Archiv der aktuellen Meldungen 2005

Gemeinschaftsaktion: Biostation und BNU stutzten Kopfweiden in Löhne
(12.12.2005)
Herkulesstaude: 3150 Pflanzen wurden 2005 bekämpft (01.12.2005)
10 Jahre Obstwiesenprojekt - über 3000 Bäume verteilt (11.11.2005)
55 Vogelkundler aus ganz OWL kamen zur Ornitagung (07.11.2005)
Erster Renaturierungsabschnitt des Düsedieksbachs ist fertig (27.10.2005)
Sortenbestimmung im Herrenhaus (02.11.2005)
Das Birdrace ist eine ausgezeichnete Sache... (22.10.2005)
Jahrestagung der ostwestfälisch-lippischen Ornithologen (20.10.2005)
Erste Obstannahme (04.10.2005)
Obstannahme und Sortenbestimmung (27.09.2005)
Probieren geht über Studieren! So lecker schmecken die alten Obstsorten
   (11.09.2005)
NRW-Umweltminister unterstützt die Biostationen (08.08.2005)
Praktikantinnen aus der französischen Partnerstadt Voiron bei der
   Biostation
(15.07.2005)
Neues Projekt: Bekämpfung der Herkulesstaude (07.07.2005)
Neuer Dachverband gegründet (18.06.2005)
Artenschutzteich wird entschlammt (16.06.2005)
Mit Kanus gegen Müll (11.06.2005)
Rund um Gut Böckel (03.06.2005)
Die Biologische Station sucht wieder Interessenten für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) (19.05.2005)
Unterweges im Wittekindsland - Das Buch (17.05.2005)
Unterweges im Wittekindsland - Die CD (17.05.2005)
...mehr als nur Tipis (15.02.2005)
Obstbaumschnitt will gelernt sein (24.01.2005)
Betonrohre schaffen Durchgängigkeit für Gewässerlebewesen (19.01.2005)




Kopfweidenschnitt am Unteren Hellweg in Löhne-Gohfeld

Ehrenamtlicher Naturschutz pflegt zusammen mit der Biologischen Station 16 Kopfweiden

Kopfbäume sind meist Weiden, die oft an feuchte Wiesen gepflanzt wurden. Neben der Verwendung als Brennholz, Pfahlersatz oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.a.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden bildeten sich erhebliche Stammverdickungen aus, die sogenannten "Köpfe". Fällt die Pflege aus - und diese geschieht leider durch die Aufgabe der Nutzung zunehmend - werden die Bäume "kopflastig" , sie drohen auseinander zu brechen (Große Krone, kurzer Stamm). Bevor das passieren konnte, wurden sie vielfach ganz entfernt. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum aber wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen, aber enorm fruchtbaren Holz sind ein Tummelplatz für Feldsperlinge, Käfer, Steinkäuze, Schmetterlinge, Fledermäuse u.v.a.m.

Seit Jahrzehnten ist die Pflege der Kopfbäume ein zentrales Anliegen des ehrenamtlichen Naturschutzes - so auch wieder am letzten Wochenende in Löhne. Zahlreiche Helfer vom BNU trafen sich, um einen Standort am Unteren Hellweg mit vielen alten Weiden zu schneiden: Keine leichte Aufgabe. Deshalb sind die Naturschützer froh über die aktive Hilfe der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford, die seit 10 Jahren mit ihren ZDL und FÖJ (Zivildienstleistende und Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr) nicht nur bei diesem Einsatz dabei ist, sondern auch selbst an die 300 Bäume pro Wintersaison schneidet.

Weidenschnitt findet inzwischen einen guten Absatz in Kindergärten und Schulen, aber auch in Privatgärten. Interessenten können sich bei der Station melden.

Allgemeine Infos Rund um die Kopfweide finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

 
der Standort vorher

die Kettensägen werden vorbereitet

schneiden

häckseln

ein Vertreter der Presse sammelt Informationen für einen Zeitungsartikel

in der verdienten Pause gab es lecker Suppe

der Standort nachher






Erste Ergebnisse aus dem Projekt zu Bekämpfung der Herkulesstaude

Die untere Landschaftsbehörde (Kreis Herford) hat zusammen mit der sozialen Agentur für Arbeit Maßarbeit e.V., der Biologischen Station Ravensberg und den Kommunen Bünde, Kirchlengern, Vlotho und Rödinghausen ein mehrjähriges Projekt zur Bekämpfung der Herkulesstaude ins Leben gerufen. Mit Hilfe von 5 gemeinnützigen und zusätzlichen Arbeitsgelegenheiten ("1,- Euro Jobs") soll die Ausbreitung des Riesenbärenklaues gestoppt und der Bestand reduziert werden. Die Tätigkeiten haben im Juni 2005 begonnen. Die Koordination des Projektes hat die untere Landschaftsbehörde übernommen. Der Einsatz, die Anleitung und Betreuung der Mitarbeiter erfolgt über Maßarbeit und die Erfolgskontrolle wird von der Biologischen Station durchgeführt. Die durch das Projekt gewonnenen Daten werden so gesammelt, ausgewertet und dokumentiert, dass sie als Grundlage für die effektive Bekämpfung in den kommenden Jahren dienen.

Erste Ergebnisse:

  • 97 Standorte sind bekannt und werden im Projekt bearbeitet. Es handelt sich um Flächen mit einzelnen Pflanzen bis hin zu Flächen mit über 500 qm Größe.
  • Herkulesstauden kommen in allen Kommunen des Kreises Herford vor. Schwerpunkt der Verbreitung sind Vlotho und Herford mit zusammen 41 Standorten.
  • 65 Standorte wurden 2005 im Rahmen dieses Projektes mit unterschiedlichen Methoden bekämpft, 3 durch Mahd, 39 durch Ausstechen der Wurzeln und 23 durch Entfernen der Blütenstände. Insgesamt wurden so über 3150 Pflanzen bearbeitet.


Herkulesstaudenstandorte

Allgemeine Infos Rund um das Herkulesstaudenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Herkulesstaude




10 Jahre Obstwiesenprojekt

über 3000 Bäume verteilt!

Seit zehn Jahren setzt sich die Biologische Station Ravensberg für die Erhaltung der Streuobstwiesen mit ihren regionalen Obstsorten ein. Bei der diesjährigen Verteilaktion wurde im Rahmen des erfolgreichen Obstwiesenprojektes der 3000 Baum vergeben. Die Verteilaktion fand am Freitag den 11. November statt. Die über 300 vorbestellten Obstbäume wurden nachmittags von den Abnehmern abgeholt.

 



Vor dem Verteilen erhält der Baum einen fachgerechten Pflanzschnitt

Im laufe der letzten zehn Jahre ist das Interesse am Erhalt und der Neuanlage von Streuobstwiesen mit historischen Hochstammobstbäumen stetig gestiegen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, welche Sorten für die Neu- oder Nachpflanzung in unserer Gegend geeignet sind. Im Rahmen ihres erfolgreichen Obstwiesenprojektes (3.066 Bäume wurden in zehn Jahren verteilt) hilft die Biologische Station interessierten Obstwiesenbesitzern bei der Auswahl passender Sorten. Dabei wird vermehrt auf historische, in unserer Region beheimatete Sorten wie Jakob Lebel, Ravensberger oder die Graue Herbstrenette zurückgegriffen. Diese Liebhabersorten sind überwiegend robust, besonders schmackhaft, reichtragend und an das heimatliche Klima angepaßt. In diesem Jahr haben die Sorten "Boskoop" und "Roter Boskoop" die Nase vorn. Zwei Klassiker, die sich seit Jahrzehnten, ähnlich wie der Gravensteiner und die Goldparmäne, gegen die einheitlich Supermarktsorten behaupten.

Allgemeine Infos Rund um das Obstwiesenprojekt und die aktuelle Bestelliste finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen





51. Jahrestagung der ostwestfälisch - lippischen Ornithologen

Auf Einladung des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend - vertreten durch ihre Ornithologische Arbeitsgemeinschaft - kamen 55 Vogelkundler aus ganz OWL zur 51. Jahrestagung der ostwestfälisch - lippischen Ornithologen.

Sie fand am Sonntag, den 06. November 2005, von 10.00 – 16.00 Uhr im Herrenhaus der Stiftung für die Natur statt.

 



Den krönenden Abschluss bildete ein mitreißender Beitrag von Eckhard Möller

Organisator der Tagung war der Leiter der Biologischen Station Ravensberg, Klaus Nottmeyer-Linden, zugleich Leiter der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft.

Das Publikum verfolgte fünf hoch interessierte Vorträge, die folgende Themen umfassten: Matthias Füller berichtete über die Bestandsentwicklung des Neuntöters im Kreis Lippe (1994 - 2004), der in den 10 Jahren etliche Reviere aufgegeben hat. Dies ist vor allem dem Rückgang naturnaher Weideviehhaltung geschuldet; auch der Aufwuchs ehemals niedriger oder schütterer Hecken oder Baumreihen vertreibt den Heckenbrüter.

Bernhard Walter und Frank Püchel-Wieling hatten danach Sensationelles bekannt zu geben: Ist der Regenbrachvogel ein neuer Brutvogel für Deutschland? Die Art hatte 2005 weit außerhalb ihres viel nördlicher gelegenen Brutgebietes im Kreis Gütersloh gebrütet. Ernüchterung trat ein, als die beiden Mitarbeiter der Biostation Gütersloh / Bielefeld angeben mussten, dass es sich um ein entflogenes Paar handelte, das einem Privathalter ausgebüxt war. Allerdings legten die „Fremdlinge“ drei Eier, die Brut war aber nicht erfolgreich.

Nach einer gemeinsamen Berichtsrunde, in der unter anderem Burkhard Kriesten aus Löhne phantastische Fotos zeigte und vom neuen Brutvogelatlas in Deutschland bzw. der gewünschten Mitarbeit an diesem Werk in OWL die Rede war, ging es weiter. Conny Oberwelland aus Bielefeld stellte ein neues Schutzprogramm für die Feldlerche in Gütersloh und Herford vor, dass mit Mitteln der Stiftung für die Natur Ravensberg gefördert wird. In ausgesuchten Gebieten der beiden Kreise werden nun Schutzmaßnahmen für die stark gefährdete Feldlerche gestartet. Unter anderem erklärten sich jetzt schon Landwirte bereit, gegen eine geringe Ausgleichzahlung kleine Stücke in ihren Äckern ohne Einsaat als „Feldlerchen-Flecken“ bereit zu stellen.

Die Studentin Christina Lödige aus Altenbeken konnte mit ihrer aktuellen Masterarbeit Interessantes über den Bestand des Uhu in OWL mitteilen, der sich erstaunlich positiv entwickelt hat – sogar mehrere Baum- und auch Bodenbruten dieses ursprünglich reinen Felsbrüters wurden gefunden.

Den krönenden Abschluss bildete ein mitreißender Beitrag von Eckhard Möller aus Herford, der „Von seltenen Vögeln, Twitchern und Raritätenkommissionen“ erzählte - nicht immer ganz ernst gemeint aber dafür um so leidenschaftlicher. Aus England herüber wächst auch in Deutschland die Zahl der Vogelkundler, die wie bei einem sportlichen Wettbewerb eine Liste führen, die alle von ihnen beobachteten Vogelarten enthält. So entsteht eine zuweilen skurrile, aber zum Glück unschädliche Jagd nach den „Seltenheiten“.

Alle Teilnehmer nahmen die Botschaft Möllers gerne mit nach Hause, wonach das Vogelbeobachten an sich von der Krankenkasse bezahlt werden müsste – weil es durch den vermehrten Ausstoß von Glückshormonen das Leben verlängert und lebenswerter macht.




Renaturierung Düsedieksbach

Die ersten Arbeiten sind abgeschlossen

Der Kreis Herford, die Gemeinde Hiddenhausen und die Biologische Station Ravensberg planen die naturnahe Umgestaltung des Düsedieksbaches in den Gemarkungen Lippinghausen, Sundern und Herford.

Ziel der Maßnahmen ist es, einerseits die hydraulischen Bedingungen des Baches zu verbessern und andererseits eine zusammenhängende, naturnähere Bachstrecke zu entwickeln.

Im Jahr 2005 erfolgten bereits die ersten Maßnahmen: die südlichen Uferstreifen des Düsedieksbaches wurden zwischen Sportplatz Sundern und dem Bünder Fußweg abgeflacht und Störstellen aus Weiden wurden eingebaut.

Diese Uferabflachungen sollen 2006 nach Westen fortgesetzt werden, um auf möglichst langer Strecke eine naturnahe Entwicklung des Baches zu ermöglichen.

 



Arbeiten zur Uferabflachung

Störstellen aus Weiden





Fießers Erstling war die Überraschung des Abends

Sortenbestimmung im Herrenhaus

Die Sortenbestimmung im Herrenhaus fand am Abend des 25. Oktobers rege Zustimmung. Mehr als zwanzig Interessierte legten Ihre unbekannten Sorten vor, damit der Pomologe Hans-Joachim Bannier sie bestimmen konnte. Oft reichte ein Blick oder ein Probierstück und der Experte aus Bielefeld erkannte Sorten wie Kaiser Wilhem oder Extertaler sofort. Bei den Raritäten wie Westfälische Tiefblüte oder Fießers Erstling mussten die drei bis vier mitgebrachten Äpfel genauer untersucht werden. Genau anschauen, ein Stück probieren und die Samen vergleichen, dann stand in den meisten Fällen die Sorte fest. Doch bei zwei Sorten musste auch der Experte passen, die Sorten waren nicht festzustellen.

 



Hans-Joachim Bannier beim Obstbestimmen

Kaiser Wilhelm und Vereinsdechantsbirne

Und jeder Besucher durfte probieren, da waren die säuerlichen alten Sorten mit Charakter oder die neueren Sorten, die häufig sehr süß sind. Die Meinung war einstimmig, die alten Sorten, ob aus dem Hausgarten oder von der Streuobstwiese gesammelt, können problemlos mit dem heutigen Angebot mithalten. Die Sortenbestimmung war so interessant, dass fast alle Besucher die ganzen zwei Stunden blieben, um auch die Sorten der anderen Teilnehmer zu probieren.




Birdrace macht das Rennen - muna 2005 für beste Idee/Innovation!

Das Birdrace ist eine ausgezeichnete Sache ... daran besteht nun kein Zweifel mehr: In festlichem Rahmen wurde am 22. Oktober in Osnabrück die muna 2005 an die Initiatoren des DDA-Birdraces, Daniel Doer und Klaus Nottmeyer-Linden, überreicht. Um die gemeinsam von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und ZDF.umwelt vergebene Auszeichnung in fünf Kategorien bewarben sich über 100 Personen und Initiativen.

Die Preisträger (Foto: Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V.)

Das Birdrace machte dabei das Rennen um die beste "Idee/Innovation". Die Idee, den Spaß an der Vogelbeobachtung nicht nur zu einem bundesweiten sportlichen Wettberwerb auszubauen, sondern damit auch geschickt das Einwerben von Spenden für ein gemeinsames Projekt aller Vogelkundler zu verbinden, überzeugte die Jury sofort.

Die zum fünften Mal vergebene Auszeichnung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden. Dieses dürfen die beiden Preisträger allerdings nicht in ein Trainingslager oder die Verbesserung der optischen Ausstattung investieren, sondern es muss dem Projekt zugute kommen. Und dafür gibt's schon allerlei Ideen! Wir freuen uns daher außerordentlich über die Auszeichnung, die dem Birdrace nicht nur finanziell, sondern auch in seiner Wahrnehmung in der Öffentlichkeit einen großen Schub verleihen wird.

Wir gratulieren den Preisträgern ganz herzlich und danken Ihnen für Ihr großes Engagement!

Am So. 30. Okt. wird u.a. das Birdrace ab 13.15 Uhr in der Sendung ZDF.umwelt vorgestellt. Schalten Sie ein ... und "racen" Sie am 6. Mai 2006 selbst mit!

Weitere Informationen zum Birdrace und dem Förderpreis sind dem PDF-Dokument (119 KB) zu entnehmen.

Was die heimische Presse zu diesem Umweltpreis schieb, erfahren sie z.B. in den Artikel (JPG-Datei 294 KB) der "Neuen Westfälischen".




51. Jahrestagung der ostwestfälisch - lippischen Ornithologen

Der Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgegend e.V. (gegr. 1908) und die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft laden ein zur 51. Jahrestagung der ostwestfälisch - lippischen Ornithologen.

Zeit:
Sonntag, den 06. November 2005,
10.00 - 16.00 Uhr

Ort:
Am Herrenhaus 27,
32278 Kirchlengern
(Biostation Ravensberg)

Programm: bitte hier klicken

 




Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgegend e.V.

Veranstalter:

Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgegend e.V. (gegr. 1908)
Kreuzstr. 38 (Naturkundemuseum), 33602 Bielefeld,
Tel. 0521/172434 (Do. 9-16 Uhr)

Ornithologische Arbeitsgemeinschaft:
W. Beisenherz & K. Nottmeyer-Linden
Tel.: 0521-105170 bzw. Tel.: 05203-1767






Erste Obstannahme 2005

Artikel zur ersten Obstannahme 2005
Download beim Klick auf das Bild

zwei weitere folgen in den nächsten Oktoberwochen
(Termine siehe unten)




Obstannahme und Sortenbestimmung

Ungespritztes Obst gesucht!

Die Biologische Station Ravensberg nimmt wie bereits in den letzten Jahren ungespritztes, ausgereiftes Fallobst (Äpfel und Birnen) von Streuobstwiesen und Hausgärten an. Die Äpfel werden zur Saftherstellung verwendet und sollten aus diesem Grund nicht zu stark verschmutzt und wenn möglich bereits in Säcke verpackt sein.

Es werden für Äpfel 15 €/Doppelzentner und für Birnen 12 €/pro Doppelzentner gezahlt.

 





Obstmengen ab 1 Zentner bitte unbedingt vorher anmelden!!.

Um die Ablieferung zu vereinfachen und Staus zu vermeiden bitten wir Obstlieferanten nur die Zufahrt von der Neuen Straße zum Herrenhaus zu nutzen.

Termine:
Di 27.09. von 15.00 - 18.00 Uhr
Di 11.10. von 15.00 - 18.00 Uhr
Di 25.10. von 15.00 - 18.00 Uhr

Apfelsorte unbekannt?

Sie wollen wissen, welche Apfelsorte auf Ihrer Obstwiese oder in Ihrem Garten wächst? Im Anschluss an die Apfelsammelaktion bestimmt Hans-Joachim Bannier im Herrenhaus Ihre Äpfel. Zur sicheren Bestimmung sollten mindestens 3-4 typische Äpfel mitgebracht werden.

Termine zur Sortenbestimmung:
Di 11.10. von 18.00 - 20.00 Uhr
Di 25.10. von 18.00 - 20.00 Uhr

Ort:
Biologische Station Ravensberg
Am Herrenhaus 27, Stift Quernheim




Probieren geht über Studieren! So lecker schmecken die alten Obstsorten!

11. Apfeltag auf dem Obsthof Otte in Hiddenhausen

Wie in den letzten Jahren war auch dieses Mal die Biostation mit von der Partie. Den ganzen Tag herrschte reges Treiben am Stand der Biostation. Mit Glücksrad, Apfelsortenausstellung und Beratung rund um das Thema Obstbaum hatten die vier Mitarbeiter alle Hände voll zu tun.

Was wächst nicht an einem Baum? Nenne drei heimische Bäume oder was ist in diesem Tastkasten? Die oft kniffligen Fragen des Glücksrades der Biologischen Station galt es zu lösen, um einen der begehrten Preise zu ergattern. Das Rad drehte sich am Sonntag ohne Unterlass und war ständig von einer Traube Kinder umringt. Die FÖJler Nicole Deppe und Thorsten Haver, die von den Praktikantinnen Nina und Vanessa tatkräftig unterstützt wurden, waren pausenlos in Aktion.

 




Es ging rund beim Glücksrad


lauter leckere Äpfel

Nebenan stellten Ulrike Letschert und Susanne Schütte das erfolgreiche Obstwiesenprojekt der Biostation vor. Ein Tisch voller Äpfel, alles historische Sorten aus der Region, weckte schnell das Interesse der Besucher. Hier galt: Probieren geht über Studieren! Ein Stück vom säuerlichen Geheimrat Oldenburg, oder lieber der saftige Gravensteiner mit seiner natürlichen Fettschicht und dem betörenden Duft oder vielleicht doch der leicht nussig schmeckende Prinzeß Noble, alle 20 ausgestellten Sorten konnten angefasst und probiert werden. Das Angebot wurde von den Gästen begeistert angenommen, denn einmal auf den Geschmack gekommen waren viele gespannt, welcher Geschmack sich hinter den oft merkwürdigen Namen wie Jakob Lebel, Süßer Rambour, Grahams Jubiläum oder James Grieve verbirgt. Nicht ohne Grund verteidigen einige der alten Sorten wie Goldparmäne, Gravensteiner oder Boskoop bis heute hartnäckig ihren Platz im Obstregal.

Allgemeine Infos Rund um das Obstwiesenprojekt finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Obstwiesen





Neuer NRW-Umweltminister Uhlenberg unterstützt Biologische Stationen

Der Dachverband der Biostationen zu Besuch beim neuen Umweltminister

Die Biologischen Stationen in NRW sollen auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Naturschutzpolitik der neuen Landesregierung sein. Das erklärte der neue Umweltminister, Eckhard Uhlenberg, bei einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Dachverbandes der 41 Biologischen Stationen in NRW.

Uhlenberg bescheinigte vielen Stationen eine erfolgreiche Verankerung in ihrer Region. Um Verbesserungsmöglichkeiten herauszufinden, wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingesetzt und mit einer landesweiten Erfolgskontrolle der Arbeit der Stationen beauftragt.

Das Ministerium sicherte den ehrenamtlich getragenen Stationen zu, sich bei der Beratung des nächsten Landeshaushalts für eine weitere Finanzierung einzusetzen.

„Wir erwarten aber auch von den Biologischen Stationen einen eigenen Beitrag zur finanziellen Entlastung des Landeshaushalts“, sagte Uhlenberg. Auch hierzu soll die Arbeitsgruppe in Gesprächen mit den Kreisen, den Bezirksregierungen und Vertretern der Stationen Vorschläge machen.

Beide Seiten werteten das sehr gute erste gemeinsame Gespräch als Auftakt einer zukünftig konstruktiven Zusammenarbeit.

Der Dachverbandsvorsitzende Klaus Nottmeyer-Linden lud Eckhard Uhlenberg ein: „Besuchen Sie uns und machen Sie sich persönlich ein Bild von der erfolgreichen und vielseitigen Arbeit jeder einzelnen Station!“

Anwesende:

s. Foto, von links nach rechts: Birgit Beckers (Vorstand Dachverband), Thorald vom Berg (Vorstand Dachverband), Dr. Volkhard Wille (stellv. Vorsitzender Dachverband), Minister Eckhard Uhlenberg, Dr. Ute Röder (Vorstand Dachverband), Klaus Nottmeyer-Linden (1. Vorsitzender Dachverband), Staatssekretär Dr. Alexander Schink





Praktikantinnen aus der französischen Partnerstadt Voiron bei der Biostation

Wir kommen aus Frankreich, wir sind beide 19 Jahre alt und wohnen in Voiron, die Partnerstadt von Herford. Deshalb haben wir diese Arbeit in der Station Ravensberg gefunden, für ein Monat machen wir ein Praktikum. Wir arbeiten von Montag bis Freitag in der Station und wir wohnen bei deutschen Familien in Vlotho.

Wir sind seit einem Jahr an der Universität Stendhal in Grenoble und wollen eine Lizenz für angewandte Fremdsprachen machen. Um unsere deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern, haben wir diese Reise unternommen.

Pauline et Léna

 

Pauline und Léna bei der Kontrolle von Eisvogelsteilwänden

und jetzt auf Französisch:

La station biologique de Ravensberg, qui se situe a Kreis Herford, a pour unique objectif la protection de la nature. Pour se faire, tout au long de l´année divers projets sont établis.

En cette période estivale les principaux travaux sont orientés vers l´étude des plantes et des oiseaux. Ainsi, il s´agit principalement d´observer et de recenser les espèces.

D´autre part, la station biologique oeuvre aussi pour des activités tels que le débroussaillage, la taille de haies, ou encore le désherbage manuel de la flore néfaste, afin de develloper et de conserver de bonnes relations entre la nature et l´homme.

Mais parlons un peu plus de nous; Nous sommes francaises, agées de 19 ans et vivons à Voiron, ville jumelée avec Herford. Nous avons, grace à ce partenariat, réussi à obtenir un job d´été en Allemagne, plus particulierement à la station biologique de Ravensberg. Nous travaillons du lundi au vendredi et logeons individuellement dans des familles d´acceuil a Vlotho.

Notre voyage a pour principal objectif de nous permettre de progresser en allemand, puisque nous réalisons actuellement une licence de langues étrrangeres appliquées a Grenoble, a l´Université Stendhal.

Pauline et Léna






Neues Projekt: Bekämpfung der Herkulesstaude

Die Untere Landschaftsbehörde (Kreis Herford) hat zusammen mit der sozialen Agentur für Arbeit Maßarbeit e.V., der Biologischen Station Ravensberg und den vier Kommunen Bünde, Kirchlengern, Vlotho und Rödinghausen ein mehrjähriges Projekt zur Bekämpfung der Herkulesstaude ins Leben gerufen. Mit Hilfe von 5 gemeinnützigen Arbeitskräften ("1,- Euro Jobs") soll die Ausbreitung des Riesenbärenklaues gestoppt und der Bestand reduziert werden. Die Tätigkeiten haben im Juni 2005 begonnen. Die Koordination des Projektes hat die Untere Landschaftsbehörde übernommen. Der Einsatz, die Anleitung und die Betreuung der Mitarbeiter erfolgt über "Maßarbeit". Die Erfolgskontrolle wird von der Biologischen Station durchgeführt. Die durch das Projekt gewonnenen Daten werden so gesammelt, ausgewertet und dokumentiert, dass sie als Grundlage für die effektive Bekämpfung in den kommenden Jahren dienen. Erste Ergebnisse werden hier in Kürze veröffentlicht.

Ansprechpartner:

  • Untere Landschaftsbehörde:
    Jutta Bergmann und Peter Nipper-Hansen, Tel.: 05221 132322
  • Biologische Station Ravensberg:
    Ulrike Letschert und Thomas Wehrenberg, Tel.: 05223 78250

Weitere Informationen zur Herkulesstaude sind auf dieser Homepage unter Projekte/Herkulesstaude zu finden.

 

Monokultur

Herkulesstauden sind oft an Wegrändern zu finden

Ausgraben der Pflnazenwurzel

Kennen Sie Standorte der Herkulesstaude?
Dann freuen wir uns über eine Mitteilung von Ihnen.





Neuer Dachverband gegründet

Bei einem Treffen von ehren- und hauptamtlichen Vertretern der 41 Biologischen Stationen in NRW wurde am 18.06.2005 in Düsseldorf ein neuer „Dachverband der Biologischen Stationen in NRW“ gegründet. Der Verband versteht sich als die Interessenvertretung der Mitgliedsstationen und wurde als nicht eingetragener Verein gebildet. Laut Satzung gehören zu seinen Zielsetzungen insbesondere die Förderung einer intensiven Zusammenarbeit der Mitgliedsstationen und des regelmäßigen Erfahrungsaustausches untereinander.

 
Logos der Mitgliedsstationen

Hier ein Auszug aus der Präambel der Dachverbands-Satzung:

Biologische Stationen sind in der Region verankerte Orte des angewandten und praktischen Naturschutzes - begründet und getragen durch ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement.

Ein viele Jahre gewachsenes Fachwissen über Natur und Landschaft bildet die unverzichtbare Grundlage der Arbeit - gewährleistet durch das Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitglieder der Stationen und der angeschlossenen Naturschutzverbände und -vereine.

Biologische Stationen kooperieren bei der Betreuung von Schutzgebieten und in vielfältigen Projekten mit den Landnutzern, den Verwaltungen, den Kommunen und zahlreichen weiteren Akteuren und Einrichtungen, die sich mit der Entwicklung und Nutzung von Natur und Landschaft befassen.

Die Information der Öffentlichkeit über die Ziele und Tätigkeiten der Biologischen Stationen in NRW steht auch auf der Agenda des neuen Dachverbandes. Dies schließt auch die Aufnahme und Pflege des Kontaktes zu allen betreffenden Einrichtungen des Landes, der landesweiten Vertretungen der Kreise und Kommunen mit ein. Alle Interessensgruppen und -vertreter aus dem Bereich Natur und Landschaft in NRW bietet der neue Verband seine Kooperation an.

Als Vorsitzender wurde Klaus Nottmeyer-Linden benannt, Leiter der Station im Kreis Herford; sein Stellvertreter im Vorstand des Dachverbandes ist Dr. Volkhard Wille, Vorsitzender der NABU-Naturschutzstation Kranenburg im Kreis Kleve.

Weitere Informationen zum Dachverband sind auf dieser Homepage unter Station/Dachverband zu finden.




Lebensraum für Amphibien durch die Sparkassenstiftung Natur & Umwelt gespendet!

Die Sparkassenstiftung Natur & Umwelt finanziert das Entschlammen eines sehr wertvollen Artenschutzteiches. Der kleine Teich ist Lebensraum vieler Amphibien und Wasserinsekten. So kommen hier Arten z.B. Libellen mit so wohl klingenden Namen wie Blaugrüne Mosaikjungfer und Becher-Azurjungfer oder Wasserwanzen wie den Rückenschwimmer vor.

 

Foto: Tobias Heyer

Im Februar oder März, wenn die Temperaturen in der Nacht über 4 Grad Celsius steigen, finden die Erdkröten aus ihrem Winterquartier zielsicher Ihren Teich. Schon lässt sich das leise quäken der Erdkröten vernehmen. Ab Ende April kann man jetzt hier das große Konzert der Grünfroschmännchen hören. Mit unterschiedlichen Stimmen und Lautstärken versuchen sie ein Weibchen anzulocken um den Fortbestand ihrer Gene zu sichern. Heute tummeln sich hier tausende kleiner Erdkrötenkaulquappen.

Teiche wachsen mit der Zeit zu. Es gehört zu ihrer natürlichen Entwicklung zu verschlammen und damit zu verlanden. Um den Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten, müssen diese durch den Menschen geschaffenen Ersatzlebensräume von Zeit zu Zeit entschlammt werden. Wer einen solchen Wasserlebensraum schaffen möchte, sollte darauf achten, dass der Teich mindestens eine 0,80 m tiefe, frostfreie Stelle aufweist.

Fische sind in dem Gewässer nicht gewünscht, da sie auf ihrem Speisezettel den Laich und die Larven der Amphibien und vieler schutzwürdiger Wasserinsekten haben.

Zur Zeit der knappen öffentlichen Kassen sind solche Maßnahmen für die Natur nur durch Spender möglich. Dafür bedankt sich die Biologische Station bei der Sparkassenstiftung Natur & Umwelt, vertreten durch Herrn Neumann.

Der Teich wird auch weiterhin mit viel Engagement durch Herrn Erhard Nolte (BUND) betreut.




Mit Kanus gegen Müll

Rekordmenge in der Werre eingesammelt

Ein Bettgestell, eine Badewanne, zwei Mofas, eine Mülltonne, ein Rasenmäher, zwei zusammen gekettete Einkaufswagen, diverse Reifen, drei Fahrräder, ein riesiger Sack Altkleider und ein Pappmaschee-Kopf: Das sind nur die größten Teile, die wir zusammen mit insgesamt 20 Helfern ( Jugendabteilung des Herforder Kanu Klubs, Bootstourenanbieter „Rio Negro“, Biologische Station Ravensberg) am Wochenende bei unserer Müllsammlung aus der Werre zogen.

 

Müllentladen beim ersten Haltepunkt

5-7 m³ Müll türmten sich nach der ersten Etappe am Ufer




Rund um Gut Böckel
Eine naturkundlich-historische Wanderung am 03.06.2005

„Dumpf und schwer war wohl die Luft, die über dem ganzen uralten Herrensitz Böckel lag, zumal das Haus mit seinem Gehöft gerade in der tiefsten Bodensenkung lag, umgeben von Wiesen, Garten und den aufsteigenden Feldern, aber sie war kräftig, und für einen gesunden Organismus ungemein wohltuend.“ schrieb der bekannte Naturforscher Alexander Koenig (1858 - 1940) schwärmerisch über seine Jugendempfindungen.

Gut Böckel, auch heute einer der größten landwirtschaftlichen Betriebe im weiten Umkreis, steht mit seiner wechselhaften Geschichte und seinem schönen Park am Beginn der Exkursion. Durch die großen Felder führt der Rundgang in das nahegelegene Voßholz mit seinen Wald-Sickerquellen und dem Erbbegräbnis der Familie Koenig. Wir folgen den Spuren des Dichters Rainer Maria Rilke und vergleichen Natur und Landschaft von heute mit der vor 120 Jahren, als der junge Alexander Koenig mit seiner Flinte dem Grünspecht nachpirschte. Auf dem Weg hoffen wir auf Lerche und Nachtigall als typische, aber leider selten gewordene Singvögel.

Es führen durch den Rundgang (2,5 Stunden):
Eckhard Möller (Kreisheimatpfleger und Biologielehrer)
&
Klaus Nottmeyer-Linden (Leiter der Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford)

Treffpunkt: Rilkestraße, Haupttor Gut Bökel, Rödinghausen

Dauer: 19.00 - 21.30 Uhr

 
Gut Böckel


Eingangstor zum Gut


Die Exkursionsgruppe vom letzten Jahr





Eisvögel, Molche und Kopfweiden:
Die Biologische Station sucht wieder Interessenten für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)

Die Biologische Station ist schon seit zehn Jahren Einsatzstelle für das Praktikum im “Freiwilligen Ökologischen Jahr”, das vom Land NRW im Jahr 1995 eingerichtet wurde. Die derzeitigen „FÖJler“, Johanna Obodda, Vlotho und Thomas Palm, Bünde, suchen in ausgewählten Gewässern im Kreisgebiet nach Molchen, Salamandern, Kröten und Fröschen. Die Eisvögel im Kreis erfassen sie im laufenden Jahr ebenfalls mit. Sie hatten schon das Glück, die scheuen Eisvögel mehrfach zu sehen und konnten helfen, ihre Bruten zu schützen. Viele Bäche und Wiesen in der Region sind ihnen inzwischen gut bekannt. Auch die Kopfbäume, ihr Zustand und ihre Pflege sind Arbeitsgebiet der „FÖJler“. Mit einem kleinen roten Dienstfahrzeug sind sie unterwegs, um Standorte der wertvollen Kopfweiden aufzusuchen. Das Ziel der kreisweiten Erfassung aller Kopfweiden sind Absprachen mit den Eigentümern über die langfristige Sicherung und Organisation der konkreten Pflege. Dabei müssen die FÖJ auch mit anpacken, beim Sägen der
(Kopf-)Bäume, beim Abtransport der Äste, bei der Pflanzung zahlreicher Bäume und Heckenpflanzen, bei Aktionen mit Jugendlichen, und .... und... und....

Sehr vielseitig und abwechslungsreich: so ist das FÖJ in der Biologischen Station!

Und wieder werden neue Leute gesucht !! Interessenten/innen, die ab dem 1. August 2005 ein FÖJ bei der Biologischen Station machen wollen, sollten (aber müssen nicht) einen Führerschein Klasse 3 besitzen und möglichst in der näheren Umgebung von Kirchlengern wohnen. Von der Station erhalten sie mit Unterstützung des Landes ein Taschengeld und eine Auf-wandsentschädigung. Im Verlauf des FÖJ sind die Teilnehmer/innen sozialversichert.

Weitere Informationen zum FÖJ sind auf dieser Homepage unter Station/Das Freiwillige Ökologische Jahr zu finden

 

Die FÖJ-Praktikantin Johanna Obodda freut sich über ein Turmfalkengelege, das sie in einer Kirche kontrollierte




Unterwegs im Wittekindsland- Das Buch

Ein Komm-mit-Buch für Kinder im Kreis Herford

Materialen für den Sachunterricht


Das Buch ist für Entdecker gedacht. Für Leute ,die gerne herumstöbern. Zum Beispiel draußen in der Nachtbarschaft. Oder in einem Buch wie diesem. Entdecker und Stöberer wie du finden in diesem Buch jede Menge Neuigkeiten aus deiner heimatlichen Umgebung.

Weitere Informationen sind unter Veröffentlichungen/Unterwegs im Wittekindsland - Das Buch zu finden

 

Die Titelseite




Unterwegs im Wittekindsland- Die CD

Ein Komm-mit-Buch für Kinder im Kreis Herford

Infos, Arbeitsblätter und Links für Lehrkräfte


Hierbei handelt es sich um die CD passend zum Buch „Unterwegs im Wittekindsland“. Sie ist eine CD die extra für Lehrkräfte erstellt wurde. Sie enthält Material mit Infos, Tipps und Arbeitsblättern zu den einzelnen Themen des Schulbuches.

Weitere Informationen sind unter Veröffentlichungen/Unterwegs im Wittekindsland - Die CD zu finden

 

Die CD




...mehr als nur Tipis

Die Weide als Flecht- und Baumaterial

Die Biologische Station veranstaltete am Samstag, den 12. Februar 2005 von 14.00 – 16.00 Uhr einen Nachmittag rund um die Weide. 40 Teilnehmer trotzten dem schlechten Wetter und informierten sich über die Vielfältigkeit der Weide.

Die Weide ist ein wahres Multitalent. Seit Jahren hält sie als grünes Baumaterial Einzug in Kindergärten, Schulen und auch in Privatgärten. Mit viel Phantasie und etwas Geschick entstehen nicht nur Tipis, Schiffe, Irrgärten und Zäune, sondern auch Bänke, Sonnenliegen und Stühle. Das notwendige Baumaterial aus Ruten und Stangen fällt beim Schnitt der Kopfweiden an.

Kopfweiden sind ein Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Heute findet man sie meist an Rand feuchter Wiesen oder in der Nähe von Bächen. Neben der Verwendung als Brennholz, Zaunpfahl oder Grundstücksmarkierung lieferten sie früher Flechtmaterial für Körbe, Zäune u.a.m. Durch das fortwährende Zurückschneiden bil-deten sich erhebliche Stammverdickungen aus, die sogenannten „Köpfe“. Fällt die Pflege aus – und diese geschieht leider durch die Aufgabe der Nutzung zunehmend – werden die Bäume „kopflastig“, sie drohen auseinander zu brechen (Große Krone, kurzer Stamm). Bevor das passieren konnte, wurden sie vielfach ganz entfernt. Vielen Tieren und auch Pflanzen bietet ein alter Kopfbaum aber wichtigen Lebensraum: die rissige Rinde und zahlreiche Höhlen im weichen Holz sind ein Tummelplatz für Feld-sperlinge, Käfer, Steinkäuze, Schmetterlinge, Fledermäuse u.v.a.m.

Allgemeine Infos Rund um die Kopfweide finden Sie auf dieser Homepage unter Projekte/Kopfweiden

 

Susanne Schütte informiert über Bautechniken


Praktikantin Nina hilft beim Weidenkörbchenflechten

Unsere Weidenbank - erstellt von Johanna, Praktikantin im Freiwilligen Ökologischen Jahr





Obstbaumschnitt will gelernt sein

Interessanter Kurs im Rahmen des Obstwiesenprojekts neben dem Klärwerk Spradow

Einen Apfelbaum hat fast jeder im Garten stehen, doch den wenigsten ist wohl bekannt, wie der Schützling erfolgreich zu behandeln ist. Rund 20 Interessierte der Pomologie - Lehre von den Obstsorten - trafen sich am Samstagnachmittag mit Georg Borchard, Dipl. Ingenieur für Landespflege, an der Obstwiese neben dem Klärwerk in Spradow.

 

Georg Borchard, Dipl.-Ing. für Landschaftspflege, zeigt hier, wie Äste von Obstbäumen richtig geschnitten werden





Betonrohre schaffen Durchgängigkeit für die Gewässerlebewesen

Biologische Station bedankt sich beim Betonwerk Bieren für die Spende.

Die Maßnahmen wurden am Quernheimer Bach und am Ramhorstbach in Kirchlengern-Rehmerloh durchgeführt. Die beiden nördlichen und südlichen Zuläufe zum Mühlenbach sind wesentlicher Teil des unter Schutz gestellten Fließgewässersystems des Rehmerloh-Menninghüffer Mühlenbaches. Der Mühlenbach und seine Zuläufe erstrecken sich auf über 63 km Länge in den Gemeinden Hüllhorst, Kirchlengern und Löhne. Überwiegend naturnahe Waldbereiche, extensives Grünland und Gehölzsäume prägen den Mühlenbach und seine Nebengewässer.

Mit den Maßnahmen wurde die Durchgängigkeit des Baches und die uneingeschränkte Wanderung von Fließgewässerorganismen insbesondere in den Nebenbächen des Rehmerloh-Menninghüffer Mühlenbaches verbessert. Es waren vor allem Sohlabstürze unterhalb von Durchlässen und zu klein dimensionierte Rohre, die den Fischaufstieg und die Wanderung von Kleinstorganismen be-hinderten. An zwei Stellen ersetzen jetzt ausreichend dimensionierte Betonrohre die alten Durchlässe. Jetzt können die Kleinstorganismen und Fische ungehindert zu ihren Eiablageplätzen gelangen. Gleichzeitig wurden die Überfahrten zu extensiven Grünlandflächen im Naturschutzgebiet erneuert und damit die Pflege der Flächen sichergestellt. Die Flächen sind zum größten Teil noch in Bewirtschaftung.

 

Gabriele Potabgy und Jutta Bergmann bedanken sich bei Vertretern des Beonwerkes Bieren