Archiv der aktuellen Meldungen 2008

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr (19.12.2008)
neue DVD: OWL Natur "Löwen gibt es nicht nur in Afrika" (17.12.2008)
Kopfweidenpflege am Voßgrund wurde von Jugendlichen unterstützten
   
(13.12.2008)
Die 2. erweiterte Auflage der N&K -Wanderungen ist fertig (02.12.2008)
Den Weiden geht es wieder an den Kragen (28.11.2008)
Biostation durchstößt 4000er Obstbaum-"Schallmauer" (22.11.2008)
Der Igel im Winter (30.10.2008)
über 5 t Obst gesammelt (23.10.2008)
3. Auflage der Obstbroschüre erschienen (13.10.2008)
Vierbeinige Landschaftspfleger sollen Heidefläche retten (07.10.2008)
Lichtgesellschaft gerettet (02.10.2008)
Lenja tauft ein Stacheltier (30.09.2008)
Obstbaumverteilaktion am 21.11.2008 (29.09.2008)
Neue Obstbaumschnittkurs-Termine 2008 und 2009 (17.09.2008)
Naturzeichnungen von Ron Meier auf Postkarten (10.09.2008)
Diplomarbeit zu Streuobstwiesen im Ravensberger Hügelland (10.09.2008)
Verlegung des Lippinghauser Baches im NSG Füllenbruch (03.09.2008)
Neues Leben für die Kopfweiden (15.08.2008)
Die neuen FÖJ der Station sind wieder mobil (13.08.2008)
Neues Spürnaseninfozentrum in Spenge (01.08.2008)
Schon über 2000 Spürnasen nahmen an Führungen auf den
Spürnasenpfaden teil
(31.07.2008)
Weidenbauten an Schulen und Kindergärten (04.07.2008)
Biostation stellt sich bei "10 um 10" zur Wahl (19.06.2008)
Begehung L557 neu am 06.06.2008 (06.06.2008)
Biologische Station feierte Geburtstag (03.06.2008)
Der Kampf gegen die Herkulesstaude geht weiter (29.05.2008)
Dachverband der Biologischen Stationen auf der UN-Tagung in Bonn
   (26.05.2008)
Spürnasenpfad im Schweichelner Wald eröffnet (07.05.2008)
Spürnasenpfad im Schweichelner Wald fast fertig (29.04.2008)
Begleiter für den Wandertag ausgebildet (25.04.2008)
dritter Spürnasenpfad im Kreis Herford eröffnet (10.04.2008)
letzte Arbeiten am Spürnasenpfad Randringhausen (07.04.2008)
Waldkauz aus Schornstein gerettet (31.03.2008)
Rettet die letzten Heideflächen (07.04.2008)
... mehr als nur Tipis! (25.02.2008)
neues Gebäude dringend gesucht! (20.02.2008)
Stiftung der Sparkasse Herford hilft dem bedrohten Kammmolch
    (18.02.2008)
15 Helfer schneiden 20 Kopfweiden in Vlotho/Exter (16.02.2008)
Kopfweidenschnittaktion am Sa 16.02.2008: Freiwillige gesucht
   
(12.02.2008)
Abschluß der Arbeiten am Muckumer Laichbiotop (05.02.2008)
Heckenpflege für den Neuntöter (02.02.2008)
Obstbaumschnitt I und II am Sa 09.02.2008 (02.02.2008)
Biologische Station stellt Programm 2008 vor (29.01.2008)
Diebstahl in der Biologischen Station! (24.01.2008)
Kopfweiden zusammen mit dem BUND in Form gebracht (12.01.2008)








Biostation verteilt Weihnachtsgeschenke
Neue Unterrichtshilfe für alle Grundschulen im Kreis Herford! (17.12.2008)

Biostation übergibt kostenlose DVD stellvertretend an die Grundschule Herford-Herringhausen:

Klaus Nottmeyer-Linden von der Biologischen Station übergibt gemeinsam mit Karin Pinkowski von der Sparkasse Herford und dem Filmemacher Ulli Haufe aus Enger eine DVD mit 30 kurzen Naturfilmen aus Ostwestfalen an die Grundschule Herringhausen - stellver-tretend für alle 50 Grundschulen im Kreisgebiet. Die DVD trägt den Titel:

„OWL Natur – Löwen gibt es nicht nur in Afrika“.

 
Filmemacher Ulrich Haufe erzählte den Grundschulkindern von seinen spannenden Naturaufnahmen.

Dieses Projekt wurde gefördert durch die Sparkasse Herford!

Kinder und Jugendliche haben heute über die Medien oft einen besseren Zugang zur Natur in Afrika als zur Natur vor der eigenen Haustür. Erschreckend weit verbreitet ist eine große Unkenntnis über die Natur in der direkten Nachbarschaft. Schon seit 1993 zeigt das WDR-Regionalstudio Bielefeld mit der Reihe „OWL - Natur“ in hervorragender Weise, wie spannend unsere heimische Natur ist - wie die in Afrika: Auch in OWL gibt es Löwen, die Ameisenlöwen! Die Serie der Autoren Michael Blaschke und Ulrich Haufe wird im „WDR-Regionalfenster Ostwestfalen-Lippe“ jeden 2. Dienstag zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr gesendet.

Mit der nun vorliegenden DVD wird eine repräsentative Auswahl aus den mehr als 600 Beiträgen für den Einsatz im Schulunterricht verfügbar gemacht. Es ist viel zu schade, die Beiträge im Archiv verschwinden zu lassen. Mit der DVD bietet sich die einmalige Chance, die auch ästhetisch sehr gelungenen Filme Schulen, Bibliotheken und Bildungsstätten zur Verfügung zu stellen. Die Filme wurden für die DVD nach pädagogischen Kriterien ausgewählt, bearbeitet und mit einem Begleitheft versehen.

Die Biologischen Stationen in OWL sind Herausgeber der DVD und oftmals Partner bei der Erstellung der Filme der Filmemacher Blaschke & Haufe.

Die 30 Filmbeiträge wurden auf die folgenden Themen der menügesteuerten DVD verteilt:

  • Landschaften in OWL (7)
  • Artportraits (15)
  • Renaturierung, Artenschutz, Pflege (4)
  • Naturschutzkonflikte (4)

Jeder Beitrag hat eine Länge von ca. 4 Minuten und kann mit und ohne Begleitton vorgeführt werden. Die DVD verfügt über ein 16-seitiges Booklet, das grundlegende Informationen zu den Beiträgen selbst und zum Naturschutz in der Region sowie Kontaktadressen der Biostationen und Landschaftsbehörden enthält. Über den PC können zu den 30 Filmbeiträgen unterrichtsrelevante Fragestellungen, die von drei Lehrern aus Schulen in OWL erarbeitet wurden, als Textdatei abgerufen werden.

Die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford, Mitinitiator des Projektes, präsentiert die DVD gemeinsam mit einem Hauptsponsor, der Sparkasse Herford, und Ulli Haufe, dem Filmemacher und Autor der Reihe (aus dem benachbarten Enger).

Die Organisatoren, Sponsoren und Unterstützer wünschen sich, dass die DVD in ganz OWL vor allem im Schulunterricht zum Einsatz kommt, um die Bemühungen zur Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die heimische Natur zu unterstützen.

Die Filme auf der DVD sind auch ein perfekter Einstieg für eine Exkursion bei der Biologischen Station!

Die Zeitungsartikel des Westfalen-Blattes und der Neuen Westfälischen geben weitere Informationen.






Kopfweidenpflege am Voßgrund wurde von Jugendlichen unterstützt
Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg und die Kreisgruppe des BUND brachten am Samstag Weiden in Bestform (13.12.2008)

Jede Menge Arbeit für Motorsägen und Häcksler gab es am Samstagvormittag im Valdorfer Voßgrund. Dorthin hatten die Biologische Station Ravensberg und die Kreisgruppe des BUND ihre Helfer zu einer Kopfweiden-Pflegeaktion eingeladen.

Tatkräftige unterstützt wurde diese Aktion in diesem Jahr von neun Kinder im Alter von neun bis elf Jahren aus der Waldjugend Hiddenhausen unter Leitung von Stephan Hollmann und der Fußball-C-Juniorinnen des SC Vlotho unter der Leitung von Klaus Flagmeier.

Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligten für diese gelungene Gemeinschaftaktion!

Kopfweidenaktion in Vlotho

Foto Joachim Burek, Westfalen-Blatt: Eckhard Möller, Gerhard Vinkemeier (BUND) und Karlheinz Böhme (Biologische Station) freuten sich über die Hilfe der Fußball-C-Juniorinnen des SC Vlotho,die bei Kopfweiden-Pflegeaktion das Holz sammelten: Mia Westphal, Franziska Böke, Malin Körperich, Jessica Lücke und Maren Flagmeier (von links).

Der Zeitungsartikel des Westfalenblattes beschreibt die Schnittaktion näher.

Allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden






Die zweite erweiterte Auflage der naturkundlich-historischen Wanderungen ist fertig
jetzt neu mit 25 Faltblättern. (02.12.2008)

Natur & Kultur ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kreises Herford, der Stiftung für die Natur Ravensberg und der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford e.V. in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen.

Die Wanderungen dauern jeweils 2-3 Stunden und verschaffen einen Einblick in Natur, Kulturlandschaft und historische Zeitzeugen des Kreises Herford.

Naturkundlich-historische Wanderungen im Kreis Herford
2. erweiterte Auflage, 2008

Herausgegeben 2008 durch den Kreis Herford, der Biologischen Station Ravensberg und der Stiftung für die Natur Ravensberg in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein

Gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Herford und der Stiftung für die Natur Ravensberg

Druck: Hans Kock, Buch- und Offsetdruck GmbH, Bielefeld, 2. Auflage 2008



Sieke, Sattelmeyerhöfe, Sumpfdotterblumen und Solitärbienen

Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft, die bewegte Geschichte und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Kreises Herford: 25 naturkundlich-historische Wanderungen über jeweils 2-3 Stunden bringen Ihnen Natur, Kulturlandschaft und historische Zeitzeugen im Ravensberger Hügelland, im Wiehengebirge und Lipper Bergland näher. Erwandern Sie die Landschaft im Kreis Herford mit Hilfe der Faltblätter oder nehmen Sie an den geführten Wanderungen teil; die Termine werden in der Tagespresse angekündigt, oder Sie schauen auf diesen Seiten unter Veranstaltungen nach.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Kreis Herford
Umwelt, Planen und Bauen
Amtshausstraße 2
32051 Herford
www.kreis-herford.de

Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford
Am Herrenhaus 27
32278 Kirchlengern
05223 78250

Preis: 8 € + Versandkostenpauschale von 1 €
 
Bezug per Post: Stiftung für die Natur Ravensberg
Am Herrenhaus 27
32278 Kirchlengern
   
Bezug per E-mail: schuette@bshf.de

Ebenfalls ist die Sammelmappe Natur&Kultur auch in den Buchhandlungen im Kreisgebiet erhältlich.

 






Den Weiden geht es wieder an den Kragen!

Die Biologische Station hat mit der neuen Schnittsaison begonnen und bietet Weidenschnitt und Beratung zum Bau von Weidenobjekten an (28.11.2008)

Seit über 10 Jahren schneiden die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Herford mit ihren ZDL und FÖJ (Zivildienstleistende und Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr) und mit ehrenamticher Unterstützung Kopfbäume im Kreisgebiet – vor allem diejenigen, deren Pflege schon seit langem nicht mehr durchgeführt wurde. In diesen Tagen hat die neue Schnittsaison 2008/2009 begonnen.

 
Die Kopfweidensaison 2008/2009 ist eröffnet!

Kopfweiden sind ein Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft. Man findet sie meist an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.v.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden bildeten sich erhebliche Verdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Fällt die Pflege aus – dies geschieht leider durch die Aufgabe der Nutzung zunehmend – werden die Bäume „kopflastig“, sie drohen auseinander zu brechen (Große Krone, kurzer Stamm). Bevor das vielerorts passieren konnte, wurden sie ganz entfernt. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum aber wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Feldsperlinge, Käfer, Steinkäuze, Schmetterlinge, Fledermäuse u.v.a.m.

Heute wird das Schnittgut geeigneter Kopfweiden als grünes Baumaterial in Kindergärten, Schulen und vermehrt auch in Privatgärten verwendet. Mit viel Phantasie und etwas Geschick entstehen Tipis, Schiffe, Schlangen, Irrgärten, Zäune oder Rankhilfen.

Die Biologische Station bietet ab sofort wieder komplette Bausätze mit Schnittmaterial oder auch Steck- und Flechtweiden gegen eine Aufwandsentschädigung an. Interessierte können sich ab jetzt bei der Biologischen Station melden!!

Der Zeitungsartikel der Neuen Westfälischen beschreibt den Start der "Kopfweidensaison 2008/2009" näher.

Allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden






Biostation durchstößt 4.000er Obstbaum-"Schallmauer"!
Im Rahmen ihres erfolgreichen Obstwiesenprojektes wurden mehr als 300 vorbestellte Obstbäume verteilt (21.11.2008)

Seit nunmehr vierzehn Jahren setzt sich die Biologische Station Ravensberg für den Erhalt der Streuobstwiesen mit ihren regionalen Obstsorten ein. Bei der diesjährigen Verteilaktion wurden im Rahmen des erfolgreichen Obstwiesenprojektes mehr als 300 vorbestellte Obstbäume ab 13 Uhr von den Abnehmern abgeholt.

Das Interesse am Erhalt und der Neuanlage von Streuobstwiesen mit historischen Hochstammobstbäumen ist nach wie vor groß. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, welche Sorten für die Neu- oder Nachpflanzung in unserer Gegend geeignet sind. Im Rahmen ihres erfolgreichen Obstwiesenprojektes hilft die Biologische Station Interessenten bei der Auswahl passender Sorten. Dabei wird vermehrt auf historische, in unserer Region beheimatete Sorten wie Prinzeß Noble, Ravensberger oder der Westfälische Frühapfel zurückgegriffen. Diese Liebhabersorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, reichtragend und an das heimatliche Klima angepaßt.

  Anlieferung der Obstbäume durch Baumschule Eickermann

Die Bäume sind sortiert und geschnitten und warten auf ihre neuen Besitzer

Susanne Schütte leitet wieder mit viel Übersicht die Obstbaumverteilaktion

Seit derm Start des Obstwiesenprojektes 1995 sind dann ab heute beeindruckende 4.200 Bäume zum Erhalt alter Obstbaumsorten in der Region verteilt worden! Ein besonderer Rekord!

weiter Informationen rund ums Obst erhalten Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen oder unter:

www.pomologen-verein.de
www.streuobst.de





Der Igel im Winter

„Was mache ich mit dem Igel aus meinem Garten in der kalten Jahreszeit?“ (30.10.2008)

Diese oder so ähnliche Fragen stellen sich oft die Menschen, die einen Igel finden.
„Soll ich ihn füttern oder sogar mit ins Haus nehmen?“

Damit Sie auf diese Fragen eine Antwort haben, hat die Biologische Station Ravensberg eine kleine Einführung in das Thema: „Igel im Winter“ für Sie zusammengestellt.

Am besten ist es, wenn Sie dem Igel für seine Überwinterung ihren Garten zur Verfügung stellen.

 

Igel im Winter

Igel im Winter

Denn ein naturnaher Garten ist für den Igel der optimale Lebensraum. Der Igel findet nämlich nicht nur Futter in Ihrem naturnahen Garten, sondern er bietet dem kleinen Stacheltier auch optimale Möglichkeiten seinen Winterschlaf zu halten.

Weitere wertvolle Tipps zum idealen Winterquartier finden Sie auf der Internetseite des NABU.

Jedoch kommt es leider auch mal vor, dass der Igel nicht alleine im Stande ist zu überwintern. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Igel sich zu wenig Fettpolster für seine Überwinterung angefressen hat und somit untergewichtig (d.h. wenn er Ende Oktober/Anfang November weit unter 500g wiegt) ist. Des Weiteren braucht der Igel menschliche Hilfe, wenn er krank oder verletzt ist.

Damit Sie bei so einem Fall wissen, wann Sie dem Igel am besten helfen und was Sie dann beachten müssen, finden Sie Informationen dazu auf folgender Internetseite: http://www.tiere-online.de/Igel_Winter.htm

Auf jeden Fall gilt bei weiteren Fragen oder Problemen: Wenden Sie sich an einen Tierarzt in ihrer Nähe, an eine Igelstation oder an einen Tierschutzverein.





Über 5 t Obst gesammelt
ungespritztes Fallobst wird zu Saft (23.10.2008)

Wie bereits in den vergangenen Jahren nahm die Biologische Station Ravensberg in Zusammenarbeit mit dem Aufpreisvermarkter Hans-Joachim Bannier aus Bielefeld auch dieses Jahr ungespritztes, ausgereiftes Fallobst, erstmals auch Birnen, von Streuobstwiesen und Hausgärten der Umgebung an. Aus dem Obst wird leckerer, naturtrüber Saft, der ohne Zusatz von Zucker auskommt.

Häufig sind die regionalen Mostereien, die in Ostwestfalen-Lippe relativ zahlreich anzutreffen sind, einzige Verwertungsmöglich-keit für größere Obstmengen.

 

ungespritztes Fallobst wird gesammelt

Fallobst

Das Obst kann entweder gegen eine entsprechende Menge Saft getauscht (Lohnmost) oder an die Mostereien verkauft werden, leider nur zu einen oft lächerlich niedrigen Preis.

Aus diesen Gründen haben sich – oft aus Naturschutzverbänden heraus – in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens zahlreiche sogenannte Aufpreisvermarkter-Initiativen gebildet, die für ungespritztes, regionales Mostobst einen deutlich höheren Preis zahlen. Allerdings können diese Initiativen auch nur soviel Obst annehmen, wie sie jeweils an Saft in der Region verkaufen können.

Allgemeine Infos Rund um die Obstwiese finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiese







Alte Obstsorten
neu entdeckt für Westfalen und Lippe
Sortenwahl, Pflanzung, Pflege

3. aktualisierte Auflage, Oktober 2008, 84 Seiten

Herausgegeben und gefördert durch:
Biologische Station Ravensberg und Stiftung für die Natur Ravensberg,

in Zusammenarbeit mit:
Pomologen-Verein e.V.

gefördert durch:
Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Text:
Hans-Joachim Bannier

Gestaltung sowie Apfelzeichnungen:
Corinna Lüdtke

Druck:
Hans Kock Buch- und Offsetdruck GmbH, Bielefeld

  Die Obstbroschüre

Zusammenfassung:

Für Obstbaumbesitzer und solche, die es werden wollen:

Ein kompakter Ratgeber mit "einfachem", aber dennoch solidem Obstbauwissen über Sortenwahl, Pflanzung und Pflege von Obstbäumen für Streuobstwiesen sowie für den Haus- und Kleingarten. Für Obstwiesenbesitzer, Selbstversorger, Hobbygärtner, Nebenerwerbs-Landwirte ebenso wie für Naturschutzbehörden, Naturschutzverbände, Heimatvereine oder Baumschulen.

Mit einem umfangreichen Anhang regionaler Adressen (Baumschulen, Mostereien, Aufpreisvermarktern Beratungsangebote etc) aus ganz Westfalen und Lippe sowie angrenzenden Regionen.

Seit der zweiten Auflage jetzt mit zahlreichen farbigen Abbildungen regionaltypischer und robuster Apfelsorten Westfalens. Ein Beitrag zur Erhaltung alten bäuerlichen Kulturguts.

Preis: 4,80 € zuzüglich Porto
 
Bezug per Post: Stiftung für die Natur Ravensberg
Am Herrenhaus 27
32278 Kirchlengern
   
Bezug per E-mail: schuette@bshf.de


weiter Informationen rund ums Obst erhalten Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen oder unter:

www.pomologen-verein.de
www.streuobst.de






Vierbeinige Landschaftspfleger sollen Heidefläche retten
Stiftung der Sparkasse Herford spendet Schafe zur Rettung einer der letzten Heideflächen im Kreis Herford (07.10.2008)

Das "Eiberg-Projekt" geht weiter voran. Mittlerweile sind eine 8000 qm und 2 kleinere Flächen abgeplaggt worden. Diese werden mit Heideschnittmaterial eingesät. Damit beginnt jetzt die Umstellung der Pflege und die Entwicklung einer sehr seltenen Lebensgemeinschaft.

Zur Sicherung der Heide- und Magerrasenentwicklung soll eine Schafherde integriert werden. Frau Dipl. Biol. Gabriele Potabgy von der Biologischen Station Ravensberg freut sich über die Bereitschaft des Schäfers Helmut Zünd und seines Enkels Daniel Kalinasch zukünftig mit seinen Schafen den Eiberg zu beweiden. Die Schafe fressen genau das Grün, was für eine optimale Entwicklung notwendig ist. Dies sind Brombeeren, aufkommende Bäume und Sträucher. "Vorher haben wir mit Freischneider und Balkenmäher die Heide gemäht und einzelne Bäumchen mit der Hand herausgezupft. Das war eine schweißtreibende Arbeit. Die Schnuten der Schafe können viel besser die für sie kleinen Leckereien wie Brombeeren, junge Bäume, Sträucher und Gras zwischen den Heidebüschen herauspulen. Ganz nebenbei kürzen sie noch optimal die Heidesträucher und hinterlassen kleine Kahlstellen auf dem Boden. Auf diesen Kahlstellen kann dann wieder neue Heide keimen,"berichtet Frau Potabgy

 
Stiftung der Sparkasse Herford spendet 50 Schafe zur Rettung einer der letzten Heideflächen im Kreis Herford

seit 2008 wieder Schafbeweidung am Eiberg

freigestellte Fläche für die Heideentwicklung

Weitere Informationen zum Eibergprojekt finden Sie in den zahlreichen Zeitungsberichten der regionalen Presse.

"Aber nur die Heidschnucke ist der optimale Landschaftspfleger für diese seltene Lebensgemeinschaft. Sie frisst genau dieses Grün, welches wir nicht auf der Heidefläche wollen," sagt Frau Karin Bohrer (Dipl. Biologin und Dipl. Landschaftspflegerin) vom Amt für Landschaft und Bauen. "Dazu ist es notwendig, neben den Schwarzkopfschafen des Schäfers auch Heidschnucken zu integrieren."

Besonders freuen wir uns, dass die Stiftung der Sparkasse Herford diese 50 Heidschnucken spendet. Diese Schafrasse frisst hier einfach optimal für den Naturschutz auf Heide und Magerrasen.

Alle Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen fanden immer in enger Beratung und Abstimmung mit dem Herrn Dieter Marten (BUND) und dem Eigentümer Herrn Ortmeier statt. Herr Ortmeier kennt den Eiberg noch als Heimat sehr seltener Lebensgemeinschaften mit Besenheide, Wachholder und Magerrasen. Früher haben seine Eltern auf dem Eiberg Schafe gehalten.

"Alte Fotos und mündliche Überlieferungen zum Vorkommen sehr seltener Pflanzen wie Enzian und Katzenpfötchen lassen unser Naturschützerherz höher schlagen und hoffen," sagt Dieter Marten. "Der Eiberg hat noch das Potenzial dieser seltenen Lebensgemeinschaft. Hier kommen neben Baumpieper und Zauneidechse auch viele Schmetterlinge wie Bläuling und Dickkopffalter vor."

Die Flächen, die jetzt abgeplaggt und eingesät wurden sowie die kleine ursprüngliche Restheide muss auch weiterhin gepflegt werden. Die Unterhaltung der Zäune und Schafe kostet ebenso Geld wie die Kontrolle der optimalen Entwicklung. Ganz werden wir nicht ohne Handarbeit auskommen. Manchen ist vielleicht nicht klar, dass Natur erhalten Geld kostet. Das für die Zerstörung der Natur viel Geld ausgegeben wird scheint einleuchtender zu sein. Strassen und das Versiegeln von Flächen bedrohen immer stärker den Lebensraum der Tiere und Pflanzen. Um diesen besonderen Lebensraum sicherzustellen, wollen wir eine Heidepatenschaft ins Leben rufen. Damit können alle Bürger ein kleines Stück Natur vor ihrer Haustür erhalten. Ab November, noch vor Weihnachten, soll es los gehen. Ein Tipp für ein wirklich ungewöhnliches und schönes Weihnachtsgeschenk.






Lichtgesellschaft gerettet
Am Wiebesiek drohte so eine wertvolle, magere Wiesengesellschaft verloren zu gehen (02.10.2008)

Lichtgesellschaft? Eine Gesellschaft für Sonnenlicht und gegen steigende Strom-preise?

Mit Sonnenlicht hat diese artenreiche Naturschutzfläche schon etwas zu tun, aber nicht in der Art wie der Leser sich dies gerade vorstellt.
Unter Lichtgesellschaft verstehen Biologen eine Lebensgemeinschaft vieler

 
Ohne diesen unentgeltlichen Einsatz der Forstfräse der Firma Bergmeier wäre diese Fläche für immer für den Naturschutz verloren

Weitere Informationen zu dieser Maßnahme finden Sie auch in dem Bericht der regionalen Presse.

Tier- und Pflanzenarten, welche sich an die eher lebensfeindlichen Bedingungen Trockenheit, Wärme und starke Sonneneinstrahlung angepasst haben. Dazu gehören viele seltene, oft farbenfrohe Arten, wie verschiedene Schmetterlingsarten (z.B. Bläulinge), Wildbienen und seltene Heuschrecken, Zauneidechse oder verschiedenen Pflanzen. Sie alle haben als Gemeinsamkeit die Liebe zu Sonne und Trockenheit, denn viele andere Arten kommen mit diesen schwierigen Bedingungen nicht zurecht, die Konkurrenz ist also gering.

Diese trockenen, oft humusarme Lebensräume sind landwirtschaftlich gesehen keine guten Produktionsstandorte und fallen daher oft aus der Nutzung oder werden Aufgeforstet. Für Lichtgesellschaften bedeutet diese Entwicklung dann das Aus.

Auch am Wiebesiek drohte so eine wertvolle, magere Wiesengesellschaft verloren zu gehen. Seit Jahren bemühen sich Dieter Marten und viele freiwillige Helfer vom BUND und Forum Natur zusammen mit Klaus Kernebeck von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Herford um die Offenhaltung dieser Fläche, an deren Rand noch vor wenigen Jahren mehrere Neuntöterpaare brüteten. Aber Eschen, die die brachgefallene Wiese besiedelten, drohten die Fläche zu erobern. Dank dem Lohnbetrieb Bergmeier, der seine Forstfräse zur Verfügung stellt, soll dieser artenreiche Magerrasenwiesenstandort erhalten werden. Ohne diesen unentgeltlichen Einsatz der Firma Bergmeier wäre diese Fläche für immer für den Naturschutz verloren.

Nach dem Einsatz der Forstfräse wird eine "Heublumeneinsaat" durch die Biologische Station durchgeführt. Hier wird Heu von anderen wertvollen Magerrasenflächen mitsamt der darin noch enthaltenen Samen ausgebracht. Danach wird diese Fläche jedes Jahr von einem Schäfer beweidet. Zudem haben die Jagdpächter zugesagt, die Fläche regelmäßig zu mähen. Damit steht der Entwicklung eines seltenen Lebensraumes und der Ansiedlung vieler bunt blühender Pflanzen und mit ihnen Tiere wie Blindschleiche, Zauneidechse und verschiedenen Schmetterlingen nichts mehr im Wege.

Möglich war diese Entwicklung nur durch die Aufmerksamkeit von Dieter Marten vom BUND Vlotho, der den schleichenden Niedergang der wertvollen Magerrasenfläche nicht hinnehmen wollte, durch die Zustimmung der Eigentümerfamilie Jacobsen, die ihr Einverständnis zur Rettung der Wiese gegeben hat, durch die Stiftung für die Natur Ravensberg, die die Fläche fortan pachtet und Klaus Kernebeck von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Herford, der die Maßnahmen als Genehmigungsbehörde begleitet. Und last but not least wurde alles koordiniert und zusammengeführt von Frau Potabgy von der Biologischen Station Ravensberg.





Lenja tauft ein Stacheltier
Igor-Igel: Das Maskottchen der vier Spürnasenpfade hat einen Namen (30.09.2008)

Fast ein Jahr musste das stachelige Maskottchen der vier Spürnasenpfade ohne einen Namen auskommen – dann bat die Biologische Station Ravensberg mit einem Preisausschreiben um Vorschläge.

Über 70 Kinder schickten ihre Ideen: Spürnase Fridolin, Stachelchen oder Borsti.

Igor Igel. So heißt der kleine Insektenfresser mit dem Wanderrucksack jetzt, der die Besucher der vier Spürnasenpfade auf ihren Wegen begleitet. Die Idee hatte die fünfjährige Lenja Rosenbecker aus Hiddenhausen.

Die Preisverleihung, zu der auch alle anderen Gewinner eingeladen waren, fand Mitte der Woche im Garten der Biologischen Station statt.

 

Preisverleihung an der Biologischen Station

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.





Obstbaumverteilaktion am 21.11.2008
Bitte bestellen Sie schon jetzt Ihre gewünschten Obstbäume, denn nur vorher bestellte Bäume können an diesem Tag erworben werden

Die Biologische Station Ravensberg setzt sich seit 1995 für den Erhalt der Streuobstwiesen mit ihren regionalen Obstsorten ein. Dabei hat sich das Obstwiesenprojekt in den letzten Jahren von einem Geheimtipp zu einer festen Größe im Obstwiesenschutz gemausert. So wurde letztes Jahr erstmals die 400-Bäume-Marke geknackt. Eine logistische Höchstleistung!

Das Interesse an historischen Hochstammobstbäumen ist nach wie vor groß. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, welche Sorten für die Neu- oder Nachpflanzung geeignet sind. Die Auswahl ist groß und jede Sorte hat ganz individuellen Ansprüche und nicht zu vernachlässigen jeder Interessent seinen eigenen Geschmack.

Im Rahmen ihres erfolgreichen Obstwiesenprojektes (3.716 Bäume wurden bereits verteilt) hilft die Biologische Station Interessenten bei der Auswahl passender Sorten.

 
Geschnitten und sortiert warten die Obstbäume auf ihre neuen Besitzer

Susanne Schütte koordiniert die Verteilaktion

Neue Bestellungen für die Verteilaktion im Herbst 2008 werden jetzt entgegengenommen!

aktuelle Bestelliste (PDF-Datei 260 KB)

Weitere Informationen zum Obstwiesenprojekt finden Sie unter Projekte.

Dabei wird vermehrt auf historische, in unserer Region beheimatete Sorten wie Prinzeß Noble, Ravensberger oder die Westfälischer Frühapfel zurückgegriffen. Diese Liebhabersorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, reichtragend und an das heimatliche Klima angepaßt. Einige alte Sorten werden sogar von Allergikern vertragen. Ein Grund mehr die Ressourcen unserer alten Obstwiesen zu nutzen.

Bei der diesjährigen Verteilaktion wurden unter anderem auch Walnußbäume (Juglans regia) verkauft. Die Walnuß ist der Baum des Jahres 2008. Seit der jüngeren Steinzeit wird die sie vom Menschen kultiviert. Aufgrund ihres stattlichen Wuchses bekam sie den Beinamen "regia", die Königliche. Die Walnuß ist frostempfindlich und bevorzugt daher geschützte Lagen. Traditionell steht sie an Höfen, oft dicht am Misthaufen oder in der Nähe der Viehställe. Mit ihren intensiven Geruch soll sie Fliegen und andere Insekten vertreiben und diese von angrenzenden Wohnbereichen fernhalten. Dieses und vieles mehr macht die Walnuß zu einen ganz besonderen Baum.




Neue Obstbaumschnittkurse: Termine 2008 / 2009

Die Biologische Station Ravensberg hat wegen der starken Nachfrage noch einen weiteren Obstbaumschnittkurs im Herbst 2008 organisiert. Auch sind die Termine für 2009 schon bekannt.

Obstbaumschnitt I
am Sa. 22.11.2008

Erziehungsschnitt an „Jungen Kernobstbäumen“

Unkostenbeitrag:
5,00 Euro,
Anmeldung
ist nicht erforderlich
Termin:
Sa. 22.11.2008 von 14.00-17.00 Uhr
Treffpunkt:
Obstwiese neben dem Klärwerk, Bünde-Spradow
Leitung:
Georg Borchard

 
Geoerg Borchard erklärt den Erziehungsschnitt

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, mindestens einen 3-jährigen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Wetterfeste Kleidung und eine Rosenschere mitbringen.

Sa. 14.02.2009 Obstbaumschnitt I

Erziehungsschnitt an „Jungen Kernobstbäumen“

Unkostenbeitrag:
5,00 Euro,
Anmeldung
ist nicht erforderlich
Termin:
Sa. 14.02.2009 von 14.00-17.30 Uhr
Treffpunkt:
Obstwiese Im Öfkendiek, Herford-Schwarzenmoor (Nähe Krankenhaus)
Leitung:
Georg Borchard

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, mindestens einen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Die Bäume wurden vor sechs Jahren gepflanzt. Wetterfeste Kleidung und eine Rosenschere mitbringen.

Hinweis: Bitte möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, da direkt vor Ort keine Parkplätze vorhanden sind.

Sa. 28.02.2009 Obstbaumschnitt II
Fruchtholzschnitt an älteren Kernobstbäumen

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, mindestens einen 11-jährigen Obstbaum, der jetzt in die Fruchtphase übergeht, unter Anleitung selbst zu schneiden. Wetterfeste Kleidung und eine Rosenschere mitbringen.

Unkostenbeitrag:
5,00 Euro,
Anmeldung
ist nicht erforderlich
Termin:
Sa. 28.02.2009 von 14.00-16.30 Uhr
Treffpunkt:
Obstwiese Madlietweg 89, Enger/Belke-Steinbeck
Leitung:
Georg Borchard

Allgemeine Infos Rund um unser Obstwiesenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen




Naturzeichnungen von Ron Meier auf Postkarten (10.09.2008)

12 Zeichnungen von dem bekannten Künstler Ron Meier sind von der Biologischen Station auf Postkarten veröffentlicht worden. Motive wie Laubfrosch, Kopfweide, Zaunkönig, Neuntöter, Distelfalter, Sumpfrohrsänger, Schleiereule, Eisvogel, Buntspecht, Grünspecht, Haussperling und Uhu können Sie jetzt bei uns bestellen:

Preis: 0,50 € pro Postkarte (zuzüglich Porto)
5,00 € für alle 12 Karten (zuzüglich Porto)
 
Bezug per Post: Biologische Station Ravensberg
Am Herrenhaus 27
32278 Kirchlengern
Bezug per E-mail: info@bshf.de





Diplomarbeit über Streuobstwiesen im Ravensberger Hügelland (10.09.2008)

In enger Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ravensberg hat David Beckmann seine Diplomarbeit mit dem Titel "Erfassung und Bewertung ausgewählter Streuobstwiesen im Ravensberger Hügelland" fertiggestellt.
Weitere Informationen über diese interessante Arbeit und die Möglichkeit zum Herunterladen finden Sie auf unserer Homepage unter Veröffentlichungen.

 


Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg und der Unteren Landschaftsbehörde stecken den zukünftigen Bachverlauf ab





Verlegung des Lippinghauser Baches (03.09.2008)

Im Naturschutzgebiet Füllenbruch, südlich des Ortsteiles Sundern in der Gemeinde Hiddenhausen wurde im August diesen Jahres für den Lippinghauser Bach ein neues Bett in der Stöckerwiese geschaffen.

Vor Jahrzehnten wurde der Bach im Zuge von Meliorationsmaßnahmen (z.B. Trockenlegung von Feuchtwiesen) als Graben südlich an die Untere Wiesenstraße und entlang des Rad- und Fußweges „Am Vogelholz“ verlegt.
Um einen naturnäheren Verlauf wieder herzustellen, wurde er jetzt von der Unteren Wiesenstraße auf einer Länge von ca. 270 m in weiten Schlingen über die Wiesenfläche verlegt. Noch ist die neu gebaggerte Rinne trocken, aber in wenigen Wochen soll der Durchstich erfolgen und der Bach in sein neues Bett geleitet werden.

Parallel dazu wurden zwei flache Blänken angelegt und die Ufer des Düsedieksbaches abgeflacht.

Träger des Verfahrens sind die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Herford und das Amt für Ordnung und Umwelt der Gemeinde Hiddenhausen, die Biologische Station steht beratend zur Seite. Bei der Ausführung der Maßnahme ist das WWE-Projekt beteiligt.

 


Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg und der Unteren Landschaftsbehörde stecken den zukünftigen Bachverlauf ab

vor dem Durchstich sammelt sich schon etwas Grundwasser im neuen Bachbett


auch flache Blänken wurden angelegt

Weitere Informationen können Sie auch den Presseberichten vom 21.08.2008 entnehmen



Neues Leben für die Kopfweiden
150 Stecklinge an 7 Standorten nachgepflanzt (15.08.2008)

Die Biologische Station im Kreis Herford kümmert sich seit 11 Jahren um den Erhalt der landschaftsprägenden Weiden. Seit 1996 wurden durch die Stationsmitarbeiter mit tatkräftiger Unterstützung ehrenamtlicher Helfer über 3000 Weiden nachgeschnitten, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Aber es geht der Station nicht nur um den Erhalt des „Status quo“: vielmehr muss der Verlust vieler Weiden in den letzten Jahrzehnten unbedingt aufgefangen werden. Dazu kommt, dass ein überraschendes Ergebnis der genauen Erfassung aller Kopfbäume im Kreis ergab, dass nur ein geringer Anteil "Korbweiden" gefunden werden konnte. Diese sind aber vor allem für die Verwendung des Schnittmaterials im Weidenbau sehr wichtig verwendbar sind und sollen deshalb gezielt (nach-)gepflanzt werden.

Durch Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Herford konnte die Station im Laufe des Jahres 2008 an bisher 7 Standorten 150 dieser Korbweiden nachpflanzen. Aufgrund der guten Informationen über die Weiden im Kreisgebiet insgesamt, konnten von vorhandenen Bäumen die geeigneten Stecklinge geschnitten und in vorhandene Lücken eingebracht werden. Probleme machen nach wie vor die Standorte: Leider sind nicht alle Eigentümer bereit, neue Weiden auf ihren Flächen zu zulassen. Die Unsicherheit der Pflege wird dann als Argument ins Feld geführt. Deshalb wird die Station weiterhin an der dauerhaften Pflege der Bäume festhalten, und die Anzahl durch fortführendes Nachstecken der Weiden erhöhen.

 


Timo Kruse, Zivildienstleistender bei der Biologischen Station, pflanzt Stecklinge in eine lückige Kopfweidenreihe

Christina Naumann, Kathrin Paepenmöller und Simon Helling, Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr, bei Nacharbeiten an den Kopfweiden-Stecklingen

Weitere Informationen zu der Steckling-Aktion und allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden






Die neuen FÖJ der Station sind wieder mobil! (13.08.2008)

Seit dem 1. August sind es drei neue Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ), die ihren Dienst bei der Biologischen Station Ravensberg angetreten haben. Christina Naumann und Kathrin Paepenmöller absolvieren ein reguläres FÖJ und Simon Helling macht sein freiwilliges Jahr als Ersatz für den Zivildienst.

 


Die neuen FÖJler mit dem neuen Auto der Biologischen Station

Zu den Aufgaben der FÖJ gehören die Erfassung und Betreuung der über 6000 Kopfweiden im Kreisgebiet, die Kontrolle der ca. 25 Eisvogelbrutplätze, Zählungen von Amphibien in den Schutzgebieten, Mithilfe bei zahlreichen Maßnahmen der Station u.v.a.m. Als neues Arbeitsgebiet ist in diesem Jahr die Betreuung der Spürnasenpfade hinzu gekommen.

Somit sind die FÖJ im ganzen Kreis unterwegs. Das alte rote Dienstauto musste vor einigen Wochen außer Dienst gestellt werden und nun gibt es einen mehr als vollwertigen Ersatz: Dank einer Zuwendung der Bezirksregierung Detmold konnte ein nur dreijähriger Kasten-Van angeschafft werden, mit dem die drei FÖJ nun unterwegs sind. Den Eigenanteil der Station für die Landesförderung konnte die Station dank mehrere Einzelspenden für die praktische Arbeit der Station leisten: Vielen Dank den Spendern und der Bezirksregierung!






Neues Spürnaseninfozentrum in Spenge
Spürnasenrucksäcke können jetzt auch bei der Barbara-Apotheke in Spenge ausgeliehen werden (01.08.2008)

Neben Ziegenbruch´s Hotel-Restaurant Zum Bücherplatz können wir ab dem 01.08.2008 ein weiteres Spürnaseninfozentrum begrüßen: ab sofort können auch bei der Barbara-Apotheke und Neuform-Reformhaus die Spürnasenrucksäcke ausgeliehen werden. Dafür steht die Arche Naturkost für diesen Dienst leider nicht mehr zur Verfügung.

Adresse und Ausleihzeiten:

Barbara-Apotheke und
Neuform-Reformhaus
Lange Str. 32
32139 Spenge
Tel.: 05225 4646

 

Aktionen auf den Spürnasenpfad Schweichelner Wald: Balancieren ist gefragt!

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.

Mo. - Sa. 8.30 - 13.00 Uhr
Mo. + Di. + Do. + Fr. 14.30 - 18.30 Uhr





Schon über 2000 Spürnasen nahmen an den Führungen auf den Spürnasenpfaden teil
Bis zum 31.07.08 fanden schon 98 Führungen statt (31.07.2008)

Die vier Spürnasenpfade im Kreis Herford haben sich bei den Schulen, Kindergärten und Familien etabliert und werden sehr gut genutzt.
Seit der Eröffnung des ersten Pfades am Stuckenberg im November 2007 bis heute haben schon mehr als 2500 Spürnasen die Pfade aktiv erlebt.
Bis einschließlich Juli 2007 sind alleine in den 98 Führungen 2095 Teilnehmer durch die Biologische Station Ravensberg auf den Spürnasenpfaden begleitet worden.
Auch die Möglichkeit von selbstorganisierten Pfadaktionen mit Hilfe eines ausgeliehenen Rucksacks ist gerade von den Familien gut angenommen worden. Schon 84 Mal ist auf diese Weise der Pfad besucht worden. Wir gehen davon aus, dass so mindestens weitere 450 Kinder und Erwachsene den Weg zum Stuckenberg, ins Katzenholz, auf den Schweichelner Berg oder nach Randringhasuen gefunden haben.

 

Auswertung der Aktivitäten auf den Spürnasenpfaden

Durch Klick auf die Tabelle öffnet diese sich in besserer Qualität

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.



Weidenbauten an Schulen und Kindergärten (04.07.2008)

Von Februar bis April 2008 wurden an 6 Kindergärten bzw. Grundschulen im Kreis Herford Weidenbauten errichtet.

Die Tätigkeiten der Biologischen Station umfassten

  • ein Beratungsgespräch vor Ort,
  • die Gewinnung des Materials (Zurechtschneiden, Bündeln und Lieferung)
  • und die fachliche Anleitung und Mithilfe beim Weidenbau.

Durch das hohe Engagement und die begeisterte Mitarbeit der Kinder gelang es uns erfolgreich, die nachhaltige Nutzung des Weidenschnitts mit den nötigen Informationen zur Bedeutung und zum Schutz der heimischen Kulturlandschaft mit praktischen Aktionen zu verbinden, die den Kindern (und den Eltern) dazu auch noch viel Spaß gemacht haben. Die auf längere Dauer angelegten Weidenbauten können und sollen, wie auch schon geschehen, kontinuierlich mit den Kindern gepflegt werden und vermitteln somit auch auf lange Sicht wertvolle Kenntnisse und Fertigkeiten.

 

Kindergarten Zappel in Kirchlengern

Förderschule Arche in Schweicheln

Weitere Informationen zu den Weidenbauten und allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

Übersicht über die Kindergärten und Schulen mit durchgeführten Weidenbauten:

  • AWO-Kindergarten Bünde-Südlengern
  • Eickhofschule in Schweicheln
  • Grundschule Stift Quernheim
  • Förderschule Arche in Schweicheln
  • Waldorf-Kindergarten Morgenstern in Hiddenhausen
  • Kindergarten Zappel in Kirchlengern

Dieses Projekt wurde gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Herford



Biostation stellt sich bei „10 um 10“ zur Wahl
Mit den Spürnasenpfaden beim Entscheidungskampf der WDR-Lokalzeit dabei (19.06.2008)

Die Biologische Station schickt ihre inzwischen bekannten und viel besuchten Spürnasenpfade ins Rennen um die Zuschauergunst bei „OWL aktuell“ des WDR. „10 um 10“ heißt das Duell in der WDR-Lokalzeit, bei der sich die Station erfolgreich beworben hat. Zwei Bewerber treten gegeneinander an - das Publikum entscheidet per Telefonanruf darüber, über welche der vorgestellten Gruppen der WDR dann einen ausführlichen Beitrag dreht – und sendet. Grundlage für die Abstimmung ist ein kurzer Bewerbungsfilm, den ein "10 um 10"-Videoreporter des WDR mit dem Leiter der Station, Klaus Nottmeyer-Linden und einer Grundschulklasse bereits gedreht hat. Die Station würde sich sehr freuen, wenn möglichst viele Freunde der Station und der Spürnasenpfade während der Sendung am Donnerstag anrufen würden - hier schon mal die Telefonnummern: 0137 - 10 5678 1 oder 0137 - 10 5678 2. Welche Nummer zur Station gehört, erfährt man allerdings erst in der Sendung am kommenden Donnerstag, den 19.06.2008 in der Lokalzeit OWL aktuell (19:30 bis 20:00 Uhr). Am Freitag wird dann der Spürnasenpfad am Schweichelner Berg von einem Team des WDR besucht – wenn genügend Anruf eingetroffen sind!

 

Aktionen auf den Spürnasenpfad Schweichelner Wald: Balancieren ist gefragt!

Mit den Spürnasenpfaden beim Entscheidungskampf der WDR-Lokalzeit dabei: Donnerstag, den 19.06.2008 in der Lokalzeit OWL aktuell (19:30 bis 20:00 Uhr)

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.






Begehung L557 neu am 06.06.08

Auf Initiative des Landschafts-beiratsvorsitzenden des Kreis Herford, Herrn Ullrich Richter, fand am 6. Juni eine Begehung auf der geplanten Trasse der L557neu in Bünde-Werfen statt.

Vor Ort bestand die Möglichkeit, sich direkt und unter fachkundiger Führung ein Bild zu machen, welche Konsequenzen aus der Straßenplanung für die Kulturlandschaft um Werfen erwachsen können. Der Kreisheimatpfleger Eckhard Möller und Klaus Nottmeyer-Linden als Biostationsleiter stellten die Landschaft zwischen dem Werfener Bruch und der Elseniederung mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten vor und machten ihre überregionale Bedeutung für den Schutz von Landschaft und biologischer Vielfalt deutlich.

 

Begehung der L557 neu


Steinkauze in der Nähe der geplanten Trasse

So zeigte Eckhard Möller gemeinsam mit dem Gebietskenner und -betreuer Erhard Nolte der Bürgmeisterin der Stadt Bünde einen kleine Steinkauz, der an der Else erbrütet wurde. 11 Paare dieser kleine Eule brüten im Kreis Herford und 10 davon in unmittelbarer Nähe zu der geplanten Straße – ihr Bestand ist durch diese Planung hochgradig gefährdet!

Joachim Gesch vom Werre-Wasserverband stellte klar, dass eine Straßenführung über fast zwei Kilometer quer zur Fließrichtung und mitten durch das Überschwemmungsgebiet der Else auf einem 9 Meter hohen Damm (!) letztendlich unkalkulierbare Folgen bei Hochwassersituationen zur Folge haben wird.

Die Bürgermeisterin der Stadt Bünde, Frau Anett Kleine-Döpke-Güse äußerte bei Verständnis für die Sorgen der Natur- und Heimatschützer und sagte, dass es sicher angebracht ist, über die Planung noch einmal gründlich nachzudenken. In dieser Einschätzung, die sie den anwesenden Vertreter des Bünder Rats und des Landschaftsbeirates vorstellte, findet sie ausdrücklich Unterstützung durch die Landrätin des Kreises, Lieselore Curländer, die aus der ihrer Ablehnung gegenüber dieser Straßenplanung kein Geheimnis macht.






Biologische Station Ravensberg feierte Geburtstag (03.06.08)
27 Ehemalige Mitarbeiter kamen am 01.06.08 zum Jubiläum!

die "Ehemaligen": auf Klick gibt es das Bild größer

Anlässlich ihres schon 15jährigen Bestehens verzichtete die Station zwar auf das große Fest mit Politik und allen Freunden, Kunden und Kooperationspartnern - das wird spätestens zum 20jährigen nachgeholt – aber ein lockeres, internes Kaffeetrinken mit allen Mitarbeitern war unumgänglich. Dazu hatten wir alle ehemaligen Zivildienstleistenden und Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr eingeladen. Es kamen nicht alle – aber sehr viele: 27 ehemalige ZDL, FÖJ, Praktikanten und Diplomanden kamen, um der Station zu gratulieren! Dazu erschienen auch zwei ehemalige Mitarbeiter im Warmenau-Projekt. Es freute uns sehr, dass so viele gekommen sind - teilweise auch schon mit Nachwuchs!! Und sie kamen von weit her: aus Osnabrück, Hamburg, Essen... Wir freuen uns schon auf 2013!





Biologische Station und Kreis Herford bekämpfen auch 2008 die Herkulesstaude!

Die Biologische Station Ravensberg, die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Herford und das Beschäftigungsprojekt „Maßarbeit“ rücken der Herkulesstaude seit 4 Jahren „zu Leibe“ und haben schon gute Erfolge in der Bekämpfung und Zurückdrängung dieser schönen, aber gefährlichen Pflanze zu verzeichnen.

Die Mitarbeiter der beteiligten Organisationen sind seit Anfang Mai in verschiedenen Naturschutzgebieten und an anderen Standorten des Kreises unterwegs und stechen die Jungpflanzen der Herkulesstauden aus, damit keine Pflanze zum Blühen kommt und ihre Tausenden von Samen ausstreuen kann.

Diese Maßnahme ist von allgemeinem Interesse, da die großen Stauden einen Inhaltsstoff besitzen, der bei Berührung schwere Hautverbrennungen hervorruft. Zudem ist die Herkulesstaude ein Neueinwanderer, der mit seinen Riesenblättern großflächig einheimische Pflanzenarten verdrängt.

Insgesamt sind im Kreis Herford über 200 Standorte bekannt, auf denen nur einzelne Pflanzen wachsen oder auch mehrere Tausend Exemplare. In den letzten Jahren wurden schon 34 Standorte erfolgreich bekämpft, die in diesem Jahr nur noch kontrolliert werden müssen. 2007 wurden an ca. 170 Standorte die Jungpflanzen mit Wurzeln ausgestochen, insgesamt fast 30.000 Exemplare.

Für die weitere erfolgreiche Bekämpfung der Herkulesstaude im Kreis Herford wird auch die Bevölkerung aufgerufen, Vorkommen zu melden!! Ein Informationsfaltblatt kann über die Biologische Station oder die Untere Landschaftbehörde bezogen werden.

 

großer Bestand an Herkulesstauden im NSG Uhlenbachtal


Der WDR dreht einen Film über die Herkulesstaude

auch die Presse ist beim Bekämpfungsstart 2008 dabei

zahlreiche Pflanzen wurden ausgegraben und sogar die Wurzeln wurden entfernt - die einzig wirksame Bekämpfungsmethode

Weitere Informationen zur Herkulesstaude finden Sie auf unserer Homepage unter Projekte

Über den Beginn der Bekämfung 2008 berichtete ausführlich die regionale Presse:
Ständiger Kampf gegen riesige Herkulesstaudenr
und
Die gefährliche Pflanzen-Plage





Dachverband der Biologischen Stationen auf der UN-Tagung in Bonn (26.05.2008)

Auf Einladung des Landes NRW sind die Biologischen Stationen mit ihrem Dachverband auf der Bonner UN-Tagung präsent - der größten, weltweiten Tagung der Bundesrepublik in diesem Jahr!. Das Thema der Konferenz mit über 180 Teilnehmernationen ist der Erhalt der Biologischen Vielfalt weltweit. Die 41 dem Dachverband angeschlossenen Biologischen Stationen leisten einen zentralen Beitrag zum Stopp des Artenrückgangs - in NRW. Im Zelt des Landes, direkt gegenüber der Hauptbühne auf der so genannten „Plaza der Vielfalt“, zeigen die Biologischen Stationen ihre neue Präsentation, die exakt zum Beginn der Tagung fertig wurde. Von der gelungenen neuen Präsentation konnte sich auch schon der Umweltminister des Landes NRW, Herr Eckhard Uhlenberg, am Stand in Bonn informieren, als er die Tagung am 19. Mai eröffnete. Vom 26.- 30.5. ist der Stand – wie alle andern Aussteller – für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

 

Minister Uhlenberg am Biostationsstand

Weitere Informationen zum Dachverband finden Sie auf unserer Homepage unter "Die Station/Dachverband"

und natürlich auch auf der gemeinsamen Homepage aller Stationen: www.biostationen-nrw.com

Ganz neu ist der Flyer des Dachverbandes "Das Netzwerk der Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen", den Sie hier herunterladen können.





Spürnasen entdecken den Schweichelner Wald
Bürgermeister Rolfsmeyer eröffnet den 4. Pfad für alle Sinne in Hiddenhausen (07.05.2008)

Kids Vital im Kreis Herford und die Biologische Station Ravensberg e.V., die den Pfad konzipiert und angelegt hat, luden zur Eröffnung ein. Gemeinsam mit der Grundschulklasse Grundschule Schweicheln-Bermbeck (Lehrerin: Frau Jütte) wurd der Spürnasenpfad das erste Mal erobert.

Auf dem 3 km langen Rundweg können Kinder mit der Natur auf Tuchfühlung gehen: mit der Familie beim nächsten Ausflug oder Kindergeburtstag, mit der Schule an Wander- und Projekttagen, mit der Kita-Gruppe beim Naturspaziergang oder Waldtag oder mit den Freunden aus dem (Sport-) Verein. Nicht nur die Kleinen, sondern auch die Großen, sind eingeladen, die Natur einmal anders zu erleben.

Kommentare von den Kids wie: „Wie lange noch?“ oder „Sind wir gleich da“, die bei Spaziergängen gerne schon mal fallen, dürften der Vergangenheit angehören. Denn wer sich auf den Spürnasenpfad begibt, kann einen ganzen Rucksack voll guter Ideen und Materialien gegen Langeweile mitnehmen. Es gibt eine Vielzahl von Spielvorschlägen für jeden Ge-schmack. Alle 5 Sinne der Kinder werden angesprochen. Auch „Draussen-Wald-Muffel“ werden schnell zu echten Spürnasenigeln.

„Es gibt auf den Pfaden reichlich zu entdecken: Natürlich den Wald an sich, mit all seinen faszinierenden Geheimnissen. Zusätzlich angelegt wurden einige einfache Bauwerke, wie das Holzxylophon, die Lebenswippe, das Summholz oder das Baumtelefon.

Es wurde Wert darauf gelegt, dass hierfür nur natürliches Material verwendet wurde. Schließlich soll der Spürnasenpfad kein konventioneller Spielplatz sein, sondern Raum bieten für fantasievolles Ausprobieren“, so Gabriele Potabgy von der Biologischen Station als zuständige Projektleiterin.

Ohne die Kooperation und das Einverständnis des Rathauses Hiddenhausen, des Schweichelner Krugs der Familie Generotzky und des Hotel Freihof der Familie Stranghöner wäre ein Spürnasenpfad in Schweicheln nicht möglich. Diese drei sind Kooperationspartner und fungieren wie die Biologische Station als „Spürnasen-Infozentren“.

In diesen Spürnasen-Infozentren können innerhalb der Öffnungszeiten Rucksäcke ausgeliehen werden. Hier sind alle Materialien (Haselnüsse, Eiersteine, Augenbinden usw.) drin, welche zur Entdeckung der Pfade notwendig sind. Dazu gibt es eine Anleitung um für jede markierte Station des Spürnasenpfades ein passendes Spiel zu finden. Bewegungsreich, konzentriert, aktiv, entspannend - für alle ist etwas dabei.

Weitere Informationen zur Eröffnungsveranstaltung entnehmen Sie den Zeitungsberichten der regionalen Presse:
Spürnasen beweisen stets den richtigen Riecher
und
Spürnasen entdecken den Wald

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.

 

Eröffnung des Spürnasenpfades im Schweichelner Wald durch Ulrich Rolfsmeyer, Bürgermeister der Gemeinde Hiddenhausen

"Alle meine Entchen" auf dem Holzxylophone


Balancieren ist gefragt!

von Stein zu Stein durch den Wald hüpfen

Gleichgewicht halten auf einer Wippe - ganz schön schwer!

wie gut kann Holz Schall leiten?

Memory mal etwas anders

neue Töne erfahren im Summholz

auch die erwachsenen Gäst wurden von Thomas Wehrenberg umfassend über den Spürnasenpfad informiert




Spürnasenpfad im Schweichelner Wald fast fertig
Eröffnung am 07. Mai um 9:00 Uhr

Mit drei Kilometern ist der Spürnasen-Pfad in Schweicheln- Bermbeck der längste. Abbildungen von Schnecken, Eidechsen und Schmetterlingen auf Holzpflöcken weisen den Weg. Am Spürnasen-Infozentrum sind Rucksäcke mit Spielanleitungen und Materialien erhältlich, die für Kindergartengruppen, Grundschulklassen, Kindergruppen aus Vereinen und Familien den Spaziergang zu einem Erlebnis werden lassen. Bei der Biologischen Station Ravensberg können Führungen gebucht werden.

Am Mittwoch, 7. Mai, wird der neue Spürnasen-Pfad im Schweichelner Wald eingeweiht.

Weitere Informationen zur Eröffnung entnehmen Sie dem Zeitungsbericht der Neue Westfälische:
Wandern mit Spaß

 

letzte Arbeiten auf dem Spürnasenpfad im Schweichelner Wald: Foto Neue Westfälische
Foto: Corina Lass, Neue Westfälische

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.




Kids Vital im Kreis Herford und die Biologischen Station Ravensberg bilden weitere 19 Naturbegleiter für Wandertage mit Kindern und Jugendlichen aus (23.04.2008).

Am Montag endete für 19 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Herford eine spannende, lehr- und abwechslungsreiche Schulung. Fünf Vormittage lang wurden sie zu ehrenamtlichen Naturbegleitern für Wandertage und Ausflüge von Grundschulklassen, Kitagruppen und Vereine im Kreis Herford qualifiziert.

Sie haben u.a. den gezielten Einsatz von Naturerlebnisspielen geprobt, eine Einführung in die heimische Tier- und Pflanzenwelt erhalten, sich über die rechtlichen Einschränkungen im Wald und der freien Landschaft informiert und sind den naturräumlichen Besonderheiten des Kreises Herford auf der Spur gewesen. Auch mit dem Angebot der „Spürnasenpfade“ haben sie sich vertraut gemacht. Den Abschluss bildet die Übergabe der Teilnahmebescheinigungen.

Veranstalter ist das Amt für Gesundheit des Kreises Herford, Projekt Kids Vital im Kreis Herford in Kooperation mit dem Schulamt für den Kreis Herford und der Biologischen Station Ravensberg.

Mit dem Modellprojekt soll versucht werden, mit Unterstützung engagierter Ehrenamtlicher in erster Linie mehr Bewegung in die Wandertage etc. zu bringen. Kinder sollen wieder vor der Haustür auf Entdeckungsreise gehen können, ohne immer eine lange Busreise oder hohe Kosten in Kauf nehmen zu müssen.

Pädagoginnen und Pädagogen können sich direkt an die Projektgeschäftsstelle Kids Vital wenden, um eine qualifizierte Begleitung für ihren nächsten Ausflug oder Wandertag vermittelt zu bekommen.

 

Wanderscoutsausbildung im Wald

Wanderscoutsausbildung im Wald


Wanderscoutsausbildung im Wald

Wanderscoutsausbildung im Wald

Weitere Informationen zu den Wanderscouts erhalten Sie von Freyja Damm - Geschäftsstelle Projekt Kids Vital, Tel. 05221-13-2109, 0170-4161023, kids-vital@kreis-herford.de und auf der Homepage www.kidsvital.de unter Aktivitäten regional und Was ist Kids Vital

Lesen Sie dazu auch die Zeitungsberichte der regionalen Presse:

Neue Westfälische:
Begleiter für den Wandertag

Westfalen-Blatt:
Hinaus in Wald und Flur






Der dritter Spürnasenpfad im Kreis Herford wurde eröffnet
Gemeinsam mit der Klasse 1c der Grundschule Dünne wurde der Spürnasenpfad in Randringhausen das erste Mal erobert (10.04.2008)

Auf dem 2,6 km langen Rundweg können Kinder mit der Natur auf Tuchfühlung gehen: mit der Familie beim nächsten Ausflug oder Kindergeburtstag, mit der Schule an Wander- und Projekttagen, mit der Kita-Gruppe beim Naturspaziergang oder Waldtag oder mit den Freunden aus dem (Sport-) Verein. Nicht nur die Kleinen, sondern auch die Großen, sind eingeladen, die Natur einmal anders zu erleben.

Kommentare von den Kids wie: „Wie lange noch?“ oder „Sind wir gleich da“, die bei Spaziergängen gerne schon mal fallen, dürften der Vergangenheit angehören. Denn wer sich auf den Spürnasenpfad begibt, kann einen ganzen Rucksack voll guter Ideen und Materialien gegen Langeweile mitnehmen. Es gibt eine Vielzahl von Spielvorschlägen für jeden Geschmack. Alle 5 Sinne der Kinder werden angesprochen. Auch „Draussen-Wald-Muffel“ werden schnell zu echten Spürnasenigeln.

"Es gibt auf den Pfaden reichlich zu entdecken: Natürlich den Wald an sich, mit all seinen faszinierenden Geheimnissen. Zusätzlich angelegt wurden einige einfache Bauwerke, wie das Holzxylophon, der Barfußpfad, das Insektenhotel oder das Baumtelefon. Wir haben viel Wert darauf gelegt, dass hierfür nur natürliches Material verwendet wurde. Schließlich soll der Spürnasenpfad kein konventioneller Spielplatz sein, sondern Raum bieten für fantasievolles Ausprobieren", so Gabriele Potabgy von der Biologischen Station als zuständige Projektleiterin.

Ohne die Kooperation und das Einverständnis des Kurhauses Ernstmeier mit der Familie Meyer zu Knolle und des Kurhauses Wilmsmeier mit der Familie Michaelis und der Familie Dr. Wilmsmeier wäre ein Spürnasenpfad in Randringhausen nicht möglich. Diese beiden Kurhäuser sind jetzt auch Kooperationspartner und fungieren wie die Biologische Station als „Spürnasen-Infozentren“.

In diesen Spürnasen-Infozentren können innerhalb der Öffnungszeiten Rucksäcke ausgeliehen werden. Hier sind alle Materialien (Haselnüsse, Eiersteine, Augenbinden usw.) drin, welche zur Entdeckung der Pfade notwendig sind. Dazu gibt es eine Anleitung um für jede markierte Station des Spürnasenpfades ein passendes Spiel zu finden. Bewegungsreich, konzentriert, aktiv, entspannend - für alle ist etwas dabei.

Weitere Informationen zur Eröffnung entnehmen Sie den Zeitungsberichten der regionalen Presse:

Neue Westfälische:
Das Brummen im Baum

Westfalen-Blatt:
Spürnasen entdecken den Wald für sich

 

Der Pfad ist eröffnet!

Das Summholz


welcher Baum ist der Dickste

schnell geht es zur nächsten Station

Vorbereitung für das Zapfen-Zielwurf-Spiel

Das Baumtelefon: Alle wollen mithören

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.




Lust auf Natur pur
Mitarbeiter der Biologischen Station geben dem Spürnasenpfad im Kurpark Randringhausen den letzten Schliff vor der Eröffnung (07.04.2008)

Wie lange ist es her, das Sie barfuß durch den Wald liefen? Blätter und Moos unter den Füßen spürten, eine Baumsamen pflanzten oder auf das Singen der Vögel in den Wipfeln horchten? So lange schon? Macht nichts. Jetzt gibt es Gelegenheit, den Wald hautnah zu fühlen und seine Klänge zu hören. Denn nächsten Mittwoch, den 09.April, öffnet der Erlebnispfad im Randringhausener Kurpark eine Pforte zur Natur. Damit ist dann der dritte von vier Spürnasenpfaden zum Ausprobieren, Spielen, Lernen und Entspannen außerhalb der eigenen vier Wände und ohne Langeweile für unsere Kindergarten- und Grundschulkinder erlebbar.

Weitere Informationen zur Eröffnung entnehmen Sie dem Zeitungsbericht der Neuen Westfälischen.

 

letzte Arbeiten am Spürnasenpfad Randringhausen

Die Stationen werden markiert

Weitere Informationen zu den Spürnasenpfaden allgemein finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte und unter www.kidsvital.de.




Überraschungsgast in der Biostation
Waldkauz aus Schornstein gerettet (31.03.2008)

Nachdem er mit einem lauten Kratzen und Rascheln auf sich aufmerksam gemacht hatte, staunten die Mitarbeiter nicht schlecht, als sie einen Waldkauz (Strix aluco) in einer turbulenten Rettungsaktion aus dem Schonstein der Biostation befreien mussten. Die mittelgroße Eule, die in Mitteleuropa sehr häufig vorkommt, war bereits die Zweite, die sich in den Schornstein verirrt hatte und wurde von den Naturschützern natürlich mit offenen Armen empfangen. Nachdem das schöne Tier von allen Seiten bestaunt wurde, konnte es endlich in die Freiheit entlassen werden, wo es etwas weniger herzlich von einigen Blaumeisen empfangen wurde, die die sonst nachtaktive Eule ausgiebig beschimpften. Ein bisschen verwirrt vom ungewohnten Tageslicht und dem Trubel um seine Person suchte der Waldkauz schließlich schnell das Weite.

 

Der Waldkauz in der "Schornsteinfalle"






Rettet die letzten Heideflächen
Die Biologische Station startet zusammen mit dem Kreis Herford das „Eiberg-Projekt“ zur Rettung der letzten Heideflächen (11.03.2008)

Noch im letzten Jahrhundert fand man im Kreis Herford ausgedehnte Heideflächen. Oft deuten Flur und Straßennamen auf die heute seltene Kulturlandschaftsform hin. Die Besonderheit zu anderen Heidegebieten besteht hier im Kreis Herford darin, dass die Heide auf Lößlehm und Mergel und nicht auf Sandboden bestanden ist.

Der Eiberg ist für den Kreis Herford mit seiner Fauna und Flora einmalig.

Neben Golddistel und Stengelloser Kratzdistel kommt hier die Zauneidechse und der Baumpieper vor. Als Besonderheit wurde hier der in ganz NRW stark bedrohte Kleine Heidegrashüpfer nachgewiesen. Dieser kleine Grashüpfer kommt hier in einem stabilen Bestand vor, ist allerdings auf eine sehr kleine Restheidefläche begrenzt.

Die Bemühungen zur Entwicklung des Gebietes zielten bisher darauf ab, die Restheide zu erhalten und zu entwickeln. Trotzdem schreitet die Überalterung der Heide, Vergrasung und Verbuschung weiter fort.

 

Informationskasten am Eiberg eingeweiht: Foto Westfalen-Blatt

bewaldete Restheideflächen wurden freigestellt


bewaldete Restheideflächen wurden freigestellt

Der letzte Lebensraum im Kreis Herford für diese seltenen Tiere und Pflanzen ist gefährdet. Die Entwicklung des Gebietes muss zur Rettung dieses seltenen Lebensraumes neu geplant werden.

Entscheidend bei diesem Prozess ist das Einverständnis der Eigentümer, Familie Bernd Ortmeier, die sich sehr für den Naturschutz engagiert und in den letzten Jahren tatkräftig im Forum Natur mitgearbeitet hat.

Zum Schutz der seltenen Tiere und Pflanzen muss der Heidebestand zukünftig auch auf geeignete Bereiche ausgedehnt werden. Dafür werden kleinere, mittlerweile bewaldete Restheidebestände wieder in Heide umgewandelt. Abplaggen des Oberbodens soll die Heideentwicklung weiter fördern.

Um den Erhalt der seltenen und wertvollen Heide-Gesellschaften zu sichern, sollen die Flächen zukünftig mit Schafen beweidet werden. Die Heidepflanzen können sich durch den Verbiss erneuern und überaltern so nicht. Mit einer Schafbeweidung lässt sich der Eiberg in eine seltene Kulturlandschaft mit stabilen Beständen ansonsten gefährdeter Pflanzen- und Tierarten entwickeln und damit für unsere Kinder und En-kel erhalten.

Um interessierte Wanderer und die Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten und die aktuellen Entwicklungen zu präsentieren, wird heute ein Informationskasten eingeweiht. In diesen Schaukasten wird die Biologische Station die neuesten Entwicklungen auf dem Eiberg erklären.

Siehe auch Zeitungsartikel im Westfalenblatt:
Eiberg-Projekt will Heide-Flächen retten





... mehr als nur Tipis!
Die Weide als Flecht- und Baumaterial (25.02.2008)

Die Biologische Station veranstaltete am Samstag den 23. Februar 2008 von 14.00 – 16.00 Uhr einen Nachmittag rund um die Weide.

Gemeinsam mit 35 Teilnehmern wurde das „lebende“ Baumaterial Weide kennegelernt und individuelle Hilfestellung und Bauanleitungen für Zäune, Tunnel, Rankhilfen u.v.m. angeboten. Weidenmaterial lag bereit und konnte gegen Erstattung der Unkosten mitgenommen werden. Kinder konnten ein Weidenkörbchen basteln und mit nach Hause nehmen.

Die Weide ist ein wahres Multitalent. Seit Jahren hält sie als grünes Baumaterial Einzug in Kindergärten, Schulen und auch in Privatgärten. Mit viel Phantasie und etwas Geschick entstehen nicht nur Tipis, Schiffe, Irrgärten und Zäune, sondern auch Bänke, Sonnenliegen, Stühle und viele Kleinigkeiten für den Garten. Das notwendige Baumaterial aus Ruten und Stangen fällt beim Schnitt der Kopfweiden an.

In diesem Winter kann die Biologische Station eine Besonderheit anbieten:

Durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Herford können an Kindergärten oder Schulen kostenlos jeweils ein Weidenbauwerk errichtet werden. Dies umfasst Beratung, fachliche und praktische Anleitung und das be-nötigte Weidenmaterial. Wer zuerst kommt, baut zuerst!

Interessenten können sich ab sofort bei der Biologischen Station melden!

Die Schnittsaison nähert sich dem Ende, noch hat die Biologische Station Flecht-, Baumaterial und komplette Bausätze mit Steck- und Flechtweiden vorrätig. Interessierte können sich bis Anfang März bei der Biologischen Station melden!

 

Frau Schütte informiert die Teilnehmer über die Tricks beim Weidenzaunbau

Große Interesse bei den Kindern fand das von Vipin Südmersen (FÖJ der Biostation) gebaute Weidenauto

geschickte Finger beim Weidenkörbchenbau

Die Weiden-Sitzgruppe von Lisa Tewes (FÖJ Biostation) wurde mehr von den älteren Teilnehmern bestaunt

Lisa Tewes erläutert den Bau eines Weiden-Blumenständers




Neues Gebäude dringend gesucht (20.02.2008)

Der Hof Stühmeier ist nach dem Einbruch am 23.1.2008 leider auch aus anderen Gründen kein sicherer Platz mehr für die Biologische Station. Schon vor einem Jahr, beim Jahrhundertsturm Kyrill, flog das Dach der Remise zu großen Teilen davon. Da nun der Eigentümer der Hofstelle, der Kreis Herford, andere Pläne für die Gebäude hat, wird das Scheunendach nicht mehr hergestellt. Seitdem sind einige größere Geräte der Station, vor allem Heuwagen und Heupresse, anderwärtig behelfsmäßig untergebracht. So suchen wir dringend ab sofort eine neue Unterkunft für Gerät, Werkstatt und einen Sozialraum mit entsprechenden sanitären Anlagen.

 

Die Scheune auf der Deponie - vor dem Sturm!

Geräte der Biostation brauchen eine neue Unterstellmöglichkeit

Das Gebäude sollte idealerweise möglichst im Bereich Hiddenhausen / Kirchlengern liegen, etwa 300 m² Grundfläche haben und über ein Eingangstor verfügen, dass möglichst 4 m hoch sein sollte. Natürlich sind landwirtschaftliche Gebäude besonders gut geeignet.

Über jeden konkreten Hinweis per Telefon oder Email ist die Station sehr dankbar.

Tel. (05223) 78250 ; E-Mail: info@bshf.de






Stiftung der Sparkasse Herford hilft dem bedrohten Kammmolch
Maßnahmen zur Optimierung der Kammmolchlebensräume werden im Kreis Herford durchgeführt. (19.02.2008)

Die Stiftung der Sparkasse Herford ermöglicht der Biologische Station Kammmolchlebensräume zu verbessern. Über eine Woche wurden drei Teiche im Asbeke Kinzbachtal in Herford von Gehölzen befreit. Damit der Kammmolch, eine gefährdete heimische Molchart, sich optimal entwickeln kann benötigt er besonnte Gewässer. Dieses ist durch das Freischneiden der Teiche wieder gegeben.

Weitere Maßnahmen folgen in Vlotho.

Weitere Informationen entnehmen Sie den Presseberichten der Neuen Westfälischen und des Westfalen-Blattes.

 

Kammmolch-Pressetermin Herford

Der Kammmolch: Zeichnung Lisa Tewes

Weitere Informationen zum Kammmolchprojekt finden Sie unter Projekte/Kammmolch






Kopfweidenschnitt Detmolder Straße in Vlotho-Exter

Ehrenamtlicher Naturschutz pflegt zusammen mit der Biologischen Station 20 Kopfweiden (18.02.2008)

Kopfbäume sind meist Weiden, die oft an feuchte Wiesen gepflanzt wurden. Neben der Verwendung als Brennholz, Pfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.a.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden bildeten sich erhebliche Stammverdickungen aus, die sogenannten "Köpfe". Fällt die Pflege aus - und diese geschieht leider durch die Aufgabe der Nutzung zunehmend - werden die Bäume "kopflastig" , sie drohen auseinander zu brechen (Große Krone, kurzer Stamm). Bevor das passieren konnte, wurden sie vielfach ganz entfernt.

Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum aber wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen, aber enorm fruchtbaren Holz sind ein Tummelplatz für Feldsperlinge, Käfer, Steinkäuze, Schmetterlinge, Fledermäuse u.v.a.m.

Seit Jahrzehnten ist die Pflege der Kopfbäume ein zentrales Anliegen des ehrenamtlichen Naturschutzes - so auch wieder am letzten Wochenende in Exter. Zahlreiche Helfer vom BNU trafen sich, um einen Standort an der Detmolder Straße mit vielen alten Weiden zu schneiden: Keine leichte Aufgabe. Deshalb sind die Naturschützer froh über die aktive Hilfe der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford, die seit 13 Jahren mit ihren ZDL und FÖJ (Zivildienstleistende und Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr) nicht nur bei diesem Einsatz dabei ist, sondern auch selbst an die 300 Bäume pro Wintersaison schneidet.

Weidenschnitt findet inzwischen einen guten Absatz in Kindergärten und Schulen, aber auch in Privatgärten. Interessenten können sich bei der Biostation melden.

 
der Standort vor der Schnittaktion

mit vereinten Kräften wird verhindert, dass die Äste auf ein Dach fallen

wieder ein Baum geschafft

Baum für Baum geht es zügig voran

Das nicht mehr gebrauchte Schnittmaterial wird Vorort gleich gehäckselt

Allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden





Kopfweidenschnittaktion in Vlotho/Exter am Sa.16.02.2008
Freiwillige gesucht!

Der ehrenamtiche Naturschutz - in Vlotho vor allem der BUND - pflegt die Kopfweiden seit Jahrzehnten. Unterstützung bekommen die Naturschützer mehrfach in der Saison von der Biologischen Station, die ein kreisweites Kopfweiden-Kataster führt und die Schnittarbeiten koordiniert.

Im Januar wurden 15 Weiden in Groß Aschen geschnitten – „geschneitelt“, wie der Fachausdruck heißt. Neben der Sägearbeit wurde für das Ab- und Aufräumen besonders viel Handarbeit benötigt. So war es sehr gut, dass zahlreiche Helfer die Gemeinschaftsaktion tatkräftig unterstützten.

Die letzte gemeisame Schnittaktion in diesem Winter findet in Vlotho/Exter statt:

Samstag, 16.02.2008
9.00 - 13.00 Uhr
Vlotho/Exter,
Detmolder Straße,
Nähe A2 Anschlußstelle Exter

Auch dann ist wieder jeder Freiwillige herzlich willkommen. Näheres zum genauen Ablauf und Treffpunkt erfahren sie bei der Biologischen Station (05223 78250).

 
Professionell ausgerüstet unterstützen die Mitarbeiter der Biologische Station die ehrenamtliche Naturschutzaktion

Allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden







Abschluß der Arbeiten am Muckumer Laichbiotop
Mehr Licht für 650 Kröten und Molche (05.02.2008)

Die untere Landschaftsbehörde des Kreises Herford, die Biologische Station Ravensberg und die Beschäftigungsinitiative Euvatec haben Bäume und Sträucher abgeschnitten und entfernt, damit mehr Sonnenlicht auf die Wasserfläche des Teichs, einem Amphibienlaichbiotop in Muckum, gelangen kann. Das Wasser kann sich nun schneller und stärker erwärmen. Dadurch laufe die Entwicklung der Lurche zügiger und besser ab.

Bedingt durch die natürliche Entwicklung des Biotops habe sich im Laufe der Jahre ein dichter Gehölzbestand an den Hängen rund um das Gewässer entwickelt. Teilweise würden die Bäume bereits in den Teich fallen.

Der Teich sei Laichbiotop von rund 650 Erdkröten, Grasfröschen, Berg- und Teichmolchen – eine der größten Amphibienpopulationen im Kreis Herford.

 
Abschluß der Gehölzarbeiten in Muckum

Weitere Informationen entnehmen Sie den Presseberichten der
Neuen Westfälischen und des
Westfalen-Blattes.





Heckenpflege für den Neuntöter
Gemeinschaftsaktion von Forum Natur und der Biologischen Station Ravensberg (02.02.2008)

Die im Vlothoer Forum Natur zusammengeschlossenen Naturschützer der unterschiedlichen Vereine und Gruppen (Landwirte, Jäger, Imker, Sportfischer, Vogelliebhaber, Tierschützer, BUND) führten am Samstag, den 02.02.2008 zusammen mit der Biologischen Station Ravensberg eine gemeinsame Heckenpflege-Aktion im Revier Saalegge durch. Trotz des schlechten Wetters trafen sich mehr als 30 freiwillige Helferinnen und Helfer um einen Lebensraum für den »Neuntöter« zu schaffen.

 
Professionell ausgerüstet unterstützen die Mitarbeiter der Biologische Station die ehrenamtliche Naturschutzaktion

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Pressebericht der Vlothoer Zeitung.






Obstbaumschnitt I und II
am Sa. 09.02.2008

Erziehungs- und Fruchtholzschnitt an „Jungen Kernobstbäumen“

Unkostenbeitrag:
5,00 Euro,
Anmeldung
ist nicht erforderlich
Termin:
Sa. 09.02.2008 – 14.00-17.30 Uhr
Treffpunkt:
Obstwiese Im Öfkendiek, Herford-Schwarzenmoor (Nähe Krankenhaus)
Leitung:
Georg Borchard

 
Geoerg Borchard erklärt den Erziehungsschnitt

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, mindestens einen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Die Bäume wurden vor fünf Jahren gepflanzt. Wetterfeste Kleidung und eine Rosenschere mitbringen.

Hinweis: Bitte möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, da direkt vor Ort keine Parkplätze vorhanden sind.

Dieser Veranstaltung folgt ein weitere Termine zum Thema Obstbaum:

Sa. 01.03. Obstbaumschnitt I
Erziehungsschnitt an jungen Kernobstbäumen

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, mindestens einen 3-jährigen Obstbaum unter Anleitung selbst zu schneiden. Wetterfeste Kleidung und eine Rosenschere mitbringen.

Unkostenbeitrag:
5,00 Euro,
Anmeldung
ist nicht erforderlich
Termin:
Sa. 01.03.2008 – 14.00-16.30 Uhr
Treffpunkt:
Obstwiese neben dem Klärwerk, Bünde-Spradow
Leitung:
Georg Borchard

Allgemeine Infos Rund um unser Obstwiesenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen






Biologische Station Ravensberg stellt Programm 2008 vor
(29.01.2008)

Wie schon in den Vorjahren wird die Biologische Station auch im neuen Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen über die Natur und den Naturschutz im Kreis Herford informieren! Die erste Veranstaltung ist schon gleich am Wochenende:

Ein Naturkundlicher Spaziergang mit Susanne Schütte vermittelt Kenntnisse über die heimischen Bäume (Welcher Baum ist das? Kurhaus Ernstmeier in Bünde Randringhausen, 3.2. ab 16:00 Uhr).

Die nächste Veranstaltung ist einer der beliebten Obstbaumschnittkurse; dieser findet am 09.02. in Herford-Schwarzenmoor statt (Anmeldung bei der Biostation).

Die Vogelwanderungen im Enger Bruch (u. a. am 30.03.) oder die beliebten Pilzexkursionen (20.09., 21.09. u. 5.10.) sind schon Tradition und immer gut besucht. Ein absoluter “Klassiker“ ist auch wieder dabei: am 06.06. geht es wieder vom Gut Böckel zum Voßholz (19:00 – 21:30 Uhr). Besonders aufmerksam machen wir auf die Radwanderungen durch das Ravensberger Hügelland (10.05. u. 31.08.) oder wenn es am 12.09 wieder „Mit Rainer Maria Rilke durch die Natur“ geht.

Ein Highlight des diesjährigen Angebots sind in 2008 die Führungen auf den vier Spürnasenpfaden für Familien mit Kindern, die von uns angeboten werden. Am Stuckenberg (Herford), Katzenholz (Spenge), Randringhausen (Bünde) und im Schweichelner Wald (Hiddenhausen) können Kinder und Erwachsene im Wald spielen, ausprobieren, lernen und entspannen – mit Bewegung und ohne Langeweile! 17 Termine werden Eltern, Kindern, Lehrerinnen und Erzieherinnen angeboten – andere sind auf Anfrage möglich!

Wie auch in den letzten Jahren wird der Programmdruck von der Stiftung Natur und Umwelt der Sparkasse Herford finanziell unterstützt.

 
Das Programm 2008 ist da!

Das Programm ist ab 30.01.08 bei uns erhältlich oder kann unter Veranstaltungen eingesehen bzw. herunter geladen werden.





Diebstahl in der Biologischen Station! (24.01.2008)

Am 24. 1. 2008 entdeckten die Zivildienstleistenden bei Arbeitsbeginn aufgebrochene Türen: Diebe waren in Nacht in den Hof Stühmeier auf der Deponie Reesberg, dem Sitz der praktischen Abteilung der Station, eingedrungen.

 

Einbruch auf Hof Stühmeier

Neben einer zerstörten Tür sind vor allem der Verlust sämtlicher Motorsägen und -sensen sowie diverses Werkzeug zu beklagen. Es ist ein Schaden von ca. 6.000,- € entstanden, den hoffentlich die Versicherung übernimmt.

Besonders unangenehm war - und ist - das plötzliche Fehlen des in der Schnittsaison so wichtigen Geräts! Nur mit Leihgeräten kann die Station derzeit ihre wichtigen Arbeiten bei den Kopfweiden oder an den Kammmolchteichen im Kreisgebiet aufrecht erhalten. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln noch.






Kopfweiden mit dem BUND in Form gebrachr
Die Mitarbeiter der Biologischen Station Ravensberg und des BUND Herford brachten am Samstag Weiden in Bestform (12.01.2008)

Bei einer Gemeinschaftsaktion der Biologischen Station mit dem BUND wurden am Samstag, den 12.01 insgesamt 15 Kopfweiden geschnitten.

Der Zeitungsartikel des Westfalenblatts beschreibt dieser Aktion näher.

 
Gemeinschaftsaktion in Groß-Aschen

Allgemeine Infos Rund um unser Kopfweidenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden