihr Vorsitzender Klaus Nottmeyer, der insbesondere die vielfältige Projektarbeit der Stationen hervor hob. Alle Stationen in NRW erhalten derzeit 6 Mio. € Landesmittel; allein das Projekt WWE, das vor fast 10 Jahren mit Hilfe der ortsansässigen Station ins Leben gerufen wurde, hat ein Volumen von 3,75 Mio. € - allein in 2010.

Bereits am Eröffnungstag kam es zu vielen angeregten Gesprächen mit Parlamentariern – unter anderem interessierte sich der neue Umweltminister Johannes Remmel sehr für die Gewässerprojekte – ebenso wie der neue Vorsitzende des Umweltausschusses des Landtages, Friedhelm Ortgies.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.9. im Landtag zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf dieser Seite des Gewässerentwicklungsprojektes www.weser-werre-else.de .

Das Foto zeigt von links: Klaus Nottmeyer (Dachverbandsvorsitzende der Biostationen), Ralf Isemann (WWE-Projekt), Christian Dahm und Angela Lück (MdL), Friedhelm Ortgies (Vors. Umweltausschuss Landtag) und Eckhard Uhlenberg (Landtagspräsident)
Das Foto zeigt von links: Klaus Nottmeyer (Dachverbandsvorsitzende der Biostationen), Ralf Isemann (WWE-Projekt), Christian Dahm und Angela Lück (MdL), Friedhelm Ortgies (Vors. Umweltausschuss Landtag) und Eckhard Uhlenberg (Landtagspräsident)







Minister besucht Stand der Biostation auf dem Apfeltag Otte.
(15.09.2010)

Es schmeckte dem hohen Besuch aus Düsseldorf ganz offensichtlich: Von Susanne Schütte kennerhaft angeleitet, ließ sich der neue Umweltminister des Landes NRW, Johannes Remmel, die alten, einheimische Apfelsorten schmecken. Am Stand der Station auf dem Apfeltag Otte lagen sie auf dem Tisch mit vielen zusätzlichen Informationen.

 

Umweltminister des Landes NRW, Johannes Remmel, am Stand der Biostation auf dem Apfeltag Otte

Mehr Informationen zu unserem Obstwiesenprojekt finden Sie hier

Der Minister entpuppte sich als Apfel-Gourmet und zeigte sich besonders interessiert an Alkmene, Gravensteiner und Prinzeß Noble. Schmackhafte Sorten, die auf einer Obstwiese stehen könnten, die er sich immer schon einmal anlegen wollte. Als Grundlage für seinen lobenswerten Entschluss bekam Herr Remmel die Obstbroschüre geschenkt, die von der Station gemeinsam mit der Stiftung für die Natur herausgegeben wurde (3. Auflage, erstellt von Hans-Joachim Bannier). Erst nach etlichen Minuten und zahlreichen, probierten Apfelsorten konnte sich der neue Minister losreißen. Er zeigte sich beeindruckt von der langjährigen praktischen Projektarbeit der Biologischen Station im Bereich Obstwiesenschutz. In 15 Jahren hat die Station schon über 4.000 Hochstammobstbäume verteilt, die auf den Obstwiesen der Region nachgepflanzt wurden. Auch in diesem Jahr können wieder schöne alte Sorten bei der Station bestellt werden. Ob für Garten oder Streuobstwiese, für jeden Standort und Geschmack ist Obstbaum dabei.

Bestellungen werden bis Ende September entgegen genommen!







Erste geführte Radwanderung ein voller Erfolg.
(06.09.2010)

Sie war ein voller Erfolg, die erste der insgesamt acht Führungen, die von der Biologischen Station in diesem Jahr angeboten werden, um die neuen Fahrrad-Naturrouten bekannt zu machen. An der Werburg in Spenge starteten 21 interessierte Radler - ganz offiziell angekündigt von der stellvertretenden Bürgermeisterin Ruth Pilgrim. Von der Stadtverwaltung radelte Dirk Placke mit, der auch bei der Ausarbeitung der neuen Route mitgeholfen hat. Thomas Nieling, Leiter des Projektbüros des Kreises Herford fuhr auch mit - als Auftraggeber und auch ganz praktisch als Schlussfahrer. Denn der Kreis Herford bewirbt sich beim Landesverkehrs-ministerium um die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft »Fahrradfreundliche Gemeinden, Städte und Kreise« Nordrhein-Westfalens ab 2011. »Im nächsten Jahr soll eine Kommission zur Prüfung der Bewerbung kommen«, sagte Nieling. Die zusätzlichen Angebote für Wochenend- und Freizeitradler wie das »Radfahren in der Natur« vervollständigen das breite Spektrum im Kreis Herford.

 

21 interessierte Radler nahmen an der Auftaktveranstaltung durch Spenge teil

Die nächsten Touren:

Fr. 10.09.2010 15.00 Uhr Route Hiddenhausen
Treffpunkt Parkplatz Holzhandwerksmuseum in der Maschstraße 16 (Gut Hiddenhausen)

Sa. 11.09.2010 15.00 Uhr Route Bünde
Treffpunkt Radstation Bahnhof Bünde

Fr. 17.09.2010 15.00 Uhr Route Kirchlengern
Treffpunkt Parkplatz Kirche Kirchlengern an der Lübbecker Straße / Auf der Wehme

Sa. 18.09.2010 15.00 Uhr Route Löhne
Treffpunkt Parkplatz Schulzentrum/Stadion Goethestraße, Melbergen

Fr. 24.09.2010 15.00 Uhr Route Vlotho
Treffpunkt Vlothoer Hafen

Sa. 25.09.2010 15.00 Uhr Route Enger
Treffpunkt Platz vor der Kirche und dem Widukind-Museum im Zentrum von Enger

Fr. 01.10.2010 15.00 Uhr Route Herford
Treffpunkt Parkplatz Eimter Straße (Höhe Bodelschwinghstraße) am Westeingang vom Friedhof "Ewiger Frieden"

Dauer: jeweils 2-3 Stunden

Von der Werburg aus ging es zum Schloss Mühlenburg mit einer alten Tanzlinde, der so genannten »Freiligrath-Linde«, unter der einst der Dichter aus Detmold gerastet haben soll. Klaus Nottmeyer, Leiter der Biologischen Station Ravensberg, gab an über 15 Standorten der fast 26 km langen Route viele Informationen über Natur, Landschaft und Geschichte. Vom Waldgebiet „Katzenholz“ fuhren die Naturradler zum Nagelsholz, wo vor über 30 Jahren ein Regionalflughafen entstehen sollte. Über das Quellgebiet des Beckendorfer Mühlenbaches, die Rötekuhlen in Bardüttingdorf führte der Biologe über landschaftlich sehr reizvolle Wanderstrecke entlang der Warmenau bis zurück zur Werburg. Von den Mitfahrern kam viel Lob und der Kommentar: In Hiddenhausen und Bünde nächste Woche sind wir wieder dabei!

Mehr Informationen unter www.fahr-im-kreis.de





Radfahren mit kundiger Führung - Auftakt in Spenge am 03.09.2010!
Biologische Station begleitet neuartige Radtouren durch Natur und Landschaft (26.08.2010)

Die Biologische Station Ravensberg bietet auf den neuen Fahrrad-Naturrouten geführte Radtouren im Sommer 2010 an. Alle Termine stehen jetzt fest.

Das Angebot richtet sich an alle, die Spaß am Radfahren und Interesse an unserer naturnahen, landschaftlich schönen und interessanten Umgebung haben. Die Rundtouren gehen vorbei an Jahrhundertlinden, Wasserschlössern, Feuchtwiesen und Bauernwäldern, Gedenksteinen, Obstwiesen, Kopfweiden und herrlichen Aussichtspunkten. Auf diese Weise kann man ganz neue Einblicke in die Landschaft des Kreises Herford gewinnen - ganz bewusst z.T. auch abseits der „üblichen Radwege“!

Mehr Informationen unter www.fahr-im-kreis.de

 

Mitarbeiter der Biologischen Station auf der Naturroute in Kirchlengern

Fr. 03.09.2010 15.00 Uhr Route Spenge
Treffpunkt vor der Werburg in Spenge, Werburger Straße

Fr. 10.09.2010 15.00 Uhr Route Hiddenhausen
Treffpunkt Parkplatz Holzhandwerksmuseum (Gut Hiddenhausen)

Sa. 11.09.2010 15.00 Uhr Route Bünde
Treffpunkt Radstation Bahnhof Bünde

Fr. 17.09.2010 15.00 Uhr Route Kirchlengern
Treffpunkt Parkplatz Kirche Kirchlengern

Sa. 18.09.2010 15.00 Uhr Route Löhne
Treffpunkt Parkplatz Schulzentrum/Stadion Goethestraße, Melbergen

Fr. 24.09.2010 15.00 Uhr Route Vlotho
Treffpunkt Vlothoer Hafen

Sa. 25.09.2010 15.00 Uhr Route Enger
Treffpunkt Platz vor der Kirche und dem Widukind-Museum im Zentrum von Enger

Fr. 01.10.2010 15.00 Uhr Route Herford
Treffpunkt Parkplatz Eimter Straße (Höhe Bodelschwinghstraße) am Westeingang vom Friedhof "Ewiger Frieden"

Dauer: jeweils 2-3 Stunden

Hinweise:

Im Rahmen unserer Veranstaltungen möchten wir darauf hinweisen, dass die Teilnahme an den Radtouren auf eigene Gefahr geschieht, die Straßenverkehrsordnung von allen Mitradlern einzuhalten ist und jeder für die Verkehrssicherheit seines eigenen Rades verantwortlich ist.





Besuch aus dem Landtag
Die Biologische Station stellt ihre Arbeit den beiden neuen MdL vor
(23.08.2010)

Nach der Landtagswahl am 9. Mai 2010 vertreten den Kreis Herford zwei neue Mitglieder im Landtag in Düsseldorf: Angela Lück und Christian Dahm. Heute besuchten sie zusammen die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e.V. und informierten sich über die Struktur und die Arbeitsschwerpunkte der Station.

 

Angela Lück und Christian Dahm besuchen die Biologische Station Ravensberg






Die neuen FÖJler sind da!
(18.08.2010)

(Fast) pünktlich zum Monatsbeginn am 2. August 2010 haben die neuen FÖJ Leistenden ihren Dienst an der Biologischen Station Ravensberg zu Stift Quernheim angetreten. Für die nächsten 12 Monate werden Schülerin Lisa Schildan aus Bad Oeynhausen und Abiturient Philipp Schneider aus Herford ihre Liebe zur Natur bei ihrem neuen Arbeitgeber mit vollem Engagement ausleben.

 

Lisa Schildan und Philipp Schneider sammeln Äpfel für die Apfelausstellung

Neben Betreuung der Spürnasenpfade Katzenholz, Schweicheln, Randringhausen und Stuckenberg und deren Infozentren, den Buchungen für die Führungen auf jenen Pfaden, zahlreichen praktischen Maßnahmen in den ebenso zahlreichen Naturschutzgebieten im Kreis Herford und der Öffentlichkeitsarbeit der Biologischen Station wartet schon jetzt eine große Aufgabe auf die frisch eingetroffenen Freiwilligen: In Kürze werden sie mit den Vorbereitungen für den „Apfeltag“, welcher am 12. September 2010 auf dem Obsthof Otte in Lippinghausen jährlich und bereits zum 15. Mal stattfindet, beginnen. Sowohl werden sie dort ein Glücksrad mit Gewinnmöglichkeiten für Kinder betreuen, als auch selbst an der Ausstellung des Obstes mitwirken.

Das FÖJ ist zum großen Teil praxisorientiert. Mit verschiedensten Beschäftigungsmöglichkeiten sowohl im praktischen Naturschutz (z.B. Gehölz-, Kopfweiden-, und Landschaftspflege, Amphibien- und Vogelschutz), Obst- und Artenzählung, als auch in der Organisation bis hin zum Management können sich die Freiwilligen ein ganzes Jahr lang beruflich orientieren, welches sich auch die neuen Freiwilligen der Biostation zu Nutze machen wollen.





Heumahd unter guten Bedingungen
(22.06.2010)

Seit 15 Jahren ist die Biologische Station selbst als landwirtschaftlicher Betrieb aktiv, vor allem im Bereich Wiesenmahd inklusive etlicher Obstwiesen. Mit max. 25 ha Grünlandfläche ist das schon eine Menge Arbeit, wie Georg Borchard von der Station auch in diesem Jahr wieder feststellt.

 

Heupressen in der Elseaue

Unterstützt von Mitarbeiter Dennis Böse und den Zivildienstleistenden der Station freut sich der Landschaftspfleger im Moment über die guten Wetterbedingungen. Dennoch gilt wie jedes Jahr: Viel Arbeit in zu wenig Zeit. Alle sonnigen Tage werden voll ausgenutzt. Inzwischen sind mehr als die Hälfte der Flächen gemäht und das Heu ist abgeerntet bzw. ausgeliefert. Das Heu von den extensiv genutzten Flächen, die aus Naturschutzgründen ohne Pflanzenschutzmittel und ohne Düngung bewirtschaftetet werden, schätzen vor allem die vielen Pferdehöfe in der Region, so dass die Station genügend feste Abnehmer hat.

Leider finden sich im Heu immer mehr Verunreinigungen: Hundehalter wissen offenbar nicht, dass die Hinterlassenschaften ihre Lieblinge das Heu in großen Bereichen unbrauchbar macht, da Krankheitskeime übertragen werden können. Möglicherweise könnte auch der Geschmack leiden.







Fünf Fahrrad-Feierabendrouten sind fertig
Weitere vier folgen in kürze (15.06.2010)

5 der 9 Fahrrad-Freizeitrouten im Kreis Herford sind fertig ausgearbeit und können jetzt auf unserer Homepage www.fahr-im-kreis.de unter "Die Touren" herunter geladen werden.

Viel Spaß beim Radeln in Vlotho, Löhne, Kirchlengern, Hiddenhausen und Spenge wünscht Ihnen die Biologische Station Ravensbeg.

Die Routen durch die Kommunen Enger, Bünde und Herford und Rödinghausen sind z.Z. noch in Bearbeitung, stehen Ihnen aber in Kürze auch zur Verfügung.

 

5x Fahr im Kreis
Weitere Informatiionen finden Sie unter www.fahr-im-kreis.de






Unternehmerfrühstück in der Biologischen Station
Naturschutz im Gewölbekeller
(27.05.2010)

Ökologie und Ökonomie – immer wieder werden sie als unvereinbare Gegensätze angesehen. Dabei habe beide den gleichen Wortursprung: „Oikos“, griechisch für Haus. Ableiten lässt sich damit für die Ökologie der Platz, da wo man zu Hause ist (Lebensraum, Biotop usw.) und für die Ökonomie das Haushalten! Insofern sind beide Pole so gegensätzlich nicht. Im Naturschutz und in der Ökologie denkt man langfristig und nachhaltig; in der Ökonomie sollte das eigentlich auch so sein.
Die Biologische Station ist schon seit langem Mitglied in der Wirtschaftsinitiative im Kreis Herford.

 







Unternehmerfrühstück
Die Unternehmer aus dem ganzen Kreis Herford waren zum Unternehmerfrühstück eingeladen.

Seit inzwischen 17 Jahren besteht der gemeinnützige Naturschutzverein und ist längst fest im Kreis Herford etabliert.Viele der 25 Teilnehmer des traditionellen Unternehmerfrühstücks im Herrenhaus auf dem Stift waren dennoch froh, mehr und Ausführliches über die Arbeit der Station zu erfahren. Nach einem kurzen, informativen und reich bebilderten Vortrag über die Tätigkeiten und Projekte der Station lud der Leiter der Station, Klaus Nottmeyer-Linden, die Vertreter der Wirtschaft aus dem ganzen Kreisgebiet, zu einem herzhaften und reichlichen Frühstück ein. Zahlreiche Fragen konnten am Tisch im gemütlichen Gewölbekeller beantwortet werden und wurden während einer anschließenden Führung durch das historische Damenstift weiter besprochen. Rundum zufrieden – gesättigt und sehr gut über die wichtige Arbeit der Station informiert – verließen die Mitglieder der Wirtschaftsinitiative nach 2 ½ Stunden das Domizil der Station.




Naturveranstaltungen für Kinder kommen sehr gut an!
Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Herford bis 2011 gesichert (06.05.2010)

Fast keine Artenkenntnis und wenig Beziehung zur Natur – das ist die erschreckende Bilanz vieler Umfragen zur Naturkenntnis von Kindern und Jugendlichen. Und da man nur schützen kann, was man kennt, ist das unmittelbare Naturerlebnis für Kinder ein unverzichtbares Element ihrer Entwicklung – gerade im Kindergarten- und Grundschulalter.

Die Biologische Station hat deshalb verschiedene Naturveranstaltungen für Kindergartengruppen und Schulklassen entwickelt, die von Oktober 2008 bis März 2010 insgesamt 14 mal an der Biologischen Station oder im Umfeld der jeweiligen Einrichtung durchgeführt wurden. Insgesamt nahmen 281 Kinder und 17 Eltern aus fünf Schulen daran teil.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station

Diese Veranstaltungen wurden durch die Stiftung der Sparkasse Herfiord finanziell unterstützt. Da das Angebot bei den Kindern, Kindergärten und Schulen sehr gut angekommen ist und die Nachfrage ungebrochen hoch ist , wurde die Förderung bis 2011 verlängert.

 



Baumbestimmung
Welcher Baum ist der Dickste


Weidenbasteln
Basteln mit Weiden

Weitere Information zu unserem Naturveranstaltungen für Kinder finden Sie unter Veranstaltungen/Kinder






www.fahr-im-kreis.de ist online

Vier Fahrradfreizeitrouten sind bereits verfügbar (28.04.2010)

Die Biologische Station entwickelt 8 Fahrradfreizeitrouten im Kreis Herford.
Die Touren durch Vlotho, Kirchlengern, Hiddenhausen und Löhne sind jetzt verfügbar, die durch Spenge, Enger, Bünde und Herford folgen in Kürze.

Alle wichtigen Informationen zu den Routen und auch die entsprechenden Downloads finden Sie ab heute auf der eigens für dieses Projekt eingerichteten Homepage unter www.fahr-im-kreis.de

Weitere Informationen finden Sie auch auf dieser Seite unter
Projekte/Fahr im Kreis.








Sparkasse Herford finanziert 100 Führungen

Nutzung der Spürnasenpfade für 2010 gesichert (22.04.2010)

Seit zwei Jahren gibt es jetzt schon unsere Spürnasenpfade im Kreis Herford, die sich zu einer sehr beliebten Freizeit, Schul- und Kindergarteneinrichtung entwickelt haben. Von Mai 2008 bis März 2010 haben insgesamt über 5000 Kinder die 4 Pfade am Stuckenberg (Herford), im Katzenholz (Spenge), in Randringhausen (Bünde) und im Schweichelner Wald (Hiddenhausen) genutzt.

Im Oktober 2009 ist jedoch die öffentliche Förderung ausgelaufen. Nur mit Spenden ist es jetzt möglich diese attraktive Einrichtung für die Kinder aus der Region zu erhalten.

Die Sparkasse Herford hat für das Jahr 2010 die Finanzierung von 100 Führungen übernommen.

Heinz-Werner Neumann von der Sparkasse Herford freut sich: „ Wir unterstützen sehr gern dieses Projekt, das auch für die Gesundheit unserer Kinder einen wichtigen Beitrag leistet.“ Das Geld hierzu stammt aus Erträgen der Sparlotterie der Sparkassen, mit denen gemeinnützige Projekte in der Region gefördert werden.

Für diese Unterstützung bedankt sich die Biologische Station Ravensberg.

Heute finden gleich zwei Führungen mit den Kindern der Kindertagesstätte Krempoli aus Bünde auf dem Pfad im Schweichelner Wald statt. Karin Pinkoski von der Sparkasse und Gabriele Potabgy, Projektleiterin bei der Biologischen Station, nutzen die Gelegenheit und machen sich selber ein Bilder davon, wie viel Spaß eine Führung über den Spürnasenpfad machen kann.

Allein den Pfad im Schweichelner Wald nutzten bisher 57 Gruppen mit über 1130 Kindern aus 23 Schulen und Kindergärten. Zusätzlich wurden an den Infozentren in Hiddenhausen 36 Mal die Klassen- und Familienrucksäcke ausgeliehen und die Pfade selbstorganisiert erlebt.

Foto Stefan Wolff: Maren Peters und Stefan Reising führen an diesem Vormittag die Kinder der Kindertagesstätte Krempoli auf dem Spürnasenpfad im Schweichelner Wald - Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Herford können die Kinder auch 2010 den Wald an allen 4 Spürnasenpfaden spielerisch erkunden.
Foto Stefan Wolff: Maren Peters und Stefan Reising führen an diesem Vormittag die Kinder der Kindertagesstätte Krempoli auf dem Spürnasenpfad im Schweichelner Wald - Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Herford können die Kinder auch 2010 den Wald an allen 4 Spürnasenpfaden spielerisch erkunden.

Für die Unterhaltung der Pfade werden noch weitere Spender gern auch aus der heimischen Wirtschaft gesucht.

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Spürnasen.







FÖJler untersuchen Molche!

Ein Blick in die vielseitigen Aufgaben der Praktikantinnen in der Biologischen Station

Es sind noch Plätze für das FÖJ ab 1. August 2010 frei!


Schon seit einigen Tagen sind die beiden Praktikantinnen im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) der Biologischen Station unterwegs auf Molchfang. Rebekka Flügel und Pia Kaschube legen in fast 30 Teichen in Bünde, Vlotho und Herford Fallen aus, um die kleinen Lebewesen zu bestimmen. Die Biologische Station betreut Schutzgebiete im ganzen Kreisgebiet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Amphibien, zu denen neben den Fröschen und Kröten auch die Molche zählen. Bisher haben die beiden FÖJler über 220 Tiere gefangen, teils Teich-, teils Bergmolche. Diese werden bestimmt, gezählt und wieder freigelassen. Zeitgleich schauen sie nach Laich und Kaulquappen unserer heimischen Frösche und Kröten. Auch das Verhören der Frösche gehört zu ihren Aufgaben. Hierzu schleichen sie sich leise an den Teich an, um die einzelnen Stimmen der Frösche auseinander halten zu können.
Auf diese Weise erfahren die Naturschützer, ob die Anlage eines Artenschutzgewässers erfolgreich war oder ob der Bestand der Molche zu- oder abnimmt. Negative Einflüsse auf den Lebensraum wie eine Zunahme der Beschattung,

 



Ausgelegte Molchfallen
Ein Teich im Füllenbruch mit ausgelegten Molchfallen.


Einholen der Molchfallen.
Einholen der Molchfallen.


Teichmolch
Ein Teichmolch im Hochzeitsgewand.

schädliche chemische Veränderungen oder auch Straßenverkehr können dadurch rechtzeitig erkannt und behoben werden. Auch ist es ihnen dadurch möglich, gefährdete oder seltene Arten leichter zu erfassen.

Pia Kaschube und Rebekka Flügel haben währen ihres FÖJ in der Station vielseitige Arbeiten kennengelernt. „Unsere Tätigkeiten reichen von Arbeiten am PC (z.B. die Aktualisierung unserer Homepage oder die Bearbeitung des Kopfweidenkatasters) und der Hilfe bei Führungen von Kindergruppen z.B. durch den Wald, über das Arbeiten mit Motorsägen bis zu praktischen Maßnahmen in Schutzgebieten“, schildert Rebekka Flügel. „Langweilig wird es uns hier eigentlich nie!“, stimmt ihr Pia Kaschube zu.

Die Biologische Station sucht wieder neue Leute für das neue FÖJ!
Ab dem 1. August. 2010 stehen wieder drei Plätze für junge Frauen und Männer zur Verfügung, die Spaß an der praktischen Naturschutzarbeit im Kreis Herford haben.
Für Neugierige finden sich auf unserer Homepage www.bshf.de noch weitere Informationen über das FÖJ in der Biologischen Station, sowie auch weitere Unterlagen für die Bewerbung. Die Bewerbungsfrist endet am 07.05.2010.





Pünktlich zu Ostern: die Kiebitze sind wieder da!
(08.04.2010)

Wenn die Osterglocken und Buschwindröschen blühen, die Landwirte die Äcker bestellen, kommen auch die Kiebitze aus ihren Winterquartieren zurück. So wurden schon vor Wochen im NSG Füllenbruch bei Herford die ersten dieser auffälligen Vögel entdeckt. Markant schwarz-weiß gefärbt springt bei der Betrachtung der lange Federschopf ins Auge und vor allem die rasanten Flugmanöver sind nicht zu übersehen. Laut rufend („kii-witt, kiiwitt“!) schlagen die Kiebitzmännchen geradezu Purzelbaum in der Luft, fliegen Haken und Loopings: alles um dem Weibchen am Boden zu imponieren.
Erfreulich die Anzahl im Füllenbruch:
Mutmaßlich 9 oder 10 Paare haben sich zusammengefunden, denn der Kiebitz bildet kleine Kolonien. Das Verteidigen der Bodennester gegen Krähen oder Greifvögel gelingt in der Gruppe am besten. Aber besonders vom Boden droht Gefahr: Hunde, Katzen und Füchse machen den Kiebitzen zu schaffen.

 





Kibitz und Hase
Der Osterhase begrüßt den Kiebitz.





Das Kiebitz-Paar auf dem Acker im Füllenbruch.

Deshalb: unbedingt die Hunde anleinen! Die Biostation hat dafür Extraschilder aufgestellt.






Weidenkreativ-Tag mit Rekordzahlen (19.03.2010)

Am Samstag den 13.03.2010 fanden sich viele fleißige Bastler aus jeder Altersklasse in der Biologischen Station Ravensberg ein. So war diese Veranstaltung mit 52 Teilnehmer die bis jetzt meist besuchte in diesem Jahr. Neben den kleinen Bauwerken wie Fackeln und Osterkörbchen fanden diesmal auch die Brennholzkörbe und Rankhilfen großen Anklang. Trotz der hohen Besucheranzahl konnte in entspannter Atmosphäre gebastelt, gelacht und erzählt werden.
Gerade von Seiten der Männer gab es interessante Feststellungen zu hören. So brachte ein Herr den Grund der Teilnahmen am Flechtkurs genauestens auf den Punkt, indem er sagte: „ Ich weiß genau warum die Frauen uns Männer mitgenommen haben. Wir können das viel besser als die!"

 


Das gute Wetter ließ es sogar zu die Osterkörbchen und Rankhilfen draußen zu basteln.


Anleitung am Anfang von Susanne Schütte.

Die Veranstaltung wurde von Ulrike Letschert und Susanne Schütte angeleitet. Unterstützt wurden sie von den Praktikantinnen im freiwilligen ökologischen Jahr, Pia Kaschube und Rebekka Flügel, die sich unteranderem um die Anleitung zum Basteln der Brennholzkörbe und die Kinderbetreuung kümmerten. „ Dieser Tag war ein voller Erfolg. Alle Leute waren gut zufrieden mit ihren Bauwerken!“, freute sich Frau Letschert nach der beendeten Veranstaltung.

Die Schnittsaison ist inzwischen zuende, aber noch hat die Biologische Station Flecht-, Baumaterial und komplette Bausätze mit Steck- und Flechtweiden vorrätig und kann auch auf individuelle Wünsche eingehen. Interessierte können sich bei der Biologischen Station melden








Saisonende beim Kopfweidenschnitt:
Die Biologische Station beendet Schnittsaison 2009/2010 – Pflege maßgeblich gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Herford (11.03.2010)

Seit 14 Jahren schneiden die Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer der Biologischen Station im Kreis Herford mit Hilfe der Zivildienstleistenden und der Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) Kopfbäume im Kreisgebiet. In diesen Tagen endete die Schnittsaison 2009/2010. Aufgrund des harten Winters konnten wir leider mit 245 Bäumen das Rekordhoch in der vorherigen Saison mit 486 Bäumen nicht erreiche. Insgesamt kann die Station inzwischen kann die Biostation aber die stattliche Anzahl von über 4000 gepflegten Kopfweiden vorweisen.

 

Foto: Mit dem Schnitt der 245. Kopfweide wurde die Pflegesaison 2009/2010 von den Zivildienstleistenden und den Praktikantinnen im Freiwilligen Ökologischen Jahr der Biologischen Station beendet: Johannes Meyer zur Müdehorst, Dennis Böse, Rebekka Flügel, Pia Kaschube und Jan-Christian Weitzel (von links nach rechts).

Da die staatliche Förderung schon lange zusammengekürzt wurde, konnte die Station jetzt aber für die Bewältigung der Kosten auf eine Spende der Stiftung der Sparkasse Herford zurückgreifen. Die großzügige Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse hilft uns, die Kopfweiden im Kreis Herford zu erhalten.
Kopfweiden sind ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft. Man findet sie meist an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.v.m. Durch das fortwährende Zurückschnei-den bildeten sich erhebliche Verdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Fällt die Pflege aus - dies geschieht oft durch die Aufgabe der Nutzung - werden die Bäume „kopflastig“, sie drohen auseinander zu brechen. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Feldsperlinge, Käfer, Steinkäuze, Schmetterlinge, Fledermäuse u.v.a.m.

Weitere Informationen über unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die uns großzügig in diesem Projekt unterstützt hat.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station








Erste Hilfeschulung für die Spürnasenbegleiter
Dank der Sparkasse Herford können Führungen wieder zu den gewohnt familien-freundlichen Konditionen angeboten werden. (03.03.2010)

Die Saison für Kinderaktionen in der Natur hat begonnen. Die "Spürnasen" sind wieder zunehmend auf unseren vier Spürnasenpfaden am Stuckenberg, im Schweichelner Wald, im Katzenholz und in Randringhausen unterwegs. Begleitet werden sie oft von uns, dem Fachpersonal der Biologischen Station Ravensberg. Damit wir auch genau wissen, was zu tun ist, falls sich ein Kind verletzt, haben wir diese Woche einen Erste Hilfekurs bei dem DRK in Herford besucht. Speziell für Kinder in der Natur wurden mögliche Gefahren und Verletzungen aufgezeigt und die nötigen Sofortmaßnahmen besprochen und geübt. So sind wir jetzt noch besser für den hoffentlich nicht eintretenden Fall eines Unfalls wärend unserer Spürnasenaktionen vorbereitet.

 
Erste Hilfekurs bei dem DRK in Herford

Erste Hilfekurs bei dem DRK in Herford

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden finden auf dieser Homepage unter Projekte/Spürnasen

Jetzt, wo der Schnee geschmolzen ist, haben wir auch damit begonnen, die Spürnasen-Pfade auf ihren Zustand hin zu kontrollieren und wieder instandzusetzen. Für selbstorganisierte Aktionen stehen die Rucksäcke bei den Infozentren zum Ausleihen bereit und wir sind wieder für Führungen zu unseren - Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Herford - gewohnt kinderfreundlichen Konditionen zu buchen. Wir hoffen, dass auch dieses Jahr unser Angebot wieder so zahlreich genutzt wird wie in den letzten zwei Jahren von insgesamt über 5000 Kindern und freuen uns auf eine spannende und aktionsreiche Spürnasensaison.







BUND Kopfweidenaktion (18.02.2010)

Der ehrenamtliche Naturschutz, in Herford vor allem der BUND, pflegt die Kopfweiden seit Jahrzehnten. Unterstützung bekommen die Naturschützer mehrfach in der Saison von der Biologischen Station, die ein kreisweites Kopfweiden-Kataster führt und die Schnittarbeiten koordiniert. In diesem Winter halfen bei der Aktion auch die Angler und zahlreiche weitere Freiwillige.

Am Samstag den 13.02.2010 trafen sich rund 30 engargierte Helfer in Herford Eickum um Kopfweiden zu schneiden. Trotz des Schnees haben alle so gut mit geholfen, dass ein Nacharbeiten durch die Biostation nicht nötig war.

Als Dankeschön für die Arbeiten spendierte der Baumeigentümer zum Abschluss eine heiße Suppe, die bei den kalten Temperaturen bei Allen gut ankam.

Foto (Neue Westfälische): Pause im Schnee: Rund 30 ehrenamtliche Helfer vom BUND und Angelverein Schweicheln unterstützen die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg beim Schnitt der Kopfweiden in Eickum.








Kreativ mit Weiden basteln (18.02.2010)

Ulrike Letschert und Susanne Schütte leiteten die gut besuchte Veranstaltung (rund 30 Teilnehmer) und vermittelten eine Menge Tips und Tricks aus der Praxis. Pia Kaschube und Rebekka Flügel (Praktikantinnen im Freiwilligen Ökologischen Jahr) bastelten mit den Kindern und dessen Eltern kleine Osterkörbchen. Des Weiteren konnten die Teilnehmer die von den Praktikanten angefertigten Austellungsstücke, z.B. eine Hängematte, einen Brennholzkorb, ein Pferd und verschiedene Obstschalen, nachbauen. Das nötige Baumaterial wurde von der Biologischen Station bereitgestellt. Für angefangene Bauwerke konnte auch Material mit nach Hause genommen werden.

Die Weide als Flecht- und Baumaterial

Die Weide ist ein wahres Multitalent. Seit Jahren hält sie als grünes Baumaterial Einzug in Kindergärten, Schulen, aber auch vermehrt in Privatgärten. Mit viel Phantasie und etwas Geschick können nicht nur Tipis, Schiffe, Irrgärten und Zäune entstehen, sondern auch Bänke, Sonnenliegen, Stühle und viele Kleinigkeiten für den Garten.

 
Foto: Die Weidenfackeln weckten besonderes Interesse bei den Teilnehmern.


Foto: Eltern und Kinder basteln gemeinsam an Osterkörbchen.


Die Schnittsaison nähert sich dem Ende, noch hat die Biologische Station Flecht-, Baumaterial und komplette Bausätze mit Steck- und Flechtweiden vorrätig und kann auch auf individuelle Wünsche eingehen. Interessierte können sich bis Anfang März bei der Biologischen Station melden!

Haben Sie diesen Kreativ Weiden Kurs verpasst?? Kein Problem! Der nächste Kurs findet am 13.03.2010 statt.








Naturschützer haben Herz für Schnepfen (15.02.2010)

>>Vlothoer Forum Natur<< pflegt Biotope - 50 Helfer sind bei eisiger Kälte im Einsatz.

Schnepfenstrich heißt der Balzflug der Waldschnepfe. Die Schnepfen-Hähne fliegen laut rufend in Bahnen an Hecken heran und suchen sich ein Weibchen. In Vlotho gibt es an der Lemgoer Straße eine größere Schnepfenpopulation. Darum wurde dort auch eine mehrere hundert Meter lange Hecke auf einem Feld von der Familie Schmitz von vielen fleißigen Helfern aufgeforstet, um den Vögeln dort in Zukunft noch bessere Lebensbe-dingungen bieten zu können.

 
Die letzten Aufräumarbeiten

Foto (oben): Daumen Hoch für Forum Natur. Jan Christian Weitzel und Dennis Böse (Zivildienstleistende der Biostation) waren begeistert von der vielen Mitarbeit der Freiwilligen.

Foto (unten)aus dem Westfalenblatt: Jäger, Landwirte, Angler, Vogelkundler, Mitglieder der Ratsfraktionen, Feuerwehrleute der Löschgruppe Steinbründorf, Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg und andere Naturschützer sind der Einladung gefolgt.

Schon zum zehten Mal hat das "Vlothoer Forum Natur" zu einer heimischen Biotoppflege aufgerufen. Neben Jägern, Landwirten, der Feuerwehr und Naturschützern half auch die Biologische Station Ravensberg mit. Von morgens neun bis in die späten Mittagsstunden wurden hochgewachsene Eschen und Erlen gekürzt, die Stämme abtransportiert und das Gestrüpp aufgeschichtet. Nun haben heimische Straucharten wie Schwarzdorn und Weißdorn wieder Platz um sich auszubreiten und somit bis zu 1500 Tierarten einen Lebensraum zu bieten.

Vlothoer Forum Natur: Gruppenbild einiger Helfer








Gemeinsame Kopfweidenschnittaktion in Herford/Eickum am
Sa. 13.02.2010
Freiwillige gesucht!

Der ehrenamtliche Naturschutz ,in Herford vor allem der BUND, pflegt die Kopfweiden seit Jahrzehnten. Unterstützung bekommen die Naturschützer mehrfach in der Saison von der Biologischen Station, die ein kreisweites Kopfweiden-Kataster führt und die Schnittarbeiten koordiniert.

Die zweite gemeisame Schnittaktion in diesem Winter findet in Herford/Eickum statt:

Samstag, 13.02.2010
9.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt:
Südbachweg,
zwischen Eickumer Straße und Wichelweg
in Herford/Eickum

Jeder Freiwillige ist herzlich willkommen. Näheres zum genauen Ablauf und Treffpunkt erfahren sie bei der Biologischen Station (05223 78250).

Allgemeine Infos rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

 
Die Kopfweiden an der "Neuen Else" wurden in einer gemeinsamen Aktion 2009 in Form gebracht

nach getaner Arbeit gibt es lecker Suppe








Haubentaucher landet auf Stiftstraße (01.02.2010)

Quasi vor den Toren der Biologischen Station verirrte sich am letzten Sonntag ein im Kreis Herford seltener Wasservogel: Ein Haubentaucher, etwas kleiner als eine Ente, verwechselte offenbar inmitten der verschneiten Landschaft die Stiftstraße in Stift Quernheim mit einem Gewässer und landete. Dies kommt gerade bei Tauchern immer wieder vor. Zumeist verletzten sie sich dabei nicht (auch Wasser ist hart!), sind aber durch den Autoverkehr natürlich stark gefährdet. Auch können sie selbst nicht mehr auffliegen - dafür brauchen sie eine Wasserfläche!

 
Der Haubentaucher wird von Klaus Nottmeyer-Linden an der Else freigelassen
Glücklicherweise wurde dieser Taucher von der Familie Bollmann aus Stift Quernheim gefunden und in einer Voliere in Asyl genommen. Am Montag konnte Klaus Nottmeyer-Linden, in der Station für die Vogelwelt zuständig, feststellen, dass der Vogel sehr lebendig war: er beschwerte sich lautstark und hieb mit dem Schnabel nach seinen "Rettern"! Auf der Else in Kirchlengern freigelassen, schwamm er sofort weg und tauchte schon nach wenigen Sekunden unter - hoffentlich mit Erfolg auf der Jagd nach seiner Hauptnahrung: Fisch! Die Stationsmitarbeiter wünschen dem Haubentaucher viel Glück und danken der tierfreundlichen Familie Bollman für ihren Einsatz!







Das neue Programmheft 2010 ist da

Das neue Programmheft der Biostation informiert über zahlreiche Aktivitäten, Wanderungen und verschiedenste Kurse des Jahres 2010.

Die Programme liegen ab sofort in zahlreichen Apotheken, Naturkostläden, Sparkassen, Buchhandlungen, Büchereien etc. und in den Rathäusern in der Umgebung aus.

Weitere Informationen und auch eine Downloadmöglichkeit finden Sie auf dieser Homepage unter Veranstaltungen

Ein Dankeschön geht an die Siftung der Sparkasse Herford, die den Druck des Progamm-heftes gefördert hat.

Die Sparkasse Herford unterstützt seit 15 Jahren die Biologische Station


 
das Veranstaltungsprogramm 2010 ist fertig und wurde der Öffentlichkeit vorgestellt

Das Programmheft 2010 ist da!








Landesverdienstorden für
Dr. Ulrike Letschert
Ihr vielfältiges Engagement im Naturschutz wurde ausgezeichnet

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat am 14. Januar 2010 zwanzig Bürgerinnen und Bürger im Düsseldorfer Ständehaus mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet - unter ihnen unsere Mitarbeiterin Ulrike Letschert. Das gesamte Team der Biostation freut sich mit ihr und ist stolz auf sie!

Mehr dazu erfahren Sie auf der

Homepage der Landesregierung

und in den Artikeln der regionalen Presse in unserem Pressespiegel

 
Jürgen Rüttgers verleiht Ulrike Letschert den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Laudatio für Frau Dr. Ulrike Letschert, Bielefeld

Wir haben nur diese eine Erde. Wir müssen sie schützen, damit auch die nachfolgenden Generationen in einer lebenswerten Umwelt leben können. Das müsste eigentlich selbstverständlich sein, wird aber leider oft missachtet. Wir brauchen deshalb Menschen, die uns daran erinnern: mit Worten und Taten.

Seit vielen Jahren setzt sich Ulrike Letschert für den Schutz der Natur und Landschaft ein. Als Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein für Bielefeld und Umgebung nimmt sie unter anderem Stellung zu Bau-Aktivitäten in Bielefeld – eine Aufgabe, die dem Verein als anerkannter Naturschutzverband obliegt. Daneben ist sie in den unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften und Arbeitsgruppen aktiv.

In der Stiftung für die Natur Ravensberg engagiert sich Ulrike Letschert für eine Vielzahl von Projekten, mit denen die natürlichen Lebensräume für Pflanzen, Tier und Mensch geschützt werden sollen. Die „Bielefelder Naturschule“, die Kindern und Jugendlichen das Thema Natur- und Umweltschutz vermittelt, ist ein solches Projekt, deren Mitbegründerin Ulrike Letschert ist.

Zusätzlich ist sie Mitbegründerin des Dachverbandes der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Deutschlands und Mitglied des Landschaftsbeirates in Bielefeld.

Der Schutz unserer Umwelt ist kein Selbstläufer: Es kommt auf uns an, auf unsere Einstellung und unseren Einsatz. Wie das geht, macht uns Ulrike Letschert seit vielen Jahren vor. Ihr uneigennütziges Engagement in Sachen Naturschutz ist für uns alle ein Vorbild. Nordrhein-Westfalen dankt ihr für ihren großen Einsatz.








Winterfütterung für Vögel
(19.01.2010)

Passend zum Wintereinbruch haben wir ihnen eine kleine Übersicht zum Thema "Winterfütterung für Vögel" zusammen gestellt! Er umfasst wichtige Punkte, wie zum Beispiel die Auswahl des richtigen Futterplatzes:

 

Es ist nicht unbedingt notwendig Vögel im Winter zu füttern.
Bedrohte oder gefährdete Arten suchen selten Futterplätze auf.
Die Vogelarten, die an Futterplätzen auftauchen, kommen auch ohne
Zufütterung ganz gut zurecht.

Die Winterfütterung erleichtert aber dem einzelnen Vogel die kalte Jahreszeit und bietet spannenende Beobachtunggelegenheit im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse.

Was soll man Füttern?

Sperlinge und Meisen sind Körnerfresser. Sie füttert man am besten mit Sonnenblumenkernen, Getreide und Nüssen.

Heckenbraunellen, Rotkelchen und Amseln fressen Weichfutter. Daher füttert man diese mit Rosinen, Beeren oder Obst. Wer einen Apfelbaum hat, kann zum Beispiel ein paar Äpfel am Baum hängen lassen.

Brot, gewürzte und gesalzene Speisen eignen sich nicht zum Füttern. Das Brot kann im Magen aufquellen und geringe Mengen Salz führen bereits zum Verdursten.

Was ist der beste Futterplatz?

Herkömmliche Vogelhäuschen aus Holz sind nur bedingt zur Fütterung geeignet, da Vögel durch das Futter laufen und es verunreinigen. Dies erhöht die Gefahr, dass Krankheiten und Parasiten übertragen werden.

Wenn man aber ein Vogelhäuschen verwenden möchte sollte man es jeden Tag reinigen und das Futter erneuern. Es ist aus hygienischen Gründen ratsam Handschuhe zum Reinigen zu tragen.

Am besten sind Silos (Röhren mit versetzten Öffnungen an denen Stöckchen befestigt sind) zum füttern geeignet, da die Vögel nicht durch das Futter laufen können und Futterreste und Kot auf den Boden fallen.

Auch kann man Meisenknödel in Büschen, Sträuchern und Bäumen aufhängen. Dabei kann es aber sein, das die Vögel die gekauften Meisenknödel nicht mögen. Man kann Meisenknödel aber auch selbst herstellen. Dazu schmilzt man einfach etwas Pflanzenfett oder Schweineschmalz und vermengt es mit verschiedenen Körnern. Dann füllt man dieses Gemisch in eine Form und lässt es aushärten. Dann kann man die selbstgemachten Meisenknödel in einem Netz in den Garten hängen.

Wo sollte der Futterplatz sein?

Der Futterplatz sollte freizugänglich sein und nicht direkt neben Glasscheiben, da die Vögel sonst dagegen fliegen könnten.

!!Wichtig!!
Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Futterplatz für Katzen unerreichbar ist.








Neue Rote Liste NRW 2008
(04.01.2010)

Die neue Rote Liste 2008 informiert über gefährdete Brutvogelarten in Nordrhein Westfalen. Die Bewertung der einzelnen Brutvogelarten erfolgt durch die vier Kriterien: Aktuelle Bestandsgröße, langfristiger Bestandstrends, kurzfristiger Bestandstrend und durch die Risikofaktoren. Diese Kriterien gewährleisten eine Umfangreiche Bewertung, in der auch die historischen Daten berücksichtigt werden. Insgesamt haben wesentlich mehr Arten in NRW ab als zugenommen. Gegenwertig sind mehr als die Hälfte der Nordrhein-Westfälischen Brutarten als ausgestorben oder gefährdet einzustufen; ein weiteres zehntel steht in der Vorwarnliste (23 Arten ausgestorben, 21 vom Aussterben bedroht, 10 stark gefährdet, 26 gefährdet, 17 extrem selten und 18 Arten auf der Vorwarnliste).

 
Rote Liste NRW 2008

Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Homepage unter Veröffentlichungen/Rote Liste NRW